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Hundeforum Der Hund
DerRotti

Bitte um hilfe bei verhaltensauffälligkeiten

Empfohlene Beiträge

 

Habe gerade erst realisiert, dass es sich beim Hund um einen Welpen handelt, der gerade mal 3 Tage bei Dir ist. Das reicht ja mal gerade um sich "Guten Tag" zu wünschen. Habe mich von "In letzter Zeit" ins Boxhorn jagen lassen. Der Hund den Du noch nicht kennst und der Dich  auch noch  nicht kennt, ist ein Baby.... was erwartet man für rationale Handlungen von einem Wesen, dass erst langsam realisiert das es existiert uns dessen Sinneseindrücke vor allem  durch  die Schnauze und den Geruch abhängig sind? Und der beides  einsetzt um sich und seine Umwelt zu erfahren. ? DA besteht erst mal gar kein Grund zur Sorge. 

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vor 6 Stunden schrieb DerRotti:

ich verstehe diese ganzen verhaltensweisen nicht, was mache ich falsch?

 

Lieber @DerRotti,

 

das klingt ein wenig, als ob du dich mit dem kleinen, energiegeladenen Bündel etwas überfordert fühlen würdest - aber selbst wenn es so ist, bitte keine Panik: Ich glaube, auch das ist völlig normal! Es ist ja nicht nur so, dass der Fratz sich an dich gewöhnen muss - du musst ihn umgekehrt auch erst noch kennenlernen, um ihn einschätzen zu können, und dich in deine Rolle als zweibeiniges Adoptivelternteil einfinden. Und so ein Pelzkindchen kann einem ganz schönes Kopfzerbrechen bereiten, gerade in der ersten Zeit. Bei meiner Kleinen - damals auch ein ausgesprochen wildes Welpchen - habe ich mich nach ein paar Tagen auch einmal ganz kräftig gefragt, ob ihr Verhalten noch im Rahmen ist, ob ich etwas oder vieles oder alles ganz falsch mache... Und dann, nach einem kleinen Ausbruch und mit etwas mehr Ruhe, Kraft und Vertrauen ineinander, wurde es auf einmal leichter, wurde es besser, und wir gehörten plötzlich zueinander.

 

Ich will dir damit noch einmal Mut machen. Das Verhalten deines Kleinen klingt für mich angesichts der aufreibenden, neuen Situation, in der ihr gerade steckt, nicht unbedingt unnormal (und wenn es doch medizinische Ursachen wie die von @gebemeinensenfdazu und @benno0815 erwähnten haben könnte, wird der Tierarzt deine Beschreibungen und Bedenken sicher ernst nehmen und dem nachgehen - dafür ist er ja da!). Wichtig finde ich gerade, dass du die Ruhe bewahrst, dem pelzigen Kerlchen durch eine gewisse Stabilität im Tagesablauf Sicherheit vermittelst, bei ihm bist und dich dem Kennenlernen widmest. Dann bekommt ihr das sicher bald prima miteinander hin, und du wirst viel entspannter sein und seine Verhaltensweisen rasch besser einschätzen können!

 

(Ist dieses Hundebaby eigentlich dein erster Hund? Wenn ja, würde ich dir vielleicht auch den Besuch einer gut geführten Welpengruppe an einer Hundeschule in deiner Nähe ans Herz legen: Nicht nur, dass das kleine Ding dort mit gleichaltrigen Hunden umzugehen lernt und mit ihnen sozialisiert wird, auch die Halter lernen dort das hündische Verhalten besser zu deuten, können alle möglichen Fragen stellen und bekommen erste Erziehungstipps an die Hand. Und mir tat es nicht nur gut, den Trainer einmal pro Woche mit meinen Fragen löchern zu können, sondern auch, mich dann und wann mit anderen Welpenhaltern auszutauschen; man sitzt als frisch gebackene Besitzer winziger Fellnasen ja doch bei vielem in einem Boot und kann sich dadurch vielleicht sogar gegenseitig mit Rat und Tat unterstützen. Vielleicht wäre das ja auch eine Idee, die dir noch etwas mehr Sicherheit verschaffen könnte.)

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PS: Ich lese gerade mit Erschrecken, dass ich etwas Zweideutiges geschrieben habe -

vor 56 Minuten schrieb Patlican:

Und dann, nach einem kleinen Ausbruch und mit etwas mehr Ruhe, Kraft und Vertrauen ineinander, wurde es auf einmal leichter, wurde es besser, und wir gehörten plötzlich zueinander.

