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Hundeforum Der Hund
Laikas

Besitzer stirbt: Wie kann man für seine Hunde vorsorgen?

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Es gibt ja viele ältere Alleinstehende, die Hunde haben. Nicht immer hat man Verwandte oder Freunde, mit denen man abmachen kann, dass die Hunde dort sicher und gut versorgt unterkommen. Bei älteren Hunden ist es dann nicht so leicht sie noch zu vermitteln, auch weil die Haltungskosten durch Tierarzt, etc. und der Pflegeaufwand im Alter ja höher werden.

 

Ich frage mich deshalb gerade, ob man in DE im Testament dafür sorgen kann, dass die eigenen Hunde auch finanziell versorgt sind, wenn einem was passiert.

 

Gibt es irgendwo Pensionen, die eine Art Altenheim für Hunde anbieten? Nützt aber wohl auch nicht viel, wenn man sich da was ausguckt und dann ist im Ernstfall gerade kein Platz mehr frei.

 

Kennt ihr da praktikable Lösungen?

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Ein sehr wichtiges Thema für Alleinstehende, auch jüngere :).

 

Du kannst sehr wohl testamentarisch einen Treuhänder für deinen Hund einsetzen. Am besten ist es aber - so habe ich es gemacht - schon vorab mit jemandem abzuklären, dass er den Hund übernimmt, dies testamentarisch festzuhalten und natürlich auch hochgerechnet einen Betrag für die entstehenden Kosten aus dem Erbe festzulegen. Für OPs habe ich eine Versicherung bei der Agila, hier kann man dann den monatlichen Beitrag einkalkulieren. Ich hoffe ja, dass Emma und ich noch lange gemeinsam leben werden, aber Sicherheit in der Planung für das Unvorhergesehene tut gut. Ein Hund kann übrigens nicht erben.

 

Ganz informativ: https://www.test.de/Das-Tier-im-Testament-Was-passiert-wenn-Herrchen-tot-ist-5017440-0/

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Schau dir das hier mal an:

https://www.omihunde-netzwerk.de/

 

speziell für ältere Notfallhunde.

 

Und sicher kann man testamentarisch etwas festlegen, um den Hund oder die Hunde versorgt zu wissen.

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vor 9 Minuten schrieb Juline:

Und sicher kann man testamentarisch etwas festlegen, um den Hund oder die Hunde versorgt zu wissen.

 

Das habe ich doch auch so geschrieben. Man kann nur den Hund nicht als Erben einsetzen, da er keine rechtsfähige, juristische Person ist. Von daher setzt man eine Person als Treuhänder für den Hund ein. Dieses "etwas festlegen" heißt, dass man testamentarisch abklärt, wer für den Hund sorgen wird und man zugunsten dieser Person dann auch einen Betrag festlegt aus dem Erbe für den Hund (Treuhänderschaft). Man muss also schon der Person, die sich um den Hund kümmern wird, einen Betrag vererben.

 

https://anwaltauskunft.de/magazin/leben/ehe-familie/das-haustier-im-testament-kann-ein-hund-erben

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Vielen Dank für eure Antworten, sehr interessante Links! :91_thumbsup:Gerade angeschaut: Sonnenhof Blomesche Wildnis - Ein Altersheim für Hunde

 

Da ist ja wirklich eine Menge möglich an Vorsorge und Regelungen im Testament, selbst wenn man gar kein Geld zu vererben hat. (Hab mich mal gewundert, dass selbst wohlhabende, alte Leute sich hier bei uns auf dem Land wirklich Sorgen machen und quälen mit diesen Gedanken um ihren zurückgelassenen Hund.)

 

vor 21 Minuten schrieb sibylle49:

 

Ah, hier kann man nochmal genauer lesen, dass "selbstverfasste" Testamente nicht immer im Sinne des Schreibers sind. Ein Besuch bei einem Juristen, dem man das mal vorlegt, wäre dann wohl auch nicht schlecht. Und das hier ist auch interessant:

 

https://www.test.de/Das-Tier-im-Testament-Was-passiert-wenn-Herrchen-tot-ist-5017440-0/

"Wenn der Tier­besitzer auf Nummer sicher gehen will, dass seine Wünsche umge­setzt werden, muss er sein Testament beim Nach­lass­gericht verwahren lassen. Dies kostet einmalig 75 Euro zuzüglich Auslagen und Mehr­wert­steuer."

