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Hundeforum Der Hund
Gast

Blickkontakt zu Hunden - man liest unterschiedliches darüber

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Noch nicht alles gelesen- sorry.

Aber was bisher nicht zum Tragen kam, sind wirklich Erkennungsmuster, die bestimmte Hunde entwickeln, Wachhunde z.B.. Anhand derer urteilen sie.

Und da kann es helfen- vor allem im Territorium- sich einfach freundlich zu zeigen. Ich hatte bisher zwei sehr mißtrauische Hunde, die erste nat NIE gefiddlet, das lief immer auf Fight hinaus, die Dobihündin kann fiddlen, das macht sie aber NUR bei Menschen, nicht bei Hunden. Weil sie die Lernerfahrung gemacht hat, daß das bei Menschen gut ankommt und daß Menschen, die Einladungsgesten machen es generell  gut meinen.

Beides sehr reservierte fremdenmißtrauische Rassen, die aktiv Abwehren und Vertreiben.

Als ich der Ca de Bestiar das erste Mal begegnete habe ich sie auch unbefangen begrüßt,ging gut. Die Freundin meinte damals ich wäre die zweite Person, die sie nicht weggeknurrt hätte.

Bei nicht ängstlichen territorialen Hunden ist es meiner Erfahrung u.U. also nicht verkehrt.

Die Dobihündin findet es z.B. verdächtig, wenn Leute in so vertrauter Nähe keine freundlichen Signale aussenden. Im Territorium braucht sie aktive Signale der Freundlichkeit um den Verdacht zu entkräften. Sie findet Besuch, der ignoriert auffällig. Leute kommen ja auch nicht zu Besuch um einen dann zu ignorieren.;)

Außerhalb des Territoriums ist Ignorieren aber glaube ich immer keine verkehrte Wahl.

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Es gibt ziemliche Unterschiede zwischen: Hinschauen, Anschauen, in die Augen schauen, Anstarren.

Wenn es aber jemandem grad einfällt, wird sofort "Anstarren" unterstellt. Das machen wohl die wenigsten Menschen. Hinschauen machen sicher sehr viele, auch Anschauen ohne Anzustarren ist doch keineswegs selten.  Hinschauen ist ja meist sogar ohne jeglichen Augenkontakt. Daran ist doch nichts verkehrt. Auch beim Anschauen ist Augenkontakt nicht unbedingt inbegriffen. Es wäre schön, wenn etwas differenzierter damit umgegangen würde und nicht immer losgeschlagen würde.

 

Hinschauen und Anschauen ist meinem Hund egal. Wenn aber jemand ihm in die Augen schaut, fordert ihn das zu einer Reaktion auf. Die kann dann freundlich oder auch weniger freundlich ausfallen. Meistens freundlich, dann will er hin und am liebsten Anspringen ... schon deshalb fordere ich den betreffenden Menschen auf, meinen Hund zu ignorieren, wenn ich sehe, dass dieser auf dem besten Weg ist, meinen Hund anzustarren.

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Zitat

Beschwichtigungssignale selbst anwenden!

Calming Signals sind nicht nur Informationsquellen, auf die wir Menschen reagieren können. Wir können sie als wichtiges Kommunikationswerkzeug auch selbst einsetzen. Hier ein paar Beispiele:

Begegnen Sie einem Hund, der Ihnen gegenüber unsicher ist oder den Ihre Gegenwart beunruhigt, können Sie ihn beruhigen, indem Sie nicht direkt auf ihn zugehen und ihm nicht direkt in die Augen schauen. Drehen Sie sich stattdessen ein wenig zur Seite, wenden Sie den Blick ab – und der Hund wird sich gleich besser fühlen.

Gehen Sie mit einem Hund spazieren, der ein Problem mit anderen Hunden hat, so erleichtern Sie ihm die Begegnung mit Artgenossen, indem Sie mit Ihrem Hund gemeinsam einen Bogen schlagen. Ihr eigener Hund kann damit die Distanz einhalten, die er zu anderen Hunden braucht, und der andere Hund wird dieses Signal verstehen. Gut möglich, dass er seinerseits mit Beschwichtigungssignalen antwortet, was die Situation weiter entspannt.

In ähnlichen Situationen können Sie sich auch das „Splitten“ zunutze machen: Wenn Sie zwischen Ihrem Hund und dem anderen gehen, erleichtern Sie das aneinander vorbei Gehen. Gehen Sie mit zwei angeleinten Hunden spazieren, die zunächst Probleme miteinander haben, so hilft es ihnen, wenn beim Spaziergang zunächst mehrere Menschen zwischen ihnen laufen.

Ihnen kommt ein angeleinter Hund entgegen, der offensichtlich Probleme mit Artgenossen hat? Wenn Sie mit Ihrem Hund ein wenig zur Seite gehen und ihn ein paar Leckerchen am Boden suchen lassen, dann wirkt das auf den entgegenkommenden Hund stark deeskalierend – und Sie helfen dem Hund-Mensch-Team auf dezente Art und Weise, gut durch die Situation zu kommen.

Die Möglichkeiten, praktischen Nutzen aus dem Einsatz von Beschwichtigungssignalen zu ziehen, sind vielfältig. Probieren Sie es doch einfach mal aus! Seien Sie sicher: Das Zusammenleben mit Ihrem Hund wird dadurch reicher!
https://www.spass-mit-hund.de/mehr-wissen/beschwichtigungssignale-calming-signals/

 

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vor 1 Minute schrieb Fricco:

Es gibt ziemliche Unterschiede zwischen: Hinschauen, Anschauen, in die Augen schauen, Anstarren.

