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Hundeforum Der Hund
Zweiundzwanzig

Assistenzhund selber ausbilden, möglich?

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich bitte mal um eure Einschätzung. Ich habe ja 2 alte Hunde und sicher wird wieder ein neuer Hund einziehen, wenn die beiden nicht mehr sind.

 

Ich überlege ernsthaft den neuen Hund als Assistenzhund für meinen Lebenspartner auszubilden. Eine professionelle Ausbildung wäre aus Kostengründen aber nicht möglich. Genauso wenig können wir uns einen Welpen vom Züchter leisten. Also würde ich versuchen einen Hund von 1-3 Jahren aus dem Tierheim zu holen.

 

Konkret geht es darum, dass sich mein Freund nicht bücken kann, ihm auch noch ewig was runter fällt. Es geht also hauptsächlich darum, dass der Hund Gegenstände aufheben/bringen müsste.

 

Das kann ja nicht so schwer sein das selber hinzubekommen oder?

 

Würde mich über Erfahrungen/Meinungen freuen.

 

LG

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Ich sitze  im Rollstuhl (inkompletter Querschnitt)    und  hab  meiner  mittlerweile  verstorbenen Hündin alles  mithilfe  einer  ganz  normalen  Hundeschule  selbst  beigebracht.  Sie  war  ein Tierschutzhund  aus der Türkei-  geht  also ;-)

 

Wir  haben  nie  iwelche  Prüfungen  abgelegt,  aber  auch  das  ist  für  Privatleute  möglich  ZB  hier : http://dogs-with-jobs.de/pruefungen/

In manchen Gemeinden kriegt  man dann Steuernachlass/frei und  darf  den Hund "überall"  mit hinnehmen,  wenn man  einen Ausbildungsnachweis hat (ist nicht gesetzlich geregelt, und  daher  überall unterschiedlich)

 

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Fast allen Hunden kann man solche Sachen lehren, ist ja wie Apportieren, das machen viele Hunde ja sehr gern und auch im Erwachsenalter lernen sie das noch.

Wenn ihr einen erwachsenen Hund aus dem TH möchtet, dann wisst ihr ja schon wie er so ist, die TH Mitarbeiter kennen den Hund ja und können euch beraten. So ein Labradormix, etwas Schäfriges oder was ähnliches würde das bestimmt mit Begeisterung machen.

Wichtig dünkt mich noch die Grösse des Hundes, wenn sich dein Freund nicht bücken kann, darf es kein zu kleiner Hund sein. 

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Ein BC oder Mix wäre sicher auch geeignet. Die lernen doch schnell allerhand Tricks. Ich denke, das kann man mit der richtigen Hundeauswahl schon hinkriegen. 

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Gerade eben schrieb Freefalling:

Ein BC oder Mix wäre sicher auch geeignet

 

BCs fände ich eher zu klein, wenn man sich nicht bücken kann, deshalb eher ein Hund bei dem man ohne bücken bis zum Maul bzw Halsband kommt.

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Das stimmt natürlich. Ich war jetzt irgendwie davon ausgegangen, dass man sitzt. ;)

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Die so extrem modern gewordenen Labradoodles sind ursprünglich für so etwas (speziell auch als Blindenhunde) gezüchtet worden.

Da gibt es etablierte Zuchten mit gesundheitlichen Untersuchungen etc. .

Die sind aber teuer.

Bei Bordercollies würde ich aufpassen, nicht jeder Hund ist wesensfest.

Terrier können alles und sind in der Hundeschule immer die Einserschüler, aber: sie suchen den eigenen Vorteil, da kann auch mal was schiefgehen. Das ist der Grund, warum sie als  Assistenzhunde nicht  gerne genommen werden.

Collies sind sehr sensibel und eignen sich glaub ich auch gut.

Labbis sollen sich gut eignen.

 

Vielleicht auf Nothilfeseiten der entsprechenden Rassen?

 

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Eure Anforderungen gehen ja in die Richtung von :

- erfüllt kleinere Aufgaben auf Kommando 

- empfindet auch sich wiederholende Kommandos nicht als "langweilig" und interpretiert sie dann um / verweigert sich 

- ist zuverlässig und berechenbar; der Hund soll die Kommandos so gut wie immer umsetzen, und nicht nur wenn ihm gerade danach ist 

- er soll gelehrig sein, aber wahrscheinlich auch kein Einstein der große geistige Auslastung einfordert?

 

Ich würde da vielleicht nicht eine konkrete Rasse vorschlagen, sondern darauf achten, einen Hund mit (etwas) will to please und moderatem Jagdverhalten ( beziehungsweise Triebigkeit) zu nehmen. Also vielleicht nicht gerade unbedingt einen BC, die benötigten viel Input, haben sehr viel Will to please, sind aber mitunter Verhaltensorginell. 

Generell erfüllen Hütehunde + Mixe eure Wünsche aber wohl schon ganz gut viele haben aber auch einen Wach- und/oder Schutz-trieb, das sollte man beachten. Ist kein Hindernis für die Aufgaben die der Hund erfüllen soll, kann aber andere Schwierigkeiten mit bringen. Wenn ihr euch für einen solchen Hund entscheidet, achtet darauf, dass es kein "Fachidiot" wird. Die hetzen nämlich häufig  auch sehr gerne und haben eine niedrige Reizschwelle und sind dann dementsprechend sehr leicht abgelenkt ( oder ganz weg, den Rehen nach). 

 

Apportierhunde halte ich auch für eine gute Option. Die haben zwar tendenziell mehr Jagdtrieb, sind aber (meiner persönlichen Erfahrung nach) tendenziell als Gesamtheit wesensfester als Hütehunde und gelassener.

 

Generell ist aber das Wesen entscheidender als die Rasse. (Und es gibt wundervolle Hunde im Tierschutz ; ihr findet bestimmt einen, der sich über ein Zusammenleben mit euch freut).

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Eine Hundeschule können wir uns nicht leisten, zumindest kein Einzeltraining.

 

Border Collies finde ich dermaßen schrecklich, dass mir sowas nicht ins Haus kommt. Fände ich für die Stadtwohnung auch eher ungeeignet.

 

Einen Labrador-Pudel-mix oder Collie gezielt im Tierheim zu finden halte ich jetzt auch für sehr unwahrscheinlich. Labradore sind mir zudem oft zu aufdringlich. Wir könnten uns da eher einen größeren Terrier (Staffordire, Pitbull, etc.) vorstellen. Ich denke, dass es aber auch ein gewöhnlicher Schäferhund-Mix tut.

 

@gatil:

Nothilfeseiten ist halt so eine Sache. Wir sind nicht sonderlich mobil. Sollte dann schon das Tierheim vor Ort sein.

 

@Holo:

Naja es könnte durchaus auch ein Einstein-Hund sein. Ich gehe gerne zum Hundeplatz. Da wird aber nur Unterordnung angeboten.

 

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