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Hundeforum Der Hund
HelenaE

Welpe Eingewöhnung und Alleine bleiben

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Hallo!

 

Bei uns soll diesen Sommer nach einem ganzen hundelosen Jahr endlich wieder ein Welpe einziehen!

 

Wir haben nun einen ganz tollen Wurf in Aussicht, da passt wirklich alles. Das einzige Problem ist, dass wir diesen Sommer eben schulbedingt 6,5 Wochen Urlaub haben, den Welpen aber erst ca. 1,5 Wochen nach Beginn der Ferien abholen können - da wäre sie dann genau 8 Wochen alt. In den letzten 2 Wochen sind wir im Urlaub, da dran lässt sich nicht mehr rütteln, es sei denn wir gehen einfach nicht hin, zahlen aber trotzdem. Nach dem Urlaub sind die Ferien ziemlich gleich wieder vorbei und wir müssen wieder arbeiten, dann müsste die Kleine so 4h lang alleine bleiben, unsere Nachbarin schaut aber zwischendrin immer wieder vorbei und lässt sie raus.

Jetzt zu meiner Frage: Meint ihr, das würde trotzdem funktionieren? Ist das für einen Welpen machbar, nach 2,5 Wochen Eingewöhnungszeit wieder weg zu fahren und nach ca. 5 Wochen Alleine bleiben üben direkt 4h mit Unterbrechungen alleine zu sein?

Ansonsten hätten wir auch noch einen Welpen in Aussicht, den wir direkt am Anfang der Ferien mit 10 Wochen holen könnten, dann hätte sie über 4 Wochen Eingewöhnungszeit vor dem Urlaub und 6 Wochen um das Alleine bleiben zu lernen...

Allerdings sagt der andere Wurf mir mehr zu, ihr kennt das sicher, das ist halt was das Herz will, und deshalb möchte ich gern wissen ob es nicht doch evtl möglich wäre mit meinem Traumwurf-Welpen :D Von den einzelnen Welpen können wir es schwer abhängig machen, die Jüngsten sind noch zu jung für eine Charakteranalyse und wenn wir uns nicht bald entscheiden, könnte die jetzt fast 8 Wochen alte Hündin schon weg sein...

Es ist ein Dilemma! :( 

 

Ich freue mich über hilfreiche Antworten!

 

Grüße von einer verzweifelten hoffentlich-bald-Hundemama ;) 

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Kurzform: nein, ich glaube euer Plan wird so nicht funktionieren. Könnt ihr euren Wunschwelpen nicht einfach länger beim Züchter lassen? Ich meine 8 Wochen ist ja wirklich das früheste was geht und muss nicht sein. Aber selbst dann sehe ich noch das Problem mit den 4 Stunden die der Kleine alleine sein muss...das wird wohl noch zu viel sein, so schnell klappt das nicht mit dem alleine bleiben. Wenn ihr unbedingt den Hund aus diesem Wurf wollt, würde ich den Züchter fragen ob der Welpe länger bleiben kann (was bei einem seriösen Züchter kein Problem sein sollte) und mir einen Plan B für's alleine bleiben lassen ausdenken. 

Ich hoffe natürlich trotzdem für euch das alles klappt :)

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vor 21 Minuten schrieb HelenaE:

nach 2,5 Wochen Eingewöhnungszeit wieder weg zu fahren

 

Und wo wäre der Hund während dieser Zeit?

 

Was ihr da plant, ist nicht urvertrauensfördernd, gelinde gesagt. Es hieße ja, den Hund mit 8 Wochen (das ist sehr früh... welche Rasse?) aus seinem gewohnten Umfeld zu holen, nach 2,5 Wochen den Hund wieder aus seinem nun neuen Umfeld holen, 2 Wochen wo?, nach den 2 Wochen wieder zurück in das halbgewöhnte Zuhause und dort dann gleich 4 Stunden am Tag allein? Ein Hund, der dann 12 Wochen alt ist?

 

Ganz ehrlich, ich würde auf den Urlaub verzichten, um dem Kleinen einen guten Start bei mir zu geben. Vertrauen, Bindung, Verlässlichkeit.

Es soll Hunde geben, die durch solche Verlust-Erfahrungen in der sensiblen Prägungsphase lebenslang mit Verlassensängsten zu tun haben. Das ist kein Urlaub der Welt wert.

