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Hund frisst weder TroFu, Nass oder Barf, Hilfe!!!!

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Hallo,

 

Ich heiße Julia und bin neu hier im Forum. Mein Hund Riley (1 Jahr, Cavalier King Charles Spaniel) ist extrem mäkelig und muss zum fressen regelrecht überredet/gezwungen werden. Vielleicht kurz etwas zu seiner Vorgeschichte: als ich ihn von der Züchterin letztes Jahr im Juli geholt habe, war er recht dünn und hat alles verschlungen, das er kriegen konnte. Da hat er TroFu und Nassfutter bekommen. Im August hat der TA leider Giardien (hochgradig infiziert). Von da an gab es eben keine Kohlenhydrate mehr. Es ging relativ schnell dazu über, dass er immer schlechter gefressen hat und kaum noch etwas wollte (weder nass noch barf). Erst im Januar wurden die Giardien erfolgreich bekämpft, die aber im Februar zurück kamen. Im März war er wieder frei davon und hatte eine leichte Salmonelleninfektion (vermutlich vom barf). Der Arzt hat ihn auf Hypoallergenes TroFu umgestellt, das er sehr gut vertragen hat. So gut war sein Output noch nie. Das Futter mochte er am Anfang sehr und jetzt kaum noch. Ich habe seit ein paar Tagen auf Wolfsblut umgestellt, aber er muss sehr gebeten werden. Eine Nachbarin hat mir abgekochtes Straußenfleisch zum Testen gegeben. Wieder das Gemäkel. Ich weiß echt nicht mehr, was ich machen soll. Der Arzt hat nichts gefunden (Blut gut und Zähne auch ok) er bekommt einmal am Tag was hingestellt und naja irgendwann sind wir leider dann mal dazu über gegangen ihn aus der Hand zu füttern. Blöde Idee. Das war meine Mutter im Urlaub. Habt ihr einen Rat? Und ja ich nehme es wieder weg. Leckerlis nimmt er sehr gut, gebe ich aber nur, wenn er sein Futter gefressen hat...

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Hilft auch keine Leberwurst druntermischen?

 

Evtl. ist sein Magen echt hinüber durch die ganzen Medikamente gegen Giardien und Salmonellen. Ist ja doch ein ziemlich langer Zeitraum gewesen.

 

Egal wie und was er frisst - ich würde erst einmal auf die Wiederherstellung der Magen- und Darmflora bauen.

 

Apropo Giardien: die sind eigentlich auch nur so hartnäckig, wenn das Immunsystem vom Hund geschwächt ist.

 

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Ich bin ja immer ein Verfechter der "Friss oder Stirb"-Theorie. Bei mir gibts nur das was ich hinstelle und wer es nicht mag, kriegt halt nix anderes. Klappt bei mir gut. Aber wie es sich natürlich bei einem Hund verhält, der in seinem ersten Lebensjahr schon dermaßen mit Giardien und Salmonellen zu kämpfen hatte, weiß ich natürlich nicht. Kann gut sein, dass sich der Magen erstmal gut erholen muss. Wie wärs denn mit gekochten Hühnchen und Reis?

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Wenn er unbedingt aus der Hand gefüttert werden will....kein Problem. Kannst du auch prima zu Trainingseinheiten verbinden. Möglicherweise verbindet er fressen aus dem Napf ja auch mit Bauchweh. Gerade Nassfutter hat ja sehr oft einen hohen Innereienanteil, der von manchen Hunden schlecht vertragen wird und Barf erhöht massiv die Produktion von Magensäure. Ich würde es mit "Kochbarf" versuchen, wenn du ihm das Trofu nicht aus der Hand geben magst....aber dann vll vom Teller anstatt vom Napf und an einem komplett anderen Platz. 

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Danke für die Antworten. Ja gekochtes Futter habe ich auch schon mal probiert. Hat er früher schon mal genommen, jetzt auch nicht mehr. Friss oder stirb habe ich auch durch. Er hält das Spiel auch 2 Tage durch und frisst dann wohl ein wenig, um endlich was im Bauch zu haben. Er war damals aber etwas dünner, sodass ich das nicht so lange durchziehen mochte. Als Leckerli sich das erarbeiten, checkt er ganz schnell, dass es sein Futter ist. Austricksen ist nicht drin. Leberwurst darunter bringt gar nichts. Vom Teller nimmt er es auch nicht. Deswegen bin ich ja so verzweifelt. Aus der Hand kriege ich täglich vielleicht 100 gr in ihn rein. 

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Ist 100g denn zuwenig? Also, magert er ab?

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Öhm was sagt denn der Tierarzt?  Zähne, Magen-Darm-Trakt etc. Wurde in die Richtung schon mal was abgeckeckt? 

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mh laut Packungsbeschreibung (er kriegt jetzt Wolfsblut mit Strauß) müsste er mehr kriegen. Also er ist immer unter allen Fütterungsempfehlungen gewesen. Aber kriegt ja schon noch Leckerlis und Ochsenziemer etc. (natürlich nicht zu viel, sodass er davon vorher schon satt wäre) er magert nicht ab, ist aber schlank, was ja für die Rasse total untypisch ist. Ist auch ne richtige Flitzebiene und ist sehr aktiv. 

Habe auch schon mit dem TA geredet und der meinte tja es gibt eben solche Hunde...Freunde mit Hundeerfahrungen ist es auch ein Rätsel. 

Ich habe auch schon daran gedacht, dass durch die Giardien sein Magen/Darm sehr kaputt sein muss. Eine Darmsarnierung konnte ich so ja nicht durchführen, weil er ja kaum was eigen gekochtes nimmt. Hüttenkäse mag er nur als Hundeeis verarbeitet. Er ist echt ein Fall für sich. 

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Wenn der Hund nicht abmagert ist es nicht zuwenig Futter.

Meine braucht auch nur etwa halb soviel, wie auf den Packungen steht, aber sie ist fit. Also braucht sie offenbar nicht soviel.

Vielleicht ist dein Hund einfach angeekelt, weil er immer mehr fressen soll, als er braucht.

 

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vor 41 Minuten schrieb Lyris:

Öhm was sagt denn der Tierarzt?  Zähne, Magen-Darm-Trakt etc. Wurde in die Richtung schon mal was abgeckeckt? 

 

Ganz wichtig.

 

Bitte kein "Friss oder stirb".

 

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