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Hundeforum Der Hund
Eifelkater

Der Weg zum Rettungswuff......

Empfohlene Beiträge

Heute geht es los. Nachdem ich gestern mit der Staffelführerin telefoniert habe, dürfen wir heute abend zur ersten Übung kommen. Normalerweise beginnt die Ausbildung im THW zum Rettungshund mit 12 Wochen. Jaro darf aber schon eine Woche früher anfangen. 

Mit ihm sind wohl noch zwei Welpen und vier? erwachsene Hunde dabei.

Der Übungsplan für heute lautet:

 

"Bootsfahren"

 

Das ist natürlich eine extrem ungewohnte Situation für meinen Welpen ( und auch die anderen Hunde machen das nicht soooo oft)....mal schauen was er dazu meint. 

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Ich freue mich, daß Du hier von dieser Ausbildung berichtest und bin sehr gespannt. 

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Toll!

Dann wünsche ich euch viel Spaß, gute Erfahrungen und eine kenterfreie Fahrt! :)  

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Gestern war ja unsere erste Übungseinheit und ich muss sagen, ich bin semibegeistert. Ich werde mir auf jeden Fall noch andere Staffeln anschauen.

 

Mir pers. ist die Leiterin zu aversiv. Wie jeder mit seinen Hunden umgeht, ist ja nun seine Sache....aber fremde Hunde....

 

Nachdem wir angekommen sind ( wir waren viel zu früh da) habe ich mit Jaro erstmal das Gelände erkundet. Wir saßen ja vorher 40 Minuten im Zug ( in denen er gepennt hat), da konnte er sich dann erstmal die Pfoten vertreten....

Als die Leiterin dann kam, wurde es erstmalen bischen hektisch....sie musste zuerst ihre Hündin wegschließen, da die unverträglich ist. Die Hündin ist keine Rettungshündin und lag deswegen die 4 Stunden komplett im Hundeanhänger. Ihr Rüde ist eigentlich auch unverträglich, durfte Jaro aber abschnüffeln. Nachdem beide Hunde im Hänger gelandet waren, durfte ich dann aufs Gelände. Dort durfte Jaro dann auch abgeleint laufen.

Eine Stunde später etwa ( kamen irgendwie alle zu spät) kamen dann die ersten zwei Welpen. Die durften mit Jaro spielen, waren ihm aber zu wild. Was irgendwie auch niemanden interessiert hat. 

 

Als dann endlich ale da und verladen waren, musste auch Jaro in die Box. Allerdings im Bus selber. Damit er das nicht ganz so soff findet, habe ich ihm meinen Rucksack dazugepackt ( ohne den gehe ich zu Hause nicht weg).  Ende vom Lied war dass er quasi die ganze Übungseinheit gepennt hat und zu seinen Übungseinheiten dann entsprechend trantütig und unmotiviert war. So kenne ich ihn gar nicht.....

 

Wir sind eine kurze Strecke in den Wald gehafren, dann wurde mit jedem Hund einzeln triniert ( Zeit zwischen 2 und 10 Minten, insgesamt 5 Hunde). Die Wartezeit mussten die Hunde in den Boxen verbringen, was ich persönlich doof finde. Ich kenne das so, dass die Hunde dann abseits, draussen warten können.

 

Mit Jaro haben wir zweimal "Welpen ping-pong" gespielt.  Dafür stellen sich alle mit Leckerlies oder Spielzeug in einen Kreis. Nach zwei Minuten war Jaro das Spiel sichtlich zu doof. Zumal er gestern weder Lust auf das eine, noch das andere hatte.  

Zu beiden Übungseinheiten musste ich ihn wecken, was ich von ihm so auch nicht kenne. 

 

Hinterher hatte ich dann noch mit der Leiterin und einer HF eine ziemliche Diskussion darüber, dass ich Jaro ja zuviel bewegen würde.....Die HF (hat einen Aussie) meinte, so würde ich einen total überdrehten Hund mit kaputten Gelenken bekommen......

 

Das einzige Mal das ich ihn bis jetzt überdreht erlebt habe, war tatsächlich gestern abend auf der Rückfahrt. Das schiebe ich aber darauf, dass ich ihn zweimal geweckt habe und das ihn soviele Fremde (als Trainingsbelohnung) dauernd durchgeknuddelt und bespielt haben....

 

Jetzt ist erstmal zwei Wochen Pause. Ich werde mir in der Zeit gut überlegen, ob ich da weitermache....

 

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Falls du nochmal dorthingehst- was ich gefühlt nicht machen würde- kannst ud denen das da zeigen

http://www.tierarzt-salzkotten.de/images/leistungen/Die-Hueftgelenksdysplasie-des-Hundes.pdf

 

Weder sind Spaziergänge mit freier Bewegung und Pausen extremer Leistungssport, noch überdreht der Hund (solange das nicht in extrem reizdichten Gegenden stattfindet). Pausen sind wichtig.

