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Hundeforum Der Hund
indianer123

Wobbler Syndrom bei Dobi

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Unseer Dobi Tyson ist 11 Jahre alt,nun wurde bei ihm das wobbler Syndrom festgestellt.

Er hängt mit den Hinterbeinen stark nach unten und rutscht auch da er keinen richtigen Halt hat immer wieder aus.

Was dann Aussieht als würde ein ein Spagat achen wollen.Wir waren bei mehreren Tierklinken und alle haben das gleiche gesagt,

zusätzlich kommt noch hinzu das sein Herz nicht mehr richtig Arbeitet und eine Niere auch nicht,die Prostata vergrössert ist und

er Kastriert werden musste da er eeinen Tumor im Hoden hatte der Bösartig war.

Nun meine eigentliche Frage: er kann seinen Kot nicht mehr halten,er macht Urplötzlich einen Katzenbuckel und dann läuft es ihm hinten raus.

Alles so gut wie dünnflüssig.Da er immer ein sehr sauberer Hund war,er machte seine Geschäft nur auf Rasen niemals auf Gehwege oder andere

Plätze.nun ist es so das er wenn er raus geht seinen Buckel macht und Schnurstracks in die Wohnung rennt,was natürlich zur folge hat das der Kot

in der ganzen Wohnung ist.Wir kommen aus dem Putzen nicht mehr raus.

Sonst ist er gut drauf,er frist,er trinkt,er freud sich wenn es Gassi geht und hat sogar noch Anwandlungen zum Spielen.

Kennt das jemand und kann uns einen Rat geben?

Liebe Grüsse Isolde mit Tyson ( 11 ) und Cheyenne ( 4 )

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Er scheint ja schlimmen Durchfall zu haben. Bekommt er Medikamente und verträgt die jetzt erst mal nicht so gut? Meine Hunde haben Antibiotika oft nicht vertragen und brauchten dann einen Aufbau der Darmflora. Ich habe da mit Korvimin Diar Pro gute Erfahrungen gemacht. Das würde ich unbedingt mit dem Tierarzt besprechen, damit er evtl. verträglichere Medikamente bekommt und schnell wieder eine normale Verdauung hat. Vielleicht müsst ihr auch das Futter umstellen, z.B. etwas leichter Verdauliches speziell für herz- und nierenkranke Seniorenhunde. Fragt am besten den Tierarzt, wie ihr die Ernährung optimal anpassen könnt. Meine alten Hunde konnten generell immer schlechter verdauen und bekamen nur noch Schonkost. Auch bisher verträgliche Leckerlis bewirkten plötzlich Durchfall. Hab ich dann durch was leichter Verdauliches ausgetauscht.

 

Zum Kot verlieren: Ich würde Tyson genau beobachten, wann er wieder raus muss, und auch häufiger mit ihm rausgehen und ihn nicht sofort zurück in die Wohnung lassen, wenn er noch nicht fertig ist (wenn ich deine Beschreibung richtig verstanden habe). Will er zurück in die Wohnung, weil er glaubt, es war jetzt schlimm auf den Bürgersteig zu machen? Viele gebrechliche Hunde werden sowieso sehr unsicher, wenn sie raus sollen, und dann schafft Tyson es ja auch nicht mehr zu den gewohnten Stellen. Da würde ich euch empfehlen, dass ihr möglichst ruhig und freundlich bleibt, um ihm die Situation zu erleichtern. Habt ihr einen eigenen Garten, damit er sich schnell mal dort in Ruhe in geschützter Umgebung lösen kann? Man kann auch auseinander gefaltete leere Kotbeutel oder Mülltüten direkt unter den Hund legen, wenn er im Garten oder auf Stein macht. Das Reinigen ist dann viel leichter.

 

Falls er jetzt auch ohne den Durchfall durch das Wobblersyndrom stuhlinkontinent geworden ist, dann fallen mir jetzt Windeln für Hunde als mögliche Hilfe ein. Es gibt auch Krankenunterlagen aus der Altenpflege für die Schlafstellen (ich hatte immer die Tierunterlagen von Medi-Inn). Man kann die auch schnell unter den Hund schieben, wenn er im Haus plötzlich anfängt sich zu lösen, oder auch draussen auf dem Bürgersteig. Diese Unterlagen gibt es in verschiedenen Größen, z.B. 60x90 cm und sie sind sehr saugfähig.

 

Ich wünsche eurem Tyson eine gute Besserung und noch eine angenehme, möglichst lange Zeit mit seiner Familie!