 

- damit ist natürlich kein Wutausbruch meiner unschuldigen Welpine gegenüber gemeint, das wäre ja völlig ungerecht und kontraproduktiv gewesen!! Mein Ausbruch hatte vielmehr etwas mit Tränen, Jumbopizza, Eiscreme und einer geradezu unrühmlichen Anzahl an Zigaretten zu tun... :blush: Und danach: aufstehen, Krönchen richten, Welpchen streicheln, weiter geht's. smileys-personen-392607.gif.22ea25fe79f522ba5b9e9dfd529b270f.gifHat mir als Trostpflaster prima geholfen!

 

 

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vor einer Stunde schrieb Patlican:

 

Lieber @DerRotti,

 

das klingt ein wenig, als ob du dich mit dem kleinen, energiegeladenen Bündel etwas überfordert fühlen würdest - aber selbst wenn es so ist, bitte keine Panik: Ich glaube, auch das ist völlig normal! Es ist ja nicht nur so, dass der Fratz sich an dich gewöhnen muss - du musst ihn umgekehrt auch erst noch kennenlernen, um ihn einschätzen zu können, und dich in deine Rolle als zweibeiniges Adoptivelternteil einfinden. Und so ein Pelzkindchen kann einem ganz schönes Kopfzerbrechen bereiten, gerade in der ersten Zeit. Bei meiner Kleinen - damals auch ein ausgesprochen wildes Welpchen - habe ich mich nach ein paar Tagen auch einmal ganz kräftig gefragt, ob ihr Verhalten noch im Rahmen ist, ob ich etwas oder vieles oder alles ganz falsch mache... Und dann, nach einem kleinen Ausbruch und mit etwas mehr Ruhe, Kraft und Vertrauen ineinander, wurde es auf einmal leichter, wurde es besser, und wir gehörten plötzlich zueinander.

 

Ich will dir damit noch einmal Mut machen. Das Verhalten deines Kleinen klingt für mich angesichts der aufreibenden, neuen Situation, in der ihr gerade steckt, nicht unbedingt unnormal (und wenn es doch medizinische Ursachen wie die von @gebemeinensenfdazu und @benno0815 erwähnten haben könnte, wird der Tierarzt deine Beschreibungen und Bedenken sicher ernst nehmen und dem nachgehen - dafür ist er ja da!). Wichtig finde ich gerade, dass du die Ruhe bewahrst, dem pelzigen Kerlchen durch eine gewisse Stabilität im Tagesablauf Sicherheit vermittelst, bei ihm bist und dich dem Kennenlernen widmest. Dann bekommt ihr das sicher bald prima miteinander hin, und du wirst viel entspannter sein und seine Verhaltensweisen rasch besser einschätzen können!

 

(Ist dieses Hundebaby eigentlich dein erster Hund? Wenn ja, würde ich dir vielleicht auch den Besuch einer gut geführten Welpengruppe an einer Hundeschule in deiner Nähe ans Herz legen: Nicht nur, dass das kleine Ding dort mit gleichaltrigen Hunden umzugehen lernt und mit ihnen sozialisiert wird, auch die Halter lernen dort das hündische Verhalten besser zu deuten, können alle möglichen Fragen stellen und bekommen erste Erziehungstipps an die Hand. Und mir tat es nicht nur gut, den Trainer einmal pro Woche mit meinen Fragen löchern zu können, sondern auch, mich dann und wann mit anderen Welpenhaltern auszutauschen; man sitzt als frisch gebackene Besitzer winziger Fellnasen ja doch bei vielem in einem Boot und kann sich dadurch vielleicht sogar gegenseitig mit Rat und Tat unterstützen. Vielleicht wäre das ja auch eine Idee, die dir noch etwas mehr Sicherheit verschaffen könnte.)

Du machst ein echt mut, ich hab mir vorgenommen entspannte spaziergänge zu machen, ihn ganz in ruhe schnüffeln zu lassen, ab und zu nur bisschen training.. er kennt ja die hundebox und legt sich auch ab und zu rein. Aber wenn die tür zu ist fängt das jaulen etc an.. heute hab ich mal einfach mir vorgenommen nichts zu unternehmen und immer wenn er jault mein kopf von ihn weg zu drehen(ich lag ja vor der box) das hat primaaa funktioniert!! Sobald er drinne ist schläft er wie ein bär. Ich glaub es geht berg auf!

