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Hundeforum Der Hund
Nebelfrei

ist euer Hund erwachsen?

Empfohlene Beiträge

vor 48 Minuten schrieb Graustufe:

Meine werden wohl nie erwachsen obwohl Amy schon 7 ist und Lumi nächsten Monat 4 wird. 

 

Musst du sie ständig managen? Was üssten sie noch lernen, um für d7ch als erwachsen zu gelten?

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Der Dicke ist mit seinen Acht Jahren erwachsen. Der macht sein Ding, hat so seine Ansichten und lässt sich auch nur in Ausnahmen umstimmen. 

 

Sammi ist ein Kindskopf, aber ich glaube das ist auch Typ bedingt. Obwohl sie ganz gerne ihr eigenes Ding macht, muss sie dennoch eigentlich permanent gemanagt werden, hat wenig impulskontrolle und scheinbar auch kein Empfinden für Gefahr (sie ist mal aufs Fensterbrett gesprungen und war drauf und dran aus dem offenen Fenster zu springen, weil sie meinen Schlüssel gehört hat). 

Ich bezweifle, dass sie jemals so in sich ruhen wird wie der Dicke.

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vor 9 Minuten schrieb Nebelfrei:

 

Und was unterscheidet das vom erwachsen sein? 

Achso. Das ernsthaftere Beschützen zähle ich schon unter “erwachsener“. Aber das allein reicht für mich jetzt nicht. Sozial interagiert er auch besser. Er macht aber einfach noch viele unreife Junghundsachen. Ich manage ihn draußen fast permanent. An der Leine zu 95%. Im Freilauf zu 75%. Geschätzt. 

 

Ich frage mich gerade, ob das mit erwachsen sein zu tun hat. Er wird manches nie ablegen. 

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vor 15 Minuten schrieb Nebelfrei:

 

Muss ein erwachsener Hund (oder Mensch) ruhig sein?

 

Dann wäre er für mich einfach alt und gebrechlich

 

 

Nein, natürlich nicht. Ist aber wohl (wie beim Menschen) eine Typfrage.

Es gibt ausgesprochen ruhige Charaktere, meine DSH war ab ihren mittleren Jahren wesentlich ruhiger, später absolut souverän- ein sog. Verlasshund.

Meine RR war ein "ernster" Hund, eigentlich von Anfang an, erwachsen könnte man das wohl nennen im Vergleich zu Enya.

Natürlich hat Enya schon einiges gelernt, was sie "erwachsener" im Sinne von berechenbarer in ihren Reaktionen gemacht hat.

Aber sie ist als ein begnadeter Hibbel. Und wenn sie das zwischendurch nicht ist, ist sie entweder läufig oder krank.

 

Das mit dem "alt und gebrechlich" ist wieder etwas ganz anderes

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Minyok: "Aber hallo! Ich bin erwachsen, ernsthaft und ein ausgeglichenes Naturell! smilie_out_092.gif.204f1fe5c5ba7e4d7c681d127e49c722.gif"

Tuuli: "Hier gibts nur einen albernen Kindskopf, der Hr. Fritz! smilie_girl_098.gif.217106c3c964ac0850e45fd1be6d30cd.gif"

Fritz: "Ihr albernen Monopolverächter! Ihr Thurn & Taxis Flegel! Euch stempel ich ab! Postkastenunrat, fletiger! pirate.gif.aba3b2221b2766bb8d85a6233b7b44f5.gif"

 

so weit

Maico

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vor 29 Minuten schrieb Nebelfrei:

 

Musst du sie ständig managen? Was üssten sie noch lernen, um für d7ch als erwachsen zu gelten?

 

Das hat nichts mit Erwachsensein zu tun.

 

 

This rapid evolution of dogs from wolves is an example of neoteny or paedomorphism, which are terms used to describe the rapid evolution of diverse dog breeds. As with many species, young wolves are more social and less dominant than adults; therefore, the selection for these characteristics, whether deliberate or inadvertent, is more likely to result in a simple retention of juvenile characteristics into adulthood than to generate a complex of independent new changes in behavior. (This is also true of many other domesticated animals.)

 

This paedomorphic selection naturally results in retention of juvenile physical characteristics as well. Compared to wolves, many adult dog breeds retain such juvenile characteristics as soft fuzzy fur, round torsos, large heads and eyes, ears that hang down rather than stand erect, etc.; characteristics which are shared by most juvenile mammals. These characteristics generally elicit some degree of protective and nurturing behavior across species from most adult mammals, including humans, who see these characteristics as “cute” or “appealing”. The example of canine neoteny goes even further, as various breeds are differently neotenized according to the type of behavior that was selected.

