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Hundeforum Der Hund
Bable

Junghund dreht über - wer kennt dieses Verhalten und hat wie reagiert?

Empfohlene Beiträge

Guten Abend an alle Hundefreunde, 

 

Direkt kurz ein paar Stichpunkte zum Hund: Halbes Jahr alt, Mischlings-Rüde und seit der 9.Woche bei uns.  Hundes Verhalten ist zu 98% für mich ein Traum von Hund :) es klappt wenig perfekt aber vieles sehr gut  (mehr erwarte ich in diesem Alter auch noch nicht). Um ein paar Dinge zu nennen: Sitz, Platz überall sehr zuverlässig, Rückruf ohne starke Außenreize im Gelände perfekt (inklusive aus vollem Galopp bremsen und absitzen jeweils auf Handzeichen - hat sich so ergeben, nicht bewusst antrainiert), Rückruf mit Reiz mal ja, mal nein - wir üben fleißig ;) an lockerer, kurzer Leine laufen klappt auch immer besser (bevor es hier zum Aufschrei kommt: wohne in der Stadt und kurze Leine ist daher einfach notwendig), bei Hundebegegnungen arbeitet Frauchen derzeit an sich, Ruhe in Hundes Aufregung zu bringen. Gibt noch einiges mehr, was ich an positiven Dingen erzählen könnte :) gerne bei Interesse oder Nachfrage :) 

 

 Lediglich eine Situation macht mir Kopfzerbrechen: alles, was flattert bzw. sich interessant bewegt (Taschen, Jacken, Handtücher, Pullis, Hosen, Schnürsenkel, aufgerollte Schleppleine beim Spazieren gehen etc.), kann (nicht muss) einen „Ausraster“ auslösen. Er springt dann scheinbar urplötzlich wild und unkontrolliert an mir hoch (flummi-mäßig und kommt da mit seinem Maul gut und gerne auf 1,50m, das Höchste, was ich bei ihm bisher gesehen habe, war eine Pirouette aus dem Stand mit Kopf ca. 2m hoch, um einen Schmetterling zu fangen). Leider setzt er dabei seine Zähne auch ein und zerrt wild an Armen, verbeißt sich regelrecht in Hände und im Zweifelsfall sind Knie und Wade dran. Ihn dann zu beruhigen, ist eine regelrechte Kunst an Selbstbeherrschung (Zähne in Haut tun nunmal weh!) und Ruhe - manchmal folgen auch mehrere Attacken aufeinander. Ich bin am stärksten davon betroffen, aber grundsätzlich kann es jeden, der ihn „führt“, treffen.

 

Habe bereits Tagesabläufe analysiert und dabei festgestellt, dass die körperliche und geistige Auslastung nur geringfügig eine Rolle spielt. Insgesamt benötigt der Kleine meiner Erfahrung nach übrigens gute 3 Stunden „Beschäftigung“ (Spazieren an der Schlepp, kurze Übungseinheiten, Konzentrationsübungen etc.), um ein normales Level zu erreichen. Bekommt er die mal ausnahmsweise nicht, fordert er diese in den meisten Fällen auch ein (dann werden Dinge geklaut, Kissen gerammelt, durch die Wohnung gerast etc.). 

 

Nun, wer kennt dieses Verhalten und hat sich wie (idealerweise erfolgreich) verhalten? 

 

Sicherlich hat der/die ein oder andere noch Fragen bzw. gibt es vielleicht noch interessante, fehlende Aspekte, die sich dann hoffentlich in der Diskussion ergeben :) 

 

Schöne Grüße :) 

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Für mich klingt das wieder typisch nach zu vielen Reizen und zu wenig Entspannung/Ruhe.

Auch dass er die Beschäftigung einfordert, wenn sie ausnahmsweise mal kürzer ausfällt, ist für mich ein Indiz für Überforderung.

 

Hunde sind Tagdöser und 18-22 Stunden (je nach Hund) müssen Ruhe sein. 

 

Wie sieht denn die Beschäftigung aus? Besteht die aus viel Toberei? Wenn ja, ersetze diese durch olfaktorische Stimulation (Nasenarbeit) und freie Bewegung (kein "Freilauf" mit Kommandos) und fahre dein Training zurück, solche Kunststückchen braucht es nicht. Übe nur die wichtigen Sachen und achte auf genügend Entspannung dazwischen.

