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Hundeforum Der Hund
gebemeinensenfdazu

Übungssituation Realsituation- Übertragung und Unterschiede

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Unterscheiden eure Hunde merklich zwischen Übungs-und Realsituation oder wird da direkt übertragen?

Von welchen Faktoren ist das abhängig?

Ich hab' mich das gefragt, weil wir ja viel im Alltag auslöserabhängig aufgebaut haben. Kommt ein Radfahrer, kommt ein "Seite" usw. Das "Seite" haben wir also nie ohne einen Grund auf die Seite zu gehen geübt.

Auch das "Nein" hat sie so elernt. Nicht mit der Übung Faust/Leckerlie sondern immer in Verbindung mit einem Abbruch von unerwünschter Handlung und in Kombination mit einem Alternativangebot. Also so als "So nicht". Z.B. in Kleidung Beissen und Zerren "Nein- Nimm das Spielzeug". Oder unterwegs beim Müll Aufnehmen "Nein-Tauschen" und dann Futter im Tausch gegeben.

Wir haben ziemlich viel nebenbei in Realsituationen aufgebaut.

"Trockenübungen" in Übungssituationen eher wenig- hauptsächlich UO Sachen. Es herrscht da eine andere Ernsthaftigkeit bei ihr. Übungssituation ist Spiel- kann langweilig werden bei zuvielen Wiederholungen.

In Realsituationen wird das "Seite" auch nach dem 20. Radfahrer ausgeführt, das würde sie in einer Übungssituation nicht so oft wiederholen.

An dem Beispiel fiel mir das im Aversiv-wann Thread auch noch einmal auf:

Am 16.6.2018 um 10:40 schrieb Amidala:

Ich nehme jetzt mal meinen Aufbau als Beispiel: letztendlich ist der Vorgang ähnlich wie beim tauschen. Im Napf liegt Trockenfutter, oder Dinge die jetzt nicht so des hunnis Ding sind. Ich selbst hatte immer Lachswurst (und war damit bei allen Hunden der Held auf dem Platz).

ich laufe also mit Padme am Napf vorbei (vorher ein Leckerli rein, damit sie weiß Frauchen hat gutes Zeug in der Tasche). Wenn Padme Interesse am Napf zeigt, kommt von mir ein "suuuuper". Padme schnallt am Anfang nicht was los ist aber guckt mich an. Ich stopfe Lachswurst in den Hund. Danach gebe ich das okay, dass sie auch den Napf leeren darf. Das steigern wir, indem wir uns näher an den Napf begeben. Blick zum Napf, Leckerli rein, auf okay Napf leer machen. Bis die Nase im Napf ist. Jetzt kommt es aufs Timing an. Nase am Napf, Click, und rein mit dem guten Zeug. Sie wird also in der fresshandlung unterbrochen, durch den Click. Dann bauen wir das auf. Hund weiß, Nase im Napf, gibt von Frauchen gute Sachen. Wir erweitern die Zeigrenze. Padme steht vorm Napf, Erwartungshaltung : ich guck hin und du gibst mir was. 

Das Seminar hat drei Tage gedauert, am ersten Tag haben alle Hunde das Prinzip begriffen.

das gute: du verbietest dem Hund nicht, dass er sich für das Futter auf dem Boden interessiert, sondern belohnst seine Aufmerksamkeit dahingehend. 

 

Am 16.6.2018 um 12:29 schrieb gebemeinensenfdazu:

Wenn ich sie für das Finden lobe, was ich immer gemacht, habe und sie es dann trotzdem nicht haben darf, wird sie es klauen, weil sie es nicht haben darf.

Und jede Fundsituation ist neu. Daß der Menschenkackhaufen von neulich nicht genascht werden durfte, heißt nicht, daß das nicht für den anderen da ein paar Meter weiter, der ganz anders riecht, den man gerade gefunden hat, nicht auch gilt. (Anm. Oder die Leckerlietüten von anderen Hundhealtern, die sie klauen will und auf die sie sich mit ultraschnellen Manövern spezialisiert hat)

Die Sache mit dem Napf oder dem Futter- das würde sie in den Übungssituationen sofort begreifen und befolgen- aber nicht auf gefährliche Realsituationen übertragen.

