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Hundeforum Der Hund
Gast

Der Schmöker Thread...

Empfohlene Beiträge

vor 53 Minuten schrieb black jack:

Nebelfrei...Flüsse.....bestellt ,alle sechs ,liest sich gut an.

 

 

Ich fänd's einfach gut und sinnvoll, wenn man den genauen Titel und Autor nennen könnte. Ich kann z.B. mit deiner Äußerung rein gar nix anfangen :(

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@sibylle49 

Am 29.6.2018 um 10:20 schrieb Nebelfrei:

Die ganze Serie 'die Flüsse von London' von Ben Aronovitch

 

Islandkrimis von Arnaldur Indridason

 

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Sorry ...^_^

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vor 2 Stunden schrieb sibylle49:

Habe gerade von Celeste Ng den Roman "Kleine Feuer überall" angefangen. Liest sich ganz gut, ob er mir gefällt, kann ich noch nicht so richtig sagen... bin erst auf Seite 87. Ich lese ja sehr gerne die Romane von Updike, Roth und Jonathan Franzen und Celeste Ng wurde durch die Literaturkritik in die Kontinuität von J. Franzen gestellt. Mal sehen... Vamos ver

 

Der  Roman hält, was die Rezension verspricht. Sehr guter Plot, stimmige Handlungen und Nebenhandlungen, faszinierender Aufbau der Charaktere (so aufgebaut, dass der Leser die Analyse zieht), sehr gute Übersetzung (Sprache)... faszinierend, in Bann ziehend. Arme Emma, hatte heute kaum Zeit für sie und jetzt muss ich gleich Fußball gucken...

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vor 9 Stunden schrieb Renegade:

@palisander Naja, in deiner Autorenaufzählung hast du aber schon ein paar literarische Schwergewichte dabei, deren Bücher mit  "Schmöker" vlt. nicht ganz die passende Bezeichnung haben...;)

 

Ich fand die Aufzählung sehr spannend! Ich finde auch, dass große Namen gar nichts über die Schmökerqualität sagen. Luise Rinser ("Mirjam", ihre Tagebücher), Heinrich Böll ("Die Ansichten eines Clowns") und Hermann Hesse haben mich auch mal total in ihren Bann gezogen (immer wenn ich eine blaue Schwertlilie sehe, denke ich an Hesses Beschreibung des Blüteninneren, die sich so detailliert und faszinierend las, als hätte er Drogen genommen :)) und so ist für mich die Bedeutung von "Schmöker": etwas lesen, eine neue Welt entdecken und am Ende denken: mehr davon, sofort, unbedingt!

 

Deshalb finde ich diese Bücher hier auch ganz prima, so für einen kalten, verregneten Sommerabend am Kaminfeuer:

 

Truman Capote - Kaltblütig . (Wikipedia sagt: "Mit dem Buch wollte Truman Capote einen „non-fiktionalen Roman“ erschaffen, der beweisen sollte, dass eine Tatsachenerzählung genauso spannend sein kann wie ein raffinierter Thriller.") Man könnte sagen, das ist gepflegtes Bildzeitung lesen, die Faszination des Bösen, aber ich fand auch das Biografische über alle Beteiligten sehr aufschlussreich.

 

Homer - Ilias, Odyssee. Sind für mich auch Schmöker. Hab im Studium die Übersetzung von Johann Heinrich Voß gelesen (Prof: "Ich les' das abends meinen Enkeln vor!" "Ihr habt Angst vor der Zwischenprüfung? Alexander hat in eurem Alter schon die halbe damals bekannte Welt erobert!" :ph34r:). War anfangs schwer reinzukommen (so viele Figuren, das wer mit wem musste ich erst mal woanders nachlesen, und der Stil, puh), aber faszinierend war gerade der völlig andersartige, urtümliche Schreibstil, der sogar in der Übersetzung noch durchklingt. Da sind so unvergessliche Bilder drin, als hätte man einen Film gesehen, so treffend und eindringlich z.B. die "rosenfingrige" Morgenröte (sieht heute noch so aus!), ein beklommenes, letztes Fest am Lagerfeuer in der Nacht vor einer Schlacht oder Jagdhunde, die mit ihren leuchtend weißen Zähnen begeistert um die Wette rennen. (Erinnert mich auch an das Buch Hiob in der Bibel oder das Gilgamesch-Epos, die sind auch so altertümlich wie ein Blümchenfossil im Sandstein. Tolkiens Welt lebt ja auch von diesem Zauber der Welt der "Vorfahren", auch tolle Schmöker. :))

 

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@Laikas Wenn Du sowas magst, musst Du auch mal in die Isländersagas reinlesen, da gibt es lauer skurrile und absurde Geschichten. Es gibt auch jeweils ein riesiges Personeninventar und vorneweg werden erstmal alle aufgezählt, die in der Geschichte vorkommen (samt Abstammung über mindestens die letzten vier Generationen ^^). Das nimmt gefühlt die Hälfte der ganzen Story ein. Aber dann gehts rund! Ich kenn auch nur ein paar, aber sie sind wirklich richtig toll und auch heute noch gut zu lesen. Leider kommt man nicht so gut an die ran, manchmal kriegt man die gebraucht halbwegs günstig. Leider sind die älteren Übersetzungen oft sehr.. naja. Die neueren gibt es aber sicher in diversen Unibibliotheken, falls Du da Zugang hast. Viele sind auch online irgendwo lesbar. Zum Einstieg kann ich Dir die Grettis Saga empfehlen, da ist auch die alte Übersetzung ganz brauchbar und vor allem gut zu lesen. Die ist auch nicht so lang und es kommen verhältnismäßig wenige Personen vor. ^^ Leider ist die nicht so lustig. Manchmal haben die einen unfassbar schrägen Humor. Gruselgeschichten gibt es auch. Sie sind sehr vielseitig.

Und wenn wir schon dabei sind: Unbedingt auch die Kalevala lesen. Die halbwegs aktuelle Übersetzung, die man bei Reclam bekommt (ist aber kein kleines gelbes Büchlein, sondern ein großes schwarzes) liest sich sehr gut und schön. :D (Mist, an wen hab ich die nun wieder verliehen... )

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vor 1 Stunde schrieb Laikas:

Ich fand die Aufzählung sehr spannend! Ich finde auch, dass große Namen gar nichts über die Schmökerqualität sagen. Luise Rinser ("Mirjam", ihre Tagebücher), Heinrich Böll ("Die Ansichten eines Clowns") und Hermann Hesse haben mich auch mal total in ihren Bann gezogen (immer wenn ich eine blaue Schwertlilie sehe, denke ich an Hesses Beschreibung des Blüteninneren, die sich so detailliert und faszinierend las, als hätte er Drogen genommen :))

 

 Hat er ja auch. ;)

 

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Walter Moers - alles aus Zamonien. 

 

so weit

Maico

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13 einhalb Leben das Kapitän Blaubär......

Eine literarische Offenbarung !!!

 

Aber ich liebe sie alle  

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Stadt der träumenden Bücher ist noch besser als der Blaubär. :)

 

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