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Hundeforum Der Hund
Gast

Blickkontakt zu Hunden - man liest unterschiedliches darüber

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vor einer Stunde schrieb Zurimor:

Heute erst passiert, direkt vorm Bahnübergang stand ein Radfahrer, wir mußten recht nah dran vorbei, der Mann beugt sich zu Suhna rüber und sagt "Na du" . Na, fand Suhna gar nicht lustig und hat den Mann angebellt, der noch ein "Gibt's doch nicht" vor sich hin murmelte. Doch, gibt es, und ich unterbinde auch das Bellen nicht, Madame ist da vollkommen im Recht.

Und auch einfach nur anschauen findet sie nicht toll, gab da schon einige "nette" Situationen, etwa, daß man an einer Haltestelle vorbei muß, Hund würd am liebsten weg oder sich alternativ in Luft auflösen und natürlich muß jeder gucken, was der Hund da macht. Auch ein wiederholtes "Schauen Sie bitte den Hund nicht an" bringt da oft nichts.

 

Wenn du selbst einen "Problemhund" oder "Einzelfall" hast, wirst du froh sein, wenn andere dies als Maßstab nehmen anstatt den "normalen" Hund. Ich finde es durchaus sinnvoll, das zu tun!

 

Wieso hat dein Hund solche Probleme mit Menschen?

Was ist den so ungewöhnlich, wenn  sich jemand freundlich dem Hund zuwendet?

Du wohnst doch in der Stadt, wenn Hund nicht mal an einer Haltestelle vorbei kann und sich von Blicken bedroht fühlt?

So interessant wird der Hund auch nicht sein, daß ihn alle anstarren oder?

Da wird er doch öfter an Menschen vorbei müssen.

Aber wie üblich, sind die anderen schuld, nur nicht du oder dein Hund.

Versteh ich einfach nicht.

 

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@pixelstall Du lehnst dich ein bißchen weit aus dem Fenster, wirklich. Hier im Wohngebiet sind 5 Haltestellen, auf einer Länge von vielleicht 800 Metern. Und zwar nördlich, östlich, westlich und südlich, die Buslinie fährt hier quasi einen Kreis durchs Wohngebiet. Man kommt hier praktisch nicht raus ohne in der Nähe einer Haltestelle vorbei zu kommen, und wenn dann die Leute unbedingt schauen müssen, verkompliziert das die Situation unnötig. Und du würdest gucken bei einem Hund der offensichtlich ängstlich ist? Das solltest du dann noch mal überdenken, ist nämlich das Verkehrteste, das man tun kann.

 

@Simona1711Ach, wie süß, immer zuverlässig da, wenn man irgendwo  draufhacken kann, gell? Und damit ignorier ich deine Posts wieder. ;)

 

 

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vor 10 Minuten schrieb Simona1711:

Was ist den so ungewöhnlich, wenn  sich jemand freundlich dem Hund zuwendet?

 

Der Mensch mags freundlich meinen, deckt sich mit meiner Erfahrung, dass Hunde Blickkontakt von Fremden nun einmal nicht schätzen. 

Auch Menschen mögen den in der Regel nicht, so nebenbei. 

 

Es gibt genug Rassen, die Fremden gegenüber reserviert sind, die mögen das halt nicht. Nicht jeder hat einen kindsköpfigen Hund wie du, der alles von fremden Menschen supi findet.

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vor 2 Minuten schrieb Hoellenhunde:

Dann hast du mit Lotti eben auch Glück gehabt. 

 

Ist aber nicht das Thema, schreib Zurimor doch eine PN.

 

Das ist nicht nur Glück, ebensowenig wie man Pech hat oder alle anderen schuld sind, ich weiß sehr genau, was ich mache und wie es funktioniert, genau wie bei meinem traumatisierten (Kampf) Hunden zuvor. Ja klar, man kann sich nicht immer aussuchen, grade bei Auslandshunden ob der Hund mit der geplanten Umgebung klar kommt oder nicht, aber wenn ich mich entschieden habe, dann muss ich die Grenzen rspekteren die das Tier zu dem Zeitpunkt nunmal hat, umziehen, oder daran arbeiten sofern möglich, aber auf andere "abkotzen" obwohl man selbst die Verantwortung hat finde ich nicht ok. Das schliesst die Existenz von Vollhonks nicht aus, ist dann aber wohl eher eine Annektdote zum Frustablassen in der Plauderecke, alsdenn ein Konstruktiver Beitrag . Ich habe mt 4 Hunden ( Rottweiler, Malimix, Schäfermix und Wolfshund/Bouviermix) Mitten im Ruhrpott gewohnt, 3x am Tag die Hunde (später 3 Hunde und Kinderwagen)  ins Auto geschubst und ab in die Natur. Meine unverträglichen Pitties hätte ich auch nicht ins Tutnixland geschleppt und mich dann über die Freilaufenden Hunde aufgeregt. Die anderen können da ja nichts für, auch der Honk kann nichts dafür. daß er ein Honk ist, und es nicht besser weiß.

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Dass wildfremde Menschen Hunde anstarren/in die Augem gucken, passiert auch im Wald und auf der Wiese.

 

 

Warum Leute mit menschenbezogenen, eher infantilen Hunden nicht kapieren, dass reservierte und reife Hunde das halt nicht mögen, egal ob sie in der Situation Angst haben oder nicht, ist symptomatisch.

