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Hundeforum Der Hund
spike771

(Leinen)Aggressiver Dobermann

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

 

seit 3,5  Jahren habe ich den Dobermann aus zweiter Hand. Es stellte sich heraus, dass er sehr leinenagressiv ist. Aber auch im Freilauf würde er erstmal alle Hunde attackieren.  Ich habe noch einen zweiten Hund, der völlig normal ist. Der Dobi ist dazugekommen. Ich hatte viele Trainer, viele Ansätze und Fortschritte sind da, aber er tickt trotzdem oft aus, wenn der Hund z.B. plötzlich um die Ecke auftaucht (verständlich) oder wenn bei manchen Hunden die Distanz trotzdem gross ist. Wenn der Dobi in der Huta ist, ist er problemlos. Er neigt zu Übersprungshandlungen ( hatte ihn 2 mal am Oberschenkel m. blauen Flecken). Unsere Spaziergänge sind einsam, da ich mit keinem so mitgehen kann. Jetzt bin ich in einer Raufergruppe mit ihm. Alle sind da mit MK abgesichert. Aber ich weiss nicht, was ich von dem Konzept halten soll. Und da tickt er richtig aus, wenn es halt zu nah ist. Weiss nicht, ob diese Gruppe sinnvoll ist......Irgendwie konnte uns keiner bisher helfen.....und ich wollte so viel mit ihm machen.... vielleicht hat einer einen Rat für mich, da ich sehr darunter leide. Vielen Dank!

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Hallo Spike,

gerade die Konstellation Dobermann und zweite Hand ist natürlich schwierig, da Dobermänner bei falscher Behandlung gerne mal "verhaltensoriginell" werden.

 

Versteht er sich denn mit deinem Hund? Und wie hast du das Problem da gemanagt? 

Geht er nur auf Rüden oder auch auf Hündinnen?

Raufergruppe finde ich sehr problematisch, da der Dobermann von sich aus eher zurückhaltend und vorsichtig ist. 

Maulkorb hingegen finde ich eine sehr gute Lösung. So könntest du auch Kontakt zu verträglichen Hunden anbahnen ohne das viel passieren kann. 

Was machst du denn sonst mit dem Hund? 

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Hallo,

Maulkorb finde ich auch gut bzw nicht falsch, wenn der Hund positiv dran gewöhnt wurde. Die Raufergruppe finde ich hingegen total falsch. Du scheinst dich damit ja auch nicht wohlzufühlen. 

Was will dein Hund? Wenn er es nicht mag, wenn Hunde ihm zu nahe kommen, würde ich ihn auf keinen Fall in so eine Gruppe stecken. 

Google mal Zeigen und Benennen. Über die Forensuche findest du da auch einiges. 

 

Gibt es Hunde, die er mag bzw ok findet? So welche würde ich versuchen zu finden und dann mit denen spazieren gehen. 

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Hallo Freefalling,

Danke für deine Antwort.  Ich bin voll unsicher, da der Trainer in der Raufergruppe so eine Art Koriphäe ist. Er hat den Schwerpunkt Problemhunde. Da sind Leute dabei, die schon fast aufgegeben haben.  Aber das Konzept ist komisch. Wenn er fixiert soll ich nichts machen.  wenn er nach vorne geht, dann nur Leinenruck und Sanktion. irgendwas werfen also.....Ich bin da neu dabei. Als sich sein fixieren  unterbrechen wollte mit Abbruchsignal, sagte er mir nein, ist falsch......Als ich das erklärt haben wollte, wurde ich pampig angemacht. Er will auch keine körperliche Sanktion. Wir haben keinen der mit uns geht. einmal hatte ich eine, es hat dann auch geklappt, dann wollte sie nicht mehr. Ich habe viele gefragt, aber wenn sie meinen Hund erst erleben, will keiner mehr. bzw. Glaube ich , dass die kein Bock haben. Ich wurde schon von vielen enttäuscht.....und so lernt mein Hund auch nicht... traurig....

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mit meinem zweiten hat er sich sofort verstanden. Da er im neuen Zuhause war und somit eingeschüchtert war. Ich spüle mit ihm Frisbee und mache Mantrailing noch. Er läuft jeden Tag auch ohne keine aber nur da wo kein anderer Hund ist.

ohne Leine.....

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er macht alle Hunde an. egal welches Geschlecht. Ich bin jetzt froh, dass ich mit jemandem darüber reden kann. 

