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Hundeforum Der Hund
benkima

kranker alter Hund will kein barf mehr

Empfohlene Beiträge

Hallo liebes Forum, 

 

Ich bin gerade etwas am verzweifeln und hoffe auf Rat. ...

 

Es geht um meine Hündin, dalmatiner, 12 Jahre, kastriert, spondylose und derzeit wieder massive schilddrüsenunterfunktion.

 

Vergangene Woche wurde ein großes blutbild gemacht. Dabei kam die schilddrüsenunterfunktion raus.

 

Seit Mitte letzter Woche bekommt sie nun 2x täglich ihre Tabletten. 

Zusätzlich bekommt sie 2 Medikamente gegen Inkontinenz. ..

 

Nun ist es so das sie seit einigen Wochen immer mal wieder erbricht.  Magensäure, also gelb bis leicht bräunlich.  Kaum futterreste.  Zuerst War es immer sehr viel Flüssigkeit. 

 

Seit einigen Tagen aber eher zäh schleimig.  

Sir erbricht nicht jeden tag.  Aber doch regelmäßig. 

Letzte Woche ging es los das sie ihr Futter (seit vielen Jahren barf) immer weniger wollte. Seit letzten Donnerstag will sie es eigentlich gar nicht. Wenn überhaupt dann wird im Laufe der Nacht immer mal grnascht. 

 

Seit 2 Tagen schaut sie in dem Napf als wären da Steine drin. Sie will nix !

 

Dafür nimmt sie trockenfutter, trockenes Brot und auch die meisten leckerlies. 

 

Ich bin ratlos.  Sie War immer ein guter Fresser! 

 

Die ta werde ich morgen nochmal anrufen und ihr berichten. 

 

Habt ihr Empfehlungen für gutes trockenfutter was bezahlbar ist?

 

Gibt es andere Erfahrungen zu dem Thema? Auch in Bezug auf alter. ..

 

LG 

Su und akima 

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So viel Fleisch übersäuert gerade bei alten Hunden den Magen stark, sie vertragen es schlichtweg nicht mehr. Natürlich trifft das nicht auf jeden alten Hund zu, aber man hört es doch häufiger. Mein Ömchen erbricht sich auch von Fleisch.

 

Tu ihr und ihrer Gesundheit doch den Gefallen und füttere etwas, was sie verträgt. Außerdem würde ich tierärztlich abklären, ob da bereits eine behandlungswürdige Magenentzündung vorliegt. 


Neben rohem Fleisch unbedingt auch Kausnacks aus getrocknetem Fleisch weglassen. 

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(bearbeitet)

Hallo maddy, 

Danke für die schnelle Antwort. 

 

Man blendet doch aus wie alt sie wirklich sind .

 

Also trockenfutter, das War auch mein Gedanke.  Nur welches? Früher habe ich josera gefüttert. Aber im Vergleich zum barf

Ich würde gerne bei getreidefrei bleiben.

 

Du meinst auch keine Ohren und so mehr?was kann ich ihr denn da noch an snaks anbieten? 

Die ta sprach nur von der Schilddrüse, Leber, Niere alles gut. 

Wenn sie eine magenentzündung hätte dann wären doch entzündungswerte im Blutbild erkennbar oder?

 

Hat deine omi auch so säureartig erbrochen? 

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Gib ihr doch, was sie jetzt mag. Trockenfutter ist ja nicht generell schlecht. Es gibt auch halbtrocken oder halbnass oder wie es sich nennt ... ist vielleicht leichter zu fressen, weil weicher als Trockenfutter.

Nach vielem Probieren bin ich bei Belcando gelandet; ich finde Preis/Qualität sehr ok und es schmeckt meinem Hund - das meiste andere spuckt er nach dem Probekauen wieder aus: "Da, kannste selber fressen!" ;)

Viele Hersteller bieten Proben an und haben auch Seniorensorten im Angebot. Testet euch doch mal durch. Meide Konzernware und bevorzuge Unternehmen, in denen sich Inhaber noch persönlich für die Qualität verantwortlich zeigen - siehe deren Websites im Impressum oder oft im Menü "Über uns" oder ähnlich. Etliche Hersteller bieten auch Telefonberatung. Da sollte es nicht lang dauern, bis du für deine Hündin ein passendes Seniorenfutter gefunden hast.

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Danke für deine Antwort, 

Ich schaue mich mal um. Habe heute ein sehr hochwertiges aber auch teures bei fressnapf gekauft.  1kg 10 Euro! 

