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Hundeforum Der Hund
Hoellenhunde

Jagen und Training

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Was wäre denn dann der nächste Schritt und wie ist die Leine umgehbar und wenn: kann man das grob an Hundetypen oder Verhaltensmustern festmachen?

Das würde mich sehr interessieren. Mit meinem Hund würde ich es mit Anleinen kaputtmachen - das ist immer gleichbedeutend mit Spaßbremse- sie würde weglaufen und die Kooperation einstellen, wenn ich das machen würde.

Gehört schon zu den Hunden, die alles ernsthaft voll motiviert betreiben wollen (selbst Hüten!) und ihren Spaß sehr ernst nimmt. Deshalb lasse ich sie in Bewegung, auch wenn sie außer Sicht geht und sich im 100m Umkreis entfernt von mir bewegt- würde ich sie nach dem ersten Ansprechen anleinen, würde sie nicht mehr mit Ansprechbarkeit reagieren.

Das Laufenlassen mit regelmäßiger Rückorientierung ist unser Kompromiß. Solange sich der Hund wegbewegt von bestimmten Auslösern muß er nicht zu mir kommen.

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Ich glaube, die Erwartungen (das was man als Erfolg wertet) und die Methoden, um das Jagdverhalten "in den Griff zu bekommen" sind tatsächlich vom Hund(etyp) und von der Art und Intensität des Jagdverhaltens abhängig. Ich habe den Thread mit großem Interesse verfolgt, weil ich ja auch so ein kleines Jagdmonster habe.

 

Wir sind leider noch lange nicht soweit wie @Hoellenhunde oder @Nasefux - aber ich hoffe, dass wir mit Linnie irgendwann auch mal diesen Stand erreichen, das würde ich als Riesenerfolg für uns werten (und als viel mehr, als ich mir anfangs erhofft habe).

 

Bei Linnie war es anfangs (also vor gut einem Jahr) auch so, dass sie bei Wildsichtung oder bei einer heißen Spur überhaupt nicht ansprechbar war, sie war wie im Tunnel, komplett im Rausch, hat schwer atmend regelrecht "durch uns hindurchgesehen" - dieser Zustand konnte locker 10-20 Minuten anhalten... Letztlich blieben uns zwei Möglichkeiten: 1. Den Hund "unter den Arm klemmen" und weitergehen, bis der Reiz außer Reichweite ist oder 2. Abwarten bis der Hund von sich aus wieder ansprechbar ist. Wir haben uns für 2. entschieden und anfangs wirklich ewig neben Linnie gehockt und gewartet. Sobald sie sich von der potentiellen Beute ein bisschen abgewandt hatte, haben wir direkt ne Party gefeiert und es Leckerli regnen lassen.

 

Heute sind wir so weit, dass Linnie sich bereits nach recht kurzer Zeit (wenige Sekunden bis Minuten, je nach Intensität des Reizes) von dem Wild abwendet und uns aktiv zuwendet. Als Belohnung machen wir dann ein "Jagdspiel" mit ihr (ein Stück mit ihr rennen und aus dem Lauf heraus ein Leckerli ins Grüne werfen, dem sie dann hinterherhetzt/-springt und es im hohen Gras erschnüffeln und fressen kann) - das haben wir quasi als "Belohnung/Jagdersatz" etabliert und diese Belohnung fordert sie nach dem Ablassen einer Wildsichtung/von einer Spur auch gezielt bei uns ein. Was wir auch fördern: Das "gemeinsame Jagen" - wir machen uns manchmal echt zum Affen, wenn wir uns neben sie hocken und so tun, als würden wir eine Spur mit ihr erschnüffeln und untersuchen. Aber das hilft tatsächlich! Linnie bindet uns manchmal gezielt mit ein und "holt uns ab", wenn sie eine Spur aufgenommen hat. Das kann ein kurzes Innehalten sein mit einem Blick zu uns ("Habt ihr das auch gesehen?") oder auch ein zurücklaufen zu uns, kurzes Anstupsen mit der Nase und dann wieder zurück zur Spur ("Komm mal schnell mit, da ist was"). Wir arbeiten daran, dieses Verhalten zu verstärken (durch Belohnung).

 

Auch Impulskontrolle nutzen wir übrigens als Möglichkeit. Letzte Woche hatte sie mit der Nase am Boden im Zickzack eine Hasenspur verfolgt (keine besonders frische, sie blieb ansprechbar), ist auf das Kommando "Warte" wie angewurzelt stehengeblieben und danach auf das Kommando "Weiter" direkt wieder mit der Nase am Boden angedockt und der Spur weiter hinterher. War ein Riesenerfolg, aber würde natürlich bei einer wirklich frischen Spur (noch) nicht funktionieren, erst recht nicht bei einer Wildsichtung - aber vielleicht irgendwann mal :)

 

Die Mäusejagd lassen wir ihr. Die könnten wir auch nur verhindern, wenn wir sie auf befestigten Wegen an so kurzer Führleine nehmen würden, dass sie keine Möglichkeit hat,  den Grünstreifen zu erreichen - das ist für uns keine Option. Ansonsten fängt sie Mäuse mühelos auch an der Leine, da reicht ein gezielter Sprung ins Gras - selbst wenn wir das verhindern wollten, könnten wir nicht schnell genug reagieren. 

