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Hundeforum Der Hund
Celaena

Ersthund geht auf Welpen los

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Hallo :9_innocent:

Gerade angemeldet und schon möchte ich ein Thema ansprechen. Wir haben uns zu unserem 1 Jährigen Australien Shepherd eine kleine Dackeldame dazu geholt, 10 Wochen ist sie jetzt alt. Damit ist unser "Familienglück" eigentlich komplett, wäre da nicht dieses Problem...am Anfang war alles gut, die beiden haben sich auf neutralem Boden kennen gelernt und der Große hat sie abgeschleckt, auch als wir schon zu Hause waren. Die Kleine hat dagegen vom ersten Moment Angst gehabt, nicht direkt wegen seinem Wesen sondern eher wegen seiner Größe, bei der Züchterin hat sie leider keine großen Hunde kennen gelernt. Nun ist es so, wenn wir draußen beide laufen lassen, endet das immer in furchtbarem Gequietsche von der Kleinen. Unser Aussie stürzt sich ständig auf sie, kaum bewegt sie sich, macht er weiter. Auch wenn wir wissen wir sollen uns nicht einmischen, ist es verdammt schwer! Die Kleine kreischt wie am Spieß, als würde sie jemand abschlachten, während er sie oft gar nicht wirklich berührt...sie unterwirft sich ja auch, schnappt aber auch immer nach ihm dabei. Und er kommt immer wieder an und "legt" sich auf sie. Kein einziges mal haben sie gespielt bisher :( dabei läuft es super wenn sie beide an der Leine sind, dann laufen sie einfach nebenher. Sobald sie frei sind greift er sie aber immer wieder an. Sie sucht dann Schutz bei mir, sobald sie aber merkt das er nicht an mich ran darf, kläfft sie ihn an. Ist das nun Angst weil er zu hart ist oder kann ein Welpe tatsächlich so frech sein? Am Dienstag haben wir Hundeschule und werden es ansprechen aber bis dahin möchte ich nichts falsch machen...bzw sie nicht traumatisieren oder sonst was :/ Hat jemand Rat?

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Vielleicht  mag der Aussie keinen  Mitbewohner, jedenfalls diesen nicht. Hier da gleiche umgekehrt

 

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Uff, das wäre ja wirklich schrecklich wenn es so ein entgültiges nein für ihn wäre :/ Eifersucht ist bei ihm immerhin gar nicht vorhanden. Vielleicht weil er noch nicht ganz aus der Pubertät ist?

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Liebe Celaena,

 

ich bin noch ein wenig unschlüssig, wie ich deine Schilderungen einordnen soll... Daher vorab als Fragen: Was genau meinst du damit, dass euer Aussie sich "auf sie legt" und sie "angreift"? Könntest du die Körpersprache dabei etwas genauer beschreiben?

Ich frage mich nämlich noch, ob da wirklich ein Aggressionspotential zum Ausdruck kommt oder das Ganze eher als gründlich scheiternde Spielversuche zu sehen ist.

 

Wenn ihr sehr unsicher seid, würde ich, bis ihr Dienstag ein Feedback von jemandem bekommt, der sich das mit eigenen Augen anschauen und live beurteilen kann, erst einmal dazu raten, dass ihr solche Konfrontationssituationen weitestgehend vermeidet oder zumindest da, wo sie nicht vermeidbar sind, scharf überwacht.

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@Patlican Ja, das ist auch unser Problem das zu erkennen. Denn teilweise ist seine Hinterteil in die Luft gestreckt, als wäre es wirklich eine Spielaufforderung, dabei schreit sie jedoch und er hat seine Pfoten auf ihrem Körper. Dann stellt er sich wieder über sie und wenn sie verharrt geht er etwas weg, also ist nicht mehr über ihr. Sobald sie sich dann aber weg bewegen will kommt er wieder angerast und hält sie mit der Pfote fest während sie wie am Spieß schreit, sich heute sogar verschluckt hat! Das war dann der Punkt wo ich sie einfach hoch genommen hab weil es sich richtig böse angehört hat. Gerade war ich mit ihr kurz draußen zum Pipi und mein Freund wollte mit dem Aussie auch raus. Sobald die Kleine ihn sah fing sie an zu schreien. Jetzt hab ich total Angst das die Nachbarn was sagen, das sind schon extreme töne die aus ihr heraus kommen.

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Das erste Problem ist, dass dein Junghund echt gar keinen Zweithund braucht, er ist zu jung, hat seine Persönlichkeit noch gar nicht entwickelt.