Das wird dann doch sehr teuer auf die Dauer. :(

 

Ich habe auch große Hoffnung auf die medis für die Schilddrüse. Hoffe sie wird dann wieder etwas fitter wenn sie richtig eingestellt ist. 

So hat sie nämlich doch ganz schön nachgelassen meine liebe krawallomi 

 

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Meine ist gegen viel allergisch und steht nicht so auf Trockenfutter, aber von Bosch "Soft Adult Land-Ente & Kartoffel" hat sie gemocht. Die Dinger sind etwas weicher als normales Trockenfutter und getreidefrei. Ich denke auch, man muss testen was der Hund mag. 

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Kochen mit einem Drittel Fleischanteil, dazu ein Drittel gut verdauliches Gemüse und das letze Drittel dann eben Kohlemhydrate, die der Hund mag. Statt Fleisch kanns auch mal Eier geben oder Sauermilchprodukte. 

 

Auf Dauer würde ich mir den Bedarf ausrechnen lassen oder mit "Sensitive Cooking" von Furtermedicus. 

 

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Eine Magenentzündung zeigt sich nicht im Blutbild. 


Du kannst ja testen, ob Kausnacks in Maßen gehen, wenn der Magen sich wieder beruhigt hat und das Erbrechen vollständig aufgehört hat, bis dahin würde ich Schwerverdauliches aber strikt streichen. Bei uns ging das gar nicht mehr, zudem empfiehlt meine Ernährungsberaterin gerade bei alten Tieren auf so minderwertige Proteinquellen zu verzichten. Bei guten Leber- und Nierenwerten könnte es natürlich noch vertretbar sein. Ich gebe Karotten oder solche hypoallergenen Kaustagen aus Reis, Kartoffel oder Süßkartoffel. Als wertvollen Beitrag zur gesunden Ernährung würde ich die aber auch nicht ansehen;) Deshalb in Maßen, wegen des Spaßfaktors. Wenn es um lange Beschäftigung geht, gibts was aus dem Kong. 

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Danke für den Tipp mit Bosch, ich schau mich mal um; )

 

Knochen sind gerade das was sie wohl nicht mehr verträgt.  Zumindest waren die Knorpel aus dem gewolften Fleisch oft mit im erbrochen :(

 

Gegen Möhren War sie schon länger abgeneigt.  Früher hat sie sich über ne Möhre gefreut wie über nen Knochen. 

 

Mit Apfel und Banane das gleiche. ..

 

Im Moment nimmt sie gerne normales trockenfutter und knuspert es weg. 

 

Selbst den geräucherten Schlund hat sie liegen gelassen und nur genascht ...

 

Ich werde es so machen und ihr das geben was sie möchte. 

 

Ich bete nur das sie noch eine ganze weile bleibt und es ihr sich soweit gut geht! 

Letztes jahr hat es mich nämlich schon mit dem ganz plötzlichen Tod meines rüden kalt erwischt. ..

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Zudem enthält Barf viele Keime, die einen Immunschwachen Hund schnell überfordern. Zudem wäre es, sofern nicht schon geschehen, die Nerenwerte zu prüfen, eine SDU kann auch in einer Nierenproblematik z.B  begründet sein, und diese auch zu Appetitlosigkeit führen.

