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Hundeforum Der Hund
BVBTom

Ridgeback - muss er sich ins nasse Gras legen?

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:D schön das hier die Meinungen zu lesen sind, die ich gerne so teilen möchte.

 

aber entspricht das in der Tat die Realität? Leider sehe ich hier ganz andere Vorgehensweise oft, auch von Trainern, oder gerade vielleicht von denen,

 

ob es dann alten Schule oder moderne Schule ist, sei dahin gestellt.

 

hmm, jetzt wird es wahrscheinlich schwer sein, dass sich andere Meinungen bilden werden denke ich, die Vorlage ist jetzt recht eindeutig.

 

Ich formuliere es mal so, da ich das schon sehr oft gehört habe und auch mit diesem Thema jede Woche konfrontiert werde:

"Gerade so eine dominante Rasse wie Ridgeback, Weimeraner, Dobermann benötigen diese festen Regeln, wenn du hier an dieser Stelle eine Ausnahme machst, hast du schon fast verloren, du musst das konsequent durchziehen, auch an dieser Stelle"

 

Bitte jetzt nicht wieder die Floskel alte Schule, ist mir zu simpel, habe das vor einigen Wochen von 2 Trainern gehört, die noch keine 30 Jahre waren und dies anderen Teilnehmer so beibringen, nach wie vor, Woche für Woche. Aber trotzdem, ist da nicht was dran? Das würde mich interessieren,  warum wird es "auf der Strasse" dann so oft so gesehen.

 

 

Das ich hier anderer Meinung bin, habe ich ja eindeutig im Eingangspost beschrieben, nur so ein bisschen zum Selbstschutz :-), nicht das es so rüber kommt, dass meine Hündin es so machen müsste oder ich das einfordere ;-)

 

 

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vor 1 Minute schrieb BVBTom:

"Gerade so eine dominante Rasse wie Ridgeback, Weimeraner, Dobermann benötigen diese festen Regeln, wenn du hier an dieser Stelle eine Ausnahme machst, hast du schon fast verloren, du musst das konsequent durchziehen, auch an dieser Stelle"

 

Selbst wenn das so wäre (was ich nicht so sehe), vermeide ich das doch, wenn ich das Ablegen gar nicht erst verlange.

Klar sag ich nicht 5 mal Sitz/Platz um dann zu sagen, bleib halt stehen.

 

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vor 11 Minuten schrieb BVBTom:

"Gerade so eine dominante Rasse wie Ridgeback, Weimeraner, Dobermann benötigen diese festen Regeln, wenn du hier an dieser Stelle eine Ausnahme machst, hast du schon fast verloren, du musst das konsequent durchziehen, auch an dieser Stelle"

 

Höre und lese ich immer wieder. 

 

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 Ich würde anders argumentieren: Ich WILL nicht, dass mein Hund sich in nasses Gras legt. PUNKT. Er kann ja gerne an anderer Stelle UO beweisen....

 

Natürlich ist eine Prüfungssituation für einen Hund nicht zwingend notwendig. Lässt sich aber je nach Verwendung der Hunde nicht immer vermeiden. Allerdings wären wir dann bei der Diskussion um Gebrauchshunde im Allgemeinen. 

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vor 3 Minuten schrieb BVBTom:

Ich formuliere es mal so, da ich das schon sehr oft gehört habe und auch mit diesem Thema jede Woche konfrontiert werde:

"Gerade so eine dominante Rasse wie Ridgeback, Weimeraner, Dobermann benötigen diese festen Regeln, wenn du hier an dieser Stelle eine Ausnahme machst, hast du schon fast verloren, du musst das konsequent durchziehen, auch an dieser Stelle"

 

Ich weiß was du meinst.

Es ist eine Möglichkeit, Kontrolle /Macht über den Hund auszuüben, wenn man ihm "konsequent" :wacko: ein starres Verhaltensrepertoire vorgibt (ich sage Platz und du tust das -sofort und ohne Kompromisse) und Zuwiderhandlungen bestraft. Wird von Menschen angewandt und mit solchen Sprüchen wie von dir oben zitiert gerechtfertigt, die es nicht anders wissen, können, wollen. Es geht nämlich auch anders, aber da gibt es nicht dieses Null-Acht- Fuffzehn-Konzept.

 

Ein "weicher" Hund wird als Folge vielleicht beschwichtigen und meiden, es gibt aber Rassen, die sich ohne sichtbare Schäden in dieses Korsett pressen lassen, vor allem die klassischen Schutzhundrassen. Ob das der Psyche des Hundes zuträglich ist, sei mal dahingestellt, ich denke nein, weil freie Entfaltung, Freude an der Arbeit, Kooperationswillen, Explorationsverhalten, Kreativität etc. mehr oder weniger auf der Strecke bleiben. Das sind oft Hunde, die ständig ein Auge auf ihren Menschen haben (darf ich? soll ich?) -ihre Art, in einem sicheren Rahmen zu leben und Strafe zu entgehen.

