Jump to content
Hundeforum Der Hund
Schmicke

Kastrationschip bei Junghund

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

 

ich habe mich hier einmal angemeldet um mir einen Rat von jemanden zu besorgen, der ggf. schon Erfahrung mit dem folgenden Thema gemacht hat.

Da das hier der erste Beitrag ist, verzeiht es mir bitte, wenn das Thema in dieser Weiße schon einmal aufgekommen ist oder es in einen anderen Bereich gehört! 

Erstmal vorweg: Ich möchte keinerlei das "normale" Verhalten meines Hundes ändern! Rein der Sexualtrieb soll vermindert werden! 

 

Zum Hund:

Ich besitze einen 6 Monate jungen Australian Shephert - Labrador Mix Rüden Namens Akiro, welcher in einem sehr familiären Verhältnis auswächst und ein absolut ruhiges und wirklich sehr angenehmes und ganz und gar kein aggressives Gemüt besitzt. Gegen Menschen aller Art (auch Kinder), als auch allen Hunden verhält er sich stets einwandfrei und mehr als friedlich. Jeder ist von ihm begeistert und auch in der Hundeschule wird er stets gelobt.

 

Zum Fall:

Unser Hund hat schon SEHR früh versucht bei weiblichen Hunden aufzureiten. Seit dem er jetzt die 6-Monate-Marke überschritten hat, wird sein Sexualtrieb immer heftiger und stärker. Mittlerweile markiert er nahezu überall (Gottseidank nicht im Haus). Auch das aufreiten wird immer schlimmer. Nun kommt noch dazu, dass er bei weiblichen Hunden am Intimbereich leckt und richtig nervös wirkt. So weitgehend, dass er sogar anfängt mit den Zähnen zu knirschen, weil er es nicht mehr aushält. Da er noch so jung ist, kommt eine Kastration vorerst nicht in Frage! Diese ist ca. ab dem 12. Lebensmonat geplant (gerne lasse ich mich davon überzeugen, dies noch weiter nach hinten zu verlegen ;)). Die Hundetrainerin hat sich bereits bei mir gemeldet und die selben "Symptome" geschildert und mir nahegelegt mich über den Kastrationschip zu informieren. Gesagt getan, beim TA angerufen und nachgefragt. Diese meint ab dem 8. - 12. Monat kann man sich überlegen diesen einzusetzen. Für unseren Hund ist das sichtlich die Hölle, wenn er will, aber nicht darf. Auch als Besitzer ist es mir schon fast peinlich, wenn er sich so verhält, aber ich kann es leider nicht großartig ändern bzw. verbieten, weil der Hunde ja nur natürlich handelt. Noch Problematischer wird es, da der Hund immer wieder einmal für ein paar Tage bei meiner Dame ist, welche selbst zwei weibliche und zugleich nicht Sterilisierte Hunde besitzt. Auch in der Nachbarschaft gibt es Hunde die im regelmäßigen Abstand läufig werden. Heißt auch hier gibt es Probleme und es sollte tunlichst vermieden werden, dass einer dieser Hunde geschwängert wird. Noch dazu sind alle (abgesehen von einer) kleine Hunde und er ist ein kleines Monster verglichen zu den Kleinen. 

 

Also was meint ihr? Habt ihr vll. auch bereits eine solche Erfahrung gemacht? Wie würdet ihr handeln? Ist der Chip auch in diesem Alter schon empfehlenswert? 

 

Bitte gebt mir einen Rat. Ich will einfach nur das Beste sowohl für Hund, als auch für mich und seine Umwelt. 

Solltet ihr noch weitere Infos brauchen, dann bitte gerne nachfragen! 

 

Ich freue mich auf eure Antworten!

 

Mit freundlichen Grüßen,

Dominik 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also ich würde auf gar keinen Fall bei einem Hund im Wachstum in den Hormonhaushalt eingreifen. Grade ist der eben mitten in der Pubertät, und sammelt Erfahrungen, auch nerviger Natur, aber auch den Umgang mit "Absagen" etc.  Da müsst ihr durch, denke ich. Testosteron hat ja durchaus auch noch eine Menge anderer Wichtige Funktionen im Körper, alleine in Bezug auf die Stressverarbeitung usw. Vor der vollständigen Geschlechtsreife und geistigen Reifung (also mit 3) käme für mich eine Kastration - auch eine Chemische- nur unter wirklich gravierenden gesundheitlichen Aspekten in Frage, und im Grunde danach ebenso.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich halte einen knapp 2jährigen unkastrierten Rüden und eine kastrierte Hündin. Klar leckt er bei ihr auch mal und klappert dann mit den Zähnen, natürlich markiert er oft auch draußen, aber es hält sich alles in Grenzen.

 

Einem so jungen Hund schon einen Chip zu verpassen finde ich viel zu früh. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mein unkastrierter Pudelrüde, der auch schon 2x gedeckt hat, zeigt auch sein natürliches Interesse an Hündinnen, leckt teilweise ihren Urin auf, klappert mit den Zähnen und verliert auch ab und zu den Hunger, wenn eine Hündin in der Umgebung läufig ist. Aber: dass er nun ernsthaft leidet, glaube ich nicht. Auf keinen Fall würde ich ihn kastrieren und schon gar nicht so früh! Wir kastrieren unsere Teenager ja auch nicht einfach, wenn sie "schwierig" werden, um einen sehr groben Vergleich zu ziehen. Zudem kann man durchaus auch etwas mit Erziehung erreichen. Zumindest die vollständige Geschlechtsreife würde ich auch abwarten.

Edit: mein Rüde hat in der Pubertät auch ein paar mal im Haus markiert, das hat sich aber sehr rasch wieder gegeben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×
×
  • Neu erstellen...