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Hundeforum Der Hund
DerOlleHansen

Hund im Kajak

Empfohlene Beiträge

 

vor 55 Minuten schrieb Schnüffelmaus:

@DerOlleHansen

 

klasse Foto!! :) 

 

ich spiele ja auch schon mit den Gedanken die Hunde daran zu gewöhnen, dass wir sie auch mal mit ins Kajak nehmen können ...

Mit der Schäfi war das nicht möglich (sie war zu groß und zu kräftig, sie hätte zu wenig Platz in den Einerkajaks mit uns gehabt und das Boot bei Enten-Sichtungen und dergleichen zu leicht ins Kippeln gebracht).

Jetzt haben wir zwei kleinere Hunde, theoretisch ginge das ...

 

Wie groß und schwer ist Dein Pawel?

 

Ich mache mit deinem Beitrag mal einen neuen Tröt auf, denn beim "Ärgern-Tröt" hat dieses freudige Thema ja nun überhaupt nichts zu suchen.

 

Pavel wiegt 14 kg (hurra, er hat endlich ein gutes Gewicht), das finde ich praktisch zum Paddeln.

Pavels Vorgänger wog auch 14 kg und lag im Seekajak vor meinem Bauch. Das war aber nicht optimal, zum einen, weil der Hund ziemlich nass wurde (im Sommer ja nicht schlimm) und zum anderen, weil ich nicht flach paddeln konnte. Auch die wichtige "flache Paddelstütze" ist erheblich erschwert. Deswegen fühlte ich mich bei Wellengang unsicherer im Boot.

Dann habe ich die Welt der faltbaren Boote entdeckt - für mich optimal.:

  • Die historischen 1er sind hoch geschnitten und haben ein großes Cockpit. Der Hund kann zwischen den Beinen liegen oder auch sitzen. Diese 1er laufen sehr trocken.
  • die 2er haben eine lange durchgehende Luke, ideal zum beladen und viel Platz für einen Hund. Das textile Deck bietet guten Halt für Hundepfoten, daher kann ein kleiner Hund sich auch an Deck bewegen.

 

Eine weiter Option sind Canadier, die bieten auch großen und schweren Hunden Platz, sind aber nicht so sicher auf Großgewässern unterwegs.

 

Entenjagt habe ich meinem ersten Hund mühsam abtrainiert. Da er vor meinem Bauch lag, konnte ich ihn sehr gut zurückhalten. Nach einiger Zeit hat er nur noch neugierig den Hals lang gemacht. Nach Jahren ist der dann der Versuchung erlegen und auf einem kleinen Fluss über Bord gesprungen. Ich habe ihn nicht wieder an Bord genommen (was er wollte, da ich ihn nach "genehmigtem" Sommerbad immer wieder an Bord gehoben habe), sondern ihn ans nahe Ufer geschickt (und begleitet). Dort hat er sich trockengeschüttelt (hatte trotzdem noch reichlich Wasser im Fell) und dann durfte er wieder an Bord. Diese Aktion fand der Hund letztlich doof ... und ist nicht mehr von Bord gesprungen (außer nach Aufforderung zum Baden).

 

Vorsicht: nasse Hunde müssen öfter mal "ins Gebüsch", kaltes Wasser führt - wie beim Menschen - zum Harndrang und bei drei Hunden habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie, wenn sie nass und kalt sind, zu leichtem Durchfall neigen, der aber sofort aufhört, wenn sie wieder warm und trocken sind. Daher habe ich geübt, dass Hund "im vorbeifahren" ans Ufer springt, an Land mitläuft und auch wieder an Bord springt. Das ist für den Menschen viel praktischer als anlegen, aussteigen, auf Hund warten ..., einsteigen, ablegen.

 

 

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Hund im Kajak muss cool und gelassen und absolut folgsam sein, sonst gehen solche Aktionen "in die Hose".

  1. Hund nach hinten rufen
  2. Boot unter den Baum fahren
  3. Hund über den Baum klettern und wieder vorn Platz nehmen lassen
  4. Boot weiter unter den Baum fahren
  5. selber auf den Baum klettern und in "Einsteigeposition" auf den Baum setzen (sh. Foto)
  6. Einsteigen, weiterfahren

Das ganze muss einigermaßen schnell gehen, weil besonders am Anfang das Boot zum Quertreiben neigt - das endet meistens mit einer Kenterung und nicht selten mit Schaden am Boot.

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das letzte Bild ist klasse ... :D 

... erinnert mich an eine Tour auf einer sehr naturbelassenen und romatischen Strecke auf dem Rhin (Brandenburg) letztes Jahr.