Wenn es aber jemandem grad einfällt, wird sofort "Anstarren" unterstellt. Das machen wohl die wenigsten Menschen. Hinschauen machen sicher sehr viele, auch Anschauen ohne Anzustarren ist doch keineswegs selten.  Hinschauen ist ja meist sogar ohne jeglichen Augenkontakt. Daran ist doch nichts verkehrt. Auch beim Anschauen ist Augenkontakt nicht unbedingt inbegriffen. Es wäre schön, wenn etwas differenzierter damit umgegangen würde und nicht immer losgeschlagen würde.

 

Hinschauen und Anschauen ist meinem Hund egal. Wenn aber jemand ihm in die Augen schaut, fordert ihn das zu einer Reaktion auf. Die kann dann freundlich oder auch weniger freundlich ausfallen. Meistens freundlich, dann will er hin und am liebsten Anspringen ... schon deshalb fordere ich den betreffenden Menschen auf, meinen Hund zu ignorieren, wenn ich sehe, dass dieser auf dem besten Weg ist, meinen Hund anzustarren.

Es ging um Blickkontakt, das ist immer ein in die Augen schauen

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So ist zwar der Titel des Themas. In etlichen Beiträgen wird das allerdings ziemlich durcheinandergewürfelt. Einer schreibt was von Anschauen (meint eigentlich Anstarren) und sofort geht die Streiterei los, weil eben andere bei Anschauen nicht Anstarren unterstellen. Deshalb: differenzierter schreiben, dann gibt es weniger Missverständnisse, und dann muss sich nicht mehrere Seiten lang gegenseitig angegangen werden.

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vor 57 Minuten schrieb pixelstall:

@Zurimor  Vielleicht ticke ich da nach 10 Jahren Rasseliste und x Wesenstesten (bei mir und anderen)  anders als du, letztlich bedeutet eine -mangelhafte Umweltgewöhnung- Stress für den Hund und unter Umständen eine Gefahr für andere Menschen, völlig egal wie du oder sonstwer das findet, und letzteres sollte doch wohl auch nicht die Motivaton sein.... auch wenn dein Hund "im Recht" ist, darf er nicht einem Kind ins Gesicht schnappen, weil er mit dessen "blöden" Verhalten überfordert ist, und ja sowas kann sich aus sowas entwickeln. Schön, wenn dein Hund dann "erselbst" bleiben durfte, weil du die Ursache! seines Problems nicht ernst genommen hast.

Wie kommst du jetzt auf Schnappen? Mein Hund bellt Menschen an, und das ist völlig normal. Bellen ist Kommunikation, nichts Schlimmes oder Negatives und eine vollkommen normale hündische Reaktion. Wie du selbst feststellst, sollte man das auch nicht unterbinden. Wenn mein Hund anderen erzählt "Halt Abstand von mir", dann darf er das.

Worüber diskutieren wir eigentlich? 

 

@Nebelfrei Das Verhalten hat nichts mit Angst zu tun, sondern ist absolut angemessenes Hundeverhalten.

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Oje- hab' noch nicht ganz aufgeholt.

Ähm nein. Weder Ca de bestiar noch Dobermänner sind hypersoziale infantile Hunde. Sie wären dann schlechte Wach- und Schutzhunde.

Erkennungsmuster sind wichtig und ausschlaggebend- gerade diese Hunde bauen ihre Einschätzung darauf auf und beobachten Menschen genau.

 

Ich finde auch nicht, daß die leute @Zurimors Hund beobachten müssen. Aber ich würde dir raten, sich dann nicht bei den Leuten zu beschweren und ärgerlich zu werden. Hätte ich das so gemacht wären die Bushaltestellen leer, an denen wir vorbeigehen. Lieber ein freundliches Wort an den Hund richten- dich über die Leute Freuen, Gegenkondtionieren usw. Damit kann man dem Hund ein Problem nehmen. Gucken kann man nie verhindern.

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@Zurimordein Hund hat Angst, du lässt ihn im Stich.

Nein, der Hund ist nicht das Problem, das ist am anderen Ende der Leine

 

 

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Hingucken dürfte man bei Akuma, aber absolut NICHT in die Augen schauen (Blickkontakt), das wurde nicht als "freundlich" gewertet und ich kenne keinen Hund, der das getan hätte. 

Für Akuma war es glasklar eine Bedrohung, wie ich sehr schnell festkrallen konnte. Unterbrechen könnte ich es, wenn ich geblinzelt habe (Beschwichtugung). 

Da ist mir erstmal aufgefallen, wie oft ich meinem Hund (Yoma) unbewusst in die Augen schaue...

 

 

Akuma ist natürlich territorial. Wenn dann ihm noch jemand direkt in die Augen schauen würde...

 

 

 

 

Dobermänner sind meiner Meinung nach infantile Hunde. Genauso wie Malinois. :)

Ich finde, das müssen sie für ihre Aufgaben auch sein.

Akuma ist bei territorialer Aggression egal, ob die Menschen dann freundliche sind. Er behält die im "Auge". 

 

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vor 1 Minute schrieb Nebelfrei:

@Zurimordein Hund hat Angst, du lässt ihn im Stich.

Nein, der Hund ist nicht das Problem, das ist am anderen Ende der Leine

 

 

 

Dein Hund ist ziemlich unverträglich, du lässt ihn im Stich. 

Nein, der Hund ist nicht das Problem, *Phrase einsetzen*.

 

Fühlt sich doch ziemlich mies an, oder?

 

Geht das jetzt auch ohne persönlich zu werden - ist immer noch Off Topic.

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