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Hundeforum Der Hund
BVBTom

Ridgeback - muss er sich ins nasse Gras legen?

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Wie gesagt, für mich wäre es in einer Prüfungssituation in Ordnung. Allerdings nur dann und nicht um generell UO zu beweisen. 

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...hm, dazu müssten sie erstmal "platz" können. :lol:

 

Und wenn sie es könnten müssten sie aber nicht. Weder müssen sie sich abpacken bei Hundebegegnung oder kommen in irgendwelche Prüfungssituationen. 

Und wenn wir mal irgendwo warten  (müssen) dürfen sie das so, wie möchten. Sitzen, stehen, liegen oder was auch immer

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Ich finde es in erster Linie wichtig, sinnhafte Dinge vom Hund zu verlangen. Sitz oder Platz im nassen Gras gehört für mich nicht dazu. Wenn es ums Warten oder andere passieren lassen geht, würde mir ein einfaches Stehen bleiben reichen. So erreiche ich doch auch eine viel größere Kooperationsbereitschaft beim Hund. Ich schaue, was er mir anbietet, und überlege, was ich draus mache. 

Kleines Beispiel: Leni ist unglaublich empfindlich an ihren Pfoten. Meine 8jährige Tochter hat nun versucht, ihr das Pfötchen geben beizubringen. Nun habe ich lang und breit den Sinn bzw. Unsinn des Pfötchen geben erklärt und  dass unser Hund nicht an den Pfoten berührt werden möchte. Trotzdem hat das Üben mit reichlich Keksen scheinbar beiden Spaß gemacht und mir wurde Folgendes präsentiert (und ich behaupte mal, Kind und Hund waren sehr stolz auf sich): 

Kind: "Leni, gib mal Pfötchen". Hund setzt sich, bekommt einen Keks. 

Kind: "Leni, gib doch bitte mal Pfötchen" und hält erwartungsvoll die eigene Hand hin. 

Darauf hebt Leni kurz ihre Pfote in Richtung Kinderhand, ohne diese zu berühren, um gleich danach begeistert die ganze Ladung Kekse zu verdrücken, die von der anderen Hand geflogen kam. Nur eine ganz kleine Bewegung, aber eine ganz bedeutende, für beide.

"Siehste? Natürlich kann Leni Pfötchen geben!!"

Lange Rede kurzer Sinn - Hund und Kind haben für sich eine Variante gefunden, die für beide die optimale Lösung war. Hier stand das gemeinsame Tun im Vordergrund, woran beide Freude hatten.

Das ist für mich ausschlaggebend - Forderungen müssen Sinn fürs Zusammenleben geben. Und deshalb überlege ich mir, was wichtig ist, und wie ich das dem Hund vermitteln bzw. Für ihn passend umsetzen kann. 

Pfötchen geben hat nun eigentlich keinen Sinn, in der beschrieben Situation ging es aber weniger um das Ergebnis, als um die gerne  gemeinsam verbrachte Zeit von Kind und Hund. 

 

 

 

 

 

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vor 10 Stunden schrieb BVBTom:

 

sehr gut!

 

durchsetzen! Das möchte ich aber nicht gerne zum Thema machen, so wie ich das Forum kennen und schätzen gelernt habe, ist die Meinung dazu fast eindeutig.

 

Aber, wenn dem so ist wie ihr fast alle einer Meinung seit, dann dürfte man ja gar keine Prüfungen jeglicher Art machen, da fordert man dies ja auch ein, oder?

Führt jetzt eventuell etwas weit, aber es muss dann ja hier eine veträgliche Grenze geben, oder eher nicht?

 

 

Das verstehe ich jetzt nicht, in Prüfungen soll man sich doch gar nicht "durchsetzen" müssen? Ich weiß jetzt nicht, an was für Prüfungen du konkret denkst, aber wenn es positiv aufgebaut ist und der Hund es gerne macht, kann ich mir nicht vorstellen, dass viele im Forum ein Problem damit haben. Ich würde das aber auch nicht "einfordern" im Sinne von "durchsetzen" nennen. Der Hund arbeitet halt mit einem, wie sonst auch, nur dass es natürlich doofer ist, sollte es mal nicht so gut laufen.

 

Oder meinst du, dass man dann z.B. bei einer Prüfung bei Regen durchfällt, weil das Gras nass ist und der Hund sich nicht reinlegen will, weil man es einfach ganz und gar nicht positiv aufbauen konnte? Das wäre natürlich schade, aber wenn der Hund das Ins-nasse-Gras-legen so hasst, dass er es für alle Belohnungen der Welt nicht lernen mag... dann würde ich da erst recht nicht über andere Mittel vorgehen wollen. Normal kann man eine Prüfung ja auch wiederholen und es hängt nichts Gravierendes von ihr ab, kostet dann halt nehme ich.

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Ich würde eher sagen, wenn der Hund Platz an sich kennt, aber nicht ständig eine Übung machen muss die er doof findet, wird er sich vll eben doch ausnahmsweise mal ins nasse Gras legen. Zumal er ja durchaus auch merkt, dass das keine normale Situation ist. 

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Meine Dobi legt sich nur bei Hitze gerne ins Platz ins nasse Gras. Wenn es kälter ist, verlange ich es nicht von ihr. Mit genügend Aussicht auf Belohnung macht sie es, aber auch da verlange ich es nicht bei miesen Wetterbedingungen. Wenn man etwas nicht verlangt, muß man es auch nicht einfordern. Dann schaut man für die Prüfung eben den Wetterbericht an.

Aber insgesamt finde ich es schon mies, daß bei Hunden ohne Unterwolle keine Decke oder Unterlage erlaubt ist.

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Siehst Du Tom, ich denke in diesem Fred ist genug darüber geschrieben worden, genau deswegen diskutuiere ich nicht mehr darüber sonder akzeptiere es.

 

Warum kämpfen wenn das Ergebnis schon feststeht. In diesem Sinne mein Statement für dich zu diesem Thema.

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Wofür würdest du denn kämpfen?

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Ich habe keinen Ridgeback und kenne auch nur einen Mix etwas näher.

 

Wenn ich wüsste, ihm wäre es unangenehm, sich ins nasse Gras zu legen, würde ich das schon berücksichtigen, würde dann situationsbedingt, je nachdem, warum er es denn soll, aber ein anderes Kommando etablieren. 

 

Bei uns und mit den vielen Fahrradfahrern auf den Wegen, wäre das dann ein "Halt", um die Hunde spontan zu stoppen. 

 

Minos könnte ich auch ins Platz legen, oder aber ein Sitz abrufen, da habe ich noch nicht feststellen können, dass ihm der Untergrund etwas ausmacht. Bei Fly wiederum eher ein Sitz, weil sie ein Platz nicht gerne mag, bzw. dann tatsächlich mit dem Untergrund Schwierigkeiten hat, wenn er zu rau ist.

 

 

 

 

 

 

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vor 4 Stunden schrieb MissWuff:

Das verstehe ich jetzt nicht, in Prüfungen soll man sich doch gar nicht "durchsetzen" müssen?

 

das sit schon korrekt, aber bei dem Weg dort hin, bis es soweit ist, muss man ja alles einstudieren oder nicht?

 

Daran habe ich gedacht, ohne das wertend irgendwie in Frage zu stellen.

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