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Soll ich meinen Hund abgeben??

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Hallo ihr lieben,

 

ich habe folgendes Problem:

Ich habe eine 7 jährige Hündin die seit welpenalter bei mir lebt. Nun habe ich vor einem halben Jahr ein Baby bekommen und mein Hund kommt einfach viel zu kurz. 

Wir sind im Gegensatz zu früher kaum unterwegs und sie darf auch nicht mehr ins Bett wo sie sehr drunter leidet. 

Sie ist eine sehr unsichere Hündin was jetzt natürlich noch viel schlimmer geworden bin. 

Ich liebe diesen Hund über alles, aber so wie es gerade ist hat sie bei mir kein schönes Leben. Ich versuche mehr Zeit für sie zu finden aber ich schaffe es einfach nicht. 

Ich bin ständig genervt von ihr wenn sie z.b. bellt und das Baby weckt oder Ewigkeiten rumsteht und mich anknufft. 

 

Andererseits ertrage ich die Vorstellung nicht, dass sie bei wem anderes ist und nach Hause möchte und mich vermisst. Aber deswegen ihr so ein Leben zumuten? 

Ich bin so verzweifelt und möchte das sie es gut hat.

Vielleicht hat ja jemand einen Rat...

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Hier ist eine Userin @Graustufe, die bekommt das sogar mit 2 Hunden und Baby richtig gut hin ;)
Vielleicht kann sie Dir ein paar Tipps geben?
Es gibt doch auch viele schöne Sachen, die man mit Hund und Baby gemeinsam machen kann ;)

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Wenn du sie abgeben willst:

Die allermeisten Hunde finden sich gut in einem neuen Zuhause ein. :)

 

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Herzlich Willkommen!

Mein erster intuitiver Impuls ist: Nicht abgeben. Deine Hündin scheint sehr an dir zu hängen. Eine Abgabe wäre sicher sehr schlimm für sie. Und das nach 7 Jahren.

 

Was genau habt ihr denn vorher mehr gemacht? Kann dein Partner dich entlasten mit dem Hund oder auch mit dem Baby, damit du für sie auch mal allein Zeit hast? 

Kannst du Spaziergänge mit beiden zusammen machen? Oder abends 5 Minuten ein Suchspiel? Kannst du einen Gassigänger engagieren?

 

Mein Baby kommt erst noch. Aber ich glaube, dass es nicht einfach ist, alles unter einen Hut zu kriegen. Ein halbes Jahr ist ja noch sehr frisch. Wenn sich alles mal besser eingespielt hat, findest du vielleicht wieder mehr Zeit und Geduld für deine Hündin. 

Ich bin mir sicher, dass die allermeisten Hunde sehr viel lieber diese “Durststrecke“ ertragen, als ihr Zuhause zu verlieren. Es handelt sich ja nicht um einen Welpen oder Jungspund, der erst kurz da ist und woanders besser aufgehoben wäre, sondern um ein langjähriges Familienmitglied. 

 

Wie stark fordert sie denn? Sie muss auch lernen, dass es Zeiten gibt, in denen Sendepause herrscht. Hast du sie vorher rund um die Uhr bespaßt? 

 

 

 

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Dass es bei anderen doch gut klappe, ist alles andere als eine Hilfe, vor allem, wenn es auch da nicht immer so tollklappt.

 

Ich nehme mal an du gehst mit dem Baby spazieren. Jetzt ist es ja noch nicht selbstständig und wird unterwegs grösstenteils schlafen. Kannst du da vielleicht Spiele, Übungen etc einbauen?

 

Zum Schlafen: Wo schläft der Hund jetzt? Könntest du vielleicht ein Körbchen direkt neben dem Bett machen? So in 'Handdistanz'?

 

Versuch dich nicht aufzuregen, wenn der Hund das Baby weckt. Babies sind sehr lärmresistent, wenn es wegen dem Hund aufwacht, wäre es sonst auch aufgewacht.

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vor 1 Minute schrieb Freefalling:

Deine Hündin scheint sehr an dir zu hängen. Eine Abgabe wäre sicher sehr schlimm für sie. Und das nach 7 Jahren.

 

Irrglaube. Wirklich. Die allermeisten Hunde stecken eine Abgabe super weg, sie brauchen freilich dann etwas, bis sich eine stabile neue Beziehung mit den neuen Haltern aufbaut.

 

Ich bin jahrelang aktiv im Tierschutz bei den Hundevermittlungen und selbst Pflegestelle gewesen. 

Mich tendiere mittlerweile dazu, zu Abgaben zu ermutigen, wenn alle davon profitieren. Das Ende künstlich auszudehnen ist nicht zuträglich.

 

Wenn die TE schon genervt vom Hund ist, ist es kurz vor knapp oder eigentlich schon fast zu spät.

Ist der Wille da, was zu ändern - denn es wird definitiv noch mehr Arbeit bedeuten - mit ungewissem Ausgang. Auch ein 7-jährigem Hund kann sich neu einstellen, können sogar 14-jährige Hunde...

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vor 5 Minuten schrieb Nebelfrei:

Dass es bei anderen doch gut klappe, ist alles andere als eine Hilfe, vor allem, wenn es auch da nicht immer so tollklappt.

Öhm, bitte?

Ich lese da ein "es gibt hier einen anderen User mit Hund(en) und Kind, bei dem funktioniert's gut, vielleicht hat der ein paar Tips für dich", keine Ahnung, was du da liest.

Das "@" steht da sicher auch nicht ohne Grund vor dem Namen. ;)

 

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Ich finde Nebelfrei hat durchaus nicht ganz Unrecht. 

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Nein, sollst du nicht.

Ich verstehe offen gestanden dein Problem nicht?!

Warum wird dir dein Hund nach sieben Jahren zur Last? Mit Kind ist man doch dauernd unterwegs? Und warum darf der Hund auf einmal nicht mehr ins Bett?

Sorry, aber mir kommt das nach sehr fadenscheinigen Gründen vor, das arme Tier los zu werden :(.

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Ja gut. Aber die TE will die Hündin nicht abgeben. Sie hat ein schlechtes Gewissen, weil sie der Hündin nicht gerecht wird und überlegt, ob eine Abgabe besser sein könnte. 

Objektiv gesehen ist das vermutlich gar nicht in dem Maße der Fall. Nach meinem ersten Eindruck(!) wären mehr Aktivitäten in einem neuen Zuhause nicht das, was die Hündin braucht. 

Die Familie ist größer geworden, alle müssen sich neu sortieren. Je nachdem was für ein Stellenwert der Hund vorher hatte, sind diese Gedanken jetzt gerade nicht unnormal.

 

Also ich glaube dir deine Erfahrungen natürlich. Aber in diesem Fall kann man mit ein paar Änderungen vermutlich eine zufriedenstellende Lösung für alle finden. Denn ich habe jetzt keinen objektiven Grund für eine Abgabe gelesen. Und deswegen würde ich dem Hund einen Halterwechsel lieber ersparen wollen. 

 

Vielleicht braucht die TE einfach etwas Zuspruch, ein paar Ideen. Wer seinen Hund abgeben will, weil er von ihm nur noch genervt ist, schreibt anders. Oder gar nicht.

 

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