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Bitte laß die Box offen. Anstatt ihn zu ignorieren sag' lieber eine bedauernde Bemerkung- etwas wie "Geht leider noch nicht, erstmal schlafen". So ein Käfig gehört eigentlich ins Auto, denn er ist nach dem Tierschutzgesetz nur für den Transport (und bei Verletzung, die radikale  Schonung erfordert) vorgesehen.:)

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vor 33 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Bitte laß die Box offen. Anstatt ihn zu ignorieren sag' lieber eine bedauernde Bemerkung- etwas wie "Geht leider noch nicht, erstmal schlafen". So ein Käfig gehört eigentlich ins Auto, denn er ist nach dem Tierschutzgesetz nur für den Transport (und bei Verletzung, die radikale  Schonung erfordert) vorgesehen.:)

Ihn macht die geschlossene tür ja nichts mehr aus, wenn er drinne ist fängt er an zu schlafen, bis er einschläft bin ich vor der tür und mache entspannungsmusik von youtube an. Das tut ihm echt gut. 

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Klar fängt er irgendwann an zu schlafen, in der geschlossenen Box....was soll er auch sonst tun? Immerhin hat er in der kurzen Zeit gelernt, dass er in dieser Situation nicht auf dich zählen kann. Hätte er kein Problem mit der Box, bräuchte man auch kein Entspannungsgedöns, etc. 

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vor einer Stunde schrieb MalamutMica:

Klar fängt er irgendwann an zu schlafen, in der geschlossenen Box....was soll er auch sonst tun? Immerhin hat er in der kurzen Zeit gelernt, dass er in dieser Situation nicht auf dich zählen kann. Hätte er kein Problem mit der Box, bräuchte man auch kein Entspannungsgedöns, etc. 

Ich bin das mit der Box langsam angegangen. Glaub mir ich bin nicht blöd, ich merke einfach das er sich in der box viel mehr entspannen kann als sonst. Das mit dem Pfoten beissen und lecken ist auch nicht mehr so oft wie vorher.. Immer wenn er am anfang drinn ist gibt es vllt 2 3 min gejaule und dann pennt er wie ein bär. Ich muss ihn beibringen das zuhause ruhe ist die er auch braucht! Welpen wollen immer spielen, dabei müssen sie sooo viel schlafen aber sie werden immer abgelenkt. 

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vor 16 Minuten schrieb DerRotti:

Ich bin das mit der Box langsam angegangen. Glaub mir ich bin nicht blöd, ich merke einfach das er sich in der box viel mehr entspannen kann als sonst. Das mit dem Pfoten beissen und lecken ist auch nicht mehr so oft wie vorher.. Immer wenn er am anfang drinn ist gibt es vllt 2 3 min gejaule und dann pennt er wie ein bär. Ich muss ihn beibringen das zuhause ruhe ist die er auch braucht! Welpen wollen immer spielen, dabei müssen sie sooo viel schlafen aber sie werden immer abgelenkt. 

Ich hab mein Welpenmädchen damals nicht in eine Box gesteckt und sie auch noch jaulen lassen.

Ich hab sie mir genommen und mich mit ihr in ihr Hundebett gelegt,  das hat keine zwei Tage gedauert,  da ging das allein.

Das Vertrauen war da,  mein Bett direkt neben ihrem und wenn sie auf erkunsungstour nach ihrem schläfchen wollte, konnte sie das auch tun.

Gleichermaßen war das Bett etwas tolles für sie und ich habe ihr in kleinen Schritten den Befehl damit beigebracht auf Kommando hinzugehen.  Stört sie mich doch mal,  kann ich sie hinschicken und sie entspannt sich ohne dass sie das als negativ wahrnimmt.

 

Was dir viele wohl sagen wollen,  ist das eine Transportbox,  für den Transport ist.  Nicht umsonst gibt es Größenauflagen für Zwinger....  Die Erfüllt deine Box einfach nicht. Leider ist das in Mode gekommen sich die Welpen Erziehung damit einfacher zu machen. Vielleicht denkst du ja nochmal über eine andere Methode nach? 

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Wenn ihn die geschlossene Tür nicht stören würde, würd er nicht jaulen. Also laß die Tür offen, dein Hund sagt dir doch ganz deutlich, daß er das nicht mag.

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