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Hundeforum Der Hund
Milo16

Ich weiß nicht mehr weiter

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Hallo,

ich habe seit dem 30.06.2018 einen kleinen Welpen. Er ist jetzt 3 Monate alt.

Ich weiß momentan einfach nicht weiter. Ich habe mir seit Jahren einen Hund gewünscht und mich auch über ein Jahr ausreichend darüber informiert. Aber ich muss feststellen, dass die Praxis doch nochmal einen gewaltigen Unterschied zur Theorie macht. Ich weiß, dass die Anfangszeit schwer ist. Aber ich bin mir zu diesem Zeitpunkt nicht sicher, ob ich durch einen Hund so eingeschränkt sein möchte. Mir ist bewusst, dass er irgendwann stubenrein wird und auch Kommandos lernt. Aber ich glaube, dass ich die Verantwortung und die Zeit für einen Hund unterschätzt habe. Ich denke jetzt schon darüber nach, ihn wieder abzugeben. Die Entscheidung fällt mir wahnsinnig schwer, weil ich ihn wirklich lieb habe. Ich hab nur Angst, dass ich die Entscheidung bereuen werde und ihn vermissen werde.

 

Mir ist durchaus bewusst, dass mir die Verantwortung und Zeit, die ich für ihn aufwenden muss, vorher hätte klar sein müssen. Aber jetzt wo er da ist, merke ich erst, dass ich eingeschränkt bin und keine Zeit mehr für andere Dinge habe. Außerdem müsste er ab August 8h allein zuhause bleiben (die Zeit hat sich erst jetzt ergeben).

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Sei mir nicht böse, aber da der Kleine neben allen anderen Gründen ab August 8 Stunden alleine bleiben müsste, fände ich es fair so schnell wie möglich ein neues  Zuhause für ihn zu suchen. Ein so junger Hund schafft es keinesfalls 8 Stunden allein zu bleiben. Da müsste sich schon dauerhaft ein Hundesitter, Familienangehöriger etc. kümmern. 

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Bitte zurück zum Züchter.

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Das ist natürlich eine schwierige Situation. 

Wenn du dir sicher bist, dass es doch nichts für dich ist, musst du kein schlechtes Gewissen haben wenn du ihn an eine verantwortungsvolle Stelle abgibst - er ist so jung, dass er wahrscheinlich innerhalb von Tagen einen neuen Platz finden wird. Er wird dadurch keinen Schaden nehmen. 

 

Falls du ihn doch behalten möchtest, bräuchtest du für die 8 Stunden auf jeden Fall jemanden der ihn betreut. 

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Ich finde die Situation gar nicht schwierig, sondern eindeutig: Mensch und Hund, das passt nicht und es muss eine schnelle Entscheidung vollzogen werden, die innerlich ja schon getroffen wurde: für den Hund ein neues Zuhause suchen oder ihn - wenn möglich - dem Züchter zurückgeben und zwar umgehend. Jeder Tag ist wichtig für den kleinen Welpen.

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vor 41 Minuten schrieb Milo16:

Außerdem müsste er ab August 8h allein zuhause bleiben (die Zeit hat sich erst jetzt ergeben).

 

Das ist für mich das was am meisten Ausschlag gibt. Das kann der Kleine wahrscheinlich noch nicht leisten (zumindest ohne ganz arg darunter zu leiden). :( 

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Es gäbe die Möglichkeit, dass er tagsüber einige Zeit bei meinen Großeltern bleiben könnte. Aber ich denke eben, dass es jemand anderen gibt, der ihm mehr Zeit und Aufmerksamkeit geben kann.

mir zerreißt es wirklich das Herz, wenn ich daran denke, ihn abzugeben.

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@Milo16 

 

wir können dich gut verstehen und es spricht für dich, dass du dir Sorgen machst und es dir das Herz zerreist, aber dann möchtest du doch auch das Beste für den kleinen Hund.

 

Es paßt einfach nicht im Moment, ein hin und her mit vielen verschiedenen Menschen ist auch nicht so toll für den Kleinen.

 

Ist es nicht besser, er findet schnell ein neues Heim wo er ein tolles Hundeleben haben kann und 12, 14,16 Jahre  genießen kann. Das möchtest du doch auch für ihn, es geht bei dir jetzt aber leider nicht. Eventuell mal wieder später wenn sich deine Lebenssituation für einen Hund verändert hat.

 

Dass das weh tut, ist alle bewusst, jede Trennung fällt schwer, aber denk an die positive Zukunft für den Hund, er hat es verdient......

 

Aber diese Entscheidung kann dir auch keiner abnehmen, die muss man selber treffen für sich.

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Hallo, zuerst mal alle Ehren, dass du dir Gedanken machst ob es nicht evtl. eine Fehlentscheidung war einen Welpen anzuschaffen. Das schafft auch nicht jeder.

Für das Hundchen ist es jetzt noch leicht sich wo anders einzuleben, also eine schnelle Entscheidung wäre gut.

 

Ich nehme an du bist noch sehr jung und hast, neben dem Hund viele andere Interessen. Wenn der Hund bei dir bleibt wirst du dauerhaft, also so lange der Hund bei dir lebt,  Rücksicht auf ihn nehmen müssen. Seine Bedürfnisse werden sich ändern wenn er erwachsen wird, aber sie werden nicht weniger. 

Je nach Rasse benötigt er Beschäftigung und Auslastung und das regelmäßig.

Du wirst deine Tagesplanung immer am Hund ausrichten müssen, kannst nicht spontan nach der Arbeit oder Schule noch was mit Freunden unternehmen. Was machst du, wenn du in den Urlaub fährst? Mitnehmen? Da hast du wahrscheinlich, je nachdem wie der Hund drauf ist, noch mehr Einschränkungen als zu Hause. Schließlich ist der Hund dort fremd und bleibt vielleicht überhaupt nicht allein.

 

Sind deine Großeltern in der Lage einem Welpen gerecht zu werden?

 

Versteh mich nicht falsch, einen Hund zu haben kann eine wunderbare Sache sein, aber nur, wenn man das Leben mit einem Hund liebt und seine Bedürfnisse nicht als Einschränkungen empfindet.

 

 

 

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Ich bin jung (21). Mir war vorher bewusst, dass es Einschränkungen gibt, das ist klar. Mein Hauptgedanke ist wirklich, ob ich ihm gerecht werden kann und ob es ihm gut geht. Ich hätte nicht gedacht, dass es mir so schwer fällt, mich auf ihn abzustimmen. 

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