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Hundeforum Der Hund
Achilles2005

Kommando "Kehrt" oder "Platz"

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Weiss jemand eine zuverlässige Methode einen Hund sofort platz machen zu lassen oder kehrt (so dass er sich von der Beute wegdrehen muss) machen, wenn er gerade jagbare Beute ins Auge gefasst hat? Ich habe nämlich gehört, dass es manchen Hunden so leichter fällt, als sofort umzudrehen.

Ich möchte nämlich auch nicht, dass es so weit kommt, dass er älter wird und so wie die meisten Huskys auf und davon ist und mal ein paar Stunden gar nicht mehr kommt. Eine gute Bekannte hat auch einen Husky-Mix, der bis zum 4 Std. unterwegs war und er hatte Glück nie von einem Auto erfasst worden zu sein. Sie hat es dann nach 1 Jahr aufgegeben und 3-4 x den Ferntrainer (Stromimpuls) eingesetzt. Seit dem stopt er schon bei der Vibration. Ich möchte diesen eigentlich nicht einsetzen und alles andere versuchen, wenn ich jedoch Angst um meinen Hund haben muss und er dadurch keine Freiheiten mehr hat, da er nicht von der Leine kann (dadurch auch keine Auslastung), dann würde mir keine andere Wahl bleiben. Ich hoffe ihr könnt mir dabei effizient helfen, denn solche Mittel möchte ich eigentlich echt nicht einsetzen.

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Ist ja lustig, gerade daran bin ich mit unserer Shelly, nach nem Tipp hier aus dem Forum, die letzten drei Tage am arbeiten und erste Erfolge zeichnen sich ab!

Ich arbeite im Moment mit der Schleppleine, ohne ist mir noch zu unsicher.

An bestimmten Stellen beim Spaziergang, meist da, wo wir schon mal Wild gesichtet haben und Shelly auch schon mal einen "Alleingang" gemacht hat, kommt das Kommando "Stop", das kennt sie allerdings schon bisschen länger.

Nun habe ich das Kommando "Sitz" mit eingebaut.

Wenn sie nach dem "Stop" stehen bleibt, rufe ich ihren Namen, sie dreht sich um und dann gibt es ein kurzes Sichtzeichen in Verbindung mit Kommando "Sitz".

Seit heute dreht sie sich von alleine um, ich brauche kein Sichtzeichen mehr geben, nur noch "Sitz", und sie sitzt!

Ich möchte aber noch nicht die Hand ins Feuer legen, wenn dann mal wirklich ein Wild kommt! :Oo

Aber an den Stellen, wo sie sonst ohne Leine immer einen Abgang gemacht hat und an der Leine wie dolle gezogen hat, können wir jetzt ganz normal passieren, halt mit Einbau der Kommandos.

Aber vielleicht hat hier noch jemand ne ganz andere und bessere Idee! :D

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Und wie bringt man "stop" zuverlässig bei?

Ich habe das Problem, dass Achilles mich teilweise wenn er etwas anderes im Sinn hat beim Rufen seines Namen total ignoriert und dann weiter sein Ding durchzieht. Ich meine wo ich weiss da ist es nicht so gefährlich läuft er frei aber ich weiss halt nicht, wie es sich in der Pupertät entwickelt. Hab da etwas Schiss vor um ehrlich zu sein. Und das Problem ist auch, dass er aus der Ferne das "Sitz" auch leider ignoriert. Wie bringt man das den von weitem bei?

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Ich denke, dass das Kommando "Stop" bei starker Ablenkung sehr schwer ist, da der Hund, wie du es bereits sagst, noch immer das interessante Objekt vor Augen hat.

Ich rufe auch mit "kehrt" ab. Das ist einfacher, weil mein Hund gelernt hat, dass ich bei "kehrt" auch sofort umdrehe und in eine andere Richtung spaziere. Dann bekommt sie schnell Panik, dass ich verschwinde. Das funktioniert aber nur, wenn eine starke Bindung da ist. Daran kannst du arbeiten, zusätzlich zum "Zuverlässigen Rückruf" (-Betonung liegt auf "zuverlässig", d.h. er gilt für alle Situationen!)