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Am 25.5.2018 um 19:16 schrieb Laikas:

Er scheint ja schlimmen Durchfall zu haben. Bekommt er Medikamente und verträgt die jetzt erst mal nicht so gut? Meine Hunde haben Antibiotika oft nicht vertragen und brauchten dann einen Aufbau der Darmflora. Ich habe da mit Korvimin Diar Pro gute Erfahrungen gemacht. Das würde ich unbedingt mit dem Tierarzt besprechen, damit er evtl. verträglichere Medikamente bekommt und schnell wieder eine normale Verdauung hat. Vielleicht müsst ihr auch das Futter umstellen, z.B. etwas leichter Verdauliches speziell für herz- und nierenkranke Seniorenhunde. Fragt am besten den Tierarzt, wie ihr die Ernährung optimal anpassen könnt. Meine alten Hunde konnten generell immer schlechter verdauen und bekamen nur noch Schonkost. Auch bisher verträgliche Leckerlis bewirkten plötzlich Durchfall. Hab ich dann durch was leichter Verdauliches ausgetauscht.

 

Zum Kot verlieren: Ich würde Tyson genau beobachten, wann er wieder raus muss, und auch häufiger mit ihm rausgehen und ihn nicht sofort zurück in die Wohnung lassen, wenn er noch nicht fertig ist (wenn ich deine Beschreibung richtig verstanden habe). Will er zurück in die Wohnung, weil er glaubt, es war jetzt schlimm auf den Bürgersteig zu machen? Viele gebrechliche Hunde werden sowieso sehr unsicher, wenn sie raus sollen, und dann schafft Tyson es ja auch nicht mehr zu den gewohnten Stellen. Da würde ich euch empfehlen, dass ihr möglichst ruhig und freundlich bleibt, um ihm die Situation zu erleichtern. Habt ihr einen eigenen Garten, damit er sich schnell mal dort in Ruhe in geschützter Umgebung lösen kann? Man kann auch auseinander gefaltete leere Kotbeutel oder Mülltüten direkt unter den Hund legen, wenn er im Garten oder auf Stein macht. Das Reinigen ist dann viel leichter.

 

Falls er jetzt auch ohne den Durchfall durch das Wobblersyndrom stuhlinkontinent geworden ist, dann fallen mir jetzt Windeln für Hunde als mögliche Hilfe ein. Es gibt auch Krankenunterlagen aus der Altenpflege für die Schlafstellen (ich hatte immer die Tierunterlagen von Medi-Inn). Man kann die auch schnell unter den Hund schieben, wenn er im Haus plötzlich anfängt sich zu lösen, oder auch draussen auf dem Bürgersteig. Diese Unterlagen gibt es in verschiedenen Größen, z.B. 60x90 cm und sie sind sehr saugfähig.

 

Ich wünsche eurem Tyson eine gute Besserung und noch eine angenehme, möglichst lange Zeit mit seiner Familie!

Wir haben ein Haus mit grossem Grundstück,es ist ja nicht so das er immer Unrein war er hat früher weder auf Gesteige noch auf geteertem sein Geschäft gemacht.

Am Liebsten im Gras und dann noch hinter einem Baum wo ihn niemand sieht.Raus gehen wir sehr viel mit ihm,aber er macht nichts und auf einmal dreht er um und rennt

zurück und macht ds Geschäft entweder im Vorraum oder gar in Küche,Wohnzimmer.

Raussperren möchte ich ihn nicht denn er war von Anfang an bei uns im Haus wie ein Familien Mitglied und nun im Alter soll er draussen bleiben?

das bekommen wir nicht übers Herz.Habe ihm schon Kohle Tabletten gegeben,damit sich der Kot festigt,aber es nützt auch nichts.

Auch deinen Rat mit Windeln habe ich gemacht,aber die sind keine 5 Minuten dort,dann hat er sie weg.

Bei Ärzten sind wir dauer Patient,aber alle sind zum gleichen Ergebnis gekommen,das es mit dem Wobbler Syndrom zusammenhängt.

Operieren will niemand mehr,da er zu Alt ist und es wenig Hoffnung auf Erfolg gibt.Ich kann doch unseren Goldschatz nicht Einschläfern nur weil er den Kot nicht mehr

halten kann.!!

Liebe Grüsse Isolde und Tyson und Cheyenne

tyson 07.06.09 006_LI.jpg

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Hübsches Tier, sieht viel schöner aus als wie mit Kupierten Ohren.

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Operieren möchte kein TA mehr? Das finde ich schrecklich, wenn er Tyson doch sonst noch Lebensfreude zeigt. :(

Ich kann leider nichts hilfreiches beitragen, wünsche Tyson aber alles Gute und euch noch eine hoffentlich lange, schöne gemeinsame Zeit.

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Ein sehr schönes Bild von eurem Tyson!