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vor 13 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Falls du nochmal dorthingehst- was ich gefühlt nicht machen würde- kannst ud denen das da zeigen

http://www.tierarzt-salzkotten.de/images/leistungen/Die-Hueftgelenksdysplasie-des-Hundes.pdf

 

Weder sind Spaziergänge mit freier Bewegung und Pausen extremer Leistungssport, noch überdreht der Hund (solange das nicht in extrem reizdichten Gegenden stattfindet). Pausen sind wichtig.

Ich sehe das einfach so:

 

a) gilt die 5 Minuten Regel nur für Leinenspaziergänge...und da ist sie eigentlich entstanden weil die Hude entweder in der Leine hängen oder hinterhergeschleift werden. Beides ist natürlich Mist für den Bewegungsapparat....

 

b) Bei Kindern, Katzen und Fohlen und anderen Tierbabies, legt man großen Wert darauf, dass die Bewegung en masse bekommen, damit sich die Muskulatur ausbilden und den Bewegungsapparat schützen kann. Gerade die Hüfte bildet sich ja nur unter (moderater) Belastung aus. 

 

c) ich halte wilde Zerrspiele oder Welpenspielstunden für wesentlich gelenkbelastender als laufen und mal einen Hang hochkrabbeln....

 

d) überdrehen tun Hunde dann, wenn sie zu wenig oder zu kurz Ruhephasen nach den Belastungen haben...oder dabei gestört werden....

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Klingt nach sehr viel Zeitaufwand mit unbefriedigendem Ergebnis. 

Wenn es bei Euch noch andere Möglichkeiten gibt würde ich mich an Deiner Stelle auch danach umsehen.

 

Magst Du mal kurz erzählen, warum Du mit ihm diese Ausbildung machen mochtest?

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(bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Siobhan:

Klingt nach sehr viel Zeitaufwand mit unbefriedigendem Ergebnis. 

Wenn es bei Euch noch andere Möglichkeiten gibt würde ich mich an Deiner Stelle auch danach umsehen.

 

ja, das klingt wirklich noch nicht so ganz passend ... ;) 

 

Allerdings frage ich mich auch, ob Du Deinem Welpen nicht wirklich etwas viel zumutest:

(Wenn ich richtig lese, ist er erst 11-12 Wochen alt ?)

Ohne Auto ... mit Zugfahrt (wie viel musste er zum und von den Bahnhof jew. noch laufen?) ... Trainingsgebiet erkunden ... spielen ... warten ... etc.

Dass er in der Box nur gepennt hat obwohl alles fremd war, und gar nicht recht noch mal Programm haben wollte, zeigt für mich eigentlich dass er k.o. war.

 

Ich persönlich würde mit einem Welpen mit RH-Arbeit in diesem zarten Alter nur anfangen, wenn ich ein eigenes Auto habe.

(oder wenn jemand anders mich mit dem Auto mitnehmen kann und der Hund dort im Auto auch gut entspannen/schlafen kann ...)

 

 

Mit dem warten in Autoboxen:

Das wird meistens in RH-Staffeln so gehandhabt, und es ist oft auch sinnvoll - weil die wenigsten Hunde wirklich ausruhen/schlafen können wenn sie am Rande des Geschehens längere Zeit auf einer Decke warten sollen ...  

Außerdem ist man als Hundeführer bei einem RH-Training doch den überwiegenden Teil der Zeit damit beschäftigt, für andere Hunde als Helfer im Training zu arbeiten, und kann sich nicht ständig um den eigenen Hund kümmern.

 

 

 

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vor 2 Stunden schrieb Siobhan:

Klingt nach sehr viel Zeitaufwand mit unbefriedigendem Ergebnis. 

Wenn es bei Euch noch andere Möglichkeiten gibt würde ich mich an Deiner Stelle auch danach umsehen.

 

Magst Du mal kurz erzählen, warum Du mit ihm diese Ausbildung machen mochtest?

Zum einen weil ich selber Thwler bin (deshalb hab ich mir auch erstmal die nächstliegende THW-Staffel angeschaut),

zum anderen weil ich Rettungshundearbeit einfach klasse finde.  Und ich habe ja nun zumindest theoretisch mal einen Arbeitshund ( rein "rassetechnisch")....warum dann nicht etwas mit ihm machen, wo andere auch was von haben? 

vor 36 Minuten schrieb Schnüffelmaus:

 

ja, das klingt wirklich noch nicht so ganz passend ... ;) 

 

Allerdings frage ich mich auch, ob Du Deinem Welpen nicht wirklich etwas viel zumutest:

(Wenn ich richtig lese, ist er erst 11-12 Wochen alt ?)

Ohne Auto ... mit Zugfahrt (wie viel musste er zum und von den Bahnhof jew. noch laufen?) ... Trainingsgebiet erkunden ... spielen ... warten ... etc.

Dass er in der Box nur gepennt hat obwohl alles fremd war, und gar nicht recht noch mal Programm haben wollte, zeigt für mich eigentlich dass er k.o. war.

 

Ich persönlich würde mit einem Welpen mit RH-Arbeit in diesem zarten Alter nur anfangen, wenn ich ein eigenes Auto habe.

(oder wenn jemand anders mich mit dem Auto mitnehmen kann und der Hund dort im Auto auch gut entspannen/schlafen kann ...)

