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Hundeforum Der Hund
Bable

Junghund dreht über - wer kennt dieses Verhalten und hat wie reagiert?

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Okay - klingt nicht schlecht.

 

Nun. da wir gegen deine Vorstellung von Auslastung bei diesem deinem Hund nicht ankommen ( wir sind ja auch nicht dabei, du hast dein Bauchgefühl) - lasse es, wie es ist, lebe mit dem, was du eigentlich verändert haben willst und warte, was die Zeit bringt.

Nach der Pubertät kann man ja hoffen, dass es besser wird. Manche Sachen wachsen sich aus, wenn man nicht zu viel daran herumdoktert. Echt meine Meinung/ Erfahung.

 

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Du sollst ja nicht "nichts" machen :)

 

Aber verabschiede dich von "nur" Spaziergang.

Du siehst es ja an deinem Hund ,dressierte Tricks zu lernen ist einfach, das soziale Miteinander die Herausforderung.

 

Wenn du von hundegerechter Auslastung sprichst Unterordnung, Tricks sind sicher nichts was der Hund wählen würde .

 

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vor 4 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

 Die Herangehensweise finde ich in Ordnung- den Autor nicht so...

Seh ich auch so. 

 

@ Bable : ich finde es klasse, dass du dir Gedanken machst. Versuch die schlechte Gedanken bzw ev vorhande Altlasten zum Thema freilaufende Hund abzulegen. Das bringt dich nicht weiter...ich kenne das leider auch. Gut einsichtbare Strecken bringen da so viel Erleichterung. Ich denke, dass dein Kleiner 100 derbe Meter wegläuft war ironisch gemeint :) wäre sicher sonst ein Ansatz zum üben. 

 

alles Gute

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Noch einmal Danke für die vielen, umfangreichen Antworten, Ratschläge,  Ideen und vor allem Danke an die, die ähnliche Erfahrungen berichtet haben. Darum ging es mir im Kern. 

 

Schade finde ich, dass von vielen wie so oft bei „unerwünschtem Verhalten“ direkt eine zu hohe Auslastung als Grund angenommen wird. Ich bestehe ja nicht aus Prinzip darauf, dass er diese Auslastung braucht, sondern nehme das an, weil dadurch das Verhalten deutlich nachgelassen hat. Zu geringe Auslastung kann schließlich ebenso ein problematisches Verhalten fördern. 

Es wäre natürlich schön, wenn ich einfach weniger mache und Hund stellt sein Verhalten ab. Leider hat dies das Gegenteil bewirkt. 

 

Ich verstehe auch nicht, warum ich einen völlig überlasteten, frustrierten Hund haben soll?! An welcher Stelle habe ich dies so beschrieben? Denke, dann hätte ich wohl auch deutlich mehr Probleme. Empfinde ich persönlich etwas unfair, aus der Ferne so heftig zu urteilen. 

 

Was das Thema Beschäftigung angeht, möchte ich das gerne noch um den Begriff Aufmerksamkeit erweitern. Scheinbar wird von vielen Beschäftigung als gezielter Forderungsmarathon gesehen (warum auch immer). Für mich zählt dazu aber ebenso die Zeit, die ich mit ihm kuschel (wenn er mag) und ihm generell Beachtung schenke, sei es durch anschauen, Worte, streicheln etc. Und ich werde sicherlich nicht damit beginnen, meinen Hund mindestens 22 Stunden am Tag zu ignorieren. Findet der Hund nämlich ziemlich doof und ich teile hier seine Meinung. 

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@Meins Ähm leider nicht ganz ironisch :(  wir hatten ja schon begonnen mit Freilauf ohne Leine.  Einer endete damit, dass meiner mit dem anderen Hund mehr als 100m davon rannte. Die zweite Situation war an der Leine, anderer Hund Gute 600m weg, meiner ihn gesichtet, hat Mich ausgeblendet und stattdessen komplett in die Leine gerannt. Vielleicht wäre er umgekehrt, wenn ich zu weit weg gewesen wäre Bzw in die andere Richtung gegangen wäre aber sicher bin ich mir nicht. Und meinem Hund hinterher hechten halte ich auch nicht für soooo sinnvoll. War eine blöde Situation.  Deshalb ja wieder schleppleine und Üben des Rückrufs an der Schlepp und im Garten. 