Ich habe meinen Hund zusätzlich auf die Pfeife konditioniert, die benutze ich auf weite Entfernungen und für Notfälle. Eine 2-Ton-Pfeife ermöglicht auch die Konditionierung auf ein sofortiges Platz.

Hier ein paar Tipps:

Der zuverlässige Rückruf

Es gibt 2 Möglichkeiten, den zuverlässigen Rückruf des Hundes zu trainieren:

„Bedingungsloser“ Gehorsam (klingt schon so unmöglich, wie es ist!)

Diese Methode setzt voraus, dass der Hundeführer von Anfang an 100%ig konsequent in der Erziehung seines Hundes ist. Ganz ehrlich, da müssen wir uns nichts vormachen: So durch und durch und in sich konsequent sind nur die wenigstens Menschen von uns.

Die meisten Hunde leben als (fast) vollwertiges Mitglied in der Familie. Dadurch entsteht meistens eine starke emotionale Bindung, die der Mensch zu seinem Hund bekommt. Und wer behauptet da noch, in jeder Situation konsequent zu sein? Und das auch noch bei einem „ach, er ist doch so niedlich“ kleinem Welpen? - Also: Thema abgehakt!?

BESSER:

Ein Garant dafür, dass der Hund zu jedem Zeitpunkt auf Ruf sofort zum Hundeführer zurückkommt, ist, dass genau dieser Platz – an der Seite von Frauchen/Herrchen – der schönste Platz auf der Welt für den Hund ist!

Wie erreicht man das? – Indem man in erster Linie an sich selbst arbeitet, nicht am Hund!

Wie sehen unsere Spaziergänge in der Regel aus? Der Hund läuft vorweg, geht seine Wege, wir laufen hinterher, meist allein in Gedanken oder im Gespräch zu zweit. In diesem Moment sind wir für den Hund unglaublich langweilig. Jetzt kommen von vorne Jogger – wir rufen den Hund, er soll heran kommen. Wie ist das für den Hund? Endlich passiert etwas Interessantes, es kommt jemand von vorn – und wir rufen ihn ab?! Wir haben uns doch die ganze Zeit nicht für ihn interessiert! Welchen Grund soll er haben, jetzt zu uns zu kommen?!

Oder: Viele Hundeführer rufen ihren Hund nur einmal – und zwar, wenn sie wieder am Parkplatz angekommen sind. Was lernt der Hund dadurch? – Wenn Herrchen/Frauchen rufen, ist mein Spaß vorbei, ich muss an die Leine bzw. wieder ins Auto.

Sicher, es ist für den Hundehalter schwierig, interessanter zu sein, wie ein davon hoppelndes Kaninchen …. aber nicht unmöglich! Wichtig ist auch, immer mit offenen Augen und „vorrausschauend“ den Spaziergang zu machen. In vielen Fällen kann ich den Hund vorher ablenken, wenn ich das Kaninchen zuerst gesehen habe. Die Chancen werden schlechter, je weiter ich den Hund voraus laufen lasse. Ist er ein Jäger, wird sein angeborener Trieb ihn immer erst einmal hinter Wild hinterher hetzen lassen, wenn dieses kurz vor seiner Nase und weit ab von unserer Kontrolle vor ihm wegspringt. Wichtig ist es, dass man den Hund zurückpfeifen kann und man sollte ihn gar nicht erst aus einem bestimmten Radius heraus lassen, wenn er zum wildern neigt. Wenn man ihn dann noch auf Spaziergängen beschäftigt, ihn also schon im Vorfeld ablenkt, so dass er gar nicht erst auf den Gedanken kommt, eine Fährte zu suchen, hat man schon einiges zur Schadensbegrenzung getan. Wenn nötig, muss anfangs mit einer Schleppleine gearbeitet werden. Es macht keinen Sinn, wenn der Hund immer wieder abhaut und man nichts dagegen unternimmt. Mit der Schleppleine lernt der Hund gleichzeitig, dass er sich nicht so weit entfernen darf und dass sie ihn auch noch unter Kontrolle haben, wenn er weiter weg ist.

