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Hundeforum Der Hund
BVBTom

Blickkontakt zu Hunden - man liest unterschiedliches darüber

Empfohlene Beiträge

vor 8 Minuten schrieb pixelstall:

 

Die Annahme, das Hunde normalen Blickkontakt als Drohung auffassen ist jedoch eigentlich überholt, in Studien konnte es nicht bestätigt werden, im Gegenteil.

Es ging hier um Fremdkontakt, ja, da kann es eine Drohgeste sein, in den Studien wie Miklosi ging es um Blickkontakt beim eigenen Hund, das ist etwas völlig anderes ;)

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vor 16 Minuten schrieb BVBTom:

ch finde es immer eecht schweirig, wenn man oft die Probleme und eher Einzelfälle als Maßstab nimmt, dass mag alles sein, empfinde es aber recht schwer dann einzuordnen.

 

Ja, so geht es mir auch.

Die Formel: "Blickkontakt löst folgendes:..... aus", wird nicht zu verallgemeinern sein.

Dass ein Galgo aus dem spanischen TS direkten Blickkontakt mit üblen Erfahrungen verknüpft, glaube ich sofort.

Wobei diese Verknüpfung vermutlich nicht einem "Fremdkontakt" zuzurechnen sein dürfte.

Ich vermute mal, dass der Besitzer (Galgero) da schon die Pfosten eingerammt hat.

Andere Hunde mit anderen (positiven) Erfahrungen  verknüpfen vermutlich anders.

 

Auch ist die Begriffsdefinition hier etwas schwammig: es wird gesprochen von "normalem" Blickkontakt oder von "direktem" Blickkontakt....:think:

Schwierig zu fassen dieses Thema.

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vor 1 Minute schrieb benno0815:

Es ging hier um Fremdkontakt, ja, da kann es eine Drohgeste sein, in den Studien wie Miklosi ging es um Blickkontakt beim eigenen Hund, das ist etwas völlig anderes ;)

 

Es wurde in Studien auch mit Fotos, Teilen von Fotos und der Übertragung von Ausdrücken von einem auf den anderen Menschen gearbeitet, sie kamen zu demselben Ergebnis.

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Gerade eben schrieb Renegade:

Schwierig zu fassen dieses Thema.

 

das stimmt wohl, da es ja sehr situationabhängig ist und  auch vom Hund wohl  abhängig ist denke ich

 

Dennoch waren schöne Erfahrungen und Meinungen dabei finde ich, vielen Dank

 

Habe vele Seminare mit "Menschen" hier belegt, aus sehr vielen verschiedenen Ansichten und Perspektiven heraus, sowohl, Körper-, als auch Gestik und auch Augenkommunikation und sprache

Für mich war es lehrreich, ich wende davon selber kaum etwas an, zumindest nicht bewusst. Ein Thema welches mir nicht so sehr zugänglich ist, oder eher eine Typfrage wohl ist, da  ich hier viel dann manipulieren und steuern kann ich einer Gruppe, Ausbildung, Firma etc., dass ist nicht so meins.

 

 

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Zitat

In beiden Filmen sahen die Hunde eine Person neben der zwei gleiche Kunststoff-Behälter standen. Die Eye-Tracker Technik erfasse die Reaktionen und die Augenbewegungen der Hunde. Im ersten Video nahm die Person in dem Film direkten Blickkontakt mit dem Zuschauer, dem Hund, auf und sagte mit hoher Stimme „Hallo Hund“. Signalisierte hiermit die Absicht kommunizieren zu wollen und sah dann zu einem Behälter neben sich.

In dem zweiten Video vermied die Person den Blickkontakt zu dem Hund und sagte mit tiefer Stimme nur beiläufig „Hallo Hund“ und sah dann auf den Behälter. Die Hunde folgten erst dann dem Blick der Frau zu dem Behälter, als diese den Hund vorher ansprach und Blickkontakt hergestellt hatte. Die Hunde wussten also, dass sie gemeint waren. Zu gleichen Ergebnissen kam jüngst eine Studie die bei Babys und Kleinkindern mit der Eye-Tracker Technik durchgeführt wurde.
https://www.houndsandpeople.com/de/magazin/wissen/hunde-kommunizieren-ahnlich-wie-menschen/

In der Studie ging es darum, mit einem Blickkontakt auf einen Gegenstand aufmerksam zu machen, um zu schauen, ob der Hund dem Blick folgt ;)

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Ich vermute, wir reden hier über verschiedene Dinge, natürlich findet beim eigenen Hund oder gut bekannten Hunden ein regelmäßiger Blickkontakt statt, viele trainieren das ja sogar aktiv, z.B. bei Hundebegegnungen.
Wenn mir draußen ein fremder Hund begegnet, kann aber ein Blickkontakt von mir als Fremden vom Hund als provokative Geste aufgefasst werden.
Er beschwichtigt, oder fühlt sich unwohl oder Schlimmeres, weil es in der hundlichen Kommunikation eben eine andere Bedeutung hat. Dort ist der direkte Blickkontakt eine Drohgeste.

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@benno0815  In dem Artikel wird de Frage doch recht eindeutig beantwortet, diese Ansicht ist veraltet:

 

"Worauf schauen Hunde als Erstes?

Ganz eindeutig die Augen.

Was ist mit der Briefträgerregel „Schau dem Hund nie in die Augen“?

Es stimmt, dass manche Tiere, Schimpansen zum Beispiel, das als Drohung wahrnehmen. Das gilt aber nicht für Hunde. Im Gegenteil: Alle Blickrichtungsstudien zeigen, dass Hunde gerne in menschliche Gesichter sehen, viel aus ihnen lesen und sogar dem Blick des Menschen folgen"

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vor 7 Minuten schrieb pixelstall:

 

Zitat

Wir haben ihnen Gesichter gezeigt, freundliche und ärgerliche, an einem Touchscreen. Die Hunde sollten sie unterscheiden, sie mussten je nach Aufgabe mit der Schnauze mal auf die Bilder von fröhlichen und mal auf die zornigen Mienen stupsen. In acht von zehn Fällen lagen sie richtig. Die Hunde schafften sogar, woran einige Menschen scheitern: Nur an Teilen des Gesichts Gefühle zu erkennen, zornige Augen von fröhlichen zu unterscheiden, sowie frohe und ärgerliche Münder. Hunde lernen übrigens das Erkennen von fröhlichen Gesichtern auf dem Touchscreen schneller. Die Hunde, die das finstere Gesicht anstupsen sollten, haben fast dreimal so lange gebraucht. Es scheint, als hätten sie Hemmungen, sich zornigen Gesichtern zu nähern.
https://www.welt.de/print/wams/wissen/article137938689/Hunde-sind-Psychologen.html

Es ging darum, dass Hunde in der Lage sind, aus menschlichen Gesichtern zu lesen.
Hubers Einschätzung, dass Blickkontakt vom Menschen keine Bedrohung darstellt, teile ich nicht (und andere auch nicht) ;)
Da darf man gerne anderer Meinung sein, ich habe genug Beispiele dafür in meiner Arbeit gesehen ;)

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