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Hundeforum Der Hund
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Blickkontakt zu Hunden - man liest unterschiedliches darüber

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vor 7 Stunden schrieb benno0815:

Bei einem sehr ängstlichen Hund wie meinem würde das schon reichen, damit sie in Panik fliehen möchte :(
Hunde kommunizieren einfach völlig anders mit Blickkontakten als wr Menschen, das hat ja nichts damit zu tun, dass die Hunde, die mit uns zusammen leben es mögen.

 

Es ist schon seltsam. Ich begegne seit Jahrzehnten Hunden.  Nie hat ein normaler Blick von mir einen Hund irritiert oder gar verängstigt.

Jeder Hund hat es als einfache Begrüssung eines Menschen verstanden. Unter Menschen ist so ein Blick normal, ein am andern vorbeischauen, unhöflich. Ich bin kein Hund, ich kommuniziere auch nicht wie ein Hund, kann ich auch nicht.

 

Wenn jetzt all die Hunde, die ich bis jetzt getroffen habe, mein Verhalten als normal angeschaut haben, und jetzt ein einziger sich anders verhält, kann ich doch nicht mein natürliches Verhalten auf einen einzigen Hund ausrichten, ich wüsste ja  nicht vorher welcher es ist. Ich gehe davon aus, dass viel mehr Hunde irritiert wäre, wenn ich sie  nicht anschaue

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vor 3 Stunden schrieb Nebelfrei:

Es ist schon seltsam. Ich begegne seit Jahrzehnten Hunden.  Nie hat ein normaler Blick von mir einen Hund irritiert oder gar verängstigt.

Jeder Hund hat es als einfache Begrüssung eines Menschen verstanden.

 

schön das es auch anderen so geht, genau so geht es mir auch.

 

Ich meinte jetzt natürlich auch nicht mit diesem Thread, dass ich Hunde anstarren oder meinen Blick fixiere.

 

Dennoch geht es mir so auch jede Woche wie Nebelfrei. ich schaue jetzt ja auch nicht Hunde auf der Strasse an, aber bei Kunden jede Woche ist es so, eigentlich immer die selbe Prozedur. Ich klingel beim Kunden, Kunde begrüßt mich, der Hund schaut mich an, ab und an auch mit einem kurzen bellen oder leichtes knurren, ey, wer ist das denn, darf der hier rein? Meist oder fast immer stellen die Kunden Ihren Hund nicht vor, sondern gehen rein in die Wohnung wo ich zu einem Instrument dann muss.

 

Ich bleibe immer einen Moment stehen, jetzt nicht 2 Minuten, aber einige Sekunden, damit der Hund erst einmal an mir schnüffeln kann, ich rieche ja nunmal auch nach meinem Hund und trage diese Geschichten per Geruch mit mir rum. Ich spreche den Hund hier weder an, noch schaue ich dann starr in dei Augen, ich benehme ich einfach wie immer.

 

Erst dann kommt meist eine Reaktion vom Kunden, entweder rufen sie den Hund zu sich, oder es kommt ein, oh sorry, fifi komm, oder der tut nix:-) kommen sie ruhig rein, so in  er Art. Ich sage dann meist, ist o.k. ich habe selber einen Hund, er soll mich gerne erst mal begrüßen.

 

Das Ganze dauert wirklich nur so 5-10 sec. Meist riechen die Hunde kurz, geben den Weg frei und gehen in die Wohnung, o.K. der ist wohl o.K. der darf hier rein ;-)

 

Oder, wenn es mir doch etwas zu lange dauert, ich bin ja nicht wegen dem Hund da, leider ;-) , sage ich, nun ist gut, die Hunde geben dann auch den Weg frei.

 

ich schau aber dann auch runter zu Ihnen, klar, ich starre jetzt nicht in die Augen, aber die Blcke treffen sich eindeutig. Für mich ist es eigentlich, genau so wie das stehen bleiben und an sich richen lassen, ein völlig normaler Prozess des kennen lernens und hatte noch niemals ein Problem hier.

 

Ich selbst habe es aber noch nie erlebt, dass ein Hund bei Blickkontakten jetzt eingeschüchtert schien, oder gar Angst zeigte oder so. Ist es jetzt Zufall? Oder ist es gearde deshalb, da ich mich "normal" verhalte? Menschen gucken nun mal, ich beschnüffel eher weniger :-)

 

Beim eigenen Hund ist es natürlich anders, ich denke da gehört es zur völlig normalen Kommunikation, würde ich jetzt sehr differenzieren auch nach euren Posts. Da sitzten unsere Hunde oft vor und satrren uns förmlich an, nu komm, lass uns spielen, oder raus gehen, oder wie auch immer,

 

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da es sonst zu lange wurde, noch eine Situation, ca. 14 Tage her.

