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Blickkontakt zu Hunden - man liest unterschiedliches darüber


Gast

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pixelstall

@benno0815  Die Amygdala reagiert  ja, aber nicht zwingend mit negativem Stress, Uschi hätte mit "Hunger" reagiert, und angefangen deine Taschen nach Keks zu sondieren. Das ist also auch eine Frage der Konditionierung.

Und sie hatte als waschechter "Mampfhund" GROßES Interesse daran deine Gefühlslage zu erforschen manipulieren.

 

 

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Hoellenhunde
vor 24 Minuten schrieb pixelstall:

Wenn also jemand die aktive freundliche Blickaufnahme des Hundes zu einem Fremden als Thema seines Beitrages hat, ist es am Thema vorbei, so zu antworten, und davon auszugehen, als hätte er die passive "Blickaussetzung" eines Hundes durch einen Fremden gemeint, nur weil man sich selbst grade nur mit ebendieser Variante zum Topic beschäftigt.

 

Lies doch nochmal nach. Es war genau andersherum.

 

 

Die Studien und Tests haben wir doch schon allesamt (einige der Links führen genau zu der Studie zurück, die wir hier schon ausführlich hatten) besprochen. Das Ergebnis, dass der Hund dem Menschen ins Gesicht schaut, um zu sehen wie er drauf ist, lässt nicht dem Rückschluss zu, dass der Hund einen Blick von Fremden in die Augen zulässt. Das war nämlich die eigentliche Aussage, der ab hier widersprochen wurde:

https://www.polar-chat.de/hunde/topic/108176-blickkontakt-zu-hunden-man-liest-unterschiedliches-darüber/?page=6&tab=comments#comment-2925092

 

Schon der Eingangsthread war deutlich in seiner Fragestellung, dass daraus andere Fragen abgeleitet wurden, ist ja okay, dennoch haben "wir" nicht so getan, als ginge es darum gar nicht.

 

Tatsächlich gingen auch andere User auf das Thema so ein wie formuliert:

https://www.polar-chat.de/hunde/topic/108176-blickkontakt-zu-hunden-man-liest-unterschiedliches-darüber/?page=3&tab=comments#comment-2924943

 

Auch hier wurde die Fragestellung so verstanden:

https://www.polar-chat.de/hunde/topic/108176-blickkontakt-zu-hunden-man-liest-unterschiedliches-darüber/?page=2&tab=comments#comment-2922527

 

Jedes Mal kam auf die Forderung nach Belegen für "Blick von Fremden in Hundeaugen macht Hunden nix aus" nichts Aussagekräftiges, sondern jedes Mal etwas Verwandtes wie deine Links. 

Schon hier hast du dies zwar behauptet - dass es in "etlichen Studien" bewiesen werden konnte - aber es war leidernicht der Fall, da es nicht um "Fremder schaut Hund in die Augen" ging:

https://www.polar-chat.de/hunde/topic/108176-blickkontakt-zu-hunden-man-liest-unterschiedliches-darüber/?page=7&tab=comments#comment-2925094

 

 

Wende doch bitte mal deine Definition von Theory of Mind (was nicht viel mit der tatsächlichen ToM zu tun hat...) an. Danke.

https://www.dasgehirn.info/denken/im-kopf-der-anderen/theory-mind-ein-kinderspiel

 

So zu tun, als würde man anderer Leute Ideen nicht erkennen oder ignorieren, weil man bei der Grundfragestellung bleibt, die von anderen in Zweifel gezogen wurden (und wirklich gar kein Beleg für diese Zweifel geliefert wurde ), empfinde ich als sehr unhöflich. 

Die ganzen anderen Formen von Anblicken kamen doch erst später dazu als versucht wurde, die eigenen Erfahrungen zu "beweisen".

Seltsamerweise hat diese anderen Formen aber niemand wirklich bezweifelt.