 

Du schreibst: "Bei Ärzten sind wir dauer Patient,aber alle sind zum gleichen Ergebnis gekommen,das es mit dem Wobbler Syndrom zusammenhängt." Meinst du damit den Durchfall oder dass er sich nur noch im Haus lösen will? An der Schwäche in den Hinterbeinen wird man wohl nichts ändern können ohne eine OP und ich habe mal grob nachgelesen, aber Durchfall und Wobblersyndrom scheinen da nicht notwendig zusammen zu hängen. Deshalb würde ich es unbedingt weiter versuchen, zumindest den Durchfall in den Griff zu bekommen, weil der ihn ja auch schwächt. Abgesehen von dem, was ich schon nannte, gibt es auch die Morosche Karottensuppe, die man dem Hund bei Durchfall geben kann:

http://www.erste-hilfe-beim-hund.de/cgi-php/rel00a.prod/joomla/Joomla_1.6/index.php/morosche-karottensuppe

 

Natürlich soll ein alter Hund nicht draußen bleiben und ausgeschlossen werden, da stimme ich dir völlig zu. (Ich hoffe, du hast mich da nicht falsch verstanden.) Er scheint sich ja jetzt lieber im sicheren Haus zu verstecken, um sich zu lösen. Ein Baum zum Verstecken reicht ihm scheinbar nicht mehr, um sich zurückzuziehen und sicher genug zu fühlen. Mir fällt Folgendes ein:

  • Vielleicht hilft es, nicht so weit weg mit ihm zu gehen, denn sonst kann er es sicher nicht mehr halten, bis er wieder zurück im Haus ist.
  • Vielleicht mag er auch lieber nur in eurem Garten spazierengehen, weil er sich weiter weg zu unsicher fühlt? Könnt ihr ihm nicht eine Stelle im Garten zeigen, wo er sein Geschäft hinter einem Baum oder Strauch machen kann? Oder er sucht sich dort selbst eine gute Stelle aus.
  • Sobald er losläuft, um ins Haus zu machen, versucht ihn rechtzeitig an der Leine in den Garten umzulenken.
  • Wenn es im Garten auch nicht klappen will, dann sucht euch doch eine Stelle gleich hinter der Haustür und legt euch dort ein paar Krankenunterlagen hin, auf die er dann in Ruhe machen kann.

Wenn er sich im Garten oder an der richtigen Stelle löst, würde ich ihn wie eine Welpen loben und dann mit ihm reingehen. Vielleicht braucht es eine Weile, bis er es verstanden hat, was ihr meint, und bis ihr euch sozusagen auf einen Kompromiss geeinigt habt. Ich hoffe, ihr findet einen Weg, damit alle etwas entspannter sein können. Vielleicht fällt jemandem hier im Forum auch noch etwas ein.

