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Hundeforum Der Hund
Baffle

Zweithund unterdrückt massiv Ersthund

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Es spricht ja nichts dagegen, dass du ihr das Tierheim ersparst, indem du sie noch ein paar Tage behältst, wenn du euch das zutraust. Vorausgesetzt, du kannst sie sichern. Sie tut mir sehr Leid. Aber ich denke leider auch, dass die beiden nicht zusammenpassen. :(

 

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Ja, die Sicherung ist kein Problem aufgrund des vielen Platzes und meiner Daueranwesenheit. 

 

Ich hätte niemals gedacht, dass es soweit kommt (kommen kann). Wir hatten schon einmal einen Pflegehund hier, dem hat meine Grosse die Grenzen gezeigt und alles war Paletti.. aber ich befürchte, dass ein Zuhause als Einzelhund besser für das Doggenmädchen geeignet ist. :( 

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Ich sehe leider auch keine Chance dass das ein harmonische Miteinander wird mit den Beiden. Für deine Schäferhündin hört sich die Situation gar nicht schön an.

Auch wenn beide Hunde sehr sozial sind gibt es einfach Hunde die nicht miteinander leben wollen. Ich hatte das Problem mal mit 2 Rüden. Es war eine sehr schwierige Zeit und ich habe viel versucht damit es mit den beiden doch klappt. Am Ende musste ich erkennen dass es den Hunden gegenüber nicht fair ist. Ich habe dann die Hunde noch monatelang getrennt gehalten da ich keinen hergeben wollte. Zur Abgabe konnte ich mich erst durchringen als ein wirklich guter Platz gefunden war.

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Es ist auch für die Doggenhündin nicht schön. 

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Ich warte derzeit noch auf eine Rückmeldung von Notdoggen und hoffe, dass sich bald ein Zuhause für die Kleine findet, das besser zu ihren Bedürfnissen zwecks Rangordnung/Hunden passt.

 

Derweilen passe ich sehr gut auf, dass nichts passiert. Der letzte Tag war komplett "übergriffsfrei", weil ich wehement auf Ruhe beharrte und die Dogge immer wieder zurückschickte, wenn sie die Althündin taxierte. Am Abend haben sich sogar beide zu mir ins Bett gequetscht und auf Spaziergängen taut meine Schäferhündin nun endlich wieder auf und läuft auch vornweg. Dennoch: aus den beiden würde wohl nie eine richtige Freundschaft werden, eher ein mehr oder weniger geduldetes Coexistieren. Und ob das der Sinn eines Zweithundes ist, ist die Frage .. meiner war es nämlich nicht; ich hatte mir einen guten Partner für meine Hündin gewünscht. Mittlerweile glaube ich auch, dass ein unterwürfiger Hund ihr besser täte, sie ist nämlich noch immer ein kleines Brummellieschen und will, trotz der Dogge, zuerst durchs Tor (lässt sich also nun doch nicht sooo leicht unterkriegen). Aber das Projekt Zweithund ist für mich nach der Kleinen erstmal ad acta gelegt, wir verbleiben wohl dann einfach bei den gelegentlichen Urlaubsbetreuungen und den Hundekumpeln.

 

Eine Frage hätte ich noch immer! Vor allem die im Eingangspost erwähnten Situationen 1. und 3. verstehe ich aus Hundesicht nicht so richtig, so ein Verhalten könnte ich bisweilen noch bei keinem anderen beobachten. Vielleicht weiß einer von euch dazu ja mehr? 

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Ich denke die Dogge fordert sie heraus, sie sucht Reibung. Das findet man bei Junghunden oft, sie versuchen andere herauszufordern.

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DAS kann natürlich sein, sehr gut sogar. Wenigstens lässt sie sich mittlerweile sicher abrufen, wenn sie meiner Großen zu nahe kommt (die hat im Übrigen ihr Selbstbewusstsein wiedergefunden und knurrt auch ordentlich); Notdogge nimmt keine Mixe auf. Dafür würde ich zur Molosser-Vermittlungshilfe weitergeleitet, an diese ging auch prompt schon heute morgen eine E-Mail mit allen wichtigen Daten. Mal schauen, wie lange es jetzt noch dauert, bis sich (geeignete) Interessenten finden.

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Am ‎20‎.‎05‎.‎2018 um 19:57 schrieb agatha:

ich vergleiche die Situation!

...

Was ein Hund bei einer Katze lernen kann, warum nicht auch bei der anderen Hündin???

 

Die Situationen kann man aber nicht vergleichen. Hund und Katze haben, abgesehen vom ähnlichen Futter, doch viel weniger "Berührungspunkte" als zwei Hunde im selben Haushalt, die Katze ist für einen Hund ja eher "Opfer" oder lustiges Spielzeug als Konkurrenz (in manchen Fällen vielleicht auch nerviger Tyrann). Und eine Katze hat auch ganz andere Rückzugs- und Ausweichmöglichkeiten.

 

Außerdem ist es kein Problem, wenn Hund und Katze nur so nebeneinander her leben. Bei zwei Hunden wäre das doch höchstens als vorübergehende Notlösung akzeptabel und auch für die Halter eher belastend als erfüllend. Baffle will ja vermutlich kein Tierheim eröffnen sondern in einer Gemeinschaft mit zwei Hunden leben, die dafür auch miteinander leben können müssen.

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Gute Entscheidung!

 

 

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