 

Gerade Stadthunde müssen eine Menge Reize aushalten und dürfen oftmals weniger "Hundedinge" machen. 

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Drei Stunden Beschäftigung für einen sechs Monate alten Hund finde ich jetzt auch ziemlich viel. Es sei denn du baust die Übungen in 5 Minuten Einheiten über den Tag verteilt ein. ;)

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@Hoellenhunde 1. äh welche Kunststücke? Sitz, Platz, Rückruf, lockere Leine sind Kunststücke ??? 2.der wird doch nicht stundenlang gedrillt?! Beschäftigung bedeutet für mich auch, dass Hund mit mir im Gelände unterwegs ist: sich wälzt, mal fetzt, hier schnuppert, da schnuppert, buddelt etc. Oder durften deine Hunde das nicht? Finde, abundzu am Tag muss ein Hund schon toben dürfen. Und natürlich bau ich dabei mal Rückruf ein. Warum auch nicht? Bei mir gibt es kein „jetzt ist Training“ sondern alles wird spielerisch in den Alltag eingebaut. Abgesehen davon hatte ich  bereits geschrieben: analysiert und verschiedene Auslastung hat sich nur wenig ausgewirkt, darf man mir jetzt einfach mal glauben. Habe lange wenig mit dem Hund gemacht nach dem Motto „überforderter Hund“ und seitdem ich mehr mit ihm mache, ist es deutlich besser geworden.

 

@Gusar Ich habe von Beschäftigung gesprochen, nicht von Drill-Training. Wieso bedeutet Beschäftigung dann gleich stundenlang Übungen, Kunststücke, Training?

 

Wie sah das denn übrigens bei euch aus in dem Alter? Wie wurde Hund beschäftigt?

 

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Mit 6 Monaten ? 2x30Min Gassi mal auch 20Min u.60Min, danach 1x Ruhetag/Fresstag. 

Ansonsten Ruhe Ruhe Ruhe und zwar geübt und vorgemacht. Nach dem Laufen schlafen dann Fressen dann "daddeln". Ich habe noch nie soviel auf meinem Sofa gesessen ;)

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(bearbeitet)

@Bable

Welche Rassen stecken vermutlich in ihm? Woher habt ihr ihn? Irgendein Hütehund oder ein flotter Terrier? 

 

Mit 6 Monaten kann dein Hund schon sehr viel, finde ich. 

 

Das Springen und “Beißen“ ist ein Übersprungsverhalten und kann durch Überforderung in dem Moment oder im Generellen verstärkt werden. Bis zu einem gewissen Maße kommt das auch so schon mal vor in dem Alter. 

 

Kannst du abgesehen von den Auslösern Regelmäßigkeiten dabei feststellen? Du sagst, er macht es bei dir am meisten? Nur beim Spazieren oder auch zu Hause?

Es könnte(!) sein, dass ihr zu viel mit ihm trainiert, er das eigentlich gern mitmacht, aber sich das Ganze ein Ventil sucht.

In dem Moment.... ignorieren. Wegdrehen, weggehen. Gelangweilt sein. Beschäftige dich mit was anderem, ner Blume am Wegesrand oder so. Er ist klug, er wird merken, dass er deine Aufmerksamkeit so verliert. Hört er auf, sofort wieder zuwenden, ruhig und knapp loben. Vielleicht streicheln, falls er das mag. So habe ich das bei meinem sehr effizient gelöst. 

 

Ich kann insgesamt auch raten: Generell wenig machen, das ihn aufputscht. Kein Bällchenwerfen, drinnen nur ruhige Spiele (wenn überhaupt). Drinnen wird geruht, fertig. Er soll nicht erwarten, dass drinnen Action ist. Wenn Training, wildes Spiel, Toben, Zergeln o.ä., dann draußen und mit Start- und Stopkommando. Also “Ende“ o.ä. sagen und dann wird nicht mehr weitergespielt. 

Den Unterschied zwischen drinnen und draußen würde ich dringend machen bei so einem Hund. Dieses Rumrasen und Rammeln zeigt, dass er nicht runterkommt. 

