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Hundeforum Der Hund
spike771

(Leinen)Aggressiver Dobermann

Empfohlene Beiträge

vor 11 Minuten schrieb spike771:

da der Trainer in der Raufergruppe so eine Art Koriphäe ist.

 

Nach deiner Schilderung bezweifle ich das sehr stark ...

 

vor 12 Minuten schrieb spike771:

Leinenruck und Sanktion. irgendwas werfen also

:wall:

 

Versetz dich mal in die Lage deines Hundes:

Deine Gefühle gehen mit dir durch und dann würgt dich jemand (Leinenruck am Hals) oder wirft schreckliche Dinge in deine Richtung ...

 

Schlechtes Benehmen kann man mit Erziehung verbessern, aber Gefühle kann man nicht erziehen! Man kann nur versuchen, der Ursache der Gefühle auf den Grund zu gehen und an dieser Ursache arbeiten.

 

Der Dobi hat dich und den anderen Hund als Bezugs-Lebewesen, da braucht er nicht unbedingt weitere Hunde,

 

"Zeigen und Benennen", wie @Freefalling vorgeschlagen hat, halte ich auch für einen guten Ansatz. Ich habe damit bei einem Problemhund schon gute Erfolge erzielt.

Aus sicherer Entfernung einfach zusehen ... Hund braucht also nicht reagieren, nur schauen ... nicht Schlimmes passiert ... und du gibst ihm an seiner Seite ein sicheres Gefühl dabei. Wenn dann leichte Reaktionen wie Brummen, oder Knurren kommen, kannst du freundlich mitteilen, dass das nicht angebracht ist - und die Distanz etwas vergrößern.

 

Wichtig ist auch, dass du dem Hund eine Alternative zu seinem gewohnten Verhalten aufzeigst. "Wenn ich nicht angreifen darf, was soll ich denn sonst machen?"

Zeigen und Benennen geht in diese Richtung: Man kann auch einfach still dasitzen und sich die Sache mal in Ruhe anschauen.

Eine weiter Alternative: Man kann einfach weggehen, statt sich über einen anderen Hund aufzuregen.

Es dauert aber lange, bis sich dieses Alternativverhalten im Kopf des Hundes festsetzt.

 

Auf dem Weg dahin: Sei liebevoll und/aber bestimmt (nicht streng, aber konsequent und für den Hund immer einschätzbar) zu/mit dem Dobi. Habe viel Geduld und lobe/belohne den kleinsten Fortschritt.

 

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ich komme zwischen dem Bergischen Land und Düsseldorf. wohne ländlich. im schäferhundverein wo ich damals kurz war, gab man mir damals Tipps wie : Halsband umdrehen, wenn er sich so aufführt..... Hundetrainer sind mir heute ein Graus..    Frage 5 und du bekommst 5 unterschiedliche Ansätze......

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vor 25 Minuten schrieb DerOlleHansen:

In der "Raufergruppe" scheint der Hund sich nicht wohlzufühlen, also erspare ihm das - zumal du selbst auch Zweifel hast.

 

Die Leine ist ein "Meinungsverstärker" ;), vergleichbar mit der Situation, wenn jüngere Geschwister bei Anwesenheit ihres großen Bruders eine "dicke Lippe" riskieren.

Man kann diesen Effekt ja kaum ändern, aber man sollte sich dessen bewusst sein.

 

Mit deinem anderen Hund verträgt er sich?

Kannst du mit beiden gemeinsam gehen?

 

Hast du eine Ahnung, warum sich der Dobi so verhält? "Angriff ist die beste Verteidigung!"? Oder was mag dahinterstecken?

 

 

Es gibt nur wenige wirklich gute Trainer ...

Kein Trainer, kein Ansatz scheint die Ursache herausgearbeitet zu haben.

 

 

Was ist der Auslöser der Fortschritte? In diese Richtung sollte es dann wohl weitergehen.

Ich clickere und am Anfang stand er in der Luft als er einen anderen gesehen hat. das macht er nicht mehr. Ich bin über 2 Jahre einzeln gelaufen. Seit über einem Jahr gehe ich mit beiden raus.

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Weißt du wie er auf Welpen reagiert? so weit bist du glaube ich nicht von mir weg....zumindest könnte ich mir einen Ausflug vorstellen.....wäre dann zwar vermutlich nicht regelmäßig, aber so zweimal im Monat könnte man hinkriegen.....Sein Papa war ist übrigens ein halber Dobermann.....

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Wenn ich Leinenruck lese... von mir aus ist der Mann eine Koriphäe, ich finde ihn trotzdem jetzt schon nicht gut. 