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      in Hundekrankheiten

    • Unkastrierter, 21 Monate alter Rüde markiert im Haus wenn er alleine ist

      Hallo, vor 7 Wochen habe ich Balou, einen jetzt 21 Monate alten, unkastrierten Mischlingsrüden übernommen. Ich kenne Balou schon seit er ein Welpe ist, die Person von dem ich ihn übernommen habe kenne ich schon seit viereinhalb Jahren, er wurde aufgrund von persönlichen Problemen abgegeben. 
      Ich habe nun diverse kleine Probleme mit Balou, unter anderem dass er außer Sitz von den Grundbefehlen die er mal beherrscht hat nichts mehr kann, da er in den letzten 6 Wochen bevor er zu mir kam emotional stark vernachlässigt wurde. Damit kann ich noch leben, es dauert zwar etwas, aber wir bekommen das schon wieder auf die Reihe. Allerdings bin ich auch da für jegliche Tipps offen. 
      Das größte Problem was wir momentan miteinander haben ist dass er im Haus markiert, und auch gerne mal einen Protesthaufen setzt, wenn er alleine gelassen wird. Balou ist an und für sich stubenrein, er kann es durchaus auch einhalten, wenn ich zum Beispiel zu müde bin so dass ich nicht lang genug aufwache um ihn raus zu lassen, wartet er ab und versucht zu einem späteren Zeitpunkt mich wieder zu wecken, bis es in meinem Gehirn ankommt dass er raus möchte. Da verliert er nicht einen einzigen Tropfen. Aber sobald man ihn alleine lässt, und ich lasse ihn übrigens jedes Mal bevor ich ihn auch nur 15 Minuten alleine lasse in den Garten, hat man ein oder mehrere kleine Geschenke verschiedener Festigkeit im Haus verteilt. 
      Heute hatte ich gleich zweimal das Vergnügen. Einmal am Nachmittag, wir sind in den Garten gegangen, haben gepuscht, gekackt, sind wieder hoch. Dann sind mein Bruder und ich zur Tankstelle gegangen und haben Balou und Carl, unseren zwölfjährigen kastrierten Hovawartmischling, für ganze zehn Minuten alleine gelassen. Und in dieser Zeit hat Balou es geschafft mir einen Haufen hinzulegen UND an zwei Stellen (Stuhl und Wand neben der Badtür) zu markieren. Ich bin mir übrigens zu 100% sicher dass Carl daran unschuldig ist, da Carl, nicht so wie Balou, beim Haufen machen stehen bleibt und sich nicht im Kreis drehend vorwärts bewegt (was an und für sich echt lustig aussieht), Carls Haufen auch deutlich größer und ohne Grashalme sind (Balou ist scheinbar eng mit Kühen verwandt, er grast gerne, liegt aber vermutlich doch eher an einer noch unbestimmten Allergie oder Unverträglichkeit), und Carl in seinem Leben noch nicht ein einziges mal sein Bein gehoben hat um irgendwo zu markieren, da er erstens früh kastriert wurde und nicht markiert und zweitens schon seit jeher einen krummen Rücken hat daher wie ein Mädchen pinkelt und er in den Hinterläufen weder genug Kraft noch Gefühl hat um stehen zu bleiben wenn er ein Bein hebt. Da dies ein sich wiederholendes Muster ist, war ich, im Gegensatz zum Stuhl und der Wand, eigentlich nur noch mäßig angepisst. Und dann bin ich heute Abend mit meiner Oma Schuhe kaufen gefahren. Gleiches Spiel wie immer, in den Garten, Geschäfte erledigen, Haufen mussten wir keinen machen, haben ja erst vor zwei Stunden zwei gemacht, und Futter gibt es immer gegen vier Uhr morgens wenn ich von der Arbeit komme, wieder nach oben, checken ob noch genug Wasser im Napf ist, ohne großen Aufstand gehen. Als wir gerade weg sind, kam gerade sogar noch einer unserer Fahrer rein (wir sind eine Taxizentrale) zum Feierabend machen, der braucht immer wahnsinnig lange, mindestens zehn Minuten, um seine Abrechnung zu machen. Als Oma und ich nach einer Stunde wieder kamen, wurden wir von einem Hund mit schlechtem Gewissen begrüßt. Dieser Hund hatte zurecht ein schlechtes Gewissen, denn er hat einen neuen persönlichen Rekord aufgestellt: 5 verschiedene Markierungen. An zwei Stühlen, am Kühlschrank, vor dem Sofa und an einer Ecke vom Torbogen zum Wohnzimmer. Immerhin war kein Haufen dabei. Balou wird demnächst, unabhängig davon, kastriert. Das wird allerdings noch mindestens zwei Monate dauern, da ich erst einen gesunden Hund haben möchte bevor ich ihn operieren lasse. Da Balou Zeichen für eine Allergie/Unverträglichkeit hat (kratzen, alle paar Tage Durchfall oder erbrechen, kürzlich hatte er eine Ohrenentzündung die laut Tierärztin höchstwahrscheinlich auch von einer Allergie/Unverträglichkeit herrührte), möchte ich erst das abklären lassen und so gut wie möglich behandeln lassen. Jetzt ist meine Frage an euch, wie kann ich ihm das abgewöhnen? Ich möchte nicht die nächsten 10 Jahre meines Lebens nach Hause kommen und noch bevor ich mir meine Schuhe ausziehe Hundepipi wegmachen. Was habt ihr für Tipps für mich? Habt ihr irgendwelche Bücherempfehlungen die mir helfen könnten? Persönliche oder Second-Hand-Erfahrungen? 
      Vielen Dank schonmal dafür dass ihr euch die Mühe gemacht habt das zu lesen und freundliche Grüße,
      Katharina 

      in Hundeerziehung & Probleme


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