Die einzige Streitfrage ist nach wie vor:

(Fremder) Blickkontakt ZU Hunden. Was das Threadthema von Anfang an war. ;)

 

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@pixelstallDas glaube ich Dir, aber das sind ja Hunde, die wie auch immer daran gewöhnt wurden, ich halte das eben für die Ausnahme und nicht für die Regel. ;)
Meinen Hunden habe ich nie beigebracht, in irgendeiner Form auf Blickkontakt eines Fremden zu reagieren und sie taten es, wie ihre Kommunikation es zulässt.
So beobachte ich das auch sehr oft bei fremden Hunden, die ich beobachte, wenn ihnen Fremde begegnen, die den Blickkontakt gezielt eröffnen.
Natürlich gibt es auch Hunde, die da gar nicht drauf reagieren, aber ich vermute, dass diese es eben gewohnt sind und gelernt haben, es als ungefährlich einzustufen ;)

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pixelstall

@benno0815 Und genau darum geht es doch, wenn jemand sagt, er kennt aber auch Hunde, die das mögen und gut abkönnen, ist das noch lange keine Kontra-Position und nicht die Behauptung, ALLE Hunde könnten das gut ab, sondern nur Kontra der Behauptung ALLE Hunde könnten das NICHT ab. *herrgottnocheins*

 

Das dann daraus zu "machen" halte ich für Kontroproduktiv für einen Austausch, es wäre doch viel Spannender zu gucken, warum sie das gut abkönnen. 

 

@Hoellenhunde s.O.

 

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@pixelstall

Keine Studie von Huber bezieht sich explizit darauf, dass es alle Hunde grundsätzlich toll finden, von Fremden in die Augen geschaut zu bekommen. Aber du schreibst ja selbst, dass du nicht der Meinung bist, dass es allen Hunden gefällt. Also hat man doch einen Konsens gefunden? :think: Keiner sagte, dass es auf jeden Fallen allen etwas ausmacht, bis hin zur Panik oder Aggression.

 

Dass die Hunde in unseren Gesichtern/Augen Emotionen ablesen können, dass sie unserem Blick folgen können, ja... habe ich nie bestritten, diese Studien kenne ich bereits.

 

Edit:

och man, zu langsam. :( sorry..... 

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pixelstall

@Amaterasu  Hab ich das je behauptet ? NEIN. Ich sagte, wie so manche, daß nur nicht alle Hunde das scheisse finden, wie es aber dargestellt wurde. und DAS fand ich interessant, der Austausch wurde aber geblockt.

 

z.B. als das Beispiel vom dem GR kam hiess es dann, der hätte bestimmt nur beschwichtigt etc.

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Lemmy
vor 5 Stunden schrieb Hoellenhunde:

Meine Kernaussage, dass Hunde direkten Blickkontakt von Fremden nicht schätzen, ist eine Außenseitermeinung hier. Ganz klar. 

Hilft nicht, wenn andere Teilbereiche übereinstimmen. Teilweise mögen sie es auch dann nicht, wenn sie zuerst gucken, dass man den Blick erwidert.

 

Hm, vielleicht. Ich schrieb ja schon, dass ich es eben anders erlebe als du schreibst wie es ist - und, so klang es zumindest bei mir an - das auch als ein universelles Ist-so in den Raum stellst.

 

Ja, Hunde/Caniden empfinden nach allem was man weiß es als drohend, wenn jemand ihnen in die Augen starrt. Dennoch gucken jeden Tag tausende Menschen den Hunden ins Gesicht, und somit ergibt sich nunmal auch Blickkontakt - und es passiert nur sehr selten etwas.

Ehrlich gesagt habe ich noch nie eine Situation erlebt, in der ein Hund alleine (!) durch Blickkontakt so reagiert wie es zB Zurimor von Suhna beschrieb. (ich weiß, dass es bei Suhna nicht nur der Blickkontakt war, das war quasi der Tropfen im Fass ). Oder Hunde die wirklich Angst bekommen. Der eine Hund, der bei einem Blick in seine Richtung losbiss war schon sehr speziell, ansonsten kenne ich aber auch keinen Hund, der nur wegen eines Blickes zubeißen würde.

 

In Kombination mit anderen Dingen  - oh, da gibt es bestimmt einige!

zB mit drohender Körperhaltung, oder mit einem Griff zur Ressource. Dann spielen die Ausbildung/Abrichtung des Hundes eine Rolle, der Charakter, evtl die Rassezugehörigkeit und ganz klar die Vergangenheit und Erlebnisse in seinem Leben.

 

Aber generell zu sagen "Hunde mögen es nicht wenn sich der Blick zwischen Mensch und Hund trifft"  ist eben einfach nicht generell wahr.