 

 

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Ich würde einfach nächstes Jahr einen Welpen holen, dann könnt ihr alles planen und üben, ohne Urlaub ;)

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Ganz kurz: nein.

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Kann die Nachbarin nicht einfach komplett in der Zeit auf den Hund aufpassen? Ansonsten: 

Nein....

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Der Plan würde nicht mal mit einem erwachsenen Hund aufgehen, der schon an das Alleinebleiben gewöhnt ist. Auch da würde der Urlaub nochmal zu viel durcheinander bringen. Ein Welpe braucht einfach noch viel mehr Zeit um das alles zu lernen und mit "jemand schaut mal" ist es da nicht getan. Ihr könnt den Hund durch den Urlaub ja gar nicht auf den Alltag vorbereiten. Und ein paar Wochen reichen da bei einem Welpen generell nicht. 

 

Und auch @Eifelkaters Plan finde ich mit dem Urlaub nicht durchführbar, ich finde die Betreuung mit der Nachbarin müsste man eben auch erst mal üben, bevor sie dann nach dem Urlaub direkt klappen MUSS. Eine Chance sehe ich tatsächlich nur, wenn der Urlaub gecancelt wird UND eine Vollzeitbetreuung gefunden wird, die auch in der Lage ist einen Welpen mit zu erziehen, z.B. auch beim Thema Stubenreinheit. 

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vor 14 Stunden schrieb HelenaE:

mit meinem Traumwurf-Welpen :D Von den einzelnen Welpen können wir es schwer abhängig machen, die Jüngsten sind noch zu jung für eine Charakteranalyse und wenn wir uns nicht bald entscheiden, könnte die jetzt fast 8 Wochen alte Hündin schon weg sein...

 

erst einmal möchte ich doch noch als neuen User hier im Polar willkommen heißen und ich finde es super, dass ihr euch vorher Gedanken macht und nicht die Fragen stellt, wenn es schon zu spät ist.

 

Das euer Plan so nicht klappen  wird, ist ja schon genannt. Ich möchte dich noch kurz auf das zitierte hinweisen. Das ist leider sehr menschlich gedacht, ich verstehe das sogar, Traumwurf, tolle Tiere, dann noch mit perfekter Charakteranalyse, in den seltensten Fällen funktioniert das aber so. Ich möchte euch auch jetzt nicht negativ beeinflussen, es ist ja toll das ihr einen Hund haben möchtet und euch Gedanken macht, aber habt ihr wirklich alles bedacht, es ist auch eine sehr zeit-und nervenintensive Zeit, dass muss wirklich gut alles getimt und besprochen werden, damit ihr auch alles zusammen, 12,14 oder 16 Jahre ein super Team dann seid.

 

Hier im Forum sehen wir es halt sehr aus der Hundebrille, also was für den Hund gut ist und der Mensch und HH kommt dann dazu, ist aber nicht hier an allerster Stelle, beide Bedürfnisse sollen befriedigt werden, für uns aber eher zuerst die des Hundes.

 

Ihr werdet bestimmt einen besseren Weg finden und evtl. mit mehr Vorlaufzeit es besser planen können mit Urlaub etc. Hier wäre dann der Idealfall, dass man nicht zusammen Urlaub hat, erst der eine, dann der andere, somit wird das Zeitfenster für den ganz jungen Hund einfach vergrössert und ihr werdet davon alle profitieren.

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Also ich lese (erstmal) nirgendwo, dass sie den Welpen nicht mit in Urlaub nehmen würden...

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So ein Hundchen muß doch erst mal ankommen können. Bevor man überhaupt über Zukunftsprojekte wie Alleinlassen etc. nachdenkt.

Mit den Möglichkeiten, die aufgrund eurer feststehenden Planungen übrig bleiben, sehe ich nicht, dass ein Hundebaby eine adäqute Entwicklung nehmen könnte. Der Hund würde "verwaltet".

 

Es wäre einem Tier gegenüber fairer und würde euch bestimmt vor enttäuschten Illusionen bewahren, wenn ihr dem

"Projekt Hund" mehr Raum einräumen könntet.

Auch würde meiner Meinung nach kein verantwortungsvoller Züchter einen Welpen unter diesen Voraussetzungen abgeben.

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