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Hundeforum Der Hund
BVBTom

Blickkontakt zu Hunden - man liest unterschiedliches darüber

Empfohlene Beiträge

@pixelstall @benno0815 

 

ich glaube wir werden für beide Varianten viele Beispiele finden.

 

Ich für meine Person differenziere da je auch, jede Pauschalaussage wird wahrscheinlich unpassend sein.

 

Natürlich kenne ich auch das Verhalten eines super eingschüchterten, ängstlichen und unsicheren Hund, er wendet sich ab, zieht den Schwanz ein und möchte aus dieser Situation heraus wenn man auf ihn zugeht und ihn anschaut, das zeigt er sehr deutlich.

 

Da gibts dann ja etliche andere Varianten der Übung und Bestärkung, aber ist es nicht genau dieser Hund später, wenn er Vertrauen gefasst hat evtl. zu seinem Herrchen, Frauchen, oder zu anderen Hunden, der dann freudig auf sie zugeht und auch schaut, ey, du bist cool, ich schau dich jetzt an, was machen wir jetzt tolles.

 

Klar, dass wäre wieder ein Beispiel für einen eigenen oder bekannten Hund, nicht für eine Fremd oder Neubegegnung.

 

wie ja schon festgestellt, man bekommt es nicht auf einen Punkt für jeden Fall, viele tolle Beispiele wurden ja genannt.

 

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vor 36 Minuten schrieb benno0815:

 

Es ging darum, dass Hunde in der Lage sind, aus menschlichen Gesichtern zu lesen.
Hubers Einschätzung, dass Blickkontakt vom Menschen keine Bedrohung darstellt, teile ich nicht (und andere auch nicht) ;)
Da darf man gerne anderer Meinung sein, ich habe genug Beispiele dafür in meiner Arbeit gesehen ;)

 

Für traumatisierte Hunde mag ich das gelten lassen, hat dann aber andere Ursachen. 

 

Ansonsten glaube ich dann doch eher einem der weltweit führenden Experten :) 

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Touchscreen-Bild =/= fremder Mensch, der in die Augen guckt.

 

Yoma ist nicht traumatisiert, viele meiner Pfleglinge kamen aus normalen Haushalten. Sie alle fanden Blickkontakt von Fremden "unschön". 

 

Genauso wie Drüberbeugen.

 

Es mag schon sein, dass Hunde, die von Welpenalter darauf getrimmt wurden, sich von Menschen anfassen oder in die Augen schauen zu lassen, dies nicht mehr als bedrohlich wahrnehmen. 

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@pixelstallDann schau Du gerne fremden Hunden in die Augen, wundere Dich dann aber nicht, wenn mal einer dabei ist, der das nicht so toll findet und Hubers Studie nicht gelesen hat :lol:

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In der Studie ging es darum, dass Hunde gerne Menschen ins Gesicht schauen (um deren Gefühle abzulesen) und nicht andersherum, was dann passiert, wenn fremde Menschen Hunde direkt angucken!

Wie man daraus schließen kann, dass Hunde es toll finden sollten, wenn man ihnen direkt in die Augen schaut, wenn man keine Bezugsperson ist, verstehe ich überhaupt nicht. 

 

Akuma hat als deprivierter Hund stark alle sehr primitiven Verhaltensweisen ohne Prägung gezeigt und Menschen wie Hunde gelesen. Er ließ sich auch mit Beschwichtigungssignalen einigermaßen beruhigen. Nicht aber mit "unhundlichen"/menschlichen Gesten.

 

Viele Hunde, die ich sehe, wenden bei direktem Blickkontakt bei Fremden den Kopf ab.

 

Wenn Yoma andere Hunde anguckt, er steht nur da und schaut, geben die Abstand. Hab sicherlich ein Bild im Fundus.

 

Aber mich erinnert das immer an die Debatte, dass es eigentlich Grundwissen sein sollte, dass Hunde keine Umarmungen mögen, im Forum aber stets Gegenbispiele, die Hundesprache widerlegen sollten, aus dem Hut gezaubert wurden.

