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Hundeforum Der Hund
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Riechleistung

Empfohlene Beiträge

vor 33 Minuten schrieb sibylle49:

Emma jagt nicht, sie geht der Spur nach, apportiert... ist aber bei einem Wildschwein nicht so ohne.:lol:

Bring das Schweinchen......:lol:

vor 17 Minuten schrieb sibylle49:

Emma ist in Deutschland mal in einen Polizeibulli, dessen Schiebetür offen stand (die Polizisten nahmen gerade einen Auffahrunfall auf), reingesprungen und wie wild auf eine Metallkiste zu, rumgeschnüffelt, war gar nicht mehr wegzubekommen. Mir wurd's langsam peinlich und die Polizisten grinsten und meinten, woher sie denn den Geruch kenne. Ich ahnte zwar, was in der Kiste sein könnte - aber Emma kam damit bewusst noch nie in Berührung.  Die Polizisten hatten vorher gemeinsam mit dem Zoll in Bunde an der deutsch - holländischen Grenze Marihuana aus dem Verkehr gezogen:lol:. Sie meinten, Emma sei wohl ein Drogenhund... Komisch war, dass sie auf die Kiste losging ohne jegliche Aufforderung, einfach Nase in die Luft, Geruch aufnehmen und los geht's...

Marihuana hat ja nun einen extrem intensiven Duft....wahrscheinlich war das Neugier....oder sie wollte dir neue Betätigungsfelder aufzeigen....:wub:

 

Ich denke die Riechleistung eines einzelnen Hundes ist von sehr vielen Faktoren abhängig, so dass Vergleiche zwischen Rassen oder einzelnen Hunden sehr schwierig sind. 

Ein ausgebildeter Hund wird immer ein besseres Ergebnis erzielen als ein untrainierter Hund.

Selbstverständlich spielt auch die Motivation der Tiere eine große Rolle. 

Generell würde ich behaupten das Sichtjäger bei gleichen Ausgangspositionen generell die schlechteren Riechqualitäten haben. Allerdings dürften die Unterschiede normalen Menschen nicht auffallen. 

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Wir trailen, und Aragorn war (als Sichtjäger) ein sehr zuverlässiger sicherer Hund. Brienne ist noch motivierter und stellt manch einen anderen in den Schatten. 

Aber da ist Training und Motivation vorhanden. 

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Da habe ich echt einen ganz einfachen Hund, meine Dame riecht permanent, zeigt mir aber auch auf Sichtkontakt alles an, selbst eine Taube auf dem Dach in der 4 Etage wird gesichtet und angezeigt, sie schaut da meist so lange hin, bis ich sage, super gemacht, ein Vogel, eine Taube, ein Flugzeug etc, so sind wir sehr recht in Kommunikation. Selbst Fliegen etc. muss ich oft benennen, so nach dem Motto, ey, Partner siehst du die denn auch?

 

Aber es geht ja nicht ums sehen, sondern ums riechen. sorry ;-)

 

Da wir viel Apportiertraining gemacht haben, auch mit mehreren, blind werfen und auch außer Sicht verstecken, hat meine Dame hier immer alles mit der Nase auch gefunden, sehr konzentriert gearbeitet, meine Ridge-Boxer Dame war danach eigentlich mehr geschlaucht als wenn sie drei Stunden läuft.

 

Aber auch draussen riecht sie überall, da wo Rüden markiert haben und was auch immer so alles. Entzieht sich in der Tat meiner Nase :-)

 

Ich habe es mal so gelernt, dass es für Hunde wie eine Geschichte ist, sie erkennen bekannte Hunde, lernen neue Gerüche kennen etc.

 

Ob das so stimmt in der Art, weiß ich nicht, evtl. kann da jemand was zu sagen.

 

So das war meine kleine Geschichte mit meiner Luna.

 

Aber ich denke , dass man die Nase auch gut trainieren kann. Wenn sie gefordert und gefördert wird, wird sie besser eingesetzt als wenn man hier gar nichts macht, oder?

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vor 40 Minuten schrieb BVBTom:

Aber ich denke , dass man die Nase auch gut trainieren kann. Wenn sie gefordert und gefördert wird, wird sie besser eingesetzt als wenn man hier gar nichts macht, oder?

Richtig deshalb sind selbst trainierte Gesellschaftshundenasen ( die es zum Beispiel auch in Rettungshundestaffeln gibt) gegenüber untrainierten rassebedingten "Supernasen" oft im Vorteil. 

Wobei das aber natürlich auch daran liegen könnte, dass ein trainierter Hund auch weiß was er tun soll und durch spezielle Suchtechniken natürlich auch ggf. mehr Gerüche war nimmt als eine untrainierte Nase, die quasi über den Geruch stolpert....

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Apropos Suchleistung in der Rettungshundearbeit:

In der Flächensuche bringen in Punkto Riech-/Suchleistung theoretisch Stöberhunde besten Voraussetzungen mit, im Mantrailing Lauf/Schweißhunderassen.

Allerdings sind das Jagdhunde die rassetypisch ein größeres Interesse an Wild mitbringen!

Das ist in der Rettungshundearbeit dann nicht selten ein Problem, einen Jagdhund so zu motivieren und auszubilden dass er sich in der Flächensuche durch davonspringende Rehe im Wald nicht beirren lässt und konzentriert nach dem menschlichen Geruch weitersucht. Auch beim Mantrailing sind frische Wildspuren auf einem alten Trail für passionierte Jagdhunderassen eine starke Verleitung.

Da nützt dann die beste "Supernase" nichts wenn man sich nicht darauf verlassen kann dass er nur das sucht was er soll ...

 

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Die in der DRK-Rettungshundestaffel bei uns am meisten eingesetzten Hunde sind BC's in Betzdorf ist die Ortung ziemlich bunt gemischt, da werde ich nächsten Monat mal gucken fahren....

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Im Mantrailing können sogar die Plattnasen alle anderen ausstechen.

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Wohl kaum, die bleiben nach ein paar Metern erschöpft auf der Strecke :(

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Das ist dem Brachyzephalen Syndrom geschuldet, aber die, die fir sind, können durchaus sehr gute Riechleistungen vollführen, mag man kaum glauben.

 

Disclaimer: das ist kein pro Plattnase. Ich finde die sind eine enorme Qualzucht.

 

 

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Im Verein haben wenn, dann die Boxer in der Fährtenarbeit Nachteile- und zwar auffällige. Vielleicht Zufall, aber ich finde das mit der Nase schon eine Erklärung.

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