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Hundeforum Der Hund
Naschkatze

Die Sache mit der Daumenkralle

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

 

Fräulein Hund hat es mal wieder geschafft sich die Daumenkralle der rechten Pfote abzureißen. Das ist nun das vierte Mal in eineinhalb Jahren. Und das finde ich ganz schön enorm. Bei jeder Behandlung und Untersuchung wurde nichts außergewöhnliches festgestellt, was erklären würde warum es immer diese Kralle trifft und warum sie jedes Mal direkt abreißt. Einzige Auffälligkeit ist, dass die Kralle "unkontrolliert" wächst. Ich musste Finchen noch nie die Krallen schneiden, bis auf eben jene Daumenkralle. Die hört einfach nicht auf zu wachsen und würde vermutlich weiß Gott wie lang werden, würde man da nicht hin und wieder ein Stück abknipsen.

 

Hat das schonmal jemand bei einem Hund gehabt und/oder hat eine Ahnung was das sein könnte? Und vor allem was man dagegen machen kann? Die TÄ sprach auch schon von der Option die Kralle zu amputieren, aber das möchte ich eigtl nicht, außer alle Stricke reißen.

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Mmhhhh. Bei Khan wachsen die Wolfskrallen stärker.  Die werden regelmäßig abgeknipst. Aber passiert ist damit noch nie etwas. Zum Glück! 

 

Amputation begeistert mich persönlich auch weniger. 

Was ist wenn du immer kuckst dass sie schön kurz bleibt  (was du ja wahrscheinlich schon machst) und sie im Zweifelsfall leicht unterpolsterst und mit nem Stück Tape oder ner enganliegenden Socke o.ä. was unten offen/abgeschnitten ist fixierst/sicherst? 

.... was besseres fällt mir gerade nicht ein..... aber 4x in 1,5 Jahren ist schon oft.....

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Arvid hat sie sich  immer wieder abgerissen. 

Vorzugsweise im Urlaub, fern der Zivilisation  :).

 

Vor zwei Jahren hörte es einfach auf. ....es gab auch keine  vernünftige  Erklärung. 

 

Die Schutzmaßnahmen nutzen  bei Arvid nIX. 

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Erstmal gute Besserung an Finchen.

 

Vielleicht kannst du noch etwas genauer werden, bezüglich wann die Kralle ausreißt? Lauft ihr viel Asphalt bzw. Steinboden, oder eher Gras, Wald und Sand? Quinta läuft sehr viel Steinböden, sie mag meist nicht so gern im Gras laufen, daher läuft sich das ganze eigentlich immer "von selber" ab, ich musste daher auch nur einmal mit der Schere ran, als sie sich mal längere Zeit schonen sollte. Vielleicht wäre da die Überlegung mehr über Steinwege zu laufen, wenn das noch nicht der Fall sein sollte.

 

Ich bin eigentlich zwar nicht so der "Fan" von Amputationen bzw Kupierung, finde sie aber in gewissen Situationen durchaus sinnvoll. Jagdhunden werden die Daumenkrallen auch amputiert, damit sie sich diese eben nicht abreißen und sich schmerzhafte Verletzungen zuziehen.

Eine Boxerdame hatte sich immer wieder die Rute gebrochen, wenn sie mit der Rute gewedelt hat und damit gegen Tischkante oder Türrahmen gedonnert ist. Die Besitzer hatten sich dann auch für das Kupieren der Rute entschieden. Zum Wohle des Hundes, da sich Tische und Türrahmen eben nicht vermeiden lassen. Wenn das für Finchen eine Belastung darstellt, würde ich die Option gar nicht sooo negativ ansehen, da sie die Kralle ja nicht zum Leben benötigt.

Ich hoffe aber auch, dass die hier vielleicht noch andere User weiterhelfen können. Operationen sind immer so unnötig :(

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@Lyris Das mit dem Tape ist eine sehr gute Idee :35_thinking: Denke nur, Fräulein Hund wird davon nicht begeistert sein. Werde das aber nach erfolgreicher Heilung mal langsam antesten. Denn allmählich trau ich mich gar nicht mehr sie toben zu lassen.

 

@black jack Freut mich dass es für euch ein Ende fand, aber dass es bei Finchen auch so läuft - darauf verlass ich mich lieber nicht ^_^

 

@Shyruka Es passiert immer beim Rennen. Die ersten drei Male über Steinboden, jetzt wars eine Wiese. Sie rennt eher tiefergelegt, wenn du verstehst was ich meine :lol: Ich hatte schon überlegt ob es daran liegt, nur müsste dann ja auch die andere davon betroffen sein.

Insg laufen wir sehr gemischt. Von Asphalt über Stein, Erde und Wiese bis hin zu Sand, Schotter, Kies ist alles dabei. Die Daumenkralle berührt aber auch nie den Boden, daher kann sie die nicht ablaufen wie die anderen.

Eine Belastung ist es definitiv wenn die Kralle abreißt (für alle Beteiligten :P), aber ansonsten macht die Kralle keinen Ärger.

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Bekannte hat einen Verband am Beinchen an ihrem Hundeknirps (3kg Hündchen) mit einem abgeschnittenen Finger von einem Gummihandschuh geschützt. Hat gut geklappt.  Das müsste doch auch gehen. ..... so als alternative zu Socken oder Tape.....

 

 

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Gute Besserung dem süßen Finchen.

Helfen kann ich leider nicht, da kein Erfahrung mit abgerissenen Krallen.

 

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Akuma ist "das" jetzt vor Kurzem passiert (allerdings nur die Spitze; diese stand dann weg, das "Leben noch intakt, aber ohne Horn drumherum - das Wegstehende habe ich selbst abgezwickt, desinfiziert und verbunden.)

Ich habe das noch nie erlebt und deshalb ist das schon ungewöhnlich. 

 

Obwohl Akuma seine Pfoten als "heilig" erachtet, hat er sie einbinden lassen; vielleicht "sieht" es Finchen ja auch "ein" mit dem Tape.  

 

Amputieren ist schon ein starker Schritt, denn Hunde brauchen ihre Daumenkrallen eigentlich; zum Greifen/Festhalten, Buddeln usw. 

 

 

@Lyris

Khan hat Wolfskrallen? Ungewöhnlich für japanische Hunde. :huh:

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Fusselchen reißt sich mit schöner Regelmäßigkeit die Daumenkrallen ab, natürlich IMMER mitten in der Botanik und am besten Sonntagabend. Sie hat aber auch ein enormes Tempo drauf, wenn sie da irgendwo hängen bleibt ist es vorbei mit der Kralle. Man kann die bei ihr auch nicht richtig kurz schneiden. Sie hat ja helle Krallen und man sieht, bis wohin das Blutgefäß geht. So ist die Kralle max. "halbkurz" und ich hab immer Schiss, dass sie sie sich wieder abