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Hundehaltung + Eigentumswohnung

Empfohlene Beiträge

amuley   

Hallo zusammen, 

 

ich habe mir überlegt eine Eigentumswohnung zu kaufen und diese an eine Freundin zu vermieten die zwei große (aber ruhige) Hunde hat.

 

Kennt sich jemand damit aus ob die anderen Wohnungseigentümer innerhalb des Hauses auf die Hundehaltung in "meiner" Wohnung Einfluss nehmen können? 

 

Gruß Silke 

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Nebelfrei   

Da gibt es doch bestimmt ein Reglement.

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sibylle49   

Generell ist die Hundehaltung erlaubt, a b e r die anderen Wohnungseigentümer müssen eventuell zustimmen, entscheidend ist, ob die Eigentümerversammlung einen Beschluss/eine Hausordnung gefasst hat, die dahingehend etwas festlegt. Die Rechtslage zur Hundehaltung ist insgesamt recht kompliziert. Auf jeden Fall sollte man sich vor dem Kauf darüber informieren, es gibt nämlich auch die Möglichkeit des Grundbucheintrags.

 

Hier Beispiele aus Urteilen von 2017:

 

https://www.iurado.de/?p=urteile&site=iurado&id=560

 

http://www.stadthunde.com/magazin/hunde-wissen/recht/hunde-und-eigentumswohnungen.html

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KäptnKörk   

Au weia, Freunde und geschäftliche Beziehungen führen gemeinhin

zum Verlust von Feundschaft und....., Du weißt schon.

 

Aber auch hier gilt selbstverständlich die "Glückes-Schmied-Regel".

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Nadja1   
vor 8 Stunden schrieb amuley:

Hallo zusammen, 

 

ich habe mir überlegt eine Eigentumswohnung zu kaufen und diese an eine Freundin zu vermieten die zwei große (aber ruhige) Hunde hat.

 

 

Kennt sich jemand damit aus ob die anderen Wohnungseigentümer innerhalb des Hauses auf die Hundehaltung in "meiner" Wohnung Einfluss nehmen können? 

 

Gruß Silke 

 

Es wär zu prüfen, ob bei dem avisierten Wohneigentum ein generelles, berechtigtes Hundeverbot

für das Haus vorliegt.  M.E. dürfte da nichts vorliegen, nur besteht das Problem in der späteren

Nutzung, denn wenn etwas einem Mieter nicht passt und sei es nur, dass er anzeigt dass er Angst

hat und meint der Hund sei gefährlich u.v.a. Dinge mehr, hat Deine Freundin ein Problem.

Der Hund muss sich einpassen und das gelingt max. bis Yorkie, alles andere wird kritisch.

Habe gerade Einblick in eine große Eigentumswohnanlage und Hundehaltung. Verbieten kann

keiner etwas, nur hat man da die gleichen Probleme wie ein regulärer Mieter immer dann, wenn

sich Leute beschweren und das passiert schnell mal über Ordnungsamt oder Vet.-Amt.

Mehr Ruhe hast Du im gekauften Haus, wenn die Lage noch beachtet wird.  

Selbst wenn die Tiere super ruhig sind, braucht bei Treppenbegegnungen ein Mensch/Kind nur

ausreichend Angst zu haben, muss der Hund da schon ein Beißkorb und Leine haben.

Da beginnen m.E. schon die Einschränkungen für Hundehalter mit Eigentum z.B.

Dafür würde ich keinen Cent investieren. das Risiko ist viel zu hoch. Zwar gibt es das Gesetz des

generellen Verbotes, nur es gerät zur Farce, weil auch Eigentümergemeinschaften letztlich das

Sagen haben, genau wie Vermieter sich für die zu vermietende Wohnung jeden Hund verbieten können.

Sie dürfen nur den Satz des 'generellen Verbots' nicht im Mietvertrag aufnehmen. Genehmigung zur HH

brauchst Du immer, egal ob Vermieter oder Eigentümer. 

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