 

Üben ist Übungssituation. Kennt mein Hund. Ganz andere Atmosphäre-egal ob zufälligerOrt und tageszeit. Es werden Sachen mitunter wiederholt. Dabei mache ich wenigstmögliche Wiederholungen.

Jetzt ist der Punkt: Mein Hund liest mich permanent genau. Da macht sich auch die Arbeitsintelligenz bemerkbar.

Ich könnte ihm gar keine nicht-Übungssituation vorgaukeln. Anderes Setting. Und noch viel wichtiger: Belohnung nach einer Übung ist schon in Ordnung, toll, nett, danke, super. Aber:

Es ist nicht der Reiz des Unbekannten und noch wichtiger- nicht der Reiz des SELBER ERRUNGENEN dabei. Da ist zuwenig HERAUSFORDERUNG. Die fehlt. Ich versuche schon das Mega Spiel dafür auszupacken. Das kann in bestimmten Zusammenhängen nicht konkurrieren.

Bestimmte Dinge lassen sich nicht in Übungssituationen nachstellen. Ganz besonders nicht Aufregung, gefahr und Dringlichkeit und das sind genau die Dinge, auf die mein Hund sehr achtet.

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Ich denke es ist beides zutreffend, hängt aber auch sehr von dem Hund ab.

 

Ich bin ja gerade bei Welpen ein großer Freund des "nebenbei" Lernens. Funktioniert bei vielen sehr gut, bei einigen aber quasi überhaupt nicht. 

Bei meinem jetzigen ist es sehr unterschiedlich. Einige Kommandos hat er sofort umgesetzt. Andere interessieren ihn schlicht (noch) nicht. 

 

Gerade bei Diensthunden merke ich oft, dass sie Übung und Hundeplatz irgendwann eben nicht mehr groß unterscheiden und das der "Schutzauftrag" dann eben überall durchgesetzt werden will. Auch bei viele Rettungshunden erlebe ich leider, dass sie Trainingsverhalten auch im Alltag anwenden. Wenn die irgendwo auf Besuch sind, fangen die automatisch an "abzusuchen". Finde ich dann schon gruselig, wenn der Hund so gar kein normales Verhalten mehr zeigt....

 

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Beides hat Vor- und Nachteile- ja. Umschalten Können ist gut für die Nerven, nicht zu übertragen geht manchmal auf die Nerven des Halters:D.

vor 13 Minuten schrieb Eifelkater:

Ich bin ja gerade bei Welpen ein großer Freund des "nebenbei" Lernens. Funktioniert bei vielen sehr gut, bei einigen aber quasi überhaupt nicht. 

Bei meinem jetzigen ist es sehr unterschiedlich. Einige Kommandos hat er sofort umgesetzt. Andere interessieren ihn schlicht (noch) nicht. 

Magst du Beispiele geben?

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"Komm her", "sitz", "Hoch" und "touch" hat er sehr schnell nur vom benennen gelernt.  Allerdings gab es dann dazu auch eine Belohnung, zumindest ein Lob.

 

Bei "go" und "rüber" zeigt er so absolut keine Reaktion. Noch nicht mal ein Ohrendrehen...Aber ob er die beiden Kommandos jemals als feste Kommados brauchen wird, steht eh in den Sternen. Allerdings werden diese Kommandos auch nicht  belohnt. :P

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wau, ein tolles Thema, muss da jetzt echt erst mal drüber nachdenken.

 

ich war auch von Beginn an immer auch in Hundeschulen, auch in verschiedenen um viele Meinugen  und Ansätze früher kennen zu lernen,

 

Eigentlich kamen von dort eher die basics, das Gelände ist eingezäunt, ein Trainer gibt Sicherheit, der Hund ist in einer Art Schulstunde und benimmt sich mit Sicherheit anders als auf der Strasse. Sie schauen sich viel von den anderen Hunden ab, o.K. die großen Hunde liegen da, mache ich das auch mal. Aber es ist ja bekannt, oft klappt es dort, zuhause und auf der Strasse aber nicht.

