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Hundeforum Der Hund
Kandidat

Abneigung gegen bestimmte Person

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Hallo, wir haben seit ca. 6 Wochen eine kleine Yorki Hündin. Grund für das "JA" zu einem Hund war unter anderem, dass der Hund nicht nur von uns.... sondern auch von meinen Eltern betreut werden kann(Urlaub, Termine, usw). Der kleine Yorki hat sich in unserer Familie gut integriert. Problem.... er hat eine richtige Abneigung gegen meine Mutter, obwohl er von ihr eine Tagesmahlzeit bekommt. Er weicht ihr aus, geht rückwärts, zieht den Schwanz ein. Meine Mutter ist eigenlich ein Hundefreund. Sie hat sich sehr darüber gefreut, dass ein Hund in die Familie kommt. Es ist jetzt echt nicht zu verstehen, wie sich der Hund ihr gegenüber verhält. Er verhält sich sogar bei fremden Personen "freundlicher".

 

Was können wir machen, dass unser Hund meine Mutter akzeptiert?

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@Kandidat 

 

Hallo und erst mal herzlich willkommen hier im Forum und toll, dass du die Frage stellst um das "Problemchen" zu lösen.

 

Kannst du noch ein paar mehr Infos geben. Ist der Hund auch noch sehr jung, oder ist ist er schon älter und erst vor 6 Wochen zu euch gekommen.

Wer geht denn so mit dem Hund die Gassi Runden, auch deine Mutter?

 

Ist deiner Mutter evtl. irgendentwas bewusst, woran es kiegen kann, ist ihr evtl. mal ein Glas hingefallen wo der Hund sich erschreckt haben könnte oder eine Tür oder sowas?

 

War das von Anfang an so, oder kam es erst jetzt? Spielt deine Mutter auch mit ihm, oder am Anfang?

 

Evtl. kannst du auch das Futterritual mal ansehen, hier kann es auch evtl. einen Konflikt geben und der Hund sieht dort die Futtergeberin als Konkurents.

 

Was mach deine Mutter evtl. anders als du, oder die anderen Familienmitglieder?

 

Du merkst, viele Gedanken schwirren gerade in meinem Kopf rum, wenn du magst, schreib doch noch mal etas genauer und beobachte auch recht genau mal den Hund, wann nimmst du eine Veränderung war, oder ist das immer?

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Man kann Zuneigung nicht erzwingen. Kann es sein das deine Mutter ihn irgendwie bedrängt oder versucht mit aller Macht seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Manchmal ist weniger mehr.

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Hallo,

 

wie alt ist der Hund denn? Habt ihr ihn als Welpe bekommen oder ist er schon älter?

Vielleicht hat er zu schlechte oder zu wenige Erfahrungen mit einem bestimmten Typ Mensch.

 

Unser einer Hund (kam mit 10 Monaten zu uns) hatte auch große Probleme mit meinem Mann. Das wurde durch viel Geduld (wirklich sehr viel Geduld!) besser, ist aber noch lange kein solches Verhältnis wie zwischen dem Hund und mir.

Füttern, Leckerlies geben, zusammen spazieren gehen usw. alles was positive Erlebnisse schafft.

Ich habe mich zusammen mit dem Hund zu ihm gesetzt, habe dadurch die Sicherheit vermittelt dass nichts passieren kann.

Auf jeden Fall nicht bedrängen und immer nur Schritt für Schritt vorgehen. Das sind Dinge, die brauchen wirklich Zeit.

 

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Meiner Erfahrung nach nützt Füttern etc nicht allzuviel. Bindung kommt mehr mit dem gemeinsamen Tun, als zb Spaziergänge. Wichtig wäre da mE, dass ich deine Mutter wirklich nicht aufdrängt und wartet, bis sich der Hund auf deine Mutter zukommt.

 

Könnte es sein, dass sie sich über ihn rüberbeugt, wenn sie ihn zb streicheln will? Das mögen viele Hunde nicht, also besser runter oder im Sitzen streicheln, bzw im Moment gar nicht bis der Hund selber kommt.

Sympathien kann man nicht erzwingen, das ist natürlich für deine Mutter frustrierend, aber ich denke, auf Dauer wird es schon gut werden.

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Leider kann sowas wirklich sehr hartnäckig und langwierig anhalten, insbesondere dann, wenn man nicht sehr bedacht und vorsichtig vorgeht. Ich habe inzwischen selbst mehrere Fälle erlebt, wo es auch langfristig nichts wurde. Nicht mal, weil es nicht möglich gewesen wäre die Abneigung zu überwinden, sondern weil die Geduld und der Wille fehlte, vorsichtig über einen langen Zeitraum an dem Thema zu arbeiten.

 

Ich würde möglichst schnell einen positiv arbeitenden Hundetrainer aufsuchen, der deine Mutter und den Hund zusammen beobachtet und dann deine Mutter anleitet und einen Plan aufstellt. Denn sehr schnell bringt man so einen sensiblen Hund unabsichtlich in eine Situation, in der er sich unwohl fühlt. Meiner Erfahrung nach reicht bei sehr sensiblen Hunden Zeit alleine nicht aus, da sie jeden noch so kleinen "Fehltritt" eines Menschen, vor dem sie bereits Angst haben, wahrnehmen und ihn dadurch weiter negativ einstufen. Da reichen schon Dinge wie ein lautes Wort, das nicht mal an den Hund gerichtet sein muss, ein Überbeugen über den Hund und und und... Deshalb empfinde ich es als so wichtig, dass ein sachkundiger Mensch sich das anschaut und Hinweise zum richtigen Verhalten gibt. 

 

 

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