 

Ich kam auf einen Bauernhof, die Kunden nahm mich auf dem Hof so in der Mitte in Empfang, kurze Begrüßung dann sagte sie, ich muss mal eben sehen wo der Hund ist, der ist nicht so ganz ohne.

 

O.K. ich muss gestehen, Hofhund, ich verhalte mich glaube ich anders, als der HUnd in  der Stadtwohnung, ist aber ein eigenes Thema. Er ist dafür evtl. da, den Hof zu bewachen, ich bin der "Eindingling" Angst habe ich sicherlich auch nicht, aber wohl respekt denke ich.

 

Er war nicht zu sehen, kam auch nicht auf rufen, die Kundin sagte aber noch mal, passen sie bitte etwas auf. Was immer diese lustige Aussage heißen sollte ;-) ich auf den Hund oder vor dem Hund oder...........

 

Nun gingen wir rein, ich war erst mal mit meiner Arbeit beschäftigt, der Hund war nirgendwo zu sehen oder zu hören. Ich ging drei mal wieder raus auf den Hof, da ich zu meinem Wagen musste um Ersatzteile zu holen, ich schaute mich aber schon auch um, also schon ein völlig anderes Verhalten von mir als das Übliche, da wir uns ja nicht kennen lernen konnten.

 

Beim letzten mal beim rein kommen, es war ein sehr großer umgbauter heller Raum mit einer offen Küche mitten drin kam ein sehr tiefes und laute wuff, nur einmal. Der Hund lag hinter der Küchenzeile, schaute mich dann an, so nach dem Motto, hey, ich bin schon hier, alles gut ?   ;-)

 

Er lag wohl die ganze Zeit schon da ohne sich irgendwie zu melden. Für mich war es ein Signal, hey, was läufst du eigentlich hier permanent rum? Ich hab dich im Auge, o.K.?

 

Ich habe mich sehr über mich geärgert, da ich mich wirklich erschrocken habe und dann merkte, das kenne ich eigentlich nicht mehr, das es ein echtes Erschrecken war, ich merkte kurz eine steifere Position und mit Sicherheit war mein Blick jetzt völlig anders, offenere Augen, weitere Pupillen, eben ein Signal durch den Schreck, bestimmt ging auch der Puls ein paar mal höher. Dauerte 2-3 sec, dennoch, es war kein normales Verhalten von mir.

 

Ist es nicht evtl. dieser Blick dann den Hunde als Auslöser nehmen, also vor Menschen die sich evtl. unwohl fühlen mit fremden Hunden oder wirklich auch etwas oder viel Angst haben? Das ist dann ja, wie bei mir in diesem Fall, kein normales menschliches Verhalten, ich reagiere dann auf den Impuls vom Hund, nicht umgekehrt oder in einer Kommunikation.

 

Liegt hier nicht der Unterschied, welcher Blick denn vom Menschen auch gesetzt wird, für mich erkennen es Hunde. Ist es vom Menschen ein positiver Blick, ein liebevoller Blick als Hundehalter, oder ist es eher der ängstliche menschliche Blick, oder so, der Blick, Köter, hau du bloß ab.

 

sorry das es so viel ist, kann es aber anders nicht wirklich erklären und greifen bis jetzt.

 

Und noch zum Schluß, ich habe mich über meine Reaktion super geärgert, ich lass mich so vom Hund erschrecken und zeige dieses Anfängerverhalten

o.K. es war ein Bauernhof und ein Leonberger, aber das ist ja sekundär. Habe daraus aber viel auch mitgenommen, fühlen sich so dann unsichere Hundehalter geht mir so im Kopf rum?

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vor 4 Stunden schrieb Nebelfrei:

 

Es ist schon seltsam. Ich begegne seit Jahrzehnten Hunden.  Nie hat ein normaler Blick von mir einen Hund irritiert oder gar verängstigt.

Jeder Hund hat es als einfache Begrüssung eines Menschen verstanden. Unter Menschen ist so ein Blick normal, ein am andern vorbeischauen, unhöflich. Ich bin kein Hund, ich kommuniziere auch nicht wie ein Hund, kann ich auch nicht.

 

Mußt einfach mal Suhna kennenlernen, die mag das nicht, einfach von Fremden angeschaut zu werden. Und glaub mir, es gibt genug Leute, die nichtmal reagieren wenn man sie bittet, den Hund nicht anzuschauen. Auch immer toll wenn manche dann meinen den Hund direkt ansprechen oder auf ihn zugehen zu müssen mit den Worten "Du bist aber ein hübscher Hund". Was hab ich mich über sowas schon geärgert, das Verständnis für Hunde ist da oft gleich null.

