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Hundeforum Der Hund
Zurimor

Sinn und Unsinn von "Anfängerrassen"

Empfohlene Beiträge

Eifelkater, ganz ehrlich. So sehr ich Rütter nicht mag, sein Wissen ist bei Weitem nicht so beschränkt wie Millans. 

Diese USA-Erklärung reicht mir nicht. 

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Millan hat beschränktes Wissen? Millan hat Wissen? Millan - Wissen? 

 

Wir reden von der mexikanischen Grinsebacke, richtig? Hab ich was verpasst? Seit wann weiß der was? Und wenn, was? :ph34r:

 

so weit

Maico

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Er weiß wie man sich inszenieren kann...

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vor 2 Minuten schrieb Hoellenhunde:

Er weiß wie man sich inszenieren kann...

 

Was einem im Leben leider oft weiter bringt, als tatsächliches Wissen und Fähigkeiten.

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vor 2 Stunden schrieb Hoellenhunde:

Asiatische Spitze sind mit den europäischen nicht verwandt. Es wird hier ein Phänotyp bezeichnet.

 

Die einzige asiatische Spitzrasse mit dem Wort "Spitz" im Namen, nämlich der Japanspitz, ist sehr wohl mit den europäischen Spitzen verwandt.

Für alle anderen (vielleicht noch mit Ausnahme des Eurasiers, der da ja auch reingeworfen wurde) ist der Name der FCI-Gruppe 5, Sektion 5 tatsächlich ziemlicher Blödsinn, selbst wenn man nur nach dem Phänotyp geht. Stehohren und ein sich verjüngender Fang sind ja nicht spitztypisch sondern eigentlich "normal" im Sinne von ursprünglich. Vielleicht lag es an der über dem Rücken getragenen bis geringelten Rute, die der ursprünglich ja rein europäische FCI eben mit dem Spitz in Verbindung brachte. Auf jeden Fall ist der Sektionsname ziemlich einfallslos...

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Also meinen ersten eigenen Hund bekam ich mit 13 - eine irrsinne Mischung aus Irischem Wolfshund und Bouvier ( Mutter Bouvier, Vater, der Sohn IW/Bouvier) 86cm und 70kg, nervöser Sichtjäger mt ordentlich Schutzanlage, dazu intelligent ( zu intelligent für ne 13 Jährige) .... und definitiv kein "Anfängerhund", es gab aus der "Verpaarung" zwei Würfe, 12-14 Stück müssen es ca gewesen sein, zum Glück kam de Mutter zusammen mit dem zweiten Wurf dann auch ins Tierheim... drei wurden eingeschläfert wegen Beissvorfällen (vor 25 Jahren, da tickten die Uhren ja auch noch was anders)  Vielleicht sollte man das Anfängerhund durch anspuchsloser -nicht anspruchslos- ersetzen. 

 

Ich denke, es gibt schon Rassen, die von ihrer Veranlagung her, Fehler besser wegstecken, einen BC mache ich schnell und gutmeinend zum hibbeligen Junkie, einen Molosser mit nur einem Ideechen Druck zum "Beisser", weil der nunmal tendenziell eher nach Vorne löst.

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Mein erster Hund war ein Pudel, also ein Hund aus einer der Rassen, die als Anfängerhunde auch empfohlen werden. Ihn hatte ich aber auch zu einer Zeit, wo Hunde mehr so nebenher liefen, genau wie meine damaligen Pflegehunde, eine Airdale Terrier Hündin und ein Schäferhund. Bis auf den Jagdtrieb der Airdale Terrier Hündin, waren all diese Hunde lammfromm. 

Was zu der Zeit aber auch anders war, war, dass Hunde untereinander gar nicht so viel Kontakt hatten. Man ging vorwiegend Gassi an der Leine und fertig. Heute wird sowohl vom Hundehalter, als auch vom Hund viel mehr und andere Dinge erwartet, was auch einen gewissen Leistungsdruck ausüben kann. 

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(bearbeitet)
vor 56 Minuten schrieb pixelstall:

Also meinen ersten eigenen Hund bekam ich mit 13 - eine irrsinne Mischung aus Irischem Wolfshund und Bouvier...


Da kann ich fast mithalten. Mein erster eigener Hund war mein Schäferrotti. Der war bei den Nachbarn übrig, weil gerade als er geboren wurde die bescheuerten Hundeverordnungen Hals über Kopf verabschiedet wurden und keiner mehr was haben wollte, was nach Rotti aussah. Bis dahin waren die bei uns sehr beliebt, auch bei "normalen" Leuten. Genau wie DSH  (wir hatten welche in der Familie, aber für die war ich nicht zuständig.) Ich war damals zarte 17 und hatte allein die Verantwortung für den Hund (wohnte nicht mehr zu Hause). Darf man ja heute fast nicht mehr erzählen, in Zeiten von Anfängerhunden und co. Meine Freundin war sogar noch ein Jahr jünger und hatte einen Husky, den besten Kumpel von meinem Schnuffi. Ja, wir haben sicher nicht alles richtig gemacht. Aber das ist egal, ob man mit 17 oder 37 anfängt, man macht halt Fehler. Ich würde jedoch meinen, so unterm Strich haben wir die Hunde gut hinbekommen. Wir waren damals eine ganze Clique aus jungen Mädels mit Hunden, darunter z.B. auch noch ein DSH. Irgendwie war das alles damals normal, dass man als Jugendlicher einen eigenen Hund hatte.

