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Hundeforum Der Hund
kaktuspilz

Micky ist da :) Tipps EIngewöhnung mit Katzen, erste Kommandos

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vor 18 Minuten schrieb Loras:

 

Das mit dem Gitter ist sicher eine gute Idee, solltet ihr so umsetzen. :) 

 

Gibt es im Wohnzimmer für die Katzen die Möglichkeit erhöht zu sitzen, so dass Micky nicht ran kommt?

Am Anfang ist unsere Katzen eben immer in Sicherheit auf einem Regal oder Schrank oder so gesessen und hat beobachtet.

 

Ansonsten braucht es sicher Zeit. Er ist ja noch nicht mal eine Woche da und das Gewöhnen aneinander kann sehr sehr lange dauern. Ich denke das Gitter wird da für eine Beruhigung der Situation sorgen.

 

 

Ja, es gibt einen hohen Kratzbaum im Wohnzimmer. Unsere Katze ist da auch gerne drauf, aber der Kater ist jetzt fast nur noch im Schlafzimmer.

Das Problem ist halt, dass weder Micky noch die Katzen entpannt sind, sodass man evtl. mit ihnen spielen könnte oder andere angenehme Sachen machen könnte während beide in einem Raum sind. Naja wir werden es jetzt mit dem Gitter versuchen und hoffen, dass sich dann beide im Laufe der Zeit zumindest mal beschnuppern können ohne sich zu vergolgen oder zu drohen. ich hoffe 107cm Höhe reichen, damit keiner rüberspringt. Da bin ich mir nämlich nicht so sicher ^^

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Meine Eltern haben bei sich zu hause ein kindergitter in der Tür, und für die Katzen haben sie unten eine Stange durchgesägt und zur Seite gebogen, so dass die Katzen rein und raus können wie sie wollen, der Hund aber nicht. 

 

Meiner Erfahrung nach akzeptieren die meisten Hunde Kindergitter als Tür - meine allerdings nicht, die nimmt das ganze als leicht erhöhte Türschwelle wahr.

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vor einer Stunde schrieb kaktuspilz:

Das Problem ist halt, dass weder Micky noch die Katzen entpannt sind, sodass man evtl. mit ihnen spielen könnte oder andere angenehme Sachen machen könnte während beide in einem Raum sind.

 

Da ist es einfach schwer was zu raten. Bei uns war das eine ganz andere Situation, da Emmi Welpe war, als sie zu uns kam und Mia (die Katze :) ) sich Emmi dann so "gezogen" hat, dass beide miteinander klar kommen. Inzwischen mögen sie sich und schmusen auch miteinander.

 

Ich hoffe das wird bei euch auch besser und drücke die Daumen.

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Gelöscht, weil.. doppelt. Irgendwas ist kaputt, gespeicherte Antworten werden gerade nicht angezeigt.

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Am 3.7.2018 um 14:47 schrieb kaktuspilz:

 Tagsüber gibt eine räumliche Trennung und m Abend versuchen wir dann jetzt immer ein kontrolliertes Beschnuppern zu organisieren. Erstmal nur mit unserer Katze, da sie etwas entspannter, als der Kater ist. Micky nehmen wir dabei an die Leine, da uns das ohne zu heikel ist.


Ich habe inzwischen schon vier Katzen und fünf Hunde aneinander gewöhnt, in ganz unterschiedlichen Konstellationen. Mal waren die Katzen zuerst da und schon erwachsen, dann war zuerst der Hund da und die Katze(n) waren noch klein. Und ich würde Dir raten, wirklich weniger Tamtam um alles zu machen. Solange die Katzen eine Rückzugsmöglichkeit haben, wo der Hund nicht hinkommt (bei mir sind das z.B. hohe Regale, wo ich die oberen Flächen für die Miezen frei gelassen habe und eine Box und ein Kratzbaum, die so gestellt sind, dass kein Hund drankommt) sollte alles ok sein. Ich kenne nun natürlich Deine Katzen nicht, aber ich hab wirklich die Erfahrung gemacht, je weniger Bohei man macht, desto entspannter geht das ganze vonstatten. Es gab anfangs auch mal ein paar Tage, wo meine jetzigen Miezen fauchend auf dem Schrank hockten, als der erste Husky hier eingezogen ist. Bisher kannten die nur große runde Hunde mit Schlappohren und den Husky konnten sie wohl nicht so einordnen. Mit Husky zwei und drei war aber alles schon gar kein Problem mehr (ich bin mir nichtmal sicher, dass die Miezen die nicht anfangs verwechselt haben *lol* .. die rannten zum Fusselchen und auch zu Chicci, als wären die schon immer da gewesen - was die Hunde etwas gruselig fanden.. Kuschelattacken von Katzen kannten sie noch nicht).

