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Hundeforum Der Hund
kaktuspilz

Micky ist da :) Tipps EIngewöhnung mit Katzen, erste Kommandos

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Oh, ich wusste gar nicht, dass manche Hunde selten sitzen. Dann werden wir wohl auch eher das Platz trainieren.

 

Heute kam das Türgitter mit Katzenklappe an..tja..ich kann zwar jetzt in Ruhe auf Toilette gehen und der Kater war vorhin im Flur, allerdings wurde es Micky dann zu öde alleine und schwupps ist er elegant durch die Katzentür des Gitters durch...was ist er auch so schlank ^^ Schade..ich dachte das wäre ne super Möglichkeit zum Beschnuppern + möglichem Rückzug der Katzen ohne Verfolgung.

 

Ich glaube Micky ist mittlerweile eher ein Wachhund. ^^ Jeder der fremd ist und in die Wohnung möchte oder auch vom Hinterhof ins Haus wird erstmal angebellt.

Jagen möchte er bisher nur die Katzen (mit ein paar Ausnahmen), draußen haben ihn andere Tiere bisher wenig interessiert.

 

"

Ice hat sich als passionierter Hasenjäger sogar an die hauseigenen, freilaufenden Kaninchen gewöhnt...

Hat aber 18 Monate gedauert"  Wow, das war sicher nicht leicht. Gibts bei einer positiven Bestärkung immer Leckerlies oder reicht bei euch auch ein Lob und Streicheln? Ich habe nämlich eher das gefühl, dass Lob und Streicheln hier mehr hilft und bei einem Leckerlie eher das im Vordergrund steht und alles andere drum herum vergessen wird/wurde.

 

Ok, dann bleibe ich erstmal bei Reis/Kartoffeln. Ein halbes Jahr? Wow..

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Heute haben wir das "Platz" geübt und Micky hat zumindest schon mal verstanden, dass er sich hinlegen muss, damit er das unter der Hand liegende Leckerlie bekommt. Wir sind zwar natürlich noch gefühlte 100 Schritte vom richtigen Kommando entfernt, aber ich freue mich trotzdem gerade total darüber :)

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Am 10.7.2018 um 10:40 schrieb kaktuspilz:

Jagen möchte er bisher nur die Katzen (mit ein paar Ausnahmen), draußen haben ihn andere Tiere bisher wenig interessiert.

Dann ist es auch möglich, daß der Hund nicht jagen sondern verjagen will. Daswürde bedeuten, dass ihr die Skepsis abbauen müßt, mit Gegenkonditionierung läßt sich das prinzipiell aufbauen.

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Ice interessiert sich nicht für Spielzeug und Leckerlies nimmt sie oft eher mir zuliebe.

Taugt bei ihr also beides nicht als Belohnung.

Viel besser reagiert sie auf Stimme und körperliche Zuwendung (streicheln, kraulen , Kurzmassage)

Man muss rausbekommen was sie wo am liebsten mögen.

Wie beim Futter eben auch. Womit sie am besten zurechtkommen.

 

Zeit, genaue Beobachtung und Einfühlungsvermögen hilft immer.

Was bei einem funktioniert muss noch lange nicht bei einem anderen gelten...

 

Und natürlich habe ich kein halbes Jahr Reis und Kartoffeln gefüttert.

Sondern: Schonkost bei Bedarf. Zwei meiner bisher übernommenen Hunde, hatten anfangs eine äusserst empfindliche Verdauung, was sich mit der Zeit deutlich gebessert hat.

Wollte dich eher ermuntern mehr auf deinen Bauch und deinen Hund zu hören anstatt dich an irgendein Schema zu klammern :)

 

Bei Windhund und Hasis sollte man aber wissen was und wie man es tut ! Nicht einfach nachmachen :o

Wollte nur sagen, dass oft mehr geht, als man denkt - mit der nötigen Geduld und richtigem Timing.

 

Also nur Mut beim Rantasten und nie zu ungeduldig werden

Sich auch über kleinste Fortschritte freuen und sich  nicht scheuen bei Stillstand oder Verschlechterung fachlichen Rat einzuholen.

Der muss euch dann aber live sehen.

 

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Hallo, ich melde mich hier mal wieder.

 

Leider ist es mit unseren Katzen nicht wirklich besser. Sie werden verbellt, angeknurrt oder gejagt, sobald sie in Sichtnähe sind :(

Das alleine bleiben bereitet Micky auch immer noch große Schwierigkeiten. Wir sind bei 5-10 Minuten, aber in denen ist er sehr unruhig und winselt, sodass ich das nicht wirklich als Erfolg verbuchen kann. Mittlerweile leidet die Familie darunter. Die Katzen trauen sich kaum noch zu uns. Einer von uns schläft mit dem Hund in einem Zimmer, der andere woanders mit den Katzen, damit sie auch etwas mehr Nähe und Streicheleinheiten bekommen.

