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Hundeforum Der Hund
Wilhelmina

Hund frisst nur aus Hand und Beutel

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Guten Abend liebe Hundegemeinde :)

 

wir haben eine 10 Monate alte Dackelmischlingsdame, die mir in Moment große Sorgen macht. Maggie war im April das erste Mal Läufig, davor war alles Prima und ich habe das Gefühl, seitdem einen anderen Hund zu haben. Es fing nach der Läufigkeit an, dass Sie Ihr Essen verschmähte, egal welche Dose Nassfutter ich Ihr gegeben habe, es wurde kurz daran gerochen und dann  ist Sie im wahrsten Sinne des Wortes abgedackelt. Davor hat Sie die Schüsseln in Rekordzeit geleert. Erstmal habe ich vermutet, dass Sie krank sein könnte, wir waren dann beim Arzt und es wurde inklusive großem Blutbild und Urin und Kotproben alles abgeklärt. Ergebnis: Kerngesund und vermutlich, dank der Läufigkeit, ein hormonelles Problem.

 

Jetzt füttern wir seit Wochen nur noch Trockenfutter, aber da mag Sie auch nicht alles und nur, wenn man es Ihr mühselig per Hand gibt oder den Futterbeutel wirft. Sie hat auch wenig Interesse an Rinderohren oder Ochsenziemer und was es nicht alles gibt. Sie nimmt die Dinge und versteckt Sie. Das einzige was sie Leidenschaftlich gern isst, sind Käse und Geflügelwürstchen! Aber ich kann Sie ja nun nicht ewig damit ernähren, oder?

Außerdem finde ich Maggie für einen Jagdhund und aufgrund Ihres Alters extrem ruhig. Spazieren gehen sieht bei uns so aus...ein paar Meter Laufen, ständig stehen bleiben, schnüffeln oder Dinge beobachten. Manchmal legt sie sich mitten auf dem Gehweg und guckt einfach und egal was ich versuche, manchmal hilft nur zerren, um überhaupt ein paar Meter weiter zu kommen. Wir haben eine Reizangel gebaut...Ihr Interesse hält sich aber in Grenzen und wenn Sie den Ball nicht schnell bekommt, gibt Sie einfach auch und lässt das Spielen sein. Die einzige Beschäftigung wo der Hund in Wallung kommt ist, wenn Ihre Hundefreundin nach draußen kommt und die Beiden über die Wiese toben...dann ist da ein agiler junger Hund der Freude am spielen hat und irgendwie macht mich das alles traurig...wir versuchen so viel, Bälle werfen, Suchspiele, Tricks üben...in der Wohnung prima...draußen nix und lange Spaziergänge finden auch nicht statt...dazu das seltsame Fressverhalten. Maggie ist mein erster Hund und ich mache mir Sorgen, dass ich irgendwas falsch mache??

 

Wäre eine Hundeschule in meinem Fall vielleicht hilfreich?

 

Ich bin dankbar für konstruktive Kritik oder Tipps...das ist mein erster Hund, wir haben Maggie total lieb und wir versuchen alles richtig zu machen. Bitte nicht gleich los schimpfen, nichts was womöglich schiefläuft ist uns bewusst, aber wir bemühen uns immer dazu zu lernen!!!

 

 

 

 

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Daß der Napf in der Scheinträchtigkeit und um den rechnerischem Wurftermin verschmäht wird  ist nicht ungewöhnlich- zuhause bedeutet Trächtigkeit und Welpenmodus- draußen hat sie genügend Ablenkung und anderen Input- wahrscheinlich deshalb nimmt sie da Leckerlies an. War bei uns um den rechnerischen Wurftermin herum ganz genau so. Hund hat eine Woche lang den Napf verschmäht und nur unterwegs Leckerlies genommen.

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Hier auch gerade so, bzw. langsam wird es besser mit dem Fressen. Vor, um, am und nach dem "Geburtstermin" wurde nichts mehr oder nur mit ganz langen Zähnen gefressen.

Maximal ein bisschen was aus der Hand.

 

War auch die erste Läufigkeit (wir haben den Hund direkt danach übernommern) und wir haben uns auch echt Sorgen gemacht, da auch kaum noch getrunken wurde.

Tierarzt sagte dann aber auch - alles ok, viel Ablenkung bieten.

 

Unsere wollte auch kaum noch raus, ist draußen desinteressiert gewesen usw.

Warte mal ab, in ein paar Wochen ist sie wieder der verrückte kleine Junghund :) unsere ist kaum noch zu bremsen seitdem die Hormone nicht mehr so nerven ;) 

 

 

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Ich stimme da @gebemeinensenfdazu zu. Meine Hündin war gerade in der ersten Läufigkeit und Scheinschwangerschaft total lustlos, ständig müde, ohne Antrieb und zum Schluss hin schon fast ein wenig depressiv. Gefressen hat sie in der Zeit fast nur, wenn wir unterwegs waren, zu Hause wurde alles verschmäht. Wenn ich sie gelassen hätte, hätte sie nicht mal ihr Bett verlassen, war schon traurig. 