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Hallo Freefalling,

Danke für deine Antwort.  Ich bin voll unsicher, da der Trainer in der Raufergruppe so eine Art Koriphäe ist. Er hat den Schwerpunkt Problemhunde. Da sind Leute dabei, die schon fast aufgegeben haben.  Aber das Konzept ist komisch. Wenn er fixiert soll ich nichts machen.  wenn er nach vorne geht, dann nur Leinenruck und Sanktion. irgendwas werfen also.....Ich bin da neu dabei. Als sich sein fixieren  unterbrechen wollte mit Abbruchsignal, sagte er mir nein, ist falsch......Als ich das erklärt haben wollte, wurde ich pampig angemacht. Er will auch keine körperliche Sanktion. Wir haben keinen der mit uns geht. einmal hatte ich eine, es hat dann auch geklappt, dann wollte sie nicht mehr. Ich habe viele gefragt, aber wenn sie meinen Hund erst erleben, will keiner mehr. bzw. Glaube ich , dass die kein Bock haben. Ich wurde schon von vielen enttäuscht.....und so lernt mein Hund auch nicht... traurig....

in der Raufergruppe sind alle Hunde angeleint.

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In der "Raufergruppe" scheint der Hund sich nicht wohlzufühlen, also erspare ihm das - zumal du selbst auch Zweifel hast.

 

Die Leine ist ein "Meinungsverstärker" ;), vergleichbar mit der Situation, wenn jüngere Geschwister bei Anwesenheit ihres großen Bruders eine "dicke Lippe" riskieren.

Man kann diesen Effekt ja kaum ändern, aber man sollte sich dessen bewusst sein.

 

Mit deinem anderen Hund verträgt er sich?

Kannst du mit beiden gemeinsam gehen?

 

Hast du eine Ahnung, warum sich der Dobi so verhält? "Angriff ist die beste Verteidigung!"? Oder was mag dahinterstecken?

 

vor 2 Stunden schrieb spike771:

Ich hatte viele Trainer, viele Ansätze

 

Es gibt nur wenige wirklich gute Trainer ...

Kein Trainer, kein Ansatz scheint die Ursache herausgearbeitet zu haben.

 

vor 2 Stunden schrieb spike771:

Fortschritte sind da

 

Was ist der Auslöser der Fortschritte? In diese Richtung sollte es dann wohl weitergehen.

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Wo kommst du denn her? 

Notfalls würde ich es mal über Facebook oder EbayKleinanzeigen versuchen. Da finden sich öfter mal Menschen die darauf eingehen. 

Vll wäre ja auch ein fremdes Territorium wo sich die Hunde begegnen können eine Möglichkeit......eingezäunter Hundeplatz ohne leine und dann zu einem souveränen Hund, mit entsprechender Erfahrung. Vll. da mal gezielt bei Hundevereinen nachfragen. 

Leine ist oft problematisch, weil sie eben zum einen Meinungsverstärker, zum anderen aber auch eben sowas wie eine Individualzone darstellt. 

 

Leinenruck ist meiner Meinung durchaus auch eine körperliche Sanktion. Die kann man zwar mal sehr dosiert einsetzen, aber in der Situation "Hund hängt in der Leine und will losstürmen" ist der ja schon viel heftiger, wie wenn ich ein bischen an der Leine rucke weil "ey....ich will jetzt endlich mal weitergehen....." verbal ignoriert wurden,  Ist wie bei einer Tür.....die kann ich ganz leise und sacht schließen....oder eben zuknallen. 

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vor 19 Minuten schrieb DerOlleHansen:

In der "Raufergruppe" scheint der Hund sich nicht wohlzufühlen, also erspare ihm das - zumal du selbst auch Zweifel hast.

 

Die Leine ist ein "Meinungsverstärker" ;), vergleichbar mit der Situation, wenn jüngere Geschwister bei Anwesenheit ihres großen Bruders eine "dicke Lippe" riskieren.

Man kann diesen Effekt ja kaum ändern, aber man sollte sich dessen bewusst sein.

 

Mit deinem anderen Hund verträgt er sich?

Kannst du mit beiden gemeinsam gehen?

 

Hast du eine Ahnung, warum sich der Dobi so verhält? "Angriff ist die beste Verteidigung!"? Oder was mag dahinterstecken?

 

 

Es gibt nur wenige wirklich gute Trainer ...

Kein Trainer, kein Ansatz scheint die Ursache herausgearbeitet zu haben.

 

 

Was ist der Auslöser der Fortschritte? In diese Richtung sollte es dann wohl weitergehen.

Ich clickere und am Anfang stand er in der Luft als er einen anderen gesehen hat. das macht er nicht mehr. Ich bin über 2 Jahre einzeln gelaufen. Seit über einem Jahr gehe ich mit beiden raus.

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