 

Ich habe auch einen Hund, der pöbelt und generell mal schnell nach Vorne geht. Du bist also nicht allein. ;)

 

Vielleicht kann @gebemeinensenfdazu noch etwas Hilfreiches beitragen. Aufgrund der Rasse würde ich meinen, dass man den Hund mithilfe von Kooperationsangeboten zur Mitarbeit bewegen kann. 

Bei uns wurde es durch folgende Dinge besser:

 

Distanzaufbau zum Auslöser (große Bögen laufen)

allgemein eher Stress vermeiden

Vermeiden von aussichtslosen Situationen

Keine aversiven Methoden, sondern viel Lob und Belohnung

Zeigen & Benennen (er zeigt mir den Hund an und wird belohnt)

Erarbeiten einer Routine bei Hundebegegnungen mit diversen Kommandos (Schau, Weiter etc)

Arrangierte Treffen mit befreundeten Hunden 

Nach ner Weile langsames Heranführen an den Auslöser

 

Wo wohnst du denn ungefähr? Vielleicht findest du im Forum jemanden, der sich mit euch treffen möchte. 

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Wie wohnen in Köln, das ließe sich ja machen. 

Ich könnte dir auch anbieten, dass du uns mal ohne Hund besuchst und ich dir zeige, wie wir das machen. Finde ich immer einfacher als es zu erklären. 

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vor 2 Minuten schrieb Freefalling:

Wenn ich Leinenruck lese... von mir aus ist der Mann eine Koriphäe, ich finde ihn trotzdem jetzt schon nicht gut. 

 

Ich habe auch einen Hund, der pöbelt und generell mal schnell nach Vorne geht. Du bist also nicht allein. ;)

 

Vielleicht kann @gebemeinensenfdazu noch etwas Hilfreiches beitragen. Aufgrund der Rasse würde ich meinen, dass man den Hund mithilfe von Kooperationsangeboten zur Mitarbeit bewegen kann. 

Bei uns wurde es durch folgende Dinge besser:

 

Distanzaufbau zum Auslöser (große Bögen laufen)

allgemein eher Stress vermeiden

Vermeiden von aussichtslosen Situationen

Keine aversiven Methoden, sondern viel Lob und Belohnung

Zeigen & Benennen (er zeigt mir den Hund an und wird belohnt)

Erarbeiten einer Routine bei Hundebegegnungen mit diversen Kommandos (Schau, Weiter etc)

Arrangierte Treffen mit befreundeten Hunden 

Nach ner Weile langsames Heranführen an den Auslöser

 

Wo wohnst du denn ungefähr? Vielleicht findest du im Forum jemanden, der sich mit euch treffen möchte. 

in dem Kaff wo ich wohne bin ich berühmt berüchtigt, wegen des Hundes ...  und habe keinen zum laufen.

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vor 1 Minute schrieb Freefalling:

Wie wohnen in Köln, das ließe sich ja machen. 

Ich könnte dir auch anbieten, dass du uns mal ohne Hund besuchst und ich dir zeige, wie wir das machen. Finde ich immer einfacher als es zu erklären. 

wow das wäre toll. Danke

wohne im Kreis mettmann

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vor 8 Minuten schrieb spike771:

Hundetrainer sind mir heute ein Graus..    Frage 5 und du bekommst 5 unterschiedliche Ansätze......

wenn das reicht ... :)

Ich bin da auch sehr skeptisch. Ich sehe mir zwar auch die einschlägigen "Hundeflüsterer" in TV und Internet an, aber ich bin sehr kritisch bei dem, was ich da sehe. Man kann nichts einfach so nachmachen, aber ich habe schon einige gute Denkanregungen bekommen, die mich letztlich weitergebracht haben.

 

Wenn Usingen-Eschbach für dich eine akzeptable Entfernung ist, dann setz dich mal mit Anita Basler (Google weiß mehr ;)) in Verbindung, die halte ich für sehr kompetent.

Nicht persönlich, weil zu weit weg in Österreich - aber per Mailkontakt, Onlinekurs und per Beurteilung von (Handy-)Videos kann ich noch denktier.at empfehlen.

 

In einen Hundeverein habe ich auch mal hineingeschnuppert; habe beides gesehen: einen Schäferhundhalter "alter Schule" mit harschem Umgang mit dem Hund und einen Polizeihundeführer, der seine beiden scharfen Dienst-Rottweiler zwar sehr konsequent aber mit viel Liebe geführt hat. 

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vor 36 Minuten schrieb Eifelkater:

Weißt du wie er auf Welpen reagiert? so weit bist du glaube ich nicht von mir weg....zumindest könnte ich mir einen Ausflug vorstellen.....wäre dann zwar vermutlich nicht regelmäßig, aber so zweimal im Monat könnte man hinkriegen.....Sein Papa war ist übrigens ein halber Dobermann.....

Danke Eifelkater, wohne im Kreis Mettmann. 

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