 

Regelmäßig ableinen können wir Linnie noch nicht wirklich, dafür sind wir einfach noch nicht weit genug. Und im wirklich wildreichen Gebiet (z.B. im Wald) werden wir sie wohl nie ableinen können. Im Moment ist es so, dass Freilauf nur im wildarmen Gebiet (was bei uns auf dem Land halt "wildarm" ist) und bei guter Tagesform (wenn sie eine hohe Kooperationsbereitschaft zeigt) phasenweise möglich ist (idealerweise zur klassischen Mäusejagdzeit, da entfernt sie sich nicht ganz so weit bzw. kommt nicht ins Hetzen). In den frühen Morgenstunden oder in der Abenddämmerung, wenn das Wild sehr aktiv ist, können wir das aber vergessen, da reagiert sie viel zu stark auf die Reize.

 

Der Erfolg, den ich mir langfristig wünsche: Dass wir Linnie einigermaßen regelmäßig offline laufen lassen können (ca. 1 Mal am Tag statt maximal 1 Mal pro Woche wäre toll), dass sie dabei Mäuse jagen darf, aber vom Hetzen von Rehen und Hasen absieht und es dort beim Beobachten belässt. Dass wir das schaffen, halte ich mittlerweise für ziemlich realistisch und ich bin da auch optimistisch. Zur Brut- und Setzzeit und in wildreichen Gebieten wird sie dagegen immer an der Leine bleiben müssen, aber das ist ok (und wir wussten ja vorher, worauf wir uns bei ihr einlassen).

 

@gebemeinensenfdazu Linnie würde das anleinen nicht als Spaßbremse empfinden, sondern es ist für sie das Signal für "Wir machen jetzt zusammen das tolle Leckerli-Jagdspiel", das Anleinen ist für sie also positiv verknüpft. Das funktioniert aber bei uns nur, weil sie eine unheimlich große Motivation zeigt, irgendwas mit uns zusammen zu machen (erstmal egal was, Futter-Suchspiele, Mensch versteckt sich, Stück zusammen rennen/toben, Futter/Stöckchen/Tannenzapfen/Ball werfen - sch...egal, hauptsache zusammen, das findet sie toll) und weil sie unfassbar verfressen ist :ph34r:. Es gibt natürlich auch Tage, da zeigt sie draußen so gar kein Interesse an uns und macht einfach nur ihr Ding - an solchen Tagen ist das Ableinen dann tatsächlich keine Option. Das meinte ich mit "Tagesform". Unabhängig vom Trainingsstand/-erfolg müssen wir immer schauen, wie sie so drauf ist, und dann entscheiden, ob die Leine dranbleibt oder die Schleppleine hinterherschleift oder Freilauf möglich ist.

 

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vor 11 Minuten schrieb Annali:

Ich glaube, die Erwartungen (das was man als Erfolg wertet) und die Methoden, um das Jagdverhalten "in den Griff zu bekommen" sind tatsächlich vom Hund(etyp) und von der Art und Intensität des Jagdverhaltens abhängig. Ich habe den Thread mit großem Interesse verfolgt, weil ich ja auch so ein kleines Jagdmonster habe.

 

Wir sind leider noch lange nicht soweit wie @Hoellenhunde oder @Nasefux - aber ich hoffe, dass wir mit Linnie irgendwann auch mal diesen Stand erreichen, das würde ich als Riesenerfolg für uns werten (und als viel mehr, als ich mir anfangs erhofft habe).

 

 

Ganz genau. Außerdem macht es auch noch einen Unterschied, ob ein Hund "nur zum Spaß" jagt oder das Jagen sehr ernsthaft betreibt, nicht jagen zum Spaß, sondern jagen um des Jagens willen. Bei Spaßjagen dürfte es sehr viel leichter sein als wenn das Jagen selbst ein Bedürfnis ist.

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Ich frage mich, warum der Erfolg einer Trainingsweise, oder Erfolg als Hundehalter so sehr am Freilauf definiert wird? Und das obwohl so viele Hunde und auch Hund-Mensch Teams so verschiedene Voraussetzungen mitbringen und viele Hunde trotz Training und besten Wissen des Halters nicht ableinbar werden. Es steckt doch mehr dahinter.  

Was mir in erster Linie wichtig ist, ist dass meine Hunde mit mir kooperieren ~wollen~ .

So, jetzt erlangt man die Kooperation beim einen Hund leichter als beim anderen, auch innerhalb der selben Rasse. 

Desensibilisierung war DER Türöffner für meine Hündin, ich habe im vorigen Beitrag halt Beispiele genannt. Sie bleibt nun in wildreichem Gebiet ansprechbar und kooperativ, wenn auch nicht 100%. Das ist ein großer Erfolg, auch wenn ich nachvollziehen kann, dass manche das anders sehen, weil sie mit ihren Hunden andere Erfahrungen gemacht haben.