Ablenken in einer brenzligen Situation kann man den Hund z.B. mit einem Spielzeug (wichtig: Spielzeug ist immer so interessant, wie der Hundeführer es macht/bewegt!), mit einem Futterbeutel + Signalwort oder alternativ mit einer mit Futter gefüllten (Tupper-) Dose, die man möglichst geräuschvoll schüttelt.

Dem Hund niemals hinterherlaufen! Versuchen, durch in die Hände klatschen oder ein ähnliches interessantes Geräusch seine Aufmerksamkeit zu bekommen, dann schnell in die entgegengesetzte Richtung laufen. Dabei weiter bewegen, nicht wieder (starr) stehen bleiben. Beim Heranrufen eine hohe Stimmlage benutzen – das finden Hunde toll. Alternativ kann ein Quietsch-Spielzeug verwendet werden.

Ist der Hund weg, ihn nicht ununterbrochen rufen – so weiß er nur, dass man noch in der Nähe ist und er sich keine Sorgen machen muss!

Die Situation immer abschätzen. Habe ich eine Chance, meinen Junghund aus dem wilden Spiel mit anderen Hunden zu rufen? Wohl eher nicht – daher ist es besser, abzuwarten, bis sich das Spiel beruhigt hat. Jedes Mal, wenn der Hund gerufen wird und er nicht kommt, wird die Konsequenz des Hundeführers aus Hundesicht schwächer. Da ist es besser, ihn gar nicht erst zu rufen. Ggf. hingehen und den Hund abholen.

Zusammengefasst:

Jedes Herankommen in der Übungsphase für den Hund zu einem Erlebnis gestalten!

Den Hund beim Spaziergang zwischendurch immer mal wieder rufen, obwohl nichts von vorne kommt, ihn mit besonderen Leckerchen überraschen oder ein tolles Spiel mit ihm machen!

Zwischendurch bekommt der Hund für ein gelungenes Zurückrufen (ggf. mit Pfeife und Napf) einen „Jackpot“ oder sein Lieblingsspielzeug (Prägespielzeug)

Dem Hund kann man nichts vormachen – freut euch ehrlich, dass er so gut hört. Kommt das Lob von Herzen, könnt ihr es besser rüberbringen und es wirkt beim Hund wie ein Jackpot!

Ich versuche meistens, unsere Spaziergänge als „Abenteuer mit Frauchen“ zu gestalten. Dabei zeige ich meinen Hunden z.B. einen Käfer, der auf dem Boden krabbelt, klettere mit ihnen auf einem Baumstamm oder auf eine Bank, zeige ihnen ein Eichhörnchen im Baum oder wühle (andeutungsweise!) mit ihnen einen Mülleimer durch. Sicher, die orbeikommenden Leute schauen mich ab und zu etwas komisch an…

Im Ansehen des Hundes steigt man auch, wenn man Futter findet, also „Beute macht“. Besonders souverän ist man dann noch, wenn man ihm das Futter überlässt! Dazu versteckt man einfach ein etwas größeres Leckerchen, z.B. im Laub, ruft den Hund heran „schau mal, was ich da habe…“, evtl. gemeinsam ausbuddeln.

Mein Ziel ist es, mich interessant für meine Hunde zu machen. Sie sollen lernen, dass bei mir immer etwas los ist und das sie was verpassen könnten, wenn sie nicht schnell heran kommen, wenn ich sie rufe. Für mich ich das der beste Garant, dass ich meine Hunde von überall abrufen kann, egal, was von vorne kommt!

Wer seinen Hund auf die Pfeife konditioniert hat, sollte immer mal wieder an der Konditionierung arbeiten. Das kann man z.B., in dem man den lecker gefüllten Hundenapf mal mit auf den Spaziergang nimmt und am Ende eine Abrufübung mit dem Hund macht. Oder ihn gelegentlich wieder mit der Pfeife zum Fressen heranrufen.