 

Ich merke schon, dass ich hier als neue erst mal in Schubladen gesteckt werde (nehme ich jetzt auch nicht allzu übel) aber ganz doof im Umgang mit meinem Hund bin ich dann auch nicht. Ist ja nicht der erste Hund, nur der erste junghund. 

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@black jack dressierte Tricks mache ich ja eben nicht?! Bin jetzt etwas verwirrt.  Teile hier ja die Meinung vieler, dass es da wichtigeres gibt. Und das Thema Unterordnung möchte ich hier jetzt gar nicht anfangen (kann nur jeden warnen, die klassischen aversiven ErziehungsMethoden anzuwenden. Muss aber jeder selbst entscheiden). Mir geht es um vertrauensvolle Führung meines Hundes. Plakativ gesprochen: Ich setz ihn nicht vor einen Baumstamm und lass ihn auf Kommando drüber springen, Ich „kraxle“ mit ihm zusammen drüber. Hoffe, ich konnte mich verständlich ausdrücken und es wird langsam klar, dass ich meinen Hund nicht durch ein vollgestopftes Programm drille. 

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vor 9 Minuten schrieb Bable:

 Einer endete damit, dass meiner mit dem anderen Hund mehr als 100m davon rannte. Die zweite Situation war an der Leine, anderer Hund Gute 600m weg, meiner ihn gesichtet, hat Mich ausgeblendet und stattdessen komplett in die Leine gerannt.

 Junghund halt.  Ich persönlich hab immer hinterhergerufen, ob die anderen Hundehalter kurz stehen bleiben könnten, damit ich meinen Hund einholen kann (Bevor ich jetzt gesteinigt werde: im Hundeauslaufgebiet, wo Kontakt zwischen Hunden gewünscht ist, fern ab von jeglicher Infrastruktur). 

 

Die wissen sehr gut wie so ein Rückruf funktioniert, aber die Welt ist halt viel zu interessant.

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ich glaube nicht, dass dich jemand in eine Schublade stecken möchte. Ich hoffe es nicht :) kenne ich von viele Hundetrainern, die verlernt haben zu zuhören und sich innerhalb von 5 Minuten ihr Bild machen und da haste zu bleiben :( 

mach dich nicht irre ( nett gemeint) in der Regel kann man hier schöne Artikel lesen. Problem an Foren ist halt, dass es oft nicht rumkommt wie es gemeint ist. Nächstes Problem, viele springen schon von den Bänken wenn sie einen Drill vermuten :) leider hört sich das halt gern so an, wenn man bei kleinen Hunden berichtet was er alles kann/ können muss. 

Auch mein kleiner hat's geschafft in die Schleppleine zu rennen wie doof. Mir hat's wirklich viel gebracht ihm zu zeigen was ich meine  mit Leinenende/ lass es/ auch mal was abbrechen zu können. Auch in in meiner Nähe zu loben, mithilfe des Klickers, alles aber wirklich alles in meine Richtung da draußen wird gelobt und gefeiert. Ich hoffe ich erzähl dir jetzt keinen alten Zopf :) dann einfach überlesen.

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vor 1 Stunde schrieb gatil:

Manche Sachen wachsen sich aus, wenn man nicht zu viel daran herumdoktert. Echt meine Meinung/ Erfahung.

 

Das beruhigt mich etwas, ändere nämlich meine Methode den Hund in diesen Situationen (ist ja nicht ständig so) zu beruhigen derzeit nicht großartig. Kostet mich aber Nerven und Schrammen und auch wenig Verständnis in meiner Umwelt. Wehre mich nur dagegen, dem Hund klassisch aversiv durch runterdrücken, nackengriff etc. die Grenze aufzuzeigen (und das hat leider seine Gründe).  Lieber nehm ich noch eine Zeitlang blaue Flecken und Kratzer in Kauf.

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@Holo dieser Hund inklusive Hundehalter war leider außer Hörweite :( spielte wirklich weit weg von uns apportieren mit seinem Hund. Könnte nicht mal sagen, ob Mann, Frau, was für ein Hund geschweige denn in irgendeiner Weise mit der Person kommunizieren. 

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