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Hundeforum Der Hund
Milo16

Ich weiß nicht mehr weiter

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Meine Großeltern haben auch schon auf den Labrador meiner Tante aufgepasst (auch mehrere Wochen). Im Sommer gehen sie regelmäßig in den Garten. 

Ansonsten gibt es in meiner Stadt auch einen Gassiservice, meine Eltern unterstützen mich auch.

Trotzdem habe ich Zweifel.

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vor 22 Minuten schrieb Milo16:

Ich hab die Verantwortung einfach komplett unterschätzt. 

 

Das passiert tatsächlich sehr vielen. Schön, dass du es erkennst und siehst, dass so nicht geht, das können sonst leider viele nicht zugeben. Vor allem für den Hund ist es d8ch auf Dauer nicht schön, dass er Schuld ist, dass die Freiheit weg ist. Es,ist ja auch so, dass er die nächsten 12 und mehr Jahre jeden Tag deine Fürsorge braucht.

Auch wenn ich nicht viel über dich weiss, denke ich es wäre für dich und den Hund besser, wenn du ihn wieder abgibst, deine Freiheit geniesst und vielleicht später, wenn es die Lebensumstände erlauben, wieder über einen eigenen Hund nachdenkst.

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@Milo16 Positiv ist ja schon mal dass du dir selbst eingestehen kannst, dass du dir dass Leben mit einem Hund (gerade mit einem Welpen) wohl etwas zu rosarot gemalt hast. 

Ehrlich gesagt wäre ich mit 21 auch noch nicht in der Lage gewesen mich um einen Hund so zu kümmern wie er es verdient. Meine Lebensumstände haben es erst vor 2 Jahren zugelassen einen Hund zu adoptieren und ich bin jetzt Ende Dreißig. Ich habe meine Ausbildung und mein Studium abgeschlossen,  war viel auf Reisen und hab so einiges erlebt.

 

Einen Hund zu haben bedeutet  Einschränkungen, jeden Tag! Aber wenn du und dein Leben soweit sind, dann macht dies Spaß und ist keine Belastung. Die alltäglichen Gassirunden  und Spaziergänge werden zur Entspannung vom Alltag. Der Urlaub mit Hund hat eine ganz andere Qualität als die Urlaube davor. Ich glaube es gibt hier im Forum auch einige die früh Hunde hatten und Ausbildung/Studium mit Hund gemanagt haben (vor denen ziehe ich echt den Hut) vielleicht können die mehr dazu schreiben. 

 

Aber ich glaube es wäre auch für den Hund das beste ihm ein Heim zu suchen, dass wirklich auf seine Bedürfnisse eingehen kann. 

 

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Manchmal passt es einfach nicht.

Für mich hat der Hund ehrlich gesagt gar keine Einschränkung mit sich gebracht (ist aber auch ein Langschläfer). So wie Du es beschreibst, klingt es ultra anstrengend. Bei mir hat einfach der Tagesablauf für den Hund gepasst. Er konnte mit zur Arbeit, jedes Wochenende feiern muss ich nicht mehr, draußen war ich schon immer gern etc. 

 

Ich denke auch, dass Du den Hund abgeben solltest, ich finde es gut, dass Du so ehrlich bist. 

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vor 29 Minuten schrieb Milo16:

Meine Großeltern haben auch schon auf den Labrador meiner Tante aufgepasst (auch mehrere Wochen). Im Sommer gehen sie regelmäßig in den Garten. 

Ansonsten gibt es in meiner Stadt auch einen Gassiservice, meine Eltern unterstützen mich auch.

Trotzdem habe ich Zweifel.

Aber bei dir würde es sich ja nicht um mehrere Wochen, sondern mind. um 2 Jahre handeln und wenn dann dein Berufsleben beginnt kennst du die Bedingungen auch noch nicht. Bei Vollzeit ist man, mit Arbeitsweg,  ca. 10 Stunden außer Haus. 

Ob du dann den Hund evtl. mit zur Arbeit  nehmen kannst ist mehr als ungewiss.

 

Hast du dich mal kundig gemacht was der Gassi Service kosten würde und ob du das dauerhaft finanzieren könntest?

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Ich habe mir mit 21 während dem Studium einen Hund geholt. Die Sache ist, ich habe die - objektiv betrachtet - vielen Einschränkungen, nicht oder selten als solche betrachtet. Mich erfüllt das Leben mit Hund und somit ist es mir gerade recht, dass ich mein Leben da drum organisieren muss. Es ist nicht so, dass es nichts anderes mehr gibt, aber klar gehen so manche Sachen nicht mehr.

 

Nach der Uni waren Unternehmungen nicht drin, der Rest des Tages gehörte dann dem Hund. 


Was Urlaub angeht ist man sehr eingeschränkt. Mit Betreuung würde ich nur kurz (inzwischen gar nicht mehr) verreisen, man will ja nicht den Hund 2 Wochen wo anders unterbringen. Mit Hund fallen viele Ziele weg. Auch so "Kleinigkeiten" wie nach einer Feier mal wo anders übernachten oder ein Festival besuchen gingen für mich nicht mehr. 

 

Finanziell haben sich meine Ausgaben sehr Richtung Hund verschoben, so dass für andere Interessen weniger Geld blieb. Dennoch wäre es im Studium niemals ohne die Unterstützung meiner Eltern gegangen, wenn hohe Tierarztkosten anstanden. 

 

Ausschlafen ist tatsächlich ein Thema, hängt aber vom Hund ab, ich kann durchaus bis 9 schlafen, was für mich schon quasi ausschlafen ist. Kenne aber andere Hundehalter, die auch am Wochenende um 6 oder 7 raus müssen. 