Die Pfeife sollte für Notfälle bzw. für weite Entfernungen sein. Den Hund nicht alle paar Meter heranpfeifen!

Die Konditionierung sollte letztendlich so aussehen, dass die Pfeife für den Hund lebensnotwendig wird! (Futter ist lebensnotwendig und Pfeife und Futter sind miteinander verknüpft)

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(bearbeitet)

@Angela, dein Bericht hört sich an, als wenn du jeden Tag mit uns unterwegs wärst! :klatsch:

Ich mache es genau so!

Ich hab Shelly mittlerweile so weit, dass sie im Radius der Schleppleine bleibt und sich immer wieder nach mir umdreht, ob ich nicht irgendwas interessantes mache (z.B. an nem Busch riechen! Mach ich aber nur, wenn mich keiner sieht! :prost: !!!!), oder ich "finde" was leckeres zum Essen, entweder Leckerchen, oder auch mal ne kleine Dose Leberwurst, die wir dann "brüderlich" teilen!

Als Schnee gelegen habe, hab ich auch "Schneeengel" gemacht: Hinlegen, Beine und Arme nach oben und unten bewegen, wenn man dann vorsichtig aufsteht, ist ein Engel im Schnee!

Meine haben sich auch hingelegt, und sich rumgekugelt!

Wenn der Spaziergang nicht mit Überraschungen gespikt ist, kommt Shelly auch auf dumme Gedanken und ist den Waldrand am absuchen, ob da nicht doch vielleicht ein Reh steht, dem man mal grad nachwetzen kann!

Ich hab die letzten Wochen, nachdem ich hier so tolle Tipps bekommen habe, so verrückte Sachen unterwegs gemacht, dass meine unterwegs nur auf ne "Überraschung" von mir warten und mich eigentlich nicht mehr aus den Augen lassen.

Allerdings muss man auch bereit sein, manchmal auch den Affen zu machen und nimmt auch mal ein verständnisloses Kopfschütteln von Spaziergängern in Kauf!

Aber was machen wir nicht alles für unsere Hundis! :D

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Oh ja, das klingt alles sehr logisch!!! Ich werde das wirklich mal versuchen mehr beim Spaziergang mit dem Hund zu machen. Aber manchmal wenn es abends schon dunkel ist läuft man halt seine Runde (lange) und ist froh im Warmen zu sein. An anderen Tagen kann man dann selbst nicht genug bekommen.

Ich hoffe echt, ich finde einen Weg. Ich rufe ihn ja oft einfach nur so ohne Grund ab, da klappt das toll, wenn es dann ernst wird, dann natürlich nicht. Wenn ein Mensch, Hund, Beute kommt ist es leider vorbei. Letztere muss aber in Sichtweite sein oder sie wird vom Strommasten gescheucht.

Er muss einfach kapiere, dass je mehr er hört, umso mehr Freiheiten hat er.

Meinst du in der Pupertät wird er schlimmer? Wenn es bleibt wie jetzt, können wir damit leben. Wenn es z.B. dunkel ist, dann weicht er mir kaum von der Seite denn er muss ja auf mich aufpassen...oder ich auf ihn???

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Ich benutze auch ein "Stop"-Signal, und zwar im Straßenverkehr. Wenn ich mit Atze laufe gehe ich mittlerweile auch an Straßen ohne Leine (keine stark befahrenen). Atze kann aber nich einschätzen, wann eine Gefahr droht und wenn er das Stop-Signal bekommt bleibt er auch stehen, bzw. dreht sich um und wartet. Das war für mich wichtig, damit er auch z. B. bei Hofeinfahrten hält, wenn jemand da raus will und nicht nur an Straßen...

LG

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ANGELA... danke, du hast mir viel Arbeit abgenommen.

Wollte einen langen Beitrag schreiben über die Wünsche, die ein Mensch an seinen Hund hat, und das, was er bereit ist dafür zu tun.

