Jump to content

Sinn und Unsinn von "Anfängerrassen"

Empfohlene Beiträge

Tina+Sammy   

Airedales kenne ich tatsächlich nur aus unserer "Wesenstestgruppe" :D

Da tauchen regelmäßig welche auf, in der Regel hatten sie einen Vorfall mit Menschen, bevorzugt Radfahrer.

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Fricco   

@Lemmy Das mag der Unterschied zwischen Leistungslinie und Schönheitslinie sein. Freundlich ist meiner auch, er hat auch keine Probleme mit Kindern. Jetzt mit 7 Jahren ist er auch nicht mehr so wild. In seiner "Sturm und Drang Zeit" hätte ich ihn nur Wenigen zum Spaziergang anvertraut, was inzwischen auch kein Problem mehr ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Myri   

Ich finde, wie es hier ja auch schon einige geschrieben haben, dass es durchaus "gefälligere" und schwierigere Rassen gibt. Wenn die Bezeichnung "nicht Anfängergeeignet" auch nur dazu führt, dass der entsprechende Interessent sich ausführlich IM VORFELD mit den Rasseeigenschaften und möglichen Problemen auseinandersetzt und für sich selbst entscheiden kann, ob so ein Hund was für den eigenen Charakter und Lebensbedingungen ist, hat diese Bezeichnung schon seinen Sinn erfüllt. Egal ob jmd schon einmal (andere) Hunde hatte oder nicht, ist die Hemmschwelle und damit die realistische Auseinandersetzung, ob man so einem Hund das richtige Umfeld bieten kann, sicherlich größer als wenn man denkt , Anfängergeeignet = einfach...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Tyrshand   

Ich finde man sollte Nordische auch noch einmal ganz klar von Asiaten abtrennen, obwohl sie auch zu der Gruppe der Nordischen gehören.

Der Akita zum Beispiel ist Japans größeres und stärkeres Gegenstück zum Airedale Terrier, er legt teils genau dieselbe Verbissenheit und Unerschrockenheit wie ein Terrier an den Tag und wurde einst zur Jagd auf wehrhaftes Großwild verwendet.

Was ich damit sagen will: würde den Akita und andere Japaner ganz klar von den Nordischen (Husky, Samojede und Co.) trennen.

Das ist gerade für Unerfahrene manchmal verwirrend mit diesen Obergruppen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Monique G.   

Ich persönlich finde schon das es Rassen gibt, bei denen die Konsequenzen aus Fehlern in der Erziehung deutlich unangehmer sind als bei anderen, grade für die Umwelt. Es ist schon ein Unterschied, ob der Labbi sämtliche Hunde freundlich belästigt oder Schäferhund die Hundewiese mal kurz und knapp auf seine Art aufräumt. Ein Chi ,der nicht Leinenführig ist und jeden Menschen anspringt gehört in eine andere Kategorie als eine Dogge die das selbe tut.

 

Meiner Meinung nach kommt es stark auf den Anfänger an. Es gibt Anfänger die schaffen sich einen Gebrauchshund mit gewisser Schärfe an ohne auch nur eine Minute drüber nachzudenken, das das kleine süße Fellknäul irgendwann 40 Kg wiegt und es gibt Anfänger die motiviert alles aufsaugen was sie lernen können und sich im Vorfeld mit dem Thema Hund intensiv auseinander zu setzen. Bei letzteren hätte ich keine Sorgen eine nicht Anfänger freundliche Rasse zu wählen.

 

Im Endeffekt startet man aber auch als erfahrener Hundehalter immer wieder neu , wenn man den Hundetyp wechselt. Mit der Podenco Dame meiner Freundin stand ich als flausch Hütehund Halterin genauso unerfahren dar wie ein Anfänger. Selbes gilt für Newton auch bei ihm musste ich an vielen Stellen absolut umdenken und Wege gehen die bei Naikey und Fino nicht sinnvoll waren für den Zwerg aber Gold richtig.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
acerino   
vor 3 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Eigentlich reicht eine realistische Einschätzung von einem selbst, die kriegt man natürlich leichter , wenn man schon etwas relative Erfahrung hat, z.B. wenn die Englische Bulldogge einem schon zu aktiv war,sollte man sich nicht undebingt für eine sportliche Rasse entscheiden.