 

Wir haben auch von klein auf die Welt erkundet, jeden Untergrund kennen gelernt, oh, ein Gitter, jau das ist etwas blöd da drüber zu laufen, aber auch nicht schlimm, eine Pappe auf dem Weg oder eine Kunststofftafel, jau die macht krach, passiert aber nix, eine Mauer, ein Baumstamm, toll da kann man drauf, jippi, alles eigentlich mit fun und die Kommandos kamen nach und nach und wurden verknüpft,

 

Ich habe eigentlich nie ein Kommando jetzt 10 mal geübt, alle immer so eingebaut und Spaß gehabt. Meine hat immer alles auch mit der Nase erkundet, macht es dann recht einfach, da die Aufmerksamkeit gerade sehr hoch ist.

 

Lernt man so also intensiver als in einer simullierten Trainingsstunde? Ich glaube ja, weil man hier den Alltag mit all seinen Facetten kennen lernt. Ich bin bei jeder Situation stehen geblieben wo mein Hund irgendwie reagiert und noch nicht kannte. boa ein Bagger, der ist riesig und laut, schau mal, aber der tut uns nix, so viele Autos hier, ist nicht so toll, ich weiß, gleich kommt die Wiese, Bauarbeiter, die haben aber komische Dinge in der Hand und so grelle Jacken, eigentlich immer mit zeigen, benennen und viel Ruhe.

 

Aber eins hat sie hier gelernt, ich vermag nicht zu sagen wie und bin jedes mal beeindruckt. Ich habe mein Büro in der ersten Etage, die Haustür zum Geschäft ist unten auf. Mein Hund liegt oft hier unterm Schreibtisch und schläft. Nun kommen hier täglich Menschen. Bei Familie und Freunde steht sie auf, freut sich, geht evtl. sogar runter, kommt ein Kunde, steht sie auf und geht in die Wohnung, nach dem Motto, da habe ich jetzt nichts zu suchen und beim Paketdienst bleibt sie liegen, es kommt ein ganz leises knurren als Signal, nach dem Motto, der kann da unten bleiben, o.K. Herrchen geht schon, wie machen Hunde das, unglaublich. Ich habe mich hier oft selber beobachtet und bin der Meinung, dass ich keine anderen Signale setze, meist merkt sie das ja auch schon vor mir bevor unten die Tür aufgeht.

 

Schlaue Tiere haben wir ;-)

 

Bin gespannt was ihr so berichtet

 

vor einer Stunde schrieb gebemeinensenfdazu:

Unterscheiden eure Hunde merklich zwischen Übungs-und Realsituation oder wird da direkt übertragen?

 

um das eindeutig also zu beantworten JA

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vor 47 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Unterscheiden eure Hunde merklich zwischen Übungs-und Realsituation oder wird da direkt übertragen?

 Ja durchaus. Das fiel mir gerade bei der Hundeschule auf. Auf dem Übungsplatz war sie zu Anfang meist voll konzentriert, dann nach der 5 Wiederholung fing Sie an zu schludern. War für Sie langweilig geworden. Wenns dann in den Freilauf ging, war Sie danach wieder bei der Sache. Aber ich hab schon gemerkt, daß ihr das mit der Zeit einfach etwas öde war und mir ehrlich gesagt auch etwas... kann aber auch sein dass ich das auf Sie übertragen habe... das möchte ich nicht ausschließen. 

 

Alle Dinge die wir draußen nebenbei machen und gelernt haben, werden zu 90% befolgt. Für Sie ist es z.B. einfacher bei Radfahrer und anderen Hunden "Sitz" zu machen. Das hat Sie mir angeboten. So ungefähr: "Emma, da kommt ein Radfahrer", Emma schaut  und setzt sich hin. Ich bin dann zu ihr und es gab Kekse.  Das passiert je nach Strecke doch mal bei gutem Wetter öfters. Da macht Sie es auch nach dem 10 mal ohne Probleme. Bei Hundebegegnungen ist es dasselbe. Sie hatte irgendwann (nach der Pupertät) von sich aus angefangen  sich zu setzten. Gleiches Spiel .. Nur dass ich dann mit dem anderen Halter kommuniziere ob ein Kennenlernen im Freilauf erwünscht ist oder nicht. 