 

http://dr-trish.com/article-the-evolution-of-dog-breeds/

 

ff.

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Definieren wir erwachsen mit einer Referenz zu Wölfen? Meine Hunde sind keine Wölfe. Also interessiert mich es nicht, ob sie im Vergleich zu Wölfen erwachsen sind oder nicht. 

 

so weit

Maico

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vor 1 Minute schrieb mikesch0815:

Definieren wir erwachsen mit einer Referenz zu Wölfen? Meine Hunde sind keine Wölfe. Also interessiert mich es nicht, ob sie im Vergleich zu Wölfen erwachsen sind oder nicht. 

 

so weit

Maico

 

Deswegen schrieb ich schon auf Seite 1: als Hunde werden alle erwachsen, die allermeisten behalten aber ihre (gewollt) infantil/juvenilen Züge. ;) 

Es gibt aber Hundetypen, die typische Merkmale der Neotenie mehr verlieren/ gar nicht aufweisen als andere. Die meisten Haushunde werden de facto nicht "wirklich" erwachsen, verglichen mit Wildformen. Ist doch genau das Ziel der Domestikation gewesen. Dabei ergibt sich auch, dass ein weniger domestizierter Hund oder ein Mischling aus Wolf und Hund eine andere Reife durchmachen als ein "moderner Hund", der spezialisiert und angepasst ist. Die Neotenie des Hundes bietet ihm sehr viele Vorteile und hat neue Eigenschaften ausgebildet, über die sein wilder Verwandter nicht verfügt.

 

Erwachsensein hat beim Hund so oder so nichts mit Alleinebleibenkönnen oder Leinenführigkeit zu tun...

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vor 2 Minuten schrieb Hoellenhunde:

Es gibt aber Hundetypen, die typische Merkmale der Neotenie mehr verlieren/ gar nicht aufweisen als andere. Die meisten Haushunde werden de facto nicht "wirklich" erwachsen, verglichen mit Wildformen. Ist doch genau das Ziel der Domestikation gewesen. Dabei ergibt sich auch, dass ein weniger domestizierter Hund oder ein Mischling aus Wolf und Hund eine andere Reife durchmachen als ein "moderner Hund", der spezialisiert und angepasst ist. Die Neotenie des Hundes bietet ihm sehr viele Vorteile und hat neue Eigenschaften ausgebildet, über die sein wilder Verwandter nicht verfügt.

 

Das ist mir durchaus geläufig und bekannt. Dennoch wird grundlegend der Vergleich zum Wolf vollzogen. Wer sich darüber informieren will muss nur die einschlägige Fachliteratur lesen. 

 

Ich fände es spannender und vielleicht mit anderen Ergebnissen und Blickwinkeln versehen, wenn man einfach mal den Wolf als Wolf beiseite lassen würde. Wenn ich z.B. über Kinder aus beruflicher Sicht etwas über deren Reife aussagen muss, beziehe ich mich auch sehr selten (!) auf Schimpansen oder Orang Utans. Auch wenn ich Literatur von Goodall, de Wals und Co in meiner Bibliothek habe.

Und richtig ist, sowenig Erwachsensein irgendwas mit Leinenführigkeit oder ähnlichem zu tun hat, so wenig hat es bei Kindern und Jugendlichen etwas mit dem Lösen mathematisch physikalischer Fragestellungen zu tun.

 

so weit

Maico

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Ach das ist schwierig- ich definiere einfach mal, was ich für erwachsen halte:

-Erkennungsmuster Anlegen für Feind/Freund Modelle und um überhaupt Situationen und Möglichkeiten richtig einzuschätzen

-Überlegt Handeln

- Situationsangepaßt nicht nur eine Handlungsstrategie im Repertoire Haben

-Teamfähigkeit (Kooperation ist wichtiger als Konkurrenz)

-Fähigkeit Interessen zu vereinbaren/ Kompromisse einzugehen

-Intelligenter Ungehorsam

-Resilienz aufgebaut haben

- über viele Erfahrungen und entsprechend viel Wissen Verfügen

- Erkennen, was die eigenen wirklich wichtigen Interessen sind und diese Finden und Weiterentwickeln mit möglichst wenig Anleitung

So gesehen ist sie schon deutlich erwachsener geworden.

Bewacht und beschützt hat sie schon als Welpe- das war dann wichtiger als Spiel, obwohl es ihre Lieblingsbeschäftigung ist.

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