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Hundeforum Der Hund
Zecearu

Hund wieder holen? Ja oder Nein?

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Hallo ihr lieben,

 

es geht um folgendes. Ich bin 22 Jahre und hatte bis Februar eine Pudeldame die ich von Welpenalter an hatte. Jetzt besitzen meine Eltern sie, da ich eine Ausbildung zum Hörakustiker angefangen habe und meine Hündin damals Welpen hatte und ich eigentlich mich auf das Wort meiner Eltern verlassen hatte, das sie sich während der ersten Zeit um die Welpen und meine Maus kümmert.

Leider hat sie dies eben nicht gemacht. Ich wurde erpresst etc. mit meiner Maus und ihren Welpen. Das wenn ich nicht die Ausbildung abbreche, dann sehen soll wo die süßen bleiben.

Mir brach es das Herz. Denn ich liebte meine Hündin aus ganzen Herzen. Weiß aber, das wenn ich keine Ausbildung mache ich nicht gut für sie Sorgen kann genausowenig wie die Welpen.

Also gab ich nach Absprache meiner Oma (welche mich voll unterstützte) unter Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung, sie mit den Welpen in das Tierheim meines Vertrauens.

Mir brach es das wortwörtlich das Herz! Und auf einmal, interessierten meine Eltern sich für die Tiere und holten sie wieder raus. Nebenbei durch die Ausbildung habe ich regelmäßigen Blockunterricht in Lübeck der bis zu sechs Wochen gehen kann! Wo ich meine süße und die Welpen nicht hätte mitnehmen können und leider bot sich auch damals niemand an der Preisgünstig eine Tierbetreuung machen würde... Es war wirklich mein letzter Ausweg...

 

Jetzt habe ich den Betrieb gewechselt und arbeite nur noch 7 1/2 Stunden am Tag mit 1 1/2 Stunden Pause dazwischen. Ich habe eine neue Wohnung und ironischerweise, gibt es jetzt Menschen die es kostengünstig teilweise kostenlos anbieten auf einen Hund aufzupassen. Ebenso informierte mich eine Klassenkameradin, das es eine Ferienwohnung gibt, wo ich einen Hund mitbringen könnte.

Auch meinen Lebensunterhalt hat sich verändert. Vorher hatte ich nur 450 Brutto bekommen, jetzt erhalte ich 650 Brutto und mein Betrieb übernimmt alle Kosten der Unterkunft und Verpflegung für mich. Natürlich bekomme ich noch Kindergeld und BAB.

 

Leider bekomme ich von meinen Eltern meiner Hündin nicht wieder, das wurde mir gesagt. Sie finden sie toll und auch wenn meine kleine Zeigt sie will mit mir wieder mit ( sie rennt immer zur Tür wenn ich gehe und jammert). Ich will meine Hündin nicht ersetzten!!! Aber ich hätte gerne wieder einen Hund. Inbesondere da sich alles so positiv verändert hat und mein chef sogar bereit ist, das ich ab und an den Hund mit zur Arbeit nehmen darf.

 

In der Wohnung sind außerdem Hunde erlaubt und sie ist 51 qm groß. Ich hatte mir wenn auch gedacht, das ich einen Erwachsenen Hund ab 4 Jahren aufwärts wenn hole und an liebsten aus dem Tierschutz, da die Hunde es meiner Meinung nach auch verdient haben, ein gutes zu Hause zu haben.

Jedoch will ich jetzt auch nichts einfach übereilen...

Die Idee war halt wenn ich bei der Arbeit bin, der Hund alleine wäre vier Stunden, ich dann meine komplette Pause bei ihm verbringe ( womit ich kein Problem habe, da hin und rückfahrt zusammen nur die halbe stunde weg nehmen so das wir zusammen eine Stunde hätten) und er dann nur noch 3 einhalb stunden warten müsste auf mich. Oder Plan B bis Mittagspause alleine bei mir und dann nach der Mittagspause in einer Betreuung. Plan C Ganztags betreuung. Und der Hund natürlich mit nach Lübeck kommt,

 

Soweit mein Lehrer meinte, kann es sogar sein, das er mit in den Unterricht darf.

 

Ich bin etwas unsicher... meint ihr das es so okay ist?

Wie macht ihr das, bei euren Ganztags Jobs?

 

Liebe Grüße,

 

Zecearu

 

P.S. FÜr welche die jetzt kommen, ich hätte jetzt grade einen HUnd, nein ich habe grade keinen, es ist eine Überlegung.

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Also ganz ehrlich,

ich kann den Wunsch nach einem Hund durchaus nachvollziehen, und habe selbst eeeeewig darauf gewartet.  Allerdings würde ich mir persönlich keinen Hund in dieser Situation anschaffen.