 

Training würde ich nicht als “Einheiten“ gestalten, sondern zwischendurch einbauen. Er scheint ja schnell zu lernen. Da reicht es völlig, ihn jetzt immer mal zu erinnern, was er kann. Wenn ihr das so über die Pubertät kriegt, reicht das völlig. 

 

Wenn ich jetzt die 3 Stunden Beschäftigung am Tag aufteilen müsste.... 5 Minuten wild spielen, 10 Minuten Training (verteilt), 2.45 Stunden begleitete Hundedinge, gemeinsam Natur erleben, vielleicht mal nach Leckerchen suchen o.ä. 

 

Zusammengefasst: Ich glaube nicht, dass ihr zu viel macht im Sinne von “zu viel Zeit für den Hund“. Aber ich denke, dass ihr die Zeit bewusst sehr gechillt gestalten müsst. Darauf wollen auch die anderen Beiträge hinaus, meine ich. 

 

Edit:

Ich hab meinen erst mit 1,5 Jahren bekommen. Unsere Aktivität:

Mittags 2 Stunden Wald mit Rennen, Spielen, aber vor allem viel miteinander Streunern. Ansonsten nur kurze Runden. Drinnen vor allem schlafen, kuscheln und Hausregeln lernen. 

Nach 6 Wochen haben wir mit Sitz und Platz angefangen. Sobald er das Grundprinzip verstanden hatte (nach einem Tag jeweils), hab ich das nur zwischendurch zur Erinnerung mal abgefragt. An der Leine halbwegs sinnvoll laufen konnte er erst sehr spät, weil er sehr aufgeregt war. Bis heute übe ich das korrekte Bei Fußlaufen nur für kurze Zeit, wenn er entspannt ist. Er ist jetzt 3. 

Ich sage mal so... wir haben keine Ambitionen in eine bestimmte Richtung. Wir trainieren das, was nötig ist für ein entspanntes Zusammenleben. 

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Ich finde erst einmal super, dass Du Deinen Hund beschäftigst,

und dass er sowohl herumkapspern kann, als auch ein paar gemeinsam mit Dir Übungen lernt.

 

Pauschal zu beurteilen, was zu viel und was zu wenig an Beschäftigung ist,

halte ich für äußerst schwierig. Zumindest bei meinen Hunden, selbst wenn sie

der gleichen Rasse angehörten, musste man ganz unterschiedliche Zeit-Regeln

für Ruhe und Beschäftigung aufstellen.

 

Und meine beiden ACDs hatten in der Jugend auch Anwandlungen, die einem richtig

auf den Sender gehen konnten. Ich habe dann "Nein" gesagt

und mit dem Hund an der kurzen Leine den Spaziergang beendet.

 

Energiegeladene Hunde überdrehen schon mal, meine fanden ganz unterschiedliche

Motivationen des Austickens, aber den Chef zu tackern geht einfach nicht.

Tragisch finde ich das nicht, aber unterbinden würde ich es schon.

Und jetzt schon auch bei gemeinsamen Unternehmungen einige Minuten

Ruhe und Pause einzuführen, ist auach hilfreich.

 

Ich wünsche Euch ein tolles gemeinsames weiteres Leben!

 

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Bei so viel Bespaßung und Input würden bei meinen Hunden auch die Sicherungen rausknallen irgendwann. Nicht nach einmal oder zweimal, aber nach einigen Tagen am Stück auf jeden Fall.

 

Was konnten die mit 6 Monaten?

Mein letzter Welpe (Hütehund, eher sportlich als schnarchig) hatte damals folgendes Programm im 6. Lebensmonat:

-ca 1 x die Woche Gruppenspaziergang mit Hundekumpels um die 2 Stunden, wo sie nach Herzenslust spielen und toben und rennen konnte

-ein Wochenende sind wir zu einer Freundin gefahren und waren dort am Samstag ca 1,5 Stunden mit den Hunden laufen und am Sonntag haben wir den Bruder meiner Hündin getroffen (1,5 Stunden ca)

-einmal waren wir zu einem "Leinengassi" mit einer Freundin und ihrem Hund unterwegs, dabei waren wir ca 2-3 Stunden draußen, haben aber nur etwa 200 m zurück gelegt

-ein Treffen mit anderen Freunden mit nem Gassi von ca 2 Stunden und anschließende Einkehr in ein Restaurant (Hund blieb im Auto)

-eine Schneewanderung nur mit ihr alleine ca 3 Stunden

 

Und das wars. Das kann ich so genau rekonstruieren, weil ich viel fotografiere und die Bilder nach Monaten gespeichert habe.