 

Spontane Unternehmungen sind schwierig bis unmöglich, da man eine Betreuung organisieren muss. 

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Aber alle Bedenken hin oder her, wenn du in deinem Leben unbedingt einen Hund möchtest kann man alle Probleme lösen, siehe Maddy und den anderen hier im Forum, welche sich während der Lehre oder dem Studium einen Hund geholt haben.

 

Wird aber alles zur Belastung und kleine Probleme türmen sich zu Bergen macht alles keinen Spaß und die Entscheidung zum Hund war auf alle Fälle zu früh.

Aber entscheiden  musst du das ganz allein für dich, evtl.  mit Hilfe deiner Familie.

 

Lass dir nur, dem Hund zuliebe, nicht allzu viel Zeit damit.

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Ich kann sehr gut verstehen, dass man als junger Mensch flexibel und frei sein möchte... wo mir das Verständnis allerdings fehlt, ist, dass man dann Eltern oder Großeltern einspannt, um seine Bedürfnisse (hier Hund während 8 Stunden Abwesenheit) zu befriedigen. Ich denke, dann sollte man einfach warten, seine Freiheit genießen und sich später eventuell einen Hund zulegen. Als - vom Alter her - potenzielle Oma würde ich auf jeden Fall NEIN zur täglichen Betreuung eines Hundes meines Sohnes sagen, da diese mein eingespieltes Leben mit Emma gravierend verändern und einengen würde. Hier würde ich mir auch meine Freiheit nehmen wollen, Emma und ich sind ein gut eingespieltes Team, flexibel (Emma macht alles mit), weshalb sollte ich das eintauschen. Also, ich denke, das Enkelkind sollte auch einmal überlegen, was es da den Großeltern zumutet und wie dies u.U. in deren Leben eingreift (z.B. Reisen).

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vor 9 Stunden schrieb Milo16:

Hallo,

ich habe seit dem 30.06.2018 einen kleinen Welpen. Er ist jetzt 3 Monate alt.

Ich weiß momentan einfach nicht weiter. Ich habe mir seit Jahren einen Hund gewünscht und mich auch über ein Jahr ausreichend darüber informiert. Aber ich muss feststellen, dass die Praxis doch nochmal einen gewaltigen Unterschied zur Theorie macht. Ich weiß, dass die Anfangszeit schwer ist. Aber ich bin mir zu diesem Zeitpunkt nicht sicher, ob ich durch einen Hund so eingeschränkt sein möchte. Mir ist bewusst, dass er irgendwann stubenrein wird und auch Kommandos lernt. Aber ich glaube, dass ich die Verantwortung und die Zeit für einen Hund unterschätzt habe. Ich denke jetzt schon darüber nach, ihn wieder abzugeben. Die Entscheidung fällt mir wahnsinnig schwer, weil ich ihn wirklich lieb habe. Ich hab nur Angst, dass ich die Entscheidung bereuen werde und ihn vermissen werde.

 

Mir ist durchaus bewusst, dass mir die Verantwortung und Zeit, die ich für ihn aufwenden muss, vorher hätte klar sein müssen. Aber jetzt wo er da ist, merke ich erst, dass ich eingeschränkt bin und keine Zeit mehr für andere Dinge habe. Außerdem müsste er ab August 8h allein zuhause bleiben (die Zeit hat sich erst jetzt ergeben).

Wenn Du den kleinen Knopf wirklich so lieb hast, gib ihn schnell ab, damit er ein glückliches Hundeleben genießen kann ;)
Du siehst das schon ganz richtig, Du hast weder die Zeit noch günstige Rahmenbedingungen für einen Hund.
In ein paar Jahren sieht das vielleicht anders aus und dann kannst Du ja einen 2. Versuch starten, aber so wie es jetzt ist, geht der ganze Kompromiss zu Lasten des Hundes, das ist nicht fair, wenn man bedenkt, dass er woanders ein tolles Hundeleben genießen könnte, bei Menschen, die optimale Voraussetzungen mitbringen ;)

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Wenn man vorher "hundelos" war, muss man sich auf jeden Fall erstmal umstellen. Ich habe anfangs auch manchmal geseufzt. Eine gute halbe Stunde früher aufstehen, damit das Hundi erstmal Gassi gehen kann, dann bei der Betreuung abgeben. Zum Feierabend direkt nach Hause, nix mehr mit irgendwo Rumtrödeln ... Kino, Ausgehen u.ä. nun, dann hätte ich ihn ja allein lassen müssen. Einkaufen nach Feierabend? Nix, erst nach Hause und lange Runde mit Hundi.

 

Zuerst waren es Einschränkungen, ich musste ja meine Gewohnheiten verändern. Nach ein paar Wochen war es einfach normal und keine Einschränkung mehr. Allerdings kann es natürlich passieren, dass Betreuungsmöglichkeiten wegfallen, dann wird es schwierig. Du hast dein Berufsleben erst noch vor dir, kannst also nicht denken: die paar Monate noch, dann hab ich so viel Zeit für den Hund, wie ich will.

 

Ich war ich sehr froh, als ich wenige Monate später in Altersteilzeit gehen konnte, denn genau das ist passiert: die Betreuung wollte nicht mehr, als der Hund in die Pubertät kam. Er ging dann ein paar Monate in eine HuTa, was allerdings schon einiges an Geld verschlang, da er 5 Tage à ca. 9 Stunden betreut wurde.

 

Es wird wohl klüger sein, wenn du den Hund wieder abgibst, am Besten an den Züchter.

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