 

"Viele Hunde" oder "einige Hunde" - ok, klar. Aber das ist so wie zu sagen "alle Türken mögen keine Hunde". Nur weil generell gesagt wird, im Islam sind Hunde unrein heißt das noch lange nicht, dass alle Türken (noch nichtmal alle muslimischen Türken!) keine Hunde mögen würden, oder gar Angst.

 Weißt du aber sicherlich, von daher ist meine Analogie jetzt vor allem für die, die sie gebrauchen möchten :)

 

Ich werde definitiv nach diesem Thread genauer schauen, wie die Hunde reagieren wenn ich sie anschaue. Vielleicht habe ich tatsächlich bisher einiges übersehen - will ich nicht ausschließen. Vielleicht schaue ich auch gar nicht so in die Augen?

 

Aber - irgendwo wurde es hier gesagt, dass in dem Moment wo der Blick von mir den des Hundes trifft ja ein Blickkontakt hergestellt wird, und dann viele Hunde Anzeichen von Unwohlsein demonstrieren. Hmmm. Ich frage mich, wie praktikabel sowas ist. Wenn ein Hund ständig bei Blickkontakt sich unwohl fühlen würde, müsste er aber sicherlich (je auffälliger der Hund desto öfter) irgendwann mal eine Resilienz dagegen entwickeln, oder nicht? Weil er ja doch bemerken wird "Oh... ach, die gucken nur immer komisch, das muss ich nicht ernst nehmen" - oder nicht?

Wenn nicht, wäre das schon ein Zeichen für eine nur eingeschränkte Lernfähigkeit auf diesem Gebiet. So eine Einschränkung kann ja durch Traumata oder Deprivation in der Jugend entstanden sein, soll also keineswegs etwas über die generelle Intelligenz oder Lernfähigkeit der Hunde ausdrücken!

 

Beispiel: ein Hund der ständig und immer wiederkehrend gelernt hat, dass "Mensch guckt ihn an" Schmerzen bedeutet, (oder auch nur einmal, dafür aber so wirklich heftig!) wird sich garantiert immer unwohl fühlen wenn ihn jemand anschaut dem er nicht 100prozent vertraut. Und je tiefer das Erlebte sitzt, desto schwieriger wird es sein, diese Reaktion je wieder los zu werden.

 

Ein Hund, der nur positives oder nur neutrales mit dem Blick verbindet wird entsprechend postiv oder neutral reagieren.  Aber wie gesagt: ich werde nochmal genauer hinsehen, nicht, dass der Fehler in meiner Stichprobe liegt statt in der These :) 

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vor 31 Minuten schrieb pixelstall:

 

z.B. als das Beispiel vom dem GR kam hiess es dann, der hätte bestimmt nur beschwichtigt etc.

 

Es hieß nicht, der hat beschwichtigt, @Hoellenhunde schrieb, es könnte auch Beschwichtigung gewesen sein. @KleinEmma schrieb dann, dass sie sich sicher war, es wäre keine Beschwichtigung gewesen. Das wurde so akzeptiert und stehen gelassen. Niemand forderte ein, dass dieser Golden Retriever auf jeden Fall beschwichtigt hätte.

(Link zum Beitrag: https://www.polar-chat.de/hunde/topic/108176-blickkontakt-zu-hunden-man-liest-unterschiedliches-darüber/?do=findComment&comment=2924953)

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Hoellenhunde

@Lemmy

Achte mal drauf, wieviele Hunde, die du das erste Mal siehst mit Beschwichtigung reagieren (und das kann auch Anbiedern sein), wenn du ihnen unverhohlen in die Augen und zwar ohne Blinzeln. 

Wie damals mit der sanften Berührung, die Hunde angeblich aus hoher Erregung rausholen sollte. Da wurde bis aufs Blut gestritten, dass ich ja kompletten Scheiß schreiben würde. Cartolina hat es als einzige ausprobiert - mit dem Ergebnis, dass es nicht so scheiße war. ;)

 

Wenn Hunde hundetypisch reagieren, ist das doch bitte kein Zeichen von "Lernschwäche". Ich finde es ungewöhnlich, dass Hunde nicht nur noch "menschlich" reagieren. Obwohl Hunde sich angepasst haben, mögen die wenigsten Umarmungen. Da gibt's ja sehr deutliche Videos. 

 

Ich führe nochmal an:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21679-2017-07-20.html

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pixelstall

Viel "Spass" noch. Ich habe um Löschung gebeten, ich bin dem nicht gewachsen, sorry. 

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