 

 

 

Das ist für mich der Punkt, um den es geht.

 

"Anfängerrassen", ja der Begriff ist streitbar und es gibt sehr viele individuelle Befindlichkeiten/Eigenschaften/Umstände, die aus dem leicht zu führenden Hund bei Person A, einen schwierigen Hund bei Person B machen.

 

Aber ganz allgemein: mit einem Goldie (es tut mir leid, dass diese tollen Hunde immer als Paradebeispiel herhalten müssen, aber so ist es eben) macht man, wenn man wenig Ahnung von Hunden und vor allem seinen eigenen Bedürfnissen hat, wohl weniger falsch, als wenn man sich unter gleichen Voraussetzungen einen Shiba/Kangal/Border anschafft.

 

Es gibt eben Allrounder unter den Hunden, die Defizite ihrer Besitzer leichter verzeihen/wegstecken.

Was noch lange nicht heißt, dass sie per se einfacher wären.

Aber vielleicht einfach anpassungsfähiger an unbedarfte Besitzer. Und das ist im Grunde ne ziemlich tolle Eigenschaft.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
black jack   

Trotz "Hundeerfahrung" war ich Riesenschnauzeranfänger,

ich finde das vor auch"Erfahrene" sich bewusst machen müssen ,das Hunde so unterschiedlich sind ,das man eigentlich immer neu anfängt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Hoellenhunde   

Wie viele hier sehe ich es zwiegespalten: ein ambitionierter Anfänger kann offen für die Eigenheiten des Hundes sein, woran ein Erfahrener vielleicht scheitert; Hundeerfahrung kann sogar ganz schädlich sein.

 

Aber so viele ambitionierte Anfänger gibt es gar nicht. Viele unterschätzen schon den Pflegeaufwand für einen umgänglichen "Gesellschaftshund" und zerbrechen dann an einem anspruchsvolleren Hund.

 

Mich finde es schon gerechtfertigt, darauf hinzuweisen, dass manche Hunderassen tendenziell eben anspruchsvoller in der Haltung sind. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Hoellenhunde   
(bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb black jack:

Im übrigen werden gerade die Nordhunde in Not,selten im Umgang problematisch beschrieben (lest mal die Seiten).

 

Da möchte ich ganz kurz einhaken, bei diesen Vereinen wird immer innerhalb der Nordischen gesprochen. Für einen Husky "unproblematisch". Diese Unproblematik ist für einen Havaneserhalter ganz anders zu bewerten...

Oder wie du schreibst: bei den Vereinen für DSH werden die gleichen Eigenschaften als herausfordernd beschrieben. 

 

Das ist es eben. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Tyrshand   
vor 3 Minuten schrieb Hoellenhunde:

 

Aber so viele ambitionierte Anfänger gibt es gar nicht. Viele unterschätzen schon den Pflegeaufwand für einen umgänglichen "Gesellschaftshund" und zerbrechen dann an einem anspruchsvolleren Hund.

 

 

 

Genau das meine ich und das kann man nicht mal groß verübeln wenn sie keine total ambitionierten Anfänger sind weil man sich einfach von vorne herein schwer eine Vorstellung machen kann.

 

Zerbrechen oder ich finde auch einfach unzufrieden werden und versuchen diesen Hund dann in etwas rein zu pressen was eben nicht funktioniert, ihnen aber durch den heutigen Umgang und durch Aussagen von Hunde Trainern etc weiß gemacht wird: das ist alles Erziehungssache. Ein Hund ist ein Hund. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.