Aber wer sagt, dass wir schon am Ziel unseres Weges zusammen sind ;) Freilauf ist auch bei ihr übrigens durchaus möglich, schon immer, aber eben nicht überall.

 

Nun ja, ich kann natürlich schon auch hergehen und meinen Rüden als glänzendes Beispiel meines "Erfolgs" nehmen: Er kann überall frei laufen, er lässt sich abrufen, er bleibt von sich aus auf dem Weg usw.;

Auch er jagt. Aber er filtert sehr stark, was sich lohnt und was nicht. Seine Beute sind vorzugsweise Mäuse, die Mäusejagd beherrscht er super. Er läuft auf Strecken entspannt und ruhig frei, wo Momo mit Geschirr und Leine gesichert werden muss. 
Die Sicherung eines Hundes ist - so lange er noch nicht wirklich zuverlässig kontrollierbar ist - für mich selbstverständlich. Zuverlässig kontrollierbar kann man wiederum auslegen wie man will....für die einen ist es Kadavergehorsam, für die anderen "ach, er kommt doch schon beim 3. mal rufen". 

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@Nasefux "Kadavergehorsam" ist in dem Kontext ein netter Ausdruck. Wenn da ein Kadaver in der Nähe ist, hat sich's bei Madame in der Regel mit dem Gehorsam. :D;)

 

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(bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Annali:

Linnie würde das anleinen nicht als Spaßbremse empfinden, sondern es ist für sie das Signal für "Wir machen jetzt zusammen das tolle Leckerli-Jagdspiel", das Anleinen ist für sie also positiv verknüpft. Das funktioniert aber bei uns nur, weil sie eine unheimlich große Motivation zeigt, irgendwas mit uns zusammen zu machen (erstmal egal was, Futter-Suchspiele, Mensch versteckt sich, Stück zusammen rennen/toben, Futter/Stöckchen/Tannenzapfen/Ball werfen - sch...egal, hauptsache zusammen, das findet sie toll) und weil sie unfassbar verfressen ist :ph34r:. Es gibt natürlich auch Tage, da zeigt sie draußen so gar kein Interesse an uns und macht einfach nur ihr Ding - an solchen Tagen ist das Ableinen dann tatsächlich keine Option. Das meinte ich mit "Tagesform". Unabhängig vom Trainingsstand/-erfolg müssen wir immer schauen, wie sie so drauf ist, und dann entscheiden, ob die Leine dranbleibt oder die Schleppleine hinterherschleift oder Freilauf möglich ist.

Das ist wirklich ein anderer Typ:D.

Egal wie sehr man sich an der Leine bemüht- im Freilauf geht das alles schneller und besser, Verstecken z.B. Die Leine bliebe irgendwo hängen- nervt.

Leckerlies mit Anlauf werfen und Hund stürzt hinterher? Mal abgesehen davon, daß sie lieber die komplette Tüte klauen  und für ein Leckerlie sich nicht ins Zeug legen würde, wäre das wohl mit Knochenbrüchen verbunden. Hund ist dafür zu schnell/groß/stark- allein dadurch ergeben sich massive Leineneinschränkungen - nicht nur für den Hund.

Leinenführigkeitstraining: "Langweilig, laß' deine Kekse stecken usw."

Ist halt ein agiler bewegungsfreudiger Hund, dem selbstbestimmt Wege zu verfolgen aus mehreren Gründen extrem wichtig ist.

Leine ist immer zu langsam. Gemeinsam mit ihr Spurjagen? Da komme ich noch nicht einmal mit, wenn ich renne;).

 

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vor 15 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Hund ist dafür zu schnell/groß/stark

 

 

Linnie in groß und stark? Never ever hätte ich das auf die Reihe gekriegt  :ph34r:

 

Schnell ist sie natürlich auch, aber da zeigt sich dann der Vorteil bei einem Hund der nicht bzw. kaum offline laufen kann: Linnie ist es gewöhnt an der Leine zu sein und sie weiß ganz genau, dass sie z.B. an der Flexileine sich in einen Umkreis mit 16 Meter Durchmesser um mich herum frei bewegen kann. Darum klappt das alles trotz Leine so gut. Aber natürlich ist das eingeschränkt und Linnie rennt manchmal auch einfach gerne um des Rennens willen. Darum arbeiten wir ja so hart, um ihr viel öfter den Freilauf ermöglichen zu können (und spart natürlich auch viel Spritgeld, wenn wir nicht mehr so oft zur Freilaufwiese fahren müssen :3_grin:).

 

Übrigens reicht bei Linnie ein Leckerli-Krümel, um sie zu Höchstleistungen und bedingungsloser Koorperation zu motivieren. Und sie ist dann auch so schön lange beschäftigt, um den Krümel im hohen Gras zu finden - wenn ich mal ein paar Stunden meine Ruhe haben will, muss ich nur unsere Tischdecke über dem Rasen ausschütteln  :D

 

 

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Boah, was für'n praktischer Hund:wub:- total schick!

 

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