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Hundeforum Der Hund
Liselotte

Dreht komplett durch

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Hallo ich bin neu hier. 

Ich habe ein Problem mit meinem Rüden. Er ist im März 2 geworden und ist eigentlich ein lieber ruhiger Kerl. Das kann sich aber schlagartig ändern wenn andere Hunde ihn - anmachen -. Sie kläffen oder ihn anders provozieren. 

Bin mir unsicher wie ich richtig reagiere. Dazu kommt noch, dass er auf Geräusche manchmal ängstlich manchmal aggressiv reagiert. 

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Willkommen im Forum!:)

Das ist so ein bißchen wenig Info, um dazu etwas zu sagen(für mich zumindest).

Also:

Gab es irgendeine Auslösesituation dafür- ein bestimmtes Ereignis?

Sind das primär Rüden , ist dein Hund intakt oder kastriert?

Wo kommt er her, gibt es negative (Vor-)Erfahrungen in der Vergangenheit?

Wie lange besteht die Geräuschangst, gab es hier bestimmte Auslöser?

Neigt er generell zur Angstaggression und wie hast du bisher darauf reagiert,( bzw. beschreibe bitte, wie und wann du in solchen Situationen reagierst)?

Wie gehst du sonst mit dem Hund um- welche Erziehungsmethoden bei welchem Alltagsprogramm?

Macht er das auch im Freilauf oder nur an der Leine?

Ist das nur an manchen Tagen, die stressig waren?

Das wären so ein paar Fragen zwecks weiterer Informationen, es gibt bestimmt noch mehr.

 

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Okay, dann fang ich mal an 8

Er kommt aus Zypern, hat aber keine traumatischen Erfahrung gemacht. Ist mit zwei Brüdern in einem deutschen Tierheim abgegeben worden und nach dem üblichen Check, kam er in eine Pflegefamilie mit 3 anderen Hunden, bis er ausreisen durfte. Anfangs etwas scheu, was sich aber schnell legte. Er verträgt sich mit unseren Katzen, mit einer ist er sehr innig. Hundeschule unauffällig, einmal von einem kleinen Rüden(kastriert) attackiert worden. Er kam darauf hin in eine andere Gruppe, also der Kleine. Gehen viel spazieren und nehmen den Hund einer Nachbarin mit. Alles friedlich und wenn es der Hündin zuviel wird, bringt sie ihm auch Manieren bei. Das Geschlecht ist eigentlich egal, sie dürfen ihn nur nicht anknurren oder ihn auf eine andere Art irgendwie reizen. Geräusche stören ihn im Haus und Garten so gut wie nie. Er schläft einfach weiter oder hebt mal kurz den Kopf. An einigen Tagen ist er ängstlich und reagiert an der Leine mit Fluchtverhalten und bellen und dann in der gleichen Situation von Anfang an sehr dominant.Mit Kindern hat er keine intensiven Erfahrung gemacht. Wenn wir Kindern begegnen schaut er, aber nicht sonderlich interessiert, dass ändert sich aber wenn sie anfangen zu schreien,dann lässt er sie nicht mehr aus den Augen und ist sehr angespannt. Er - soll - ein Mix aus Labrador und griechischem Hirtenhund sein. Er ist sehr massig und ist nicht kassiert. 

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Reagiert er auch auf aggressive Personen?

Könnte sein, daß da der Hirtenhund im Verhalten durchschlägt (Schutzverhalten), kann aber auch sein, daß ihn alles was er nicht genau kennt verunsichert und er mit Abwehr reagiert. Beobachte mal den Hund genau. Wann spannt er sich an? Fixiert er? Sendet er Beschwichtigungsignale?

Das sind alles Momente , in denen du reagieren kannst, bzw. wo du positiv verstärken und umlenken kannst- idealerweise bevor der Hund auslöst.

Wie ist seine Individualdistanz? (In welcher Distanz muß er bei knurrenden Hunden nicht auslösen)

Zeigen und Benennen wäre bei beiden Verhalensmotivationen ein guter Ansatz- am besten läßt du dir das von einem Trainer zeigen, vorab kannst du dich darüber im Forum informieren.:)

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Okay, dann fang ich mal an 8

Er kommt aus Zypern, hat aber keine traumatischen Erfahrung gemacht. Ist mit zwei Brüdern in einem deutschen Tierheim abgegeben worden und nach dem üblichen Check, kam er in eine Pflegefamilie mit 3 anderen Hunden, bis er ausreisen durfte. Anfangs etwas scheu, was sich aber schnell legte. Er verträgt sich mit unseren Katzen, mit einer ist er sehr innig. Hundeschule unauffällig, einmal von einem kleinen Rüden(kastriert) attackiert worden. Er kam darauf hin in eine andere Gruppe, also der Kleine. Gehen viel spazieren und nehmen den Hund einer Nachbarin mit. Alles friedlich und wenn es der Hündin zuviel wird, bringt sie ihm auch Manieren bei. Das Geschlecht ist eigentlich egal, sie dürfen ihn nur nicht anknurren oder ihn auf eine andere Art irgendwie reizen. Geräusche stören ihn im Haus und Garten so gut wie nie. Er schläft einfach weiter oder hebt mal kurz den Kopf. An einigen Tagen ist er ängstlich und reagiert an der Leine mit Fluchtverhalten und bellen und dann in der gleichen Situation von Anfang an sehr dominant.Mit Kindern hat er keine intensiven Erfahrung gemacht. Wenn wir Kindern begegnen schaut er, aber nicht sonderlich interessiert, dass ändert sich aber wenn sie anfangen zu schreien,dann lässt er sie nicht mehr aus den Augen und ist sehr angespannt. Er - soll - ein Mix aus Labrador und griechischem Hirtenhund sein. Er ist sehr massig und ist nicht kassiert. 