 

 

Mit dem warten in Autoboxen:

Das wird meistens in RH-Staffeln so gehandhabt, und es ist oft auch sinnvoll - weil die wenigsten Hunde wirklich ausruhen/schlafen können wenn sie am Rande des Geschehens längere Zeit auf einer Decke warten sollen ...  

Außerdem ist man als Hundeführer bei einem RH-Training doch den überwiegenden Teil der Zeit damit beschäftigt, für andere Hunde als Helfer im Training zu arbeiten, und kann sich nicht ständig um den eigenen Hund kümmern.

 

 

 

Die Strecke zu unserem Bahnhof sind knapp 25 Minuten....die muss er aber öfter mal laufen ( ich würde ihn auch tragen, aber da hat er was gegen...), die Strecke zum THW mit ausgiebigen schnüffeln ca. 10 Minuten. Und Zugfahren kennt er ja eh. Der guck sich da kurz um, holt sich ein paar Leckerlies, legt sich auf meinen Rucksack und pennt....der ist da echt tiefenentspannt. Da er sonst nach 30 Minuten spazierengehen noch topfit ist denke ich dass er dann wirklich entspannt und nicht müde ist....

 

Naja, erkundet hat er nicht allzu viel......das OV-Gelände ist sehr überschaubar und davor waren das weniger als 5 x 10m. 

 

Nö, wenn ich ihn zu Hause wecke ( was ich höchst selten tue) ist der genauso eine Trantüte......der braucht erstmal zwei Tassen Kaffee ;) War mein erster Rüde aber auch.

 

Das Boxenwarten normal ist, weiß ich....habe ich normalerweise auch kein Problem mit. Aber gerade bei Neulingen (würde ich das anders machen. gerade wenn ich schon vorher nachgefragt habe und zur Antwort bekomme, dass er noch keine Boxen kennt.....

In dem Fall fand ich es aus zwei Gründen doof: Zum einen waren insgesamt drei Welpen dabei. Mit denen hätte man zwischendurch abseits durchaus auch andere Sachen trainieren können. Der eine Welpe (knapp 5 Monate) hat zum Beispiel in der Box sehr viel gebellt. Klar muss er lernen, auf der anderen Seite wäre es auch kein Drama gewesen, mit nur 4 Leuten Welpen ping-pong zu spielen und der Hund lernt dann mit seinem HF entspanntes zugucken....

Jaro war zum Beispiel von dem bellen total verwirrt und auch verängstigt. Klar, auch das muss er lernen. Aber vll. nicht gleich beim ersten Mal, wenn ich vorher schon erkläre, dass er mit anderen Hunden sehr vorsichtig ist und bei jeglicher Konfrontation erstmal auf dem Rücken liegt......

Zum anderen lag die Hündin von ihr mindestens vier Stunden in der Box.....auch wenn sie nicht verträglich ist, hätte ich sie dann mal kurz rausgelassen, wenn die anderen in der Box gewesen wären. 

 

Mir hat das ganze Gesamtbild auch vor der abfahrt nicht gepasst. Aber das sind tatsächlich Dienstinterna, die nicht ins Netz gehören....

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vermutlich werden sich da jetzt etwas die Meinungen teilen,

ich persönlich finde so ein Programm für einen 11-12 Wochen alten Welpen schon etwas zu viel ...

 

vor 7 Minuten schrieb Eifelkater:

Das Boxenwarten normal ist, weiß ich....habe ich normalerweise auch kein Problem mit. Aber gerade bei Neulingen (würde ich das anders machen. gerade wenn ich schon vorher nachgefragt habe und zur Antwort bekomme, dass er noch keine Boxen kennt.....

In dem Fall fand ich es aus zwei Gründen doof: Zum einen waren insgesamt drei Welpen dabei. Mit denen hätte man zwischendurch abseits durchaus auch andere Sachen trainieren können. Der eine Welpe (knapp 5 Monate) hat zum Beispiel in der Box sehr viel gebellt. Klar muss er lernen, auf der anderen Seite wäre es auch kein Drama gewesen, mit nur 4 Leuten Welpen ping-pong zu spielen und der Hund lernt dann mit seinem HF entspanntes zugucken....

 

Wenn Du Dich nach einer anderen Staffel umguckst würde ich das versuchen vorher zu klären wie das Training konkret abläuft und ob das zu Dir und Deinem Hund passt.

Am besten finde ich es, wenn man erst einmal ohne Hund hinfährt und sich in Ruhe die Staffel anguckt und bei einem Training mitmacht!

Dann hat man wirklich den Kopf frei und gerät auch nicht gleich in mögliche Konflikte wenn Sachen erwartet/verlangt werden die man nicht gut findet.

 

Ziel einer Rettungshundestaffel ist es ja immer Menschenleben zu retten.

Wenn ein Training wirklich gut und zielorientiert geplant und durchgeführt wird, dann bleibt währenddessen nur begrenzt Zeit, sich auf jeden Neuen der zum Probetraining mit einem Welpen kommt individuell einzustellen.

Ich finde es daher einfacher, wenn man sich vorher schon mal einen Überblick verschaffen kann und weiß was auf einen zukommt.

 

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