 

Ich finde diese Art des Umgangs recht armselig, wird der Hund doch so vieler toller Fähigkeiten und Möglichkeiten beraubt :mellow:

 

Was mich aber interessiert: was machen -oder raten- denn deine jungen Trainer, wenn der Hund sich dem Befehl verweigert?

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Das hat jetzt mit dem Absitzen lassen aber nichts mehr zu tun, oder? Denn wenn man es gar nicht erst verlangt, kann es ja auch keine Ausnahmen geben. 

 

Mir wurde von einer Trainerin auch gesagt, mein Wolfsspitz würde auf jeden Fall beißen werden. Höchst aggressiv, voller Probleme, was habe ich mir da nur ins Haus geholt. Ich war schockiert. Irgendwann verstand ich, was sie meinte. Bei ihrer Art von Training wäre das tatsächlich früher oder später so gekommen. Viele Trainer sagen "Oh Gott, ein Spitz, mit dem ist Training eh vergebens". :( Dabei ist das so ein Quatsch... sei einfach nett zum Hund, respektiere ihn, lass fünf gerade sein, dann kannst du so viele Dinge mit ihm machen. 

 

Was ich sagen will: viele Trainer wissen es selbst nicht besser bzw. haben mehr Interesse daran, ihre Philosophie durch zu drücken, als auf Mensch-Hunde-Teams einzugehen.

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vor 1 Minute schrieb Juline:

 

Das sind oft Hunde, die ständig ein Auge auf ihren Menschen haben (darf ich? soll ich?) -ihre Art, in einem sicheren Rahmen zu leben und Strafe zu entgehen.

 

Ich finde diese Art des Umgangs recht armselig, wird der Hund doch so vieler toller Fähigkeiten und Möglichkeiten beraubt :mellow:

 

Ich hab das letztens beim spazierengehen erlebt und fand das wirklich schrecklich. Der Labbi ist die ganze Zeit ohne Leine bei Fuß gelaufen und hat noch nicht mal nach unserem Hund geguckt. Dann schrei ich lieber 2x "komm her" hinter meinem Hund her, wenn er beim ersten Mal auf 10 m Entfernung nicht reagiert. :D

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vor 30 Minuten schrieb BVBTom:

"Gerade so eine dominante Rasse wie Ridgeback, Weimeraner, Dobermann benötigen diese festen Regeln, wenn du hier an dieser Stelle eine Ausnahme machst, hast du schon fast verloren, du musst das konsequent durchziehen, auch an dieser Stelle"

 

Heißt es über die Nordischen ähnlich auch gern, kann ich nicht bestätigen.

 

vor 10 Minuten schrieb Juline:

Ein "weicher" Hund wird als Folge vielleicht beschwichtigen und meiden, es gibt aber Rassen, die sich ohne sichtbare Schäden in dieses Korsett pressen lassen, vor allem die klassischen Schutzhundrassen. Ob das der Psyche des Hundes zuträglich ist, sei mal dahingestellt, ich denke nein, weil freie Entfaltung, Freude an der Arbeit, Kooperationswillen, Explorationsverhalten, Kreativität etc. mehr oder weniger auf der Strecke bleiben. Das sind oft Hunde, die ständig ein Auge auf ihren Menschen haben (darf ich? soll ich?) -ihre Art, in einem sicheren Rahmen zu leben und Strafe zu entgehen.

 

Ich finde diese Art des Umgangs recht armselig, wird der Hund doch so vieler toller Fähigkeiten und Möglichkeiten beraubt :mellow:

 

Hier gibt es einige Hunde, die fast ununterbrochen ihre Halter anschauen und anstandslos machen, was die von ihnen wollen. Die Halter finde das auch ganz toll, mir tun diese Hunde leid. :(

 

 

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vor 6 Minuten schrieb Eifelkater:

Der Labbi ist die ganze Zeit ohne Leine bei Fuß gelaufen und hat noch nicht mal nach unserem Hund geguckt

 

Oh bei Labbis kann das auch andere Ursachen haben :D

Leckerchen oder Ball in der Tasche zum Beispiel :D

 

:o

 

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vor 4 Minuten schrieb Juline:

wenn der Hund sich dem Befehl verweigert?

 

sehr gut!

 

durchsetzen! Das möchte ich aber nicht gerne zum Thema machen, so wie ich das Forum kennen und schätzen gelernt habe, ist die Meinung dazu fast eindeutig.

 

Aber, wenn dem so ist wie ihr fast alle einer Meinung seit, dann dürfte man ja gar keine Prüfungen jeglicher Art machen, da fordert man dies ja auch ein, oder?

Führt jetzt eventuell etwas weit, aber es muss dann ja hier eine veträgliche Grenze geben, oder eher nicht?

 

Ich warte mal auf jemanden , er hatte es in einem anderen Thread angestossen warum ich das Thema überhaupt eröffnet habe, würde mich interessieren, da hier der Begriff der Mär aufkam.

 

 

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