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@Zurimor 

 

aber kommt es dann im nahen Umfeld dann zu einer solchen Situation? Ist dein Hund dann nicht eher bei dir und läuft nicht auf andere Menschen dann zu.

Ist das Signal, ich gehe jetzt mal von Hundeerfahrenen Menschen aus, nicht eindeutig? Mit dir will ich gar nichts zu tun haben?

 

In meiner Beschreibung kenne ich das natürlich auch. Der Hund bleibt auf der Decke liegen, hat weder Interesse mich kennen zu lernen oder hier mit einem fremden Typen in Kommunikation zu gehen. Dann würde ich ja weder den Hund ansprechen, ansehen oder sonst wie groß zur Kenntnis nehmen.

 

Das ist doch eine vlölig normale Kommunikation dann, oder nicht?

 

Wenn ich zu einem Kunden dann fahre, finde ich einen kurzen Hinweis auch immer sehr nützlich. Aber das wäre jetzt ja auch beim HH in seinem Reich und nicht draußen z.B.

 

Aber die Kommunikation finde ich immer auch sehr wichtig, gilt ja auch beim anfassen etc. ich hasse dies sehr, Früher hatte ich eine süße Beagle Maus, da wollte gefühlt jeder zweit  hin, ach ist die süß, darf ich die streicheln oder sie machten es einfach, ich habe dann regaiert.

 

Bei meiner Ridge-Boxer Dame jetzt kommt das nicht mehr so oft vor, aber wenn die Frage kommt, gibt es einfach ein ganz freundlichen "nein" von mir. Der Blick dann vom Menschen ist mir dann egal und passt jetzt gut hier rein, den nehme ich gar nicht zur Kenntnis und es gibt hier kein Blickkontakt zum Menschen. Und wenn nachgehakt wird, ist mein Blick dann wohl eindeutig genug. Lustig, paßt zum "nein" Thread. Ich kommunizier als Mensch mit einem fremden Menschen in dieser Situation. Ich sage nein und zur Not untermauere ich das noch mit dem passen Blick dazu. Eindeutige Kommunikation halt, auch unter Menschen ;-)

 

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Meine schätzt das ja- insbesondere im Territorium- gemeldet werden alle, aber wenn sie freundliches Interesse und einladende Gesten zeigen schließt sie daraus "Ah der fängt an zu fiddlen, dann mache ich das auch", fiddlet ein paar Schritte schüttelt sich kurz und ist dann sehr aufgeschlossen . Fremde  Leute , die sich entziehen und ignorieren aber in unmittelbarer Nähe im Territorium sind findet sie verdächtig- die werden verbellt wenn ich nicht dabei bin.

Draußen kommt sie gut mit ignorierenden wie auch einladenden Personen zurecht.

Es kommt schon sehr auf Sozialisation und Charakter des Hundes an, ganz generalisiert kann man das Ignorieren meiner Meinung nach auch nicht empfehlen.

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Unser Verstorbener Hund mochte es auch nicht, jugendlich in kleinster Weise. Wobei stimmt nicht ganz, auf Hundeplätzen oder mit Hundehalter gabs nie Probleme mit Menschen. Offensichtlich tickten die für ihn richtig...

Später wurde es deutlich besser, gab aber immerMal Leute die nen " bösen Blick gehabt haben müssen" . Manchmal glaubte ich ja gar, er hatte ne gute Menschenkenntnis , er sah immer " weiter" :) 

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Zum Glück sind die meisten Hunde auf diese unhöfliche Sitte schon früh geprägt und es macht ihnen wenig aus.
Bei Hunden mit Aggressions-und/oder Angstproblemen ist ein solches Verhalten kontraproduktiv.
Hunde kommunizieren nun mal anders als Menschen, bei ihnen ist es ein no go den Blickkontakt zu fremden Hunden aufzunehmen, bzw. es hat dann eben Konsequenzen.
Warum sollte ich mich als Mensch mit dem Wissen darum darüber hinwegsetzen?
Ein ängstlicher Hund weicht aus, beschwichtigt, ein nervöser Hund knurrt, ein anderer geht vielleicht nach vorn.
Menschen schauen Menschen an, ja, aber es ist eben eine Kommunikation der gleichen Art, ein Hund kommuniziert anders ;)

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@benno0815 unter Hunden vielleicht, wobei es auch viele Hunde gibt, die andere anschauen, darum geht es aber in diesem Thread nicht.

Da Hunde ja erst vom Menschen zum Hund 'gemacht' wurden, können sie auch die Verhaltensweisen von Menschen deuten, sonst wäre ein Zusammenleben gar nicht konfliktfrei möglich.

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Menschen haben Hunde zum Hund gemacht? Das ist mir neu :blink:

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