 

Ich habe leider zu Anfang den Fehler gemacht, unnötige Kommandos zu geben, die dann natürlich nicht befolgt wurden. Einfach damit Hund halt hört, sowie man das gesagt bekommt. Das hab ich komplett abgestellt und hab die Erfahrung gemacht dass Emma viel mehr auf mich achtet seit dem ich sie einfach ihr Ding machen lasse. 

 

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Wir waren ja nie in einer Hundeschule. Und außer Sitz und Platz haben wir nichts zu Hause geübt, um es nachher in andere Situationen zu übertragen. 

Da hat er auffällig lange gebraucht, bis er es auch draußen machte. 

 

Ich übe eigentlich fast alles situationsbezogen und zwar so, dass er von sich aus anbietet, was wir geübt haben. So wie ich drinnen erwirken will, dass er von sich aus die Nase nicht in mein Essen steckt und deshalb nein sage (und eben nicht, damit er das Kommando lernt), so finde ich es super, dass er bei Hundesichtung Blickkontakt und dann Sitz oder Weiter anbietet. Er kann Sitz und Platz auch nicht gut unterscheiden. 

Es ist egal, was ich sage bzw zeige. Bei Hunden bietet er ein Sitz an, bei Spielzeug, auf das er wartet, ein Platz. Ist für mich ok, da funktional. 

 

Er hat also kaum ein Kommando komplett generalisiert. Noch ein Beispiel: Decke und Geh schlafen. Heißt dasselbe in verschiedenen Räumen. Funktioniert nicht im falschen Raum. 

 

Jetzt zur Kernfrage: Ich glaube, er hat die Kategorie “ernst“ gar nicht. Zumindest tut er sich mit (überraschenden) Kommandos sehr schwer in für ihn ernsten Situationen.

 

Eine Ausnahme gibt es vielleicht:

@gebemeinensenfdazu

Du hast schon öfter geschrieben, dass deine Hündin bei dem Kommando Seite etwas erwartet und ggfs. misstrauisch(?) wird, wenn du es gibst und “nichts ist“. So nach dem Motto “Was hat der entgegenkommende Mensch an sich, dass ich jetzt an der Seite gehen soll?“

 

Femo hingegen kriege ich mit dem Kommando in eine Art Trickmodus, solange die Anspannung nicht so hoch ist. Bei Hunden funktioniert das z.B. nicht.

Wir haben das ganz reizarm nachts auf unsere Straße geübt mit vielen Leckerlies und nur kurz. 

Jetzt benutze ich das wenn Kinder entgegenkommen und er die etwas nervös beobachtet. Er zeigt mir die, wird belohnt und kriegt dann das Kommando Seite a la “Toll, und jetzt zeig mir mal, was du noch so kannst.“

Da hat er doch ne Menge WTP abbekommen, denke ich. :D Wir profitieren deutlich davon, dass wir das eben nicht in der Situation gelernt haben. 

Das funktioniert im Freilauf übrigens nicht so gut. Da sind andere Sachen selbstbelohnend. 

 

 

 

 

 

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vor 13 Minuten schrieb Freefalling:

Du hast schon öfter geschrieben, dass deine Hündin bei dem Kommando Seite etwas erwartet und ggfs. misstrauisch(?) wird, wenn du es gibst und “nichts ist“. So nach dem Motto “Was hat der entgegenkommende Mensch an sich, dass ich jetzt an der Seite gehen soll?“

Das "Seite" kommt eigentlich immer dann, wenn sie gerade nicht schon von selber ander Seite läuft und etwas kommt. Aber wie du schon sagst auch als Erinnerung, wenn sie durchblicken läßt, daß sie zumindest erwägt, doch nochmal bellend für Abstand zu sorgen, was sich ziemlich gut durch Anspannen und Blicke erkennen läßt. Meist eingebunden in durch die Situation Loben- brauchen wie eigentlich immer seltener.

