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Bable

Junghund dreht über - wer kennt dieses Verhalten und hat wie reagiert?

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Sitz  ,Platz usw. sind einfach im Grunde Tricks :)

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@Meins Danke! :) Genau so kam ich mir vor. Plötzlich musste ich mich rechtfertigen, weil mein Hund schon Sitz kann (jetzt etwas übertrieben gesprochen). Dabei kam die Auflistung eigentlich nur von mir, um zu zeigen, dass ich nicht grundsätzlich an der Erziehung verzweifle und alles schief läuft ... im Gegenteil: ich habe eigentlich den Eindruck, wir sind kein schlechtes Team. Mehr war meine Intention eigentlich gar nicht. Das ist bei einigen scheinbar völlig falsch angekommen. 

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@black jack ja ok, streng betrachtet ja. Aber bei einem Stadthund in gewisser Weise notwendig, gibt einfach Situationen. Wobei wie gesagt: Stadt ist für uns eh kein Problem :) und bitte jetzt nicht wieder alle von den Bänken springen, er ist nun mal ein (Kleinstadt)hund und wurde auch dahingehend sozialisiert. Ob man das nun persönlich gut findet oder nicht. 

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vor 15 Minuten schrieb Bable:

@Meins Danke! :) Genau so kam ich mir vor. Plötzlich musste ich mich rechtfertigen, weil mein Hund schon Sitz kann (jetzt etwas übertrieben gesprochen). Dabei kam die Auflistung eigentlich nur von mir, um zu zeigen, dass ich nicht grundsätzlich an der Erziehung verzweifle und alles schief läuft ... im Gegenteil: ich habe eigentlich den Eindruck, wir sind kein schlechtes Team. Mehr war meine Intention eigentlich gar nicht. Das ist bei einigen scheinbar völlig falsch angekommen. 

 

Viele Menschen, die sich einen Welpen anschaffen, wollen alles absolut richtig machen. Und wissen genau, wie der Welpe nicht sein soll. Und sie haben genaue Vorstellungen davon, wie er werden soll.

So fangen sie am ersten Tag an, ihre Ziele zu erreichen. Nicht durch Strafen, nein, durchaus mit sehr viel Liebe und Tüten voller Leckerlies.  Wehret den Anfängen. Der Hund könnte einem sonst über den Kopf wachsen.

 

Und damit ist der Hund sehr oft überfordert. Und dadurch ergibt sich vieles, was die Halter nicht wollen. Und verstärken ihre Erziehungsversuche. Und reagieren auf einen überdrehten Junghund mit mehr Auslastung. Und irgendwann wächst ihnen das Tier dann wirklich über den Kopf.

Weil auch seine wirklichen Bedürfnisse nicht erkannt werden.

 

Das ist hier im Forum Schema F - kommt immer wieder vor.

Daher reagiert man so, weil man denkt: "....schon wieder einer".

 

 

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@gatil ist ok :) ich war ja am Anfang auch ähnlich, wobei es bei mir dann eher in ein Chaos von Inkonsequenz sowie unter- und Überforderung ausartete. Dann kamen noch die für mich falschen Hundetrainer hinzu. Das hatte durchaus auch Folgen :( Daher befasse ich mich inzwischen recht intensiv mit dem Thema Erziehung, natürlich möchte auch ich nach wie vor möglichst viel richtig machen im Sinne des Hundes aber ich habe auch verstanden, dass Hunde sowie Ihre Halter unterschiedlich sind und es kein „Rezept“ gibt. Suche auch hier nicht DIE Lösung sondern eher einen Austausch und vielleicht Ansätze, die uns weiterbringen.

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Meine Hunde können weder Sitz noch Platz mustergültig und sind Stadthunde. Wüsste nicht, wo wirds jemals gebraucht haben.

 

Dir wurden ja nun die Tipps genannt, du kannst es ändern oder auch nicht. 

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@Hoellenhunde was ist denn jetzt schon wieder mustergültig??? Mein Hund setzt sich halt oder er legt sich hin. Was bitte ist jetzt schlimm daran oder eine Überforderung, das der Hund gelernt hat, sich zu setzen oder hinzulegen???

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Kannst du mal runterkommen? 

 

 

Ich habe beschrieben, dass meine Stadthunde weder ein ordentliches Sitz noch Platz beherrschen (sie dürfen das Signal ignorieren). Du meintest, ein Stadthund bräuchte diese Signale. Ich verstehe nicht warum. 

 

Du verbrauchst die geistigen Ressourcen deines Hundes, die individuell sind, für in meinen Augen unwichtige Dinge. 

 

Ich habe Yoma damals mit meinem Training auch überfordert. Ich wollte zu schnell zu viel. Ich habe genauso argumentiert. Dann bin ich auf seine Bedürfnisse besser eingegangen und vieles ergab sich dann von selbst. :)

 

Ich finde es schon schräg, dass du nach Tipps fragst, aber dann alles abschmetterst, was man dir sagt. 

Ich finde 3 Stunden "Beschäftigung" (kriegen meine Hunde auch durch Bewegung und Nasenarbeit, beides aber frei von Kommamdos! Nur eine halbe Stunde verteilt geht/ging für Training drauf) per se nicht schlimm, wenn sie passend auf den Hund ist. Alarmzeichen ist aber, dass der Hund diese einfordert, wenn es mal nicht geht. Ein sicheres Indiz für Überforderung und die mangelnde Fähigkeit wirklich zu entspannen. 

 

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Warum wird eigentlich jegliches Training, was auch nur annähernd in die Richtung "Sitz", "Platz" o.ä. geht, so verteufelt? Ich hatte noch nie von solchen Begriffen gehört und wollte eigentlich weder in eine HuSchu noch in einen Hundeverein gehen. Eine Welpengruppe hatte ich ausprobiert, aber bald wieder abgebrochen, weil die nix taugte.

 

Als mein Junghund, so ca. mit einem halben oder dreiviertel Jahr ähnliches Verhalten zeigte, wurde mir klar, dass sich etwas ändern musste. Zunächst HuSchu, mehrere angeguckt und probiert, hat nicht viel gebracht. Erst die konsequente Ausbildung zur Begleithundprüfung brachte uns weiter. Natürlich wurden dabei diese verpönten Kommandos geübt, meinem Hund hat das aber sehr gut gefallen und er ist immer mit viel Elan zum Üben gesprintet.

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Wird es nicht.

Erst im Zusammenspiel wird es ein Problem wie hier.

Hier wird bereits konsequent trainiert und sehr viel Beschäftigung angeboten und der Hund dreht über. Da ist die Annahme, dass er noch mehr braucht ein bisschen schräg.  

 

Ich würde eher auf Sitz und Platz (erstmal) verzichten, als solche "Anfälle" noch zu provozieren. Manche Hunde halten alles aus, bei anderen ist weniger mehr. 

 

Ich denke einfach, dass der Hund eine andere Zusamnenstellung der Beschäftigung/Art der Beschäftigung braucht. 

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