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Hundeforum Der Hund
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Hund verändert sein Veralten schlagartig negativ.

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Hallo,

 

ich benötige einen Rat da Matti mein erster eigener Hund ist und es mit an Erfahrung fehlt.

 

Vorab: er ist ca. 1 Jahr alt, aus dem Tierschutz und seit ca. 5 Monaten bei mir. Wir gehen in die Hundeschule (ausschließlich positive Belohnung) und er ist körperlich absolut gesund (vor kurzem alles gecheckt) und in Topform. Kastriert.

 

Es ist mein erster Hund, ich bin voll berufstätig und helfe mir und ihm mit einem Gassiservice über die lange Zeit und zur Not mit einer Pansion die über den Tag betreut. Über Nacht ist er nie weg. 

 

Wir haben tolle Fortschritte gemacht, er hat schnell und willig gelernt, quasi ein Vorzeigehund. Ich hab Anfangs etwas zu viel gemacht mit ihm (aus guter Absicht und Unwissenheit) und wir haben uns jetzt eingependelt auf drei Spaziergänge am Tag 20/60/20 Minuten, Garten und kurze Trainingseinheiten. Am WE Wald, Hundeschule und Freunde mit Hunden treffen (ab und an auch mal nur zusammen kuscheln und abhängen).

 

Nun verändert er sich. Kommandos werden ignoriert, er ist super unruhig, Rennt fiepend durch die Wohnung (über uns wohnt eine Hündin, war bisher aber kein Problem) pöbelt rum und seit kurzem bedrängt er mich. Das bedrängen fängt mit spielen/stänkern an und steigert sich massiv trotz Ignoranz.

Das geht so weit das ich Angst bekomme da er sehr grob dabei wird.

Die üblichen Methoden (Raum verweisen, ignorieren, an die Leine nehmen, Box) funktionieren nicht. Das geht manchmal zwei Stunden so und jede Maßnahme sorgt nur für eine kurze Pause.

Mein Trainer meint im Training ist alles ok, wir wären gut miteinander aber eigentlich bin ich nur noch gestresst da ich keine Ruhe bekomme und das wiederum wirkt sich auf meinen Hund aus und der Kreislauf beginnt. Wenn er so aufdreht bin ich danach völlig drüber. 

 

Ich bin wirklich Ratlos und habe Sorge das wir das nicht in den Griff bekommen. 

 

Hat vielleicht jemand Erfahrungen oder Ratschläge für mich und Matti? 

 

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Ist die Hündin über euch gerade läufig?

Auch Kastraten reagieren mitunter darauf.

 

vor 2 Minuten schrieb Bodi:

und seit kurzem bedrängt er mich. Das bedrängen fängt mit spielen/stänkern an und steigert sich massiv trotz Ignoranz.

Das geht so weit das ich Angst bekomme da er sehr grob dabei wird.

 

Kannst du das näher beschreiben? Was macht er genau? Was heißt bedrängen, was heißt stänkern?

In welchen Situationen macht er das, was geht dem Verhalten voraus?

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Oft tritt das Verhalten Abends auf, wenn ich nach Hause komme und der Tag quasi vorbei ist. Ab und an auch einfach zwischendurch, wennbich am Schreibtisch sitze oder auf dem Sofa liege (also wenn er keine Aufmerksamkeit bekommt).

Meist Startes es damit das er in die Hände beißt (oder versucht sie zu erreiche) oder aber aus vollem Lauf auf mich springt. Er versucht auf mich zu springen, versucht in die Nase, Mund oder Ohren zu beißen (ja vorsichtig für einen Hund aber für mich nicht).

stelle ich mich hin wird es kurzzeitig besser, sobald ich sitze oder liege geht es weiter. 

Er juckelt nicht klassisch, versucht aber mich festzuhalten. 

Wenn es mir arg zu viel wird und ich ihn dann ‚verbelle‘ oder ‚wegschnappe‘ wird es oft etwas besser, versuche ich ihn mit körperlicher Kraft wegzuhalten (nicht gewaltsam aber schon schubsen) wird es eher schlimmer.

Fakt ist das es sich häuft und mir zu heftig wird und ich keine Ahnung habe wie ich DAS positiv Unterbinden soll. 

Hast du einen  Rat oder gar eine Idee was und woher das kommen kann?

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Das kann durchaus sein. Er rennt oft zur Hintertür die quasi in deren Hausflur mündet. Dort ist er sonst nie da es nicht unser Eingang ist. Ich werde fragen. 

 

 

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Dein Satz "Er juckelt nicht klassisch, versucht aber mich festzuhalten" und auch das Aufspringen und das "zärtliche" Beißen lässt mich an sexuelle Motivation denken, in Verbindung mit der Pubertät vielleicht.  Deshalb nochmal meine Frage

 

vor 24 Minuten schrieb Juline:

Ist die Hündin über euch gerade läufig?

 

oder eine oder mehrere andere Hündin(nen) in eurem Umfeld?

 

edit ...hat sich überschnitten, ja frag mal!

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Verhält er sich denn in der Betreuung auch anders?

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vor 10 Minuten schrieb Juline:

oder eine oder mehrere andere Hündin(nen) in eurem Umfeld?

 

Auch das werde ich prüfen. Danke.

Ich hatte auch schon in diese Richtung gedacht (man versucht ja irgendwie alles durchzudenken) Hatte es jedoch fast wieder verworfen und in Richtung Pupertät gedacht, auch wenn er durch den Tierschutzverein früh kastriert wurde, da ja auch die Kommandos nicht mehr so super sitzen. Er quasi seine Grenzen neu testet. 

Ich werde das aber noch mal abklären. 

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vor 16 Minuten schrieb Eifelkater:

Verhält er sich denn in der Betreuung auch anders?

 

Angeblich nicht wirklich, dort meint man er würde ja nun älter werden und ich solle mir keinen Kopf machen, es wäre ein normales Verhalten für das Alter. Er wäre etwas überdreht und findet kein Ende aber wäre dabei sozialverträglich und würde keinen Ärger machen.

 

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vor 1 Stunde schrieb Bodi:

Wenn es mir arg zu viel wird und ich ihn dann ‚verbelle‘ oder ‚wegschnappe‘ wird es oft etwas besser, versuche ich ihn mit körperlicher Kraft wegzuhalten (nicht gewaltsam aber schon schubsen) wird es eher schlimmer.

 

... verstehe ich das richtig, du bellst und schnappst... du meinst, dich wie ein Hund verhalten zu können und wunderst dich gleichzeitig, dass er dich nicht als HH/Bezugsperson akzeptiert. :( Aus meiner Sicht geht das gar nicht und ich denke, du musst dein Verhalten deinem Hund gegenüber ändern und du brauchst eventuell professionelle Hilfe durch einen guten Hundetrainer, denn was sich da einschleicht, das bekommst du schwer wieder raus.

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nein :) natürlich belle und schnappe ich nicht im wörtlichen sinne, sondern nutze ersatzweise vermenschlichte Varianten dieser Hundesprache. Eine Erklärung hierzu hatte ich mir in meiner formulierten Frage gespart da es mir um seine schlagartige Verhaltensänderung ging und nicht um die grundsätzliche Erziehung. Dafür sind wir in einer guten Hundeschule. Denn bis vor ein paar Tagen war er in jeglicher Form unauffällig und für die kurze Zeit auch schon gut gehorsam. 

 

Gäbe es denn Hilfestellungen wenn es was mit seinen ‚Hormonen‘ zu tun hat? Kann ich da etwas tun was ihm hilft oder ihn beruhigt?  

Oder hilft da nur durchhalten? 

 

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