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Hundeforum Der Hund
MaddnKaa

Biss auf eigenem Grundstück

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Hallo und guten Morgen :)

 

Mir ist gestern was erschreckendes passiert. Ich bin gestern mi meiner Hündin (Alaskan Malamute) und einer Freundin mit deren Hund (ein kleiner Mischling) wie Täglich, Gassi gegangen. Die Hunde verstehen sich super und kennen sich schon sehr lange. Als wir allerdings zuhause angekommen waren, hat sich meine Hündin in unseren Garten verzogen und an einer Rübe geknabbert. Die Freundin mit ihrem Hund sind uns auf das Grundstück gefolgt, als meine Hündin plötzlich aufspringt und den kleinen Hund angreift. Blut lief keins, arg verletzt ist der Hund zum glück auch nicht. Der Arzt vermutet allerdings Blutergüsse und evtl einen Knochen angebrochen. Wir waren beide so derart erschrocken und konnten uns das nicht erklären. Vlt. Futterneid ? Sie kennen sich schon sehr lange und nie war irgendeiner der Hunde aggressiv. Hat jemand Erfahrung mit sowas ? Wie sieht das ganze rechtlich aus ( Versicherung / Arztkosten  )?
Danke schonmal

 

MaddnKaa

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Vielleicht Futterneid, vielleicht auch etwas territoriales, es ist ein Unterschied, ob sich Hunde auf neutralem Terrain oder bei jemanden zuhause begegnen.

Rechtlich weiss ich es nicht so genau, aber ich denke deine Haftpflichtversicherung wird dafür zahlen.

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Waren die Hunde früher schon zusammen im Garten oder bisher immer nur gemeinsam spazieren?

Es kann durchaus Futterneid der Auslöser gewesen sein. War die andere Hündin zum ersten Mal mit im Garten kommt auch territoriale Aggression als Grund in Betracht.

Rechtlich dürfte es auch Teilschuld hinauslaufen. Beide Hunde ungesichert im Garten im gegenseitigen Einverständnis der Halter

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Ja, das war das erste mal zusammen im Garten, die kleine war angeleint, meine Hündin frei. Danke schonmal für die Antworten. Ist sowas normal von einem Hund ? Solch ein verhalten ? Kann man das abtrainieren, oder ist das einfach in einem Hund drin ? 

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"Normal" ist immer so ein großes Wort.

Normal ist im hundlichen Verhaltensrepertoire vieles, auch wenn es vom Besitzer nicht erwünscht ist.

 

Trainierbar ist vieles. dabei müsste man zuerst einmal die Frage klären, was der tatsächliche Auslöser für die Attacke ist. Bei Ressourcenaggression sollte man anders vorgehen, als bei Terrirotialaggression.

Prinzipiell würde ich mir aber die Frage stellen, ob es den Aufwand wert ist.

Wenn es draußen keine Probleme mit anderen Hunden gibt, sollte man überlegen, ob es so häufig vorkommt, dass fremde Hunde auf dem Grundstück sind und ob man das für die Zukunft überhaupt möchte.

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Für einen Malamuten überhaupt nicht unnormal. 

Im eigenen Zuhause können die durchaus so reagieren auf andere Hunde. 

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Wie alt ist denn die Malamutin? Ich kenne eine, die in einer ähnlichen Situation ähnlich kurzen Prozess mit einer meiner Hündinnen gemacht hat. In dem Fall war es sehr eindeutig ressourcenbedingt. So ein Verhalten zeigen sie aber, wenn überhaupt, meist erst ab einem gewissen Alter. Deshalb die Frage. Bei o.g. Hündin sehe ich da nicht viel Potential, dieses Verhalten in den Griff zu kriegen. Da hilft nur, besser aufpassen und auf sowas vorbereitet sein. Das heißt nicht, dass es bei Deiner auch so ist. Nur, dass es in manchen Fällen relativ aussichtslos ist und man dann nur vorbeugen kann, dass so etwas nicht wieder passiert.

Was die Versicherung betrifft: Schildert den Fall Deiner Versicherung. Du und Deine Freundin werden vermutlich gebeten, eine schriftliche Darstellung abzugeben. Ich gehe davon aus, dass ihr ca. 50% der TA-Kosten erstattet bekommt. So war es mal bei uns, als mein Hund sich mit dem Rüden eines Freundes gebissen hat und ich habe es auch schon von anderen so mitbekommen. Wir waren allerdings draußen unterwegs und nicht auf einem Grundstück. Ob das einen Unterschied macht, weiß ich nicht. Als Hundehalter hat man immer eine Mithaftung, auch wenn der eigene Hund gebissen wurde. Ist bekloppt, aber ist so. Deshalb läuft es vermutlich auf 50% raus. Du kannst ja abwägen, ob es sich lohnt oder ob Du die TA-Kosten selber zahlen willst. Hochgestuft wurden wir deshalb nicht, aber das ist vielleicht von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich.

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Am ‎19‎.‎07‎.‎2018 um 11:52 schrieb MaddnKaa:

Ist sowas normal von einem Hund ? Solch ein verhalten ? Kann man das abtrainieren, oder ist das einfach in einem Hund drin ? 

 

Ja, völlig normal.

 

Abtrainieren ist insofern schwierig, als dass du riskante Situationen für`s Training brauchst und wenn nicht für`s Training, dann um zu schauen, ob das Training erfolgreich war. Du lässt also (auch evtl. im Glauben, das Verhalten sei "abtrainiert") in Zukunft potentiell gefährliche Situationen zu -die im schlimmsten Fall mit schweren Verletzungen oder sogar tödlich enden können.

 

Allein deshalb würde ich zum Akzeptieren dieses hündischen Verhaltens und zu geschicktem Vermeidungs- Management raten.

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