Vor und nach diesen Events am selben Tag gabs höchstens noch ne "Löserunde" von ca 5-10 Minuten draußen.

Die restlichen Tage haben wir nichts besonderes gemacht. Weder irgendwas geübt, noch Ausflüge erledigt, noch wurde der Hund anderweitig bespaßt. Da gabs das Standard-Junghundprogramm: morgens lösen, mittags lösen und abends eine längere Runde um den Block von ca 30 Minuten. Ansonsten hab ich mal mit ihr auf der Wiese vorm Haus gesessen und geschmust, oder sie hat mal dort kurz mit meinen anderen Hunden gespielt. 

 

Damals konnte sie sicher: "Komm" (zu mir kommen) und "Warte" (dort bleiben, wo sie war; wenn ich nicht so viel fotografiert hätte, hätte sie das wohl auch nicht gelernt... das kam ganz automatisch) und Alleine bleiben

"Platz" kann sie bis heute nicht (sie wird demnächst zwei), Sitz hat sie so nebenbei gelernt von irgendwelchen Leuten, die sowas einfordern, bevor sie Leckerlies verteilen (von mir hat sies nicht) und sie legt sich auf Kommando irgendwie hin (ist kein "Platz", ich benenne es mit "Legen"; "Platz" sieht für mich anders aus).

 

Ungefähr so sind bisher alle meine Hunde aufgewachsen, alle sind super Hunde geworden.

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Je nach Hund finde ich die 3h auch nicht zuviel.

Man muß sich nur bewußt machen, daß man dieses Level auch hält und einem dann nicht plötzlich alles zuviel wird.

Ein bißchen hört sich das auch nach Leistungsdruck an- immer wenn aufgezählt wird, liest sich das nach Erwartungsdruck ( "das erwarte ich in dem Alter" kommt immer in genau dem Zusammenhang - nicht übelnehmen, ich verstehe völlig , wenn man sich freut, was der Hund so alles draufhat).

Aber: die Pubertät kommt erst, also nicht wundern, wenn der Hund irgendwann SEINE Handlungsalternativen ausprobiert.

 

Insgesamt: JUNGER HUND. Vorpubertäres Alter. Normal.

Was ich jetzt leider nicht gelesen habe:

Hat er Artgenossenkontakt? Rauft ihr spielerisch? Wieviel Freilauf hat er?

 

Es könnte sein, daß er davon zuwenig hat. Ruhe Lernen heißt nicht drinnen vergammeln. Draussen unterwegs traben, mal hier schnüffeln, mal da, mal was Interessantem nachgehen, ohne daß von ihm etwas gefordert wird, läßt den Hund seinen Dingen nachgehen und bringt Entspannung.

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Je nach Hund finde ich die 3h auch nicht zuviel.

Man muß sich nur bewußt machen, daß man dieses Level auch hält und einem dann nicht plötzlich alles zuviel wird.

Ein bißchen hört sich das auch nach Leistungsdruck an- immer wenn aufgezählt wird, was der sechs Monate alte Junghund schon kann, liest sich das nach Erwartungsdruck ( "das erwarte ich auch nicht in dem Alter" kommt immer in genau dem Zusammenhang - nicht übelnehmen, ich verstehe völlig , wenn man sich freut, was der Hund so alles draufhat).

Aber: die Pubertät kommt erst, also nicht wundern, wenn der Hund irgendwann SEINE Handlungsalternativen ausprobiert.

 

Insgesamt: JUNGER HUND. Vorpubertäres Alter. Normal.

Was ich jetzt leider nicht gelesen habe:

Hat er Artgenossenkontakt? Rauft ihr spielerisch? Wieviel Freilauf hat er?

 

Es könnte sein, daß er davon zuwenig hat. Ruhe Lernen heißt nicht drinnen vergammeln. Draussen unterwegs traben, mal hier schnüffeln, mal da, mal was Interessantem nachgehen, ohne daß von ihm etwas gefordert wird, läßt den Hund seinen Dingen nachgehen und bringt Entspannung.

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