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Wenn er nicht an der Leine ist, geht er weg oder macht einen Bogen um Dinge die ihn stören . Ich bemühe mich immer Punkt genau zu loben. Kann es ehrlich gesagt nicht einschätzen wann er umschalten. 

Gestern zu Beispiel waren wir im Wald, Hund an der Schleppleine. Zwei Hunde kommen unangeleint, etwa 20 Meter vorher haben sie ihre Hunde widerwillig angeleint. Mein Großer guckt, aber normal denke ich. Die Hunde waren vielleicht 2 Meter an uns vorbei, ich denke,ist geschafft , toll. In diesem Moment dreht der kleine Hund um, knurrt, bellt und da ging es los. Was wahrscheinlich ja auch normal ist.. 

Dann kam ein Jogger, kein Problem. Der Zweite, ähnlich angezogen, ähnliche Statur ich denke oh Prima. Zu früh gefreut, meine Große vorne hoch und wollte hinterher. Ich weiß natürlich nicht was er gemacht hätte, aber schön ist das nicht. 

Auf aggressive Menschen sind wir Gott sei Dank noch nicht gestoßen. Denke aber wenn er angeleint ist, wird er böse. 

An das Hüteverhalten habe ich auch schon gedacht. 

Am Montag ruft die Trainerin zurück. Ich hoffe sie kann mir konkrete Tipps geben und mir sagen /zeigen was ich ändern bzw falsch mache. 

 

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Er kommt aus Zypern, hat aber keine traumatischen Erfahrung gemacht. Ist mit zwei Brüdern in einem deutschen Tierheim abgegeben worden und nach dem üblichen Check, kam er in eine Pflegefamilie mit 3 anderen Hunden, bis er ausreisen durfte. Anfangs etwas scheu, was sich aber schnell legte. Er verträgt sich mit unseren Katzen, mit einer ist er sehr innig. Hundeschule unauffällig, einmal von einem kleinen Rüden(kastriert) attackiert worden. Er kam darauf hin in eine andere Gruppe, also der Kleine. Gehen viel spazieren und nehmen den Hund einer Nachbarin mit. Alles friedlich und wenn es der Hündin zuviel wird, bringt sie ihm auch Manieren bei. Das Geschlecht ist eigentlich egal, sie dürfen ihn nur nicht anknurren oder ihn auf eine andere Art irgendwie reizen. Geräusche stören ihn im Haus und Garten so gut wie nie. Er schläft einfach weiter oder hebt mal kurz den Kopf. An einigen Tagen ist er ängstlich und reagiert an der Leine mit Fluchtverhalten und bellen und dann in der gleichen Situation von Anfang an sehr dominant.Mit Kindern hat er keine intensiven Erfahrung gemacht. Wenn wir Kindern begegnen schaut er, aber nicht sonderlich interessiert, dass ändert sich aber wenn sie anfangen zu schreien,dann lässt er sie nicht mehr aus den Augen und ist sehr angespannt. Er - soll - ein Mix aus Labrador und griechischem Hirtenhund sein. Er ist sehr massig und ist nicht kassiert. 

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vor 12 Stunden schrieb Liselotte:

Auf aggressive Menschen sind wir Gott sei Dank noch nicht gestoßen. Denke aber wenn er angeleint ist, wird er böse. 

An das Hüteverhalten habe ich auch schon gedacht. 

Hüteverhalten bezeichnet kynologisch eine Verhaltenskette aus dem Jagdbereich- es hat nicht die Bedeutung von "Behüten" sondern eher treiben. Um Verwechselungen vorzubeugen, ist es besser von Schutzverhalten zu sprechen (es gibt auch Herdengebrauchshunde, die beides machen).

 

Rechtzeitig Zeigen und Benennen, Bögen Laufen usw. bietet sich bei deinemj Hund wahrscheinlich an.

Was ist das für  eine Trainerin, bzw. mit welchen Methoden arbeitet sie denn?

Das ist wirklich in dem Zusammenhang sehr wichtig.

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Ich schalte mich aus Zeitgründen gerade nur kurz ein.

 

Für dich sahen die Jogger ähnlich aus. Für den Hund können das zwei ganz unterschiedliche Situationen gewesen sein. Vielleicht hatte die zweite Person Angst oder ein unruhiges Gangbild. Das reicht schon für manche Hunde. Es spricht einiges für Schutzverhalten. 

 

 

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Leider ist die Trainerin die wir hatten verletzungsbedingt ausgefallen. 

Ich musste mir leider eine Neue suchen. Montag erstmal schauen, wie, was, wo. 

Habe sie über Bekannte empfohlen bekommen, weiß aber nicht ob sie für uns in Frage kommt. 

Es ist alles etwas anders als bei meinen anderen Hunden. Die Hündin die mich vorher begleitet hat, war ein Mix aus Labrador(Vater) und Bouvier(Mutter). Wahrscheinlich muss ich mich intensiver mit dem Charakter von meinem Großen auseinandersetzen. 

Vielen Dank für die Gedankenanstöße. 

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