Diese Geschichte mit den "Anfängerhunden" ist doch auch nur wieder so ein Internet-Ding. Seit man sich im Internet über Hunde austauscht, sind plötzlich alle möglichen Rassen nicht mehr für irgendwen geeignet. Ich halte das bis heute für Unsinn. Wenn man einen bestimmten Hund oder eine bestimmte Rasse haben will, dann soll man sich genau den oder die anschaffen und nicht "irgendwas zum Üben", mit dem man am Ende nichts anfangen kann. Das ist dem Hund gegenüber mehr als unfair!

Was mich halt auch immer wieder verblüfft ist, dass heute das geballte Wissen (und damit meine ich jetzt NICHT etwa uns im Hundeforum hier, es gibt genug andere Möglichkeiten, sich zu informieren!) heute wie Sand am Meer im Internet herumliegt und dennoch trauen sich scheinbar immer weniger Leute zu (oder traut man es halt immer nur den anderen nicht zu??? ;) ) mit dem Hund ihrer Wahl glücklich zu werden. Alle unsere Hunde von damals sind bei uns alt geworden, keiner wurde abgegeben. Man muss es dann halt auch wollen und durchziehen. Vielleicht liegt hier ja das Problem. Man erwartet heute einfach zuviel für zu wenig, das man investiert. Jeder Hund kostet Zeit und Nerven, bis er da ist, wo man ihn haben will. Der eine mehr, der andere weniger, aber das kann man schlecht an der Rasse festmachen. Und wenn man keine Lust hat, in so einen Plüschkumpel zu investieren, dann kann man auch einen Goldie super gut versauen. Ein perfektes Beispiel wohnt hier direkt gegenüber und kann halt zufällig keine Huskies leiden. Was natürlich keinesfalls das Problem der Halterin ist, sondern meins. Ich hab halt die falschen Hunde.. meint sie.

Und weil es vorhin hier aufkam: Alle Nordis wurden ursprünglich auch als Jagdhunde eingesetzt! Es gibt dazu schöne Dokus, wo man sogar in bewegten Bildern sehen kann, wie traditionsbewusste Grönländer (auch hier ist ja die Zeit nicht stehengeblieben...) die Grönis erst vor dem Schlitten laufen haben und einzelne dann losgemacht werden, wenn die Beute gesichtet wurde. Sibse sind ursprünglich absolute Allrounder. Dass man die in zweierreihen vor irgenwelche Gefährte spannt und sich dran erfreut, Blumentöpfe zu gewinnen, haben erst die Amis erfunden (die haben ja auch das Patronat bis heute). Man nahm sie, soweit man das heute noch rekonstruieren kann, zum Kuscheln mit in die Zelte, manche taugten als Wachhunde, andere zur Jagd... Allerdings haben die Amis die nun auch schon um die 100 Jahre in den Fingern und seitdem hat sich einiges getan. Die sind auch keine wilden Nomadenhunde mehr, wie die, die mal von Jakutien nach Alaska verschifft wurden. Denen wird halt immer wieder die elende Trapperromantik zum Verhängnis. Eigentlich sind die ganz normal.. die meisten lieben es, zu kuscheln und auf dem Sofa zu sitzen. Und jagdtriebig sind andere Hunde auch. Muss man entweder mit umgehen können oder man sucht sich halt gleich eine Rasse aus, die nicht so zum Jagen neigt.

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Wobei der Jagdtrieb bei den Huskies ja zumindest eher "Freizeitbeschäftigung" war. Ich glaube es wäre ziemlich doof, wenn so ein Schlittengespann plötzlich mitsamt Musher dem Wild hinterherhetzt. :rolleyes:

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vor 52 Minuten schrieb KuK:

Die einzige asiatische Spitzrasse mit dem Wort "Spitz" im Namen, nämlich der Japanspitz, ist sehr wohl mit den europäischen Spitzen verwandt.

 

Kleiner Exkurs:

 

Der Name "Spitz" ist kein Blödsinn, sondern wird kynologisch so verwendet. 

 

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Spitz_(Hund)

 

 

Warum der Japan Spitz im Gegensatz zum American Eskimo Dog zu den asiatischen Spitzen gezählt wird, verstehe ich selbst nicht. Er ist eigentlich ein "reiner Europäer".

Aber der Pharaoh Hound wird auch zu den ursprünglichen Hunden gezählt und hat nachweislich eher "modernes Blut".

http://www.kelb-tal-fenek.de/genetik.htm

 

 

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