 

Sehr schade. 

Ich finde, dass Fremde weder Hunden in die Augen zu glotzen haben, ungebeten und aufdrängend Kontakt aufzunehmen, sich drüberzubeugen oder gar den Hund anzufassen haben - und wenn der Hund unfreundlich auf die Versuche reagiert, dann herumzumosern ist die Krönung.

Äh nein, die Krönung ist, dass Forenmitglieder dieses übergriffige Verhalten nicht nur tolerieren, sondern verteidigen, WENN es gegen jemanden geht, den sie nicht mögen.

 

Die Fälle werden nämlich nach Sympathie bewertet. Ist nicht das erste Mal.

 

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Sammi nimm trotz nicht besonders umfangreicher sozialisierung als welpe bereitwillig Augenkontakt mit Menschen auf, die ihr sympathisch erscheinen. Bei unsympathischen Menschen wendet sie sich ab. 

 

Wenn Menschen Augen kontakt zu ihr aufnehmen, muss man sie oft etwas bremsen, weil sie die dann auch gerne begrüßen möchte. 

 

Dem Dicken ist es ziemlich gleichgültig. Er nimmt von sich aus keinen augenkontakt auf, fühlt sich dadurch nicht bedroht. 

Sind wohl beide infantil und keine Reifen Persönlichkeiten. 

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Es gibt nun einmal Hundetypen, die eher infantil bleiben - sogar das Gros der Hunde. Nebeneffekt der Domestikation. 

 

Sie werden als Hunde zwar "adult", behalten aber lebenslang welpenhafte Züge (Neotenie).

Dann gibt es Hundetypen, die sehr reif und unabhängig als adulte Tiere werden, oftmals reserviert gegenüber Fremden und ihre Verspieltheit verlieren. Und zusätzlich auf einer niedrigen Domestikationsstufe stehen.

Da braucht man nicht mit Sarkasmus antworten. 

 

Diese infantilen/juvenilen Züge bei vielen Hunden sind gewollt und werden geschätzt, auch von mir. Ich freue mich wie eine Schneekönigin, wenn meine Hunde mal spielen und völlig ausgelassen kindlich agieren, kommt sehr selten vor. Und vor allem kurzweilig. 

 

Diese Züge aber über alle Hunde zu stülpen stört mich.

Hier wird @Zurimor niedergemacht, weil seine Hündin völlig natürlich (!) es nicht mag, wenn jemand sie angafft - niedergemacht von Hundehaltern mit menschenbezogenen, kindsköpfigen Hunden. Finde ich nicht in Ordnung.

Gerade hier sollte es viel mehr Verständnis geben, wenn ein Hund das nicht mag. Nope, stattdessen wird draufgedroschen.

Weil die persönlichen Animositäten wichtiger sind als der Hund. 

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@Holo

@Hoellenhunde hatte dazu doch schon ein Zitat verlinkt.

 

"Soziale Gene: Hunde sind genetisch dazu prädisponiert, die Nähe des Menschen zu suchen und sich hypersozial zu verhalten. Das enthüllt ein DNA-Vergleich von Hund und Wolf. Im Erbgut der Hunde ist demnach eine Genregion verändert, die offenbar eine entscheidende Rolle für das Sozialverhalten spielt: Die gleiche Genregion löst beim Menschen eine durch übertriebene Anhänglichkeit und kindliches Verhalten gekennzeichnete Erbkrankheit aus."

 

Man könnte das grob übersetzen als "Hunde sind infantile Wölfe" ;)

 

 

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vor 15 Minuten schrieb Hoellenhunde:

Dass wildfremde Menschen Hunde anstarren/in die Augem gucken, passiert auch im Wald und auf der Wiese.

 

 

Warum Leute mit menschenbezogenen, eher infantilen Hunden nicht kapieren, dass reservierte und reife Hunde das halt nicht mögen, egal ob sie in der Situation Angst haben oder nicht, ist symptomatisch.

 

Sehr schade. 

Ich finde, dass Fremde weder Hunden in die Augen zu glotzen haben, ungebeten und aufdrängend Kontakt aufzunehmen, sich drüberzubeugen oder gar den Hund anzufassen haben - und wenn der Hund unfreundlich auf die Versuche reagiert, dann herumzumosern ist die Krönung.

Äh nein, die Krönung ist, dass Forenmitglieder dieses übergriffige Verhalten nicht nur tolerieren, sondern verteidigen, WENN es gegen jemanden geht, den sie nicht mögen.

 

Die Fälle werden nämlich nach Sympathie bewertet. Ist nicht das erste Mal.

 

 

Wer hat das denn getan ? Ich nicht ;)  Das es blöd ist, habe ich doch nie in Abrede gestellt. Ich finde nur den Umgang damit nicht grade Lösungsorientiert - und die pauschale Wut auch nicht konstruktiv für das Thema.

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vor 6 Minuten schrieb Hoellenhunde:

Hier wird @Zurimor niedergemach

 

empfindest du das so Zurimor?

 

für mich waren es bis jetzt eher eigene Meinungen, jeder hat dazu seine Sichtweise.

 

Und ich kenne die Situationen mit den Stadtthemen in der Tat mehr als gut und kann es sehr gut verstehen.

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