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Sprich, wir haben Rollen getauscht und das ist natürlich auch für unsere Dobi-Maus eine Umstellung. Hinzu kommt, dass sie mein erster Hund ist, während mein Mann viel Hundeerfahrung hat. Bei vielen Kleinigkeiten bin ich deshalb eher unsicher und würde mich freuen, wenn ich hier vielleicht ein paar Rückmeldungen dazu erhalte, was „normal“ ist und – auch mit Blick auf das kommende Baby – wo wir jetzt noch dringend dran arbeiten müssen.   -      Meine erste Frage wäre zum Thema Spazieren gehen, und zwar tanzt uns die Dame zurzeit etwas auf der Nase herum. Bis sie 8 Monate alt war ist sie im Wald immer frei gelaufen, Rückruf hat super geklappt. Dann ist sie plötzlich einem Reh hinterher (Rehe haben sie vorher nie interessiert). Seitdem kommt sie öfter an die (Schlepp-)Leine, woraufhin sie uns jetzt oft wegrennt, wenn sie merkt, dass sie wieder angeleint werden soll. Das Gleiche passiert, wenn sie erkennt, dass es sich um den Rückweg handelt, dann kommt sie auch nicht. 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Jetzt ist es aber ja auch so, dass noch andere Dinge anstehen: Sie ist so neugierig, dass ich immer eine Hundenase zwischen allem habe, in der Waschmaschine, beim Kochen etc. Manchmal hab ich das Gefühl, sie ist nur zufrieden, wenn sie Aufmerksamkeit kriegt. Gerade wenn sie müde ist, fängt sie sonst an, absichtlich verbotene Sachen zu machen (sie geht auf „unsere“ Couch, klaut Schuhe etc.). Mit geklauten Gegenständen rennt sie dann auch gern an mir vorbei, wie eine Spielaufforderung, und ich bin immer unsicher ob ich ihr hinterher soll (je nach Gegenstand ist das ja schon notwendig) oder ob ich ihr damit nur ihren Wunsch erfülle. Im Garten ist sie gern auch allein unterwegs, da muss ich aber wiederrum aufpassen, weil sie sonst auch mal Löcher buddelt, d.h. ich steh ganze Zeit am Fenster oder mit im Garten dann um zu schimpfen. Ab und an lässt sie sich mit einem Futterball beschäftigen oder kaut auf ihrem Geweih, dann ist auch Ruhe, sonst ist hier nur Action angesagt wenn sie wach ist. Wenn ich duschen gehe und sich gerade eine Wachphase hat, kann ich sicher sein, dass sie irgendwas klaut und zerbeisst, oder sie jault vor der Tür. Ist das normales Junghunde-/ Rasseverhalten, oder muss ich da aufpassen? Gerade wenn es mir nicht gut geht merke ich, wie ich manchmal den Weg des geringsten Widerstandes gehe und mich mit ihr auf die Hundecouch lege oder im Haus mit ihr spiele, damit Ruhe ist.   -      Die dritte Frage überschreitet wahrscheinlich etwas diesen Thread, aber: sie zieht so an der Leine  Mein Mann hat das Thema leider etwas vernachlässigt, beim Spazieren war es – solange der Rückruf noch gut klappte – oft ohne Leine einfacher, und auf dem Hundeplatz geht sie perfekt bei Fuß, so dass wir uns zu sehr in Sicherheit gewiegt haben. Ich übe seit zwei Wochen täglich mit stehen bleiben und Richtungswechsel, und sie korrigiert sich auch schon selbst immer besser. Dennoch ist es eher ein Stop-and-Go statt ein flüssiges Korrigieren im Laufen, dementsprechend kriege ich andauernd einen starken Ruck ab. Ich habe sowieso schon Rückenschmerzen und mache mir Sorgen, wie das im Laufe der Schwangerschaft noch werden soll  Sicherlich braucht alles seine Zeit, aber ich bin unsicher, erste kleine Fortschritte nach zwei Wochen, kann man da einfach so weiter üben wie bisher oder ist noch etwas neues nötig? Wir waren auch schon mit der Leiterin unserer Junghundgruppe auf der Straße um ihr das Problem zu zeigen, und da ging unsere Maus dann super gut mit (grrrrrrr, Vorführeffekt). Kinder, Bälle, andere Hunde oder Trecker sorgen im Alltag aber für Zieh-Attacken und generell zieht sie durchgehend, außer auf dem Rückweg vom Wald, wenn sie müde ist. Zudem gehe ich fast nur noch mit ihr am Hundegeschirr, weil das für mich besser zu halten ist als am Halsband. Gleichzeitig muss ich aufpassen, dann auch nicht selbst nachlässig zu werden...   Vielleicht kurz zur Auslastung: Wir lassen unsere Maus zum Pinkeln oft in den Garten und gehen sonst mind. zwei Mal täglich mit ihr raus. Vormittags meist für mind. 1h, manchmal länger, in den Wald. Dieser Spaziergang enthält dann auch Ball-Werfen und Übungen (Sitz, Platz, Pfötchen etc.). Nachmittags gehe ich mit ihr, seit ich zu Hause bin, für das Leinentraining nur noch durch (ruhigere) Wohngebiete. Wir brauchen Ewigkeiten für kurze Strecken, sind aber meist so 30-45Minuten unterwegs. Wenn sie mal sehr unkonzentriert ist, gehe ich früher nach Hause und werfe stattdessen im Garten nochmal Ball. Zudem spiele ich in der Wohnung mit ihr ca. 30-45Min pro Tag, und eine ausgiebige Kuschelstunde gibt’s natürlich auch immer. Einmal pro Woche verbringt sie einen Tag beim Hundesitting (4 Stunden spielen mit anderen Hunden, danach Ruhe im Körbchen), weil ich dann arbeiten muss. Außerdem besucht sie einmal die Woche die Junghundegruppe im Hundesportverein, dort macht sie super begeistert mit, ist aber bekannt dafür dass sie schnell aufgeregt/hibbelig ist und dann z.B. mehr hüpft als ruhig bei Fuß geht   So, das war ein ziemlich langer Text. Vielen Dank für alle, die das gelesen haben!!!! Insgesamt sind wir glücklich und zufrieden mit unserer Maus, sie macht auch vieles gut (mal 2-3 Stunden alleine bleiben, vor Geschäften warten, Auto fahren etc.). Da es sich um meinen ersten Hund handelt, freue ich mich einfach über ein wenig Austausch/Vergleiche/Tipps und Rückmeldungen!

      in Hundeerziehung & Probleme


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