Das liegt an einigen Dingen:

a) Finanziell (in der Ausbildung, auch mit BBH und Ki-Geld) hat man einfach nicht genug Geld, sollte es z.B. zu einer OP kommen (oder unterstützen dich deine Eltern/ sonst wer dabei?)

b) du selbst einen älteren Hund nicht mit einer kurzen Eingewöhnungszeit (wie lange kannst du Urlaub nehmen? 2/3 Wochen) schon so lange alleine lassen kannst

c) du nicht wissen kannst, wie sich deine Situation weiter verändert (auch nach der Ausbildung)

 

LG :)

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Ich denke auch, Du solltest Deinen Wunsch etwas nach hinten schieben.
Du bist in dieser Situation ständig auf andere angewiesen, der Chef kann das O.K. für den Hund zurücknehmen, die Freunde wollen vielleicht dann doch nicht mehr, etc.
Auch die finanzielle Seite ist echt zu vage, ein Hund ist teuer. Schon ein einfacher Tieraztbesuch mit einer stinknormalen Erkrankung liegt schon locker bei 40-70 Euro.
Dann noch Futter, Steuer, Versicherung, Impfung, Parasitenvorsorge, Hundezubehör...
Ich würde es nicht machen.
Vielleicht kann die Beziehung zu Deinen Eltern ja doch wieder etwas besser werden, dann kannst Du Deinen Hund regelmäßig besuchen und Zeit mit ihr verbringen?

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Naja was das Geld betrifft, ich hatte meine Hündin vier Jahre schon ohne Finanzielle UNterstützung der Eltern mit weitaus weniger Geld was ich zur Verfügung hatte und TA Kosten die über 1000€ gingen und es kein Problem war, da ich was beiseite gelegt hatte monatlich. Das ist eher eine Sache des Sparens, bzw des Vorrausdenkens. Und die monatlichen Kosten waren auch nie Problem, da ich kein Mensch bin der immer das Teuerste will im gegenteil ich habe im Monat auch jetzt noch (wahrscheinlich,weil dasmit ihr noch so im Kopf habe) immer über 150-200€ die ich nicht anfasse oder erst in der Mitte des Montas für Spiele etc ( was ich früher nicht hätte, da es immer für SPielzeug, Futter und exra Kram von ihr drauf ging).

Und früher waren es sogar nur 50-100€. Wie gesagt Finanziell sind Tiere nicht das Problem es ist hier das Zeitmanagement. Bzw das Alleine sein was mir Sorgen bereitet.

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Die Tatsache, daß ich es nicht machen würde- wegen der Kohle hatte ich ganz lange keinen Hund- heißt nicht , daß es andere Leute nicht geschafft hätten unter ähnlichen Bedingungen. Ich kenne einige Leute, bei denen das geklappt hat.

Es fällt nur etwas schwer dazu zu raten, auch wenn ich finde, daß sich das grundsätzlich reflektiert anhört, was du schreibst.

 Das kann alles schon gehen, besser wäre aber auf jeden Fall mehr personeller Rückhalt, z.B. Freunde, die einspringen können. Oder vielleicht ein Dogsharing-Modell. Eine bezahlte Betreuung dürfte zu teuer sein und unter denen muß man auch erstmal eine gute finden...

Also wenn du das machen willst, würde ich an den Wochenenden als Gassigänger im Tierheim anfangen, um wirklich einen sicheren Eindruck vom Hund zu bekommen. Vielleicht wäre eine Pflegestelle auch eine Alternative, die Bedingungen dort- z.B. für das Alleinebleiben sind aber auch nur sehr bedingt übertragbar. Alleine in einer Wohnung mit vielen Nachbarn fällt nicht jedem Hund leicht.

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Meine Tochter möchte auch immer einen eigenen Hund. Sie hat es für sich ausgeschlossen, weil ihre Zukunft noch zu viel Unwegsames für den Hund bereit hält . Die erste Anstellung  nach dem Studium ist befristet, für ein Jahr, wurde eben verlängert um noch ein ein Jahr. Erst dann bekommt sie einen normalen Arbeitsvertrag. Die Wohnungssuche hat sich schon für sie alleine recht schwierig gestaltet. Mit Hund gern mal ein Desaster . Zudem möchte sie beruflich Weiterkommen und hält schon auch ein Bischen nach was neuem Ausschau. Also umziehen neue Wohnung suchen...zudem hat sie sich zum Reisefreak entwickelt. Ich liebe Hunde und kann mir es schwer ohne vorstellen, deshalb kann ich diesen Wunsch gut nachvollziehen. Bin aber als Mutter froh, dass sich meine Kinder " ohne Anhang " weiterentwickeln  können. Reicht alles noch, ich hatte einen sehr anstrengenden Hund, der mein/ unser Leben etwas eingedämpft hat :)) 

Je nachdem wie man selber gestrickt ist , was man selber verantworten kann , für das Tier zumutbar hält, wie man zu einer ev erneuten Abgabe steht usw

Wünsche eine gute Entscheidung

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Danke ihr lieben :)

Ich denke ich lasse mir noch etwas Zeit und wie schon geraten wurde, suche ich nach noch mehr Rückhalt.

Das gute ist, das mein Arbeitgeber jetzt schon klar gemacht, das ich nach der Ausbildung dort übernommen werde. Lange ist es ja auch nicht mehr :)

Ein zweites mal einen Hund abgeben müssen, das werde ich nicht übers Herz bringen können.

Es wird sich mit der Zeit zeigen ob es jetzt klappt oder nicht :)

Aber danke auf jeden Fall von allen für die Ratschläge^^

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