Es reicht halt NICHT, nur 2 Kommandos irgendwie in den Hund zu konditionieren, sondern es kommt in allererster Linie darauf an, welchen Stellenwert ich für den Hund habe. Und die meisten Hundeführer sind für ihre Hunde draußen einfach nur stinkelangweilig.

Kann jedem nur empfehlen, sich die arbeit zu machen, Spaziergänge zum Abenteuer zu machen. Dann klappt der Rest eigentlich von ganz alleine.

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Meinst du in der Pupertät wird er schlimmer? Wenn es bleibt wie jetzt, können wir damit leben. Wenn es z.B. dunkel ist, dann weicht er mir kaum von der Seite denn er muss ja auf mich aufpassen...oder ich auf ihn???

Wie alt ist denn dein Hund jetzt?

- Also, ohne dass ich das weiß, kann ich dir jetzt schon sagen, wenn du nicht weiter an deinem Hund arbeitest wird es sicher schlimmer!

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Hallo Angela,

ich wollte dir nur schreiben, dass du das toll beschrieben hast mit dem Spazieren gehen - sich interessant für den Hund machen, die Spaziergänge für unsere Hunde nicht zum langweiligen rumgehen" werden lassen usw.

TOLL, das du dir soviel Mühe gemacht hast und so ausführlich beschrieben.

Bei meiner ist es schon länger so, wenn ich für sie wohl mal zu langweilig bin beim Runde drehnen, dass sie dann zu mir kommt und meine Hand anstuppst - einfach so - ich vermute so nach dem Motto - "Hallo, hier bin ich. - Woll'n wir nicht was machen?"

Zum Thema "kehrt" oder "platz".

Das "kehrt" kennt sie so nicht - ich gehe einfach in eine andere Richtung (wenden, abbiegen oder so) und rufe - "komm", wenn sie etwas voraus ist - da sie ein "Schattenhund" ist, ist sie ganz schnell bei mir und geht mit mir in die andere Richtung. Eigentlich brauch ich auch garnicht rufen - sie merkt das - nur wenn ich möchte, dass sie wirklich sofort mit mir kommt rufe ich.

An "Kreuzungen" dödelt sie meist eh rum (schnüffel hier, schnüffel da) - guck, wo bleibst du Frauchen - na' welche Richtung heute?

"Sitz" und "Platz" machen, wenn sie weiter weg ist, sind wir am üben - sie geht immer noch ein paar Schritte in meine Richtung. Anfangs ist sie immer ganz zu mir kommen und hat sich vor oder neben mir hingesetzt oder hingelegt.

Wenn sie neben mir ist und ich sage "sitz" oder "platz" und ich gehe einfach weiter, ist es kein Problem, das geht wunderbar. Nur wenn sie weiter weg ist und da kommt eins der Kommandos, da ist sie immer noch am - "Vielleicht doch noch einen Schritt näher"

Statt "stopp" kennt sie das Kommando "halt" - das benutzen wir sehr viel - z.B. an Straßeneinmündungen, oder wenn ein Auto von einer Auffahrt runter will usw. und sie halt anhalten soll. Da wir viel mit dem Fahrrad bzw. Quad unterwegs sind und sie frei läuft, ist es sehr wichtig und war eins der ersten Kommandos, die wir ihr beigebracht haben.

Ich habe das an der Leine geübt. Selbst stehen bleiben und kurz etwas an der Leine rucken verbunden mit dem Kommando "halt".

Seit längerem ist es so, dass sie stehenbleibt und guckt uns an, bis von uns ein "weiter" oder "lauf" kommt oder wir weitergehen/-fahren oder ein Handzeichen kommt (schwenkender Arm nach vorne).

Wenn Sie an der Stelle verharren soll - dafür ist das "bleib". Das wir immer und überall benutzen, wenn sie irgendwo bleiben soll wo sie ist. Meist will sie z.B., wenn sie hinten im Auto ist gleich rausspringen, wenn die Klappe aufgeht - da muss vorher von uns ein "bleib" kommen, damit sie das nicht macht. Anders ist es, wenn sie auf der Rückbank sitzt - da wartet sie immer, bis sie ein Kommando bekommt.

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