Gestern hat sie z.B. 20m voraus an einem Fußgängersteg auf mich gewartet. Ein Radfahrer fuhr auf uns zu- und hielt bei ihr aus vollem Tempo an, um abzusteigen und über den Steg zu gehen. Also hab ich nochmal "Warte" gerufen. Bisher hätte sie in so ener plötzlichen Situation gebellt- "Radfahrer, der abrupt direkt bei ihr anhält und der über eine Brücke geht, wo nie Radfahrer fahren...Normabweichung!". Sie ist diesmal aber ein paar Schritte zur Seite gegangen, damit er durch gehen konnte und hat nur kurz geknurrt "zur Absicherung".

 

 

Der große Unterschied ist wie schon geschrieben bei Realfunden. Sei es etwas im Gebüsch oder sei es die Leckerlietüte von anderen Hundehaltern. Der Kick ist ein anderer. D kann ich mit plötzlichem Spiel winken... das Glück über den seltenen Fund und die Herausforderung ist größer, auch wenn es in gestellten Situationen grundsätzlich klappt.

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Wir waren mit unserem früheren Hund und mit unserem ersten jetzigen in Hundeschulen. Beide waren ziemlich schlau und haben "Kommandos" ziemlich schnell gelernt. Beide hatten aber schon - ich würde sagen bei der dritten Wiederholung keine Lust mehr. Auch nicht, wenn das Leckerchen supertoll war. Trotzdem haben wir die BH geschafft. Damals war ich sehr stolz, aber wenn ich mir heute das Abschlussfoto anschaue, sehe ich, wie unglücklich der Hund guckt.  Als dann der nächste Welpe als Zweithund einzog, beschloss ich, auf eine Hundeschule zu verzichten. Die paar Dinge, die ich wichtig finde, sitz und Platz gehört dazu, wie auch der sogenannte sichere Rückruf (mit der Trillerpfeife) in Gefahrensituationen, haben wir mit dem Zweithund geübt. Er hat sich das ruckzuck vom Ersthund abgeguckt. Das an lockerer Leine laufen hat lange nicht geklappt. Ich habe es dann mit einer Koppel versucht. Und tatsächlich hat es der Altere dem Kleinen innerhalb von zwei (!) Tagen beigebracht. Er ist einfach stoisch stehengeblieben und prompt versstand der Kleine, was das bedeutet. Am dritten Tag hatte ich das auch so gemacht und seitdem kann er das. Das hat mich sehr beeindruckt. 

Alles andere haben wir immer in der Situation selbst gemacht. Ich übe niemals, den Hund zu rufen. Sie wissen, dass es immer einen Grund gibt, wenn ich das tue und dass ich es dann ernst meine. Und dann sind beide kooperativ. Auch die Trillerpfeife wird außer eben im Ernstfall vielleicht zwei, dreimal nur im Jahr eingesetzt, um das wach zu halten und nach wie vor mit etwas ganz tollem belohnt. 

Ich bin mir absolut sicher, dass Hunde kooperieren wollen. Wenn sie den Sinn dahinter verstehen und einsehen. 

Natürlich kann es theoretisch sein, dass das Prinzip deshalb so gut funktioniert, weil der ältere Hund in seiner Jugend viel gelernt hat. Aber ich würde es auch beim nächsten Hund wieder so machen, auch wenn er allein aufwächst. Ich glaube, hätte ich das gleich so gemacht, hätten wir viele Umwege vermieden. Unsere Hunde verstehen viel mehr, als ich früher gedacht habe. Das war eine einschneidende Erkenntnis für mich.

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vor 5 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Radfahrer, der abrupt direkt bei ihr anhält und der über eine Brücke geht,

Manche Radfahrer gehen mal so gar nicht. :angry: Aber toll wie du und dein Hund die Situation gemeistert haben. 

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