 

Die Situation meines Mannes hat sich verändert, sodass er Micky nicht wie geplant zur Arbeit mitnimmt, nicht mit ihm Fahrrad fährt. Momentan bin ich noch Zuhause, aber ich kann Micky nicht die Auslastung geben, die eigentlich geplant war..

 

Fremden gegenüber ist er sehr skeptisch. Letztens haben wir uns mit Schwager und Schwägerin getroffen und als ich meinen Schwager umarmt habe - mein Mann war mit Micky ca. 1m angeleint entfernt, ist Micky auf ihn zugestürmt - bellend, knurrend und hat nach ihm geschnappt. :( Es ist nichts weiter passiert und mein Mann ist dann erstmal auf Abstand gegangen mit Micky..aber das war schon echt erschreckend irgendwie, weil das ganz plötzlich kam. Generell scheint er bei Erwachsenen uns gegenüber einen großen Beschützer- und Wachinstinkt entwickelt zu haben...Besuch ist ja auch sehr schwierig.

 

Er ist mir sooo ans Herz gewachsen und mich schmerzt auch nur der Gedanke daran, aber ab und an bin ich am überlegen, ob er woanders nicht doch besser aufgehoben wäre.

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Hi. Aus der Ferne ist da guter Rat teuer... :( So lange ist er ja aber nun noch nicht da und ich denke, ich würde noch nicht aufgeben. Wie habt ihr das denn mit den Katzen jetzt weiterverfolgt? Also was habt ihr mit Hund und Katzen gemacht, um sie besser aneinander zu gewöhnen?

Und dass mal Dinge anders laufen, passiert eben. Auch mit Hund. Das ist an sich ja kein Beinbruch. Was macht ihr denn im Moment so mit ihm? (Spazieren gehen, Fahrrad fahren, Sport usw.)

Aus welcher Ecke seid ihr denn? Nur so ungefähr.. vielleicht kommt ja irgendwer von uns aus Deiner Gegend und man könnte sich mal treffen (bevor man einen teuren Trainer bestellt, der am Ende nix taugt.. weil es hier auch unter Umständen nicht so leicht ist die Spreu vom Weizen zu trennen, und es gibt leider ziemlich viele Nullen da draußen, die sich Trainer nennen. Natürlich auch ein paar gute, aber die muss man erstmal finden). Wie gesagt, aus der Ferne ist alles schwer zu beurteilen, aber was Du beschreibst klingt eigentlich nicht nach wirklich gravierenden Problemen, die man überhaupt nicht lösen könnte. Lösen sollte man sie natürlich, das ist ja so kein Dauerzustand. Deshalb wäre es vielleicht schon damit getan, sich mit jemandem zusammen zu tun, der vielleicht schon ein bisschen mehr Hundeerfahrung hat. :)

Von Deiner Beschreibung her schätze ich das "Alleinbleiben"-Problem als am hartnäckigsten ein. Wenn ein Hund das so wirklich überhaupt gar nicht kann, hat man da oft schlechte Karten. :(

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PS: Die Situation mit dem Schwager würde ich jetzt erstmal - wieder aus der Ferne - nicht zu dramatisch sehen, aber Micky in entsprechenden Situationen natürlich sehr genau beobachten. Du hast es wohl schon richtig erkannt, es gibt Hunde, die zu mehr Schutzverhalten tendieren als andere. Das kann man aber eigentlich gut managen. Ich hatte ja vor den völlig schutzuntriebigen Sibsen einen Schäferrotti und noch länger vorher gab es unsere Familien-Schäferhunde, also mit Schutzverhalten habe ich so meine Erfahrungen. Man bekommt das wirklich gut unter Kontrolle.

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Danke erstmal für deine Worte @Ivy2.

Grundsätzlich stimme ich dir da zu. Micky ist ein toller Hund, der sicher nur noch einiges an Feinschliff braucht. Ich hatte auch schon daran gedacht mich hier nach jemandem hundeerfahrenen umzuschauen.. Allerdings sieht mein Mann das anders. Er ist Micky mittlerweile eher abgeneigt und schnell genervt von seinen Verhaltensweisen. Wir hatten vorhin ein langes Gespräch und ich denke, dass das jetzt das gravierendste Problem ist. Es bringt ja all die Arbeit mit dem Hund nichts..wenn mein Mann am Ende trotzdem unzufrieden ist, weil er sich das Leben mit einem Hund anders vorgestellt hat. 