 

Ja, ich weiß, bei manchen Hunden klappt es, aber ich würde tatsächlich generell von Zweithund abraten, wenn der erste noch nicht erwachsen ist.

 

Ich finde diesen Trend zum Zweithund wirklich fragwürdig, ganz allgemein. 

 

Jetzt ist es so: kann klappen. Kann viel Arbeit werden, ausbaden müssen diese Konstellationen immer die Hunde. Es ist für beide nicht schön.  

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Danke für die weiteren Erklärungen, @Celaena! In einer Hinsicht muss ich @Hoellenhunde beipflichten: Schwierig ist, dass beide Hunde noch sehr jung sind. Euer Aussie ist ja selbst von der geistigen und sozialen Entwicklung her noch ein Kind, ein Junghund eben, und sammelt selbst noch einiges an Erfahrungen - sicher auch, was den angemessenen Umgang mit Welpen, erst recht solchen kleiner Rassen, angeht.

 

Ich will keine Ferndiagnose stellen, dafür würde ich mir gerade bei der Größenkonstellation wirklich Hilfe vor Ort suchen und wie gesagt erst einmal alle (!) freien Begegnungen der beiden kontrolliert ablaufen lassen - und lieber zu früh freundlich, aber bestimmt einschreiten und abbrechen als zu spät. Wenn die Große bei der Kleinen schon so negativ konnotiert wird, das sie bei deren bloßem Anblick zu schreien beginnt, würde ich das (ohne Vorwurf an den Aussie; Dackelwelpen sind ja auch wirklich empfindlich...) als klares Zeichen dafür werten, dass ihr die beiden nach Ansicht eurer Dackeldame viel, viel behutsamer aneinander heranführen solltet, als es bisher geschehen ist (für euren Welpen ist ja sowieso alles noch total neu, unbekannt und mitunter sicher auch beängstigend, die Kleine ist ja kaum bei euch angekommen...). Ich hoffe daher, ihr habt wirklich gute Trainer vor Ort, die euch - am Besten in Einzelstunden, in denen es nur um die beiden geht - dabei unterstützen und anleiten können!

 

(Das soll nun aber alles nicht gänzlich entmutigend klingen. Mein damals etwa 9 Monate altes Schäferhund-Husky-Mädel und ein damals 2,5 Monate alter Dackelwelpe aus der Nachbarschaft wollten sich unbedingt miteinander anfreunden, aber anfangs war der Größen- und Kraftunterschied einfach viel zu eklatant, kullerte das zarte Welpchen doch, wenn auch nur zart mit dem Pfötchen angestupst, viel zu schnell durch die Gegend. Nach drei, vier vorsichtigen, von uns kontrollierten Annäherungen bekamen sie den Dreh miteinander aber doch noch raus, und schon waren und sind sie die allerbesten Freunde. Nichts ist unmöglich; und ich drücke die Daumen, dass es sich bei euren beiden mit viel Geduld und Spucke ähnlich gut einpendeln wird.)

 

 

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Würde auch aus der Ferne sagen, daß es Spielversuche sind. Ängstlicher Dackelwepe klingt nicht gut- ich kenne die normalerweise eher draufgängerisch.

Habt ihr dem Junghund "Vorsichtig" beigebracht? Das würde ich nutzen, wenn er selber das Maß nicht findet.

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Ist der Aussie  kopfmäßig ausgelastet? Wie ist der denn sonst so mit anderen Hunden?

 

Ich kenne auch eine Hündin die "spielen" mit kleineren/schwächeren Hunden als "draufhauen und platt machen" interpretiert. 

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Wir haben im Bekanntenkreis auch  einen kleinen Hund an den sich mein Junghund ( auch Aussie) gewöhnen sollte. Wir haben es zeitlich verschoben, weil mein kleiner Knaller auch mit vollen Körpereinsatz spielen wollte. Ich glaub langsam, dass viele Aussies Grobmotoriker sind :) wir sehen uns nicht so oft, dass sich das üben jetzt sofort "gelohnt" hätte. Der Aussie hat in unserem Fall ausgebremst gehört und der kleine Hund ermutigt, dem kleinen Hund war's schon zuviel wenn meiner sich neben ihm im Gras gewälzt hat. War meiner an der Leine war er mutiger und kam auch. Ich sehe es auch so, dass ein Junghund einfach auch noch viel lernen muss und auch darf

 

viel Glück

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