Was ihr über diese Zeit hinweg geholfen hat, trotzdem raus gehen, Licht tanken, einfach entspannen, nichts fordern, nur machen, was ihr Spaß macht. Ich habe mich da teilweise schon richtig zum Affen gemacht, damit sie ein bisschen fröhlich wurde. 

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Ich schließe mich an. bei uns ist es genau das gleiche. In der Zeit wird nur draußen gefressen aus der Hand. Drinnen wird dann am vollen Futternapf gerochen und weiter gegangen, egal was drin ist... ich war damals auch beim Tierarzt und habe alles checken lassen. Man macht sich ja doch Sorgen. Der sagte mir auch, alles völlig in Ordnung. Das wäre alles noch im Rahmen des Normalen. 

 

ich fütter dann etwas mehr über den Spaziergang. in der Zeit wird auch nur neben mir her getrottet. Ich versuch Sie auch schon zu animieren, aber ihre Motivation ist in der Zeit wirklich im Keller. Ich biete dann an, aber wenn Sie nicht will muss Sie nicht und ich lass sie dann ihr Ding machen. 

 

Manchmal kommen wir morgens dann nur neben auf die Wiese und ich lass schnuppern wie Sie möchte. Dann kommen wir in ner Halben stunde halt nur 500 m weit. Was solls die Zeit geht rum:B) 

 

Und dann von einem auf den anderen Tag kommt wieder unser Sonnenschein zu vorschein. 

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Auch das Verbuddeln von Essbarem - da wird für den Nachwuchs schon mal ein Vorrat angelegt. Da wurde bei uns jeder Brotkanten in den Garten getragen.

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Guten Morgen!

 

erstmal vielen, vielen Dank für die Antworten, ich bin jetzt wirklich erstmal beruhigt. Hätte im Vorfeld nie gedacht, dass die Läufigkeit im Nachhinein solche Nebenwirkungen nachsichziehen würde...!!

 

Ich hab auch ihren Unwillen spazieren zu gehen, nie mit den Hormonen in Verbindung gebracht...da werde ich mir jetzt auch keinen so großen Kopf mehr machen :) Aber wie lange hält sowas denn normalerweise an? Ihre Läufigkeit war Mitte April und war etwa Mitte Mai wieder vorbei. Und dann hätte ich gleich noch eine Frage...wäre in Ihrem Fall eine Kastration ratsam oder ist das ein ganz natürliches Verhalten? Mein TA ist gegen Kastration und die Meinungen gehen zumindest online doch stark auseinander. Ich hatte bisher immer gedacht, ich kastriere Sie nicht, eben weil ich Ihr die Natürlichkeit lassen wollte....aber wenn sie das hormonelle belastet? Aber vielleicht belastet Maggie das ja nicht, weils eben normal ist? Fragen über Fragen ;)

 

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Dein TA ist berechtigt dagegen. Das ist natürlich und in dem Umfang auch nicht schädlich. 

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vor 40 Minuten schrieb Wilhelmina:

Ich hab auch ihren Unwillen spazieren zu gehen, nie mit den Hormonen in Verbindung gebracht...da werde ich mir jetzt auch keinen so großen Kopf mehr machen :) Aber wie lange hält sowas denn normalerweise an? Ihre Läufigkeit war Mitte April und war etwa Mitte Mai wieder vorbei. Und dann hätte ich gleich noch eine Frage...wäre in Ihrem Fall eine Kastration ratsam oder ist das ein ganz natürliches Verhalten?

 

 

Unsere Hündin war Februar / März läufig und ist seit Ende Mai wieder agiler, besser fressen tut sie seit etwa 2 Wochen wieder.

 

Ich kann deine Gedanken in Richtung Kastration verstehen, wer solch ein Verhalten eines Hundes miterlebt (unsere hatte sogar eine imaginäre "Geburt"),

der denkt schon, dass es den Hund doch belasten muss.

Sowas pendelt sich aber mit der Zeit ein, wir hoffen auch, dass es die nächsten Läufigkeiten schon nicht mehr so extrem ist.

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vor 2 Minuten schrieb Wilde Meute:

(unsere hatte sogar eine imaginäre "Geburt")

Wie hat sich denn das geäußert?

Ich kenne nur Nestbauverhalten und Scheinwelpen- alles was quietscht (hatten wir sowieso nur ein Spielzeug) haben wir weggeräumt.

 

In der zweiten Läufigkeit war das Verhalten nicht mehr so ausgeprägt- es wurde auch drinnen gespielt und sich nicht mehr solche Sorgen um irgendwelche zerfetzten Spieleugreste in Welpengröße gemacht. Draußen war sie auch in der ersten Läufigkeit völlig normal- Spielen ist ihr generell sehr wichtig

Eine ehemalige Userin, der ich damals eine private Nachricht geschrieben hatte, hatte mich beruhigt, daß die Verhaltensänderung und die Napfverweigerung bei allen ihren Hündinnen in der ersten Läufigkeit am ausgeprägtesten war und sich danach mit zunehmender Erfahrung abschwächte. Ich kann das bisher bestätigen.:)

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