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Heute erst passiert, direkt vorm Bahnübergang stand ein Radfahrer, wir mußten recht nah dran vorbei, der Mann beugt sich zu Suhna rüber und sagt "Na du" . Na, fand Suhna gar nicht lustig und hat den Mann angebellt, der noch ein "Gibt's doch nicht" vor sich hin murmelte. Doch, gibt es, und ich unterbinde auch das Bellen nicht, Madame ist da vollkommen im Recht.

Und auch einfach nur anschauen findet sie nicht toll, gab da schon einige "nette" Situationen, etwa, daß man an einer Haltestelle vorbei muß, Hund würd am liebsten weg oder sich alternativ in Luft auflösen und natürlich muß jeder gucken, was der Hund da macht. Auch ein wiederholtes "Schauen Sie bitte den Hund nicht an" bringt da oft nichts.

 

vor 1 Stunde schrieb BVBTom:

Ich finde es immer eecht schweirig, wenn man oft die Probleme und eher Einzelfälle als Maßstab nimmt, dass mag alles sein, empfinde es aber recht schwer dann einzuordnen.

Wenn du selbst einen "Problemhund" oder "Einzelfall" hast, wirst du froh sein, wenn andere dies als Maßstab nehmen anstatt den "normalen" Hund. Ich finde es durchaus sinnvoll, das zu tun!

 

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vor 3 Minuten schrieb Hoellenhunde:

Viele Hunde, die ich sehe, wenden bei direktem Blickkontakt bei Fremden den Kopf ab.

 

und genau darum geht es mir eigentlich, da ich das anders kenne.

 

mag jetzt aber auch sehr subjektiv und Zufall sein,

 

Es geht auch nicht um eine Debatte, sondern eher um eigene Erfahrungen die jeder so gemacht hat, nicht mehr, nicht weniger.

 

Der Hinweis auf irgendwelche Studien sind für mich immer nicht so von Interesse, wenn sie auch oft interressant sind,  da es fast immer auch Gegenstudien gibt.

 

Ich finde das tägliche miteinander und die daraus resultierenden Erfahrungen und Meinungen ehrlich gesagt irgendwie besser.

 

 

Und mit dem rüberbeugen hast du für mich recht, leider machen es so viele Menschen und sehen die Reaktion des Hundes gar nicht. wäre aber eher ein eigenes Thema

 

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Yoma schaute fremden Hund an, Hund war Blick sofort ausgewichen:

 

IMG_0664.JPG.d68530e031be5b319ae9e4d0101bb49a.JPG

 

 

Ich sehe auch tagtäglich wie Hunde von der Bezugsperson nicht gestreichelt werden wollen.

 

 

 

 

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vor 7 Minuten schrieb Zurimor:

Wenn du selbst einen "Problemhund" oder "Einzelfall" hast, wirst du froh sein, wenn andere dies als Maßstab nehmen anstatt den "normalen" Hund. Ich finde es durchaus sinnvoll, das zu tun!

 

kann ich zwar gut nachvollziehen, dennoch sind es dann in der Masse der Hunde eher Einzelfälle. auch wenn es für einen selber dann das größte Thema ist, verständlich.

 

Man kann jetzt auch sagen, die ganz vielen anderen die damit keine Probleme haben, müssen ja auch nicht thematisiert werden, würde ich auch verstehen.

 

Das man sein Umfeld und das Verhalten fremder Menschen nur schwer steuen und verändern kann, macht es, so wie bei dir heute beschrieben, natürlich auch nicht einfacher, aber das ist ja tägliche Realität und der Hund und HH müssen damit klar kommen, schweift aber vom Blick jetzt etwas ab.

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Man könnte auch einfach an dem Problem arbeiten ? Dir fällt doch da bestimmt etwas besseres ein, als nur Symptome (schlimmstenfalls aversiv) zu unterdrücken... ich käme garnicht auf die Idee Bellen zu unterbinden...

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