Wenn es überhand nimmt und Micky die Katzen anbellt, während die an ihrem Rückzugsort sind, dann sollte man natürlich eingreifen. Auch wenn er neu ist, muss er lernen, dass die Miezen als gleichberechtigte WG-Partner respektiert werden. Und sei nicht zu ungeduldig, die Situation ist für alle neu und muss sich erstmal einspielen. Alles völlig normal.

 

PS: Es gab in der ganzen Zeit nur eine Katze, mir der es nicht klappen wollte. Das war aber nicht meine, sondern die von Freunden, die ab und an mal auf meine Hunde aufgepasst haben. Die war es nicht gewohnt, mit Hunden umzugehen und es gab zu wenig Platz in der Wohnung, um sich richtig aus dem Weg zu gehen. Außerdem schreckte die auch nicht davor zurück, gegen zwei Huskies die Krallen auszufahren. Mein Fusselchen hat bis heute Schiss vor dieser halben Portion von Katze. ^^

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Kennst du "Catwalk"? Das sind quasi Regalbretter, die nicht vollgestellt sind und die an der Wand montiert sind. Ein paar davon strategisch im Raum platziert, vielleicht mit etwas Teppichrest beklebt damit sie nicht so rutschig sind und der verwöhnte Katzenpopo gut ruhen kann ;) ist vielleicht für deine Katzen angenehmer als nur einen Ort (Kratzbaum) zu haben. Immerhin bedeutet für sie ja derzeit "Hund im Wohnzimmer", dass sie nur auf dem Kratzbaum sein können. Und dabei sind Katzen doch so neugierig!

Meine Freundin hat überall in ihrer Wohnung diese Bretter, alle selbstständig angebaut mit Winkeln an der Wand, und die Katzen (5 Stück bei 2 Hunden) nutzen diese ständig, um den Hunden, fremden Menschen oder sich gegenseitig aus dem Weg zu gehen aber dennoch alles überblicken zu können. Vielleicht ist sowas ja bei euch auch machbar, auch zB im Flur oder in anderen Räumen, so dass die Tiere quasi zweigeschossig wohnen können. Unten der Hund, oben die Katzen ;) 

 

vor 12 Stunden schrieb kaktuspilz:

Gestern hat er auch, als wir eine Weile alleine mit unseren Kindern auf dem Spielplatz waren, angefangen zu bellen, als eine Mutter mit ihrem Kinder ebensfalls dorthin wollte und auf den Platz zukam. Wie reagiere ich da am besten? Bellen ignorieren und ablenken? Ich hab zuerst auf ihn eingeredet, aber das sieht er sicher als Bestätigung? Also bin ich dann mit ihm ein Stück weiter weg gegangen, dann hat er sich wieder entspannt und nichts weiter gemacht. Ging natürlich nur, weil mein Mann auch dabei war und bei den Kindern bleiben konnte.

 

Das ist auch normal. neue Menschen = erstmal unheimlich, potenziell gefährlich! Euch kennt er jetzt - andere noch nicht. Werden also angebellt. Ich finde dein Handeln eigentlich genau richtig, ich hab es bei meiner Scully (seit August letzten Jahres bei mir) auch so gemacht, wenn sie etwas verbellt hat das ihr unheimlich war. Angesprochen, ruhig erklärt "das ist ein Mann mit walking-Stöcken, der tut dir nichts", gleichzeitig Abstand gesucht (manchmal reichen da ein paar Meter, einfach um zu zeigen "hey, du musst da nicht stehen und es aushalten - ausweichen ist voll ok!!") und vielleicht, wenn der Hund aufnahmefähig ist, mit Leckerli belohnen wenn er entspannt.

