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Blickkontakt zu Hunden - man liest unterschiedliches darüber


Gast

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vor einer Stunde schrieb mimimi:

Das ist eine sehr gute Frage. Wir Menschen haben ja so viele Worte, und der Rest läuft unbewusst. Hunde haben nur ihren Körper, um zu reden. Wer weiß, vielleicht können sie tatsächlich ihre "Worte" so bewusst einsetzen wie wir unsere menschlichen.

 

Ist es so? eine leises grummeln, ein lauteres grummeln, ein leises oder lautes knurren, leises winseln oder lautes bellen, es gibt schon eine Menge von Facetten., Klar, noch mehr wird dann über Körper Haare, Haltung, Ohren kommuniziert.

 

vor einer Stunde schrieb mimimi:

b man da jetzt ein eigenes Thema aufmachen muss? Für eine Grundsatzdiskussion sicher. Aber es geht ja auch hier darum, woran man das überhaupt festmachen kann, ob ein Hund Blickkontakt "mag" oder "nicht mag". Und ob uns da nicht manchmal unsere menschlichen (Vor-)Urteile im Weg stehen.

 

Das müsstest du dann jetzt eintscheiden, ich glaube, alles zu vermischen hier im Thread wird schnell recht unübersichtlich, nur meine Meinung dazu

 

 

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mimimi

Schon gut, BVBTom. Ich hatte nicht vor, das Thema Beschwichtigungssignale zu vertiefen. Darum ging es mir nicht. Und du hast natürlich recht: Hunde haben auch eine sehr interessante Lautsprache. Da war ich selbst zur sehr bei den Beschwichtigsungsignalen (die ja körperliche sind). Und wirklich nachgedacht hab ich auch nicht. :D (Ich wollte nur hündische Kommunikation von der menschlichen "Wortsprache" abgrenzen. Und nur für den Kommentar.)

 

So, und wo waren wir jetzt eigentlich wirklich stehen geblieben? Man wird ja ganz wuschig hier. :4_joy:

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Hoellenhunde
vor 6 Stunden schrieb Simona1711:

Aber ist ja ok wenn Zurimor jeden anpöbelt, der seinem Hund nur einen wohlwollenden BLick zuwirft - sie ist ja dein Fan.

 

Ich versuche mal auf das Thememrelevante einzugehen, weil das sehr wichtig ist.

 

Es ist leider egal, ob der Fremde das nett meint oder nicht, der Hund entscheidet, wie er den Blick deutet. Zurimors Hund mag es nicht. Er (edit: also Zurimor) hat außerdem auch niemanden angepöbelt?  

 

Hinzu kommt, dass sich viele Nichthundehalter gerne mal über den Hund beugen, das macht es nur noch bedrohlicher für den Hund.

 

Da meint es der Mensch auch nicht böse. 

 

 

Oder: wenn Leute Yoma streicheln wollen und er überhaupt in ihre Nähe geht, dreht er sich demonstrativ weg, wenn der Blick in die Augen geht. Er schätzt es, wenn der Mensch indirekt Kontakt aufnimmt und Yoma bietet dann die Flanke oder Kruppe an, wenn der Mensch feinfühlig genug ist.

 

Die allermeisten Memschen werden aber ignoriert und umschifft in einem leichten Bogen.

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gebemeinensenfdazu

Womit man bei der Frage wäre:

Nutzt der Hund (mal von @Hoellenhundes abgekoppelt : irgendein Hund, der das auch so macht) den Augenblick um der Person zu kommunizieren, daß er die Kontaktaufnahme nicht mag? ("Geh weg/Lass Mich")

oder dreht er den Blick weg, weil er konkret den Blick nicht mag?

oder beides?

 

Wenn es primär Kommunikationsmittel ist, würde in dem Moment nur die Gelegenheit zur Kommunikation genutzt. Damit ließen sich auch andere mehr oder wenig positive Verhaltensweisen erklären. Diese Hund, die auf einen Blickkontakt eingehen wollen weiter kommunizieren

- um mehr in Erfahrung zu bringen- gerne als Fiddlen getarnt

- oder um eindeutige Nachrichten zu übermitteln

-oder weil sie sich dadurch etwas erhoffen.