 

Wir haben ja ein Gitter an der Wohnzimmertür. Ab und an haben sich die Katzen in der Anfangszeit dort vorbeigetraut, Micky ist aber dann gleich auf sie zugestürmt.. Meistens habe ich das schon davor gemerkt und versucht ihm gut zuzureden, aber ich habe nicht das Gefühl, dass das etwas bringt. Wenn einer von uns den Hund und einer die Katzen streichelt sind beide aufeinander fixiert im besten Fall. Ansonsten wird gefaucht und geknurrt. 

 

Das alleine bleiben macht mir wirklich Sorgen, da es diesbezüglich kaum Besserung gab. Ich kann noch nicht mal ruhigen Gewissens meine Kinder von der Kita abholen, weil ich Micky von deaußen die ganze Zeit Jaulen und Bellen höre.. Er schmeißt sich da so in die Kettenleine (nur zum anbinden, da die anderen sonst durchgebissen werden), dass ich schon echt Sorge hatte, dass er sich weh tut. Diese Abholsituationen hatten wir jetzt insgesamt vllt 3-4 Mal weil es zurzeit noch ging, dass meistens einer mit ihm wartet und wir ihm deb Stress nicht antun möchten, aber auf Dauer geht das ja so nicht. Ich glaube er ist da einfach extrem unsicher.. Wenn ein Teil der Familie weg war ist Micky so freudig und aufgeregt, dass er sich manchmal 5-10 Minuten nicht mehr einkkriegt. Das ist allerdings zum Glück schon etwas besser geworden. Aber sobald ich längere Zeit aus dem Blickfeld bin geht es ihm soo schlecht.. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass er das irgendwann gelassen hinnimmt.. So aufgeregt wie er immer ist. 

 

Hach.. Irgendwie bin ich gerade ziemlich im Zwiespalt. Ich will nixht dass der Familiensegen schief hängt.. Vielleicht würde es ja auch noch besser werden mit guter Hilfe Anleitung.. Aber was ist wenn nicht.. Wenn es nichts an der Einstellung meines Mannes ändert. Er wollte genauso wie ich einen Hund.. Der Impuls kam sogar von ihm, aber er ist der Meinung, dass es momentan bei uns nicht passt und auch nicht mit Micky so wie er ist.. 

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Vielleicht bin ich da komisch, aber für mich käme in so einer Situation immer das Tier zuerst. Für das hab ich die Verantwortung übernommen und anders als ein Mensch kann das Tier keine eigenen Entscheidungen über seinen weiteren Verbleib treffen. Ich brauch aber auch keinen Partner in meinem Leben, kann auch allein mit Tieren glücklich sein (streßfreier als mit menschlichen Wesen ist das meist eh ;)).

 

vor 2 Stunden schrieb kaktuspilz:

Das alleine bleiben macht mir wirklich Sorgen, da es diesbezüglich kaum Besserung gab. Ich kann noch nicht mal ruhigen Gewissens meine Kinder von der Kita abholen, weil ich Micky von deaußen die ganze Zeit Jaulen und Bellen höre.. Er schmeißt sich da so in die Kettenleine (nur zum anbinden, da die anderen sonst durchgebissen werden), dass ich schon echt Sorge hatte, dass er sich weh tut. Diese Abholsituationen hatten wir jetzt insgesamt vllt 3-4 Mal weil es zurzeit noch ging, dass meistens einer mit ihm wartet und wir ihm deb Stress nicht antun möchten, aber auf Dauer geht das ja so nicht. Ich glaube er ist da einfach extrem unsicher.. Wenn ein Teil der Familie weg war ist Micky so freudig und aufgeregt, dass er sich manchmal 5-10 Minuten nicht mehr einkkriegt. Das ist allerdings zum Glück schon etwas besser geworden. Aber sobald ich längere Zeit aus dem Blickfeld bin geht es ihm soo schlecht.. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass er das irgendwann gelassen hinnimmt.. So aufgeregt wie er immer ist. 

 

Ich würd ihn erstmal gar nicht mehr allein lassen, damit kannst dir sonst viel kaputt machen. Kannst ihn zum Abholen nicht mitnehmen?

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Ich würde zuerst einmal die Situation mit meinem Partner klären. Ist er überhaupt noch gewillt dem Hund eine Chance zu geben? 

 

Die Situation mit dem alleine sein würde ich folgendermaßen lösen: ihn immer mitnehmen. 

Eventuell jault er auch einfach, weil er an de Leine hängt....

 

Situation mit den Katzen: Hund erstmal an die Hausleine. Nachts Hund mit ins Schlafzimmer, dann haben die Katzen die Wohnung für sich. 

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