Damit meine ich nicht, mit Keks vor der Nase rumwedeln BIS er ihn nimmt, sondern eher üüüüüüüüüberdeutlich den Keks rauskramen, vielleicht sogar schon ansprechen "Du, Mickey, das machst du super - willst du vielleicht einen KEKS dafür haben?" und wenn er seine Aufmerksamkeit zu DIR wendet, weg vom Menschen - belohnen.

 

Damit belohnst du ja nicht das bellen - das ist ja in dem Moment beendet. Sondern das dich-angucken. Und schlimmstenfalls etablierst du, dass der Hund beim Wort "keks" in Zukunft immer angelaufen kommt... :D 

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Meine Eltern haben auch ganz einfache Holzbretter mit Teppich angebracht ( und mehrere Kratzbaum- Bretter übereinander, zum hoch klettern) und die Katzen lieben es.

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Ich habe auch schon einige Hunde an Katzen gewöhnt, eigene und etliche Gasthunde.  

Meine Vorgehensweise ist im Prinzip, dass ich die Katzen als "meins" deklariere -die meisten Hunde, auch ganz junge Kerlchen, haben ein ganz gutes Verständnis von Besitzansprüchen, gleichzeitig jede ruhige Annäherung belohne, bei jeder aufdringlichen Annäherung den Hund wort- und emotionslos blockiere und oder abdränge und belohne, wenn er das annimmt. So erzeuge ich keine Aufregung, keine negativen Assoziationen.

 

Alles andere Wichtige wurde schon gesagt, Rückzugsmöglichkeiten, kein Bohei usw.

 

Zum Anspringen

-es gibt eine schöne Übung, um dem Hund die Bedeutung des Wortes "runter" (oder unten oder unten bleiben) beizubringen. Er kommt auf dich zugerast in der Absicht, hochzuspringen, das kannst du auch mal zu Übungszwecken provozieren (rufen, quietschen), kurz bevor er bei dir ist bückst du dich, sagst deutlich, aber immer freundlich "runter" und bestätigst mit Keks in Nasenhöhe des Hundes.

Die meisten Hunde lernen das Signal rasch, dann kann es "vorbeugend" gefordert werden, wenn du siehst, er hat vor zu springen. Timing ist wichtig, er muss noch Zeit zum Nachdenken haben :D Auch wichtig: nicht streng, nicht mit Druck, keine böse Stimme. Er soll "unten" Bestätigung erwarten, die bekommt er anfangs immer, später sporadisch noch mit Keks, aber natürlich immer mit Zuwendung, Begrüßungsfreude.

 

Was ist denn das für ein Hund und wie alt? Der Link der Vermittlung war leider schon gelöscht, so konnte ich das Bild nicht mehr sehen. Die vielen "ach ist der hübsch"-Kommentare haben mich aber echt neugierig gemacht :)

 

 

 

 

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Hach, danke für eure Antworten, vor allem in Bezug auf die Katzen. Ja, ich habe langsam auch das Gefühl, dass wir da vielleicht zu verbissen sind. Gestern aht sich unsere Katze von alleine eine Ebene tiefer vom Kratzbaum gelegt. Sie hatte Micky zwar im Blick (und er sie auch), aber beim streicheln konnte sie etwas entspannen. Der Kater verschwindet immer noch im Schlafzimmer, aber auch da bin ich guter Hoffnung, dass das vielleicht was wird. Das mit dem Catwalk ist ne coole Idee. Ich spreche da mal mit meinem Mann drüber.

 

@Lemmy: Freut mich, dass ich da instinktiv nicht total falsch reagiert habe. ^^ Mittlerweile taut er langsam auf, habe ich das Gefühl. Heute hat er auch kurz an der Wohnungstür gebellt, da er unsere Nachbarn gehört hat, die sich wohl gerade auf den Weg gemacht haben.

 

Leider hat er uns heute eine Leine durchgebissen. Mein Mann musste ihn leider kurz vor der Kita lassen um die Kinder wegzubringen. Gestern beim Abholen der Bande habe ich ihn auch kurz vor der Kita gelassen. An zwei Leinen (Halsband und Geschirr) und war total froh, dass er nur etwas gewinselt hat und sonst recht ruhig geblieben ist. Den Tag davor bin ich nämlich aufs Kita Gelände - er konnte mich noch sehen - da ist er aber total aufgeregt gewesen, hat gewinselt und ist wild umhergesprungen. Heute also anscheinend wieder und er hat dann währenddessen die Leine durchgebissen. Ist dann in das Kita Gebäude rein und hat beim Kinderwagen (im Abstellraum) gewartet. Wow. Toll von ihm. Ansonsten ist das natürlich schwierig, weil es manchmal nicht anders geht, als ihn kurz angebunden zu lassen. Habt ihr dafür Tipps? Ansonsten ist er ja noch nicht alleine, ich arbeite von Zuhause aus und versuche mir alle Termine so hinzulegen, dass mein Mann da ist, wenn ich es nicht bin.

 

Habt ihr Tipps für eine robustere Leine? Die schöne Hunter Maui ist leider durch...Ich hatte noch nichtmal die Rechnung bezahlt und fand sie voll gut und bequem. Naja, ist jetzt so. Jetzt schwanke ich zwischen ner gummierten Nylon-Leine und einer Biothane Leine. Nächstes Mal wird er auch wieder doppelt gesichert. Da hat mein Mann heute morgen nicht dran gedacht.

 

Belohnung mit Leckerlies ist schwierig. Trockenfutter mag er gar nicht. Wir haben zwei 3 kg Packen von Bosch. Ich hoffe er mag es irgendwann..wäre schade drum. Alle anderen Leckerlies sind auch semi-spannend. Bisher gehen nur diese Fleisch-Sticks die es auch im dm und Co. gibt.

 

Sein Stuhlgang scheint sich normalisiert zu haben. Es gab vorgestern Kartoffeln und Möhre und gestern Reis mit Möhre mit etwas Nassfutter. Und siehe da der Durchfalls scheint weg. Ich werde also Stück für Stück die Nassfutter Menge wieder steigern. War aber sehr angenehm durchzuschlafen und nicht nachts drei mal rausgehen zu müssen und tagsüber alle 1-2 Stunden.

 

Habt ihr Beschäftigungsideen für Zuhause? Er scheint manchmal etwas gelangweilt und sucht sich dann Beschäftigung (Spielzeug der Kinder ins Körbchen tragen z.B, mittlerweile weiß er aber immer besser, dass er das nicht darf). Am Kong ist er nicht lange dabei. Spielen klappt irgendwie noch nicht so ganz. Entweder wir machen es nicht richtig, oder er mag es einfach nicht so. Angeboten haben wir Zerrspiele oder ne Art apportieren. Das klappt aber drinnen nicht wirklich. Ansonsten verstecke ich ab und an Leckerlies im Schnüffelteppich. Da freut er sich immer schon drauf. So richtig Kommandos geübt haben wir noch nicht. Da fehlt mir der richtige Einsatz irgendwie. Das mit dem Anspringen bzw. belohnen beim unten bleiben werden wir umsetzen.

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Das hier ist er übrigens. Das Foto ist noch aus dem Tierheim.

Er ist etwa zwei Jahre alt, war wohl seit August 2016 im Tierheim in Spanien und hat davor in einer Familie gelebt, die ihn abgegeben hat (weil das Kind ihn nicht mehr wollte oder Version 2. ein neues Baby kam. Irgendwie gabs da zwei Geschichten. Beides schließt sich ja nicht gegenseitig aus).

Er ist ca. 50cm groß, scheint ziemlich sportlich zu sein und bisher zu allen sehr freundlich. Bei Menschen sehr neugierig und fast schon aufdringlich, bei anderen Hunden eher zurückhaltend. Und er ist eine echte Schmusebacke <3

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