 

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Simona1711

 Menschen müssen sich an gewisse Regeln halten und Hunde auch.

 

Es kann nicht sein, daß man mit einem Hund ständig nahe an Menschen vorbeigeht, und wenn ihn jemand auch nur anschaut,  der Hund dann bellt oder knurrt, und immer ist der Mensch schuld , der wird zurechtgewiesen und Hund darf alles.

 

 

Kein Wunder, daß das Miteinander von Hundehaltern und Nichthundehaltern immer schwieriger wird - zu verdanken solchen Reaktionen und Hundeerziehung wie Zurimor.

 

 

 

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Hoellenhunde
vor 14 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Womit man bei der Frage wäre:

Nutzt der Hund (mal von @Hoellenhundes abgekoppelt : irgendein Hund, der das auch so macht) den Augenblick um der Person zu kommunizieren, daß er die Kontaktaufnahme nicht mag? ("Geh weg/Lass Mich")

oder dreht er den Blick weg, weil er konkret den Blick nicht mag?

oder beides?

 

 

Meiner Beobachtung wollen Hunde, die den direkten Blickkontakt von Menschen nicht so gut finden, keinen Konflikt haben und versuchen diesen zu umgehen. 

 

 

 

@Simona1711

Möchtest du diskutieren oder nur persönlich werden?

Ein Hund, wird nicht gleich so reagieren, nur weil man ihn irgendwie anguckt. Es geht um DIREKTEN Blickkontakt IN die Augen und ja, das kann zum Problem werden. Da dürfen auch Nichthundehalter darauf hingewiesen werden, dass der Hund diese intime Kontaktaufnahme nicht wünscht. Genauso wie Anfassen.

Finde ich.

 

Ich kenne das so: Hund knurrt/bellt, wenn der nette Mann den Hund in die Augen schaut,ä; der Mann: "Ja, was hast du denn?"

Hier fange ich dann an zu erklären, das ist ein Bruchteil von Sekunden, lässt sich also nicht stets verhindern. Genauso erkläre ich Kindern, warum sie Akuma nicht streicheln können oder wie sie es bei Yoma am besten angehen, um Erfolg zu haben. Mit dem Hinweis, dass der Hund es bei mir aussuchen darf und sie nicht traurig sein sollen, wenn er nicht mag.

  

Die meisten Kinder wollen aber gar keinen Kontakt, sondern sehen ganz oft Wölfe und seltener Füchse, was sie staunend ihren Eltern mitteilen. Und so ein Betrachten stört meine Hunde überhaupt nicht, das Ignorieren sie. 

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gebemeinensenfdazu
vor 24 Minuten schrieb Hoellenhunde:

Meiner Beobachtung wollen Hunde, die den direkten Blickkontakt von Menschen nicht so gut finden, keinen Konflikt haben und versuchen diesen zu umgehen. 

Jaja, schon klar, aber mein Punkt war der:

Nutzen sie damit eine kurze Möglichkeit der Kommunikation (weil ihnen die Person zu nahe ist, weil sie ihren Geruch nicht mögen, weil sie nicht angestarrt werden wollen oder irgendwas), weil sich spontan damit ein Gesprächskanal öffnet?

Oder stört sie konkret, daß die Blicke sich treffen (oder beides)?

 

Ich halte alle Varianten für möglich, nur bei der ersten wäre es nicht der kurze Blick, den sie dabei schlimm finden. Im Gegenteil- er ermöglicht ihnen insbesondere visuell wahrnehmungsbasierten Menschen mitzuteilen, daß sie seine Anwesenheit nicht mögen.

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Hoellenhunde
vor 6 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Oder stört sie konkret, daß die Blicke sich treffen

 

Hunde, die es nicht mögen, wollen kein "Gespräch", sondern ihre Ruhe, wenn du mich fragst.

 

Aber klar kommunizieren sie das irgendwie. Selbst wenn sie ignorieren. 

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gebemeinensenfdazu

Es ist ja kein Gespräch sondern eine Mittelung, die visuelle Wesen eben besser verstehen- ein "laß mich", das ihnen dann genau Ruhe sichert über einen sich kurz eröffnenden Kommunikationsweg.

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