Da war auch viel Akrobatik gefragt ... und am Rastpunkt trafen wir tatsächlich einen Kajakfahrer mit Hund!

Der Hund saß hinter dem Paddler in der offenen Gepäckluke auf einer Decke und guckte recht zufrieden da raus ...

 

Das wäre auch die Variante die bei unseren eigenen Booten auf jeden Fall (theoretisch) möglich wäre.

Unser Beagle wiegt auch ca 14 kg, die kleine Griffon-Hündin wird später auch etwa das Gewicht haben.

Das ältere PE-Kajak von uns hätte vermutlich auch vorne genug Platz ... da hätte man den Hund natürlich besser im Blick. ;) 

 

Was mit so ausgeprägten Jagdhunderassen wie unseren wohl keine so gute Idee ist,

ist sie zwischendurch alleine an Land zu schicken ... *gg*

 

 

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vor einer Stunde schrieb DerOlleHansen:

Ich habe ihn nicht wieder an Bord genommen (was er wollte, da ich ihn nach "genehmigtem" Sommerbad immer wieder an Bord gehoben habe), sondern ihn ans nahe Ufer geschickt

 

Doch noch Foto zu der Aktion gefunden:

 

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Das kommt mir bekannt vor...

Nasser Langhaar Schäfi im Boot, da kommt Freude auf.Bei kühlem Wetter nicht anzuraten.

Da bekommt das "sich einschiffen" gleich ne ganz andere Bedeutung :ph34r:

 

Deine Tipps zum Hund an Bord bringen sind mir neu. Nimmst du den Baum dann immer mit?

Irgendwie haben wir es immer ohne Baum geschafft - allerdings zu zweit und mit einem DDR (?)

Faltboot aus xter Hand. Das war ein richtiger Kahn und rollte nicht so wie das ersehnte Klepper Aerius, das uns als Studis viiiiel zu teuer war.

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Echt tolle Bilder, wobei ich es auch einfach schön finde, wie du dein Hobby mit deinen Hunden teilst. :)

 

Bei uns fließt die Werse und im Frühjahr kann man hier Kanutouren machen. Das ist schon eine echt wackelige Angelegenheit und ich weiß nicht, was mir alles eingeschlafen ist, weil ich mich quasi nicht bewegen durfte, da ansonsten mein Partner ein Spektakel veranschlagt hat. Und ich wundere mich heute noch, dass wir überhaupt aus dem Kanu wieder herausgekommen sind, ohne nass zu werden.  

Aber es hat wirklich Spaß gemacht und war ein ganz anderes Sehen auf die Ufer von beiden Seiten und die Wasservögel mit ihrem Nachwuchs. :) 

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Jetzt weiß ich den Namen des Faltboots wieder: PUCH

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vor 49 Minuten schrieb Renegade:

Jetzt weiß ich den Namen des Faltboots wieder: PUCH

 

naja, so ähnlich ... :D Vermutlich dieser: (http://faltbootbasteln.de/fbb-rz85-3_anleitg.html)

 

Auf den Bildern ist ein Klepper Blauwal4 (http://faltbootbasteln.de/fbb-klepper-zweier-kajaks.html#blauwal_4) von ~1960 zu sehen. Der hat keine Luftschläuche und wirkt daher eleganter als der pummelige Aerius. (http://faltbootbasteln.de/fbb-klepper-aerius2.html)

 

P.S.: Seit wann ist denn das direkte Verlinken abgeschafft? :think:

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@ Der olle Hansen,

liebe Grüße aus Bulgarien und eine schöne, spannende, erholsame Zeit für euch zwei

wünscht von Herzen

Tabaluga

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@DerOlleHansen Wow, du scheinst dich ja echt auszukennen!

Wir sind und waren da keine Spezialisten - was man schon daran sah, dass wir versuchten, den PVC Boden mit Streifen

an den Spanten entlang mit Gummilösung zu verstärken. :rolleyes:

Noch schlimmer: Die Spritzdecke habe ich selbst genäht - tja, was macht man nicht alles, wenn man kein Geld hat und trotzdem etwas Besonderes im Urlaub machen will. Glücklicherweise sind wir damit nicht gekentert, ob wir jemals wieder aus dem Boot gekommen wären?

So waren wir Mitte der 70er diverse Male an der Ardèche und dem Tarn. Unvergessliche Urlaube - heute kann man diese Paddel Gebiete getrost vergessen. Wegen Überfüllung...

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