 

Ja, stimmt, man könnte sich auch schon in jungen Jahren Gedanken darum machen. :)

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Finde ich ein wichtiges Thema, mit dem sich auch nicht nur ältere Leute auseinandersetzten sollten. Wir haben nach der Heirat sozusagen ein Rundumsorglos-Packet beim Notar gemacht. Ehevertrag, Erbvertrag (war uns wichtig, da mein Mann noch 2 Kinder hat), Patientenverfügung und Testament in meinem Fall, gerade wegen Emma. 

 

Darin ist auch festgehalten, wenn ich sterben sollte und meinen Mann etwas passieren sollte  z.B durch Unfall und sich nicht mehr um Emma kümmern könnte, dann wird meine Mutter bzw. dann mein Bruder für Sie sorgen und die Kosten sollen aus dem Erbe abgegolten sein. Dass alles ist auch hinterlegt, sodaß der Notar als Testamentsvollstrecker fungiert und dies prüft. 

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Wichtig ist dabei, dass die Erben (umd auch andere) es schon vorher wissen, so dass der Hund nicht vorübergehend irgendwohin kommt. Bis zu einer Testamentseröffnung kann es dauern.

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Ich werde fünf Katzen erben. Oder eben der Brackel, wie man es nimmt. Nicht lustig. Es sind halt echt fünf (5!) Katzen. 

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Wichtig ist dabei, dass die Erben (umd auch andere) es schon vorher wissen, so dass der Hund nicht vorübergehend irgendwohin kommt

 

Exakt, sowas bespricht man am besten so früh, wie möglich.

 

Wir haben testamentarisch festgelegt, bei wem und mit welcher finanziellen Unterstützung unsere Tiere landen,

falls uns mal was passiert. Ich bin mit dieser Lösung sehr zufrieden, denn wer nimmt ein Pferd,

wenn er die nächsten 20 Jahre Stallmiete und Tierarzkosten an der Backe hat.

 

Und beim Hund gab es eine fast zwansläufige Lösung,

bei der Mensch und Hund sich eh schon über die Maßn schätzen.

 

Ich würde ganz gerne 108 Jahre, aber wirklich wahrschinlich ist das ja nicht,

deshalb habe ich lieber alle Sachen geregeltund sogar meine Comic-Sammlung

dem Richtigen vermacht.

 

 

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vor 6 Stunden schrieb Nebelfrei:

Wichtig ist dabei, dass die Erben (umd auch andere) es schon vorher wissen, so dass der Hund nicht vorübergehend irgendwohin kommt. Bis zu einer Testamentseröffnung kann es dauern.

 

Guter Hinweis. Ich gehe mal davon aus, dass man das natürlich abspricht, wer den Hund bekommt und ob es demjenigen und dem Hund auch passt. Aber was ist, wenn man mit den Erben verkracht ist oder keiner von denen einen Hund möchte?

 

Man muss auch sicherstellen, dass man den Hund im Ernstfall noch am gleichen Tag aus der Wohnung holt. Also: Hinweis auf Hund und Kontakte für ihn ins Portemonnaie/Handy (?) legen, Versorgungsanweisungen auffällig in die Wohnung hängen (Kühlschrank, Pinnwand?). (Gibt es eigentlich noch Portemonnaies oder kommt sowas jetzt ins Smartphone?)

 

Ein etwas finsterer Gedanke: wann merkt jemand, dass man tot in der Wohnung liegt oder im Koma im Krankenhaus. Besonders bei Singles, auch wenn die noch jung und lustig unterwegs sind. Führt auch zur grundsätzlichen Frage, wie man als Mensch vernetzt ist und wie man seine letzten Jahre verbringen will/muss, betreutes Wohnen, Alten-WG. Ich würde es praktisch finden, wenn es ein Angebot im Netz geben würde, das automatisch merkt, wenn man seinen Rechner nicht mehr anmacht und dann jemanden zum Nachschauen schickt. Man muß ja nicht täglich eine Fahne raushängen, wenn es auch elektronisch geht. Gibt es das?

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