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Hundeforum Der Hund
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Erbkrankheiten Rassehunde/keine spezielle Rasse

Empfohlene Beiträge

Gerade eben schrieb Hoellenhunde:

Bedienen wir jetzt echt das Klischee, dass Mischlinge gesünder sind?

 

Bei solchen genetischen Krankheiten bestimmt.

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vor 8 Minuten schrieb Holo:
vor 13 Minuten schrieb marcolino:

 

Naja das wäre theoretisch der Fall, wenn die Krankheit nur Auftritt, wenn das verantwortliche Gen homozygot vorliegt und man sicher sein kann, dass dieses Gen wirklich nur in einer Rasse vorkommt. 

 

In der Praxis müssten dann die Elterntiere untersucht werden, nicht wahr?

 

Mal als Anmerkung: Der Wunsch, von seinem tollen Hund Nachwuchs zu haben, ist für mich menschlich nachvollziehbar.

Diesen Wunsch hatte ich bei meinem ersten Hund auch - da habe ich mich verflucht, dass ich keine Zuchttauglichkeit geprüft habe, um dann wenigsten EINEN Nachkommen von meinem wunderbaren Hund zu haben.

Ich HABE keinen Nachkommen (obwohl so mancher Hündinnenhalter meinen Marco als idealen Partner für seine Hündin und gemeinsamen Nachwuchs * angesehen und auch gefragt hat!), WEIL ich ohne die Prüfung der Eignung keine Welpen produzieren wollte. Ich denke da sehr einfach.

 

Dabei kenne ich MEHRERE Hündinnenhalterinnen, die "so gerne einmal Welpen von ihrer wunderbaren Hündin haben wollten" - und DAFÜR haben sie es auf sich genommen, die Zuchttauglichkeit zu prüfen, die Zuchtzulassung zu erwerben (wozu auch die gesundheitlichen Untersuchungen gehörten), sich das notwendige Wissen aneigneten und die notwendige Bescheinigung erwarben, sich den Bedingungen für den ersten Wurf beugten (u.A. einen erfahrenen "Zuchtpaten", der sie als Erstzüchter fachmännisch und tatkräftig begleitete), die vorgeschriebenen Kontrollen und Auflagen für die Zuchtstätte ohne zu murren akzeptierten ... um auch dem Nachwuchs der geliebten Hündin den bestmöglichen Start ins Leben zu geben, der einem JEDEN WELPEN zusteht.

 

Es gibt immer noch viel zu viele Welpen, denen dieses RECHT AUF SORGFALT und VERANTWORTUNG nicht zugebilligt wird.

Das ist nicht nur vom Angebot, sondern auch durch die Nachfrage gesteuert.

 

Dieses überaus große Maß an Verantwortung, welches diese Hündinnenhalter an den Tag legten, nur um "einmal einen Wurf zu haben", finde ich begrüßenswert und vorbildlich.

 

Es wird der Verantwortung gerecht, welche wir Menschen dem einzigen Tier gegenüber haben, welches nicht aus der natürlichen Selektion der Evolution entstanden ist.

 

Der Haushund IST ein vom Menschen kreiertes Säugetier - DAS ist allein unsere Verantwortung!

 

 

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vor 9 Minuten schrieb Nebelfrei:

 

Bei solchen genetischen Krankheiten bestimmt.

 

Ja, ganz sicher. :rolleyes:

 

Hm... ganz besonders die Rassen, die frei von "diesen" genetischen Krankheiten sind, sind sicherlich ungesünder als Mixe. 

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vor 13 Minuten schrieb Nebelfrei:

 

Bei solchen genetischen Krankheiten bestimmt.

 

Nein.

 

Ich kann dir elends viele Mischlinge aufzählen, die typische Erkrankungen der mitgemischten Rassen hatten.

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vor 4 Minuten schrieb Hoellenhunde:

 

Hm... ganz besonders die Rassen, die frei von "diesen" genetischen Krankheiten sind, sind sicherlich ungesünder als Mixe. 

 

Du solltest schon lesen, was ich schreibe, wenn du es kritisierst... merle war nur ein Beispiel, es gibt genug andere genetischen Krankheiten

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vor 27 Minuten schrieb Eifelkater:

Eine mögliche Erklärung dafür könnte sein, dass bei Mischlingen die Wahrscheinlichkeit zwei betroffene Allele zu erwischen relativ gering ist. Allerdings git das natürlich nur dann, wenn man nicht zwei Rassen mit den gleichen Erbkrankheiten erwischt....

 

Wie gesagt - ich vertraue da lieber auf so Aussagen von Genetik-Experten wie Sommerfeld-Stur, die dazu Anderes sagt.

 

Auf solche Aussagen zu bauen, erinnert mich eher an ein Glücksspiel, und weniger an verantwortungsvolle Zucht.

 

Aber das ist meine Meinung, die ich mir aufgrund entsprechender Lektüre gebildet habe :)

 

 

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vor 3 Minuten schrieb Wilde Meute:

Ich kann dir elends viele Mischlinge aufzählen, die typische Erkrankungen der mitgemischten Rassen hatten.

 

Deshalb habe ich nur von geneitschen Krankheiten geschrieben, bei denen beide Eltern vererben müssen, dass sie auftreten

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Ich glaube der Spruch das Mischlinge gesünder sind als Rassetiere ist seit der Einführung der Gentests bzw. Ausschluss von Tieren mit Erbkrankheiten aus der Zucht UND willkürlichem Mischen von Rassehunden ziemlich per se. Das mag vor zwanzig Jahren noch so gewesen sein, aber heute? Zumal man ja nicht vergessen darf, dass nicht wenige Erkrankungen auch haltungsbedingt sind. Und "zu Fett, falsche Nahrung und zu wenige Bewegung" , trifft Rassehunde genauso wie Mischlinge---

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vor 4 Minuten schrieb marcolino:

 

Wie gesagt - ich vertraue da lieber auf so Aussagen von Genetik-Experten wie Sommerfeld-Stur, die dazu Anderes sagt.

 

Auf solche Aussagen zu bauen, erinnert mich eher an ein Glücksspiel, und weniger an verantwortungsvolle Zucht.

 

Aber das ist meine Meinung, die ich mir aufgrund entsprechender Lektüre gebildet habe :)

 

 

Ich glaube du hast mich missverstanden. Nehmen wir mal als Beispiel die DCM. Die tritt ja nun überwiegend bei großen Rassen auf. 

Kreuze ich also einen Chihuahua/Yorkshire mit einem Dackel/Malteser dann wird der Mischling vermutlich nie Probleme mit DCM haben. 

Kreuz du aber einen Dobermann/Irish Wolfshound mit einem Boxer/Neufundländer ( ich hab einfach mal Rassen mit dementsprechen Vorbefunden gekreuzt) hast du eine verdammt große genetische Wahrscheinlichkeit von einem Mischling mit DCM...

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vor 17 Minuten schrieb Nebelfrei:

 

Du solltest schon lesen, was ich schreibe, wenn du es kritisierst... merle war nur ein Beispiel, es gibt genug andere genetischen Krankheiten

 

Ganz genau. Wer weiß, ob es nicht auch solche im "Mischlings"genpool gibt, denn es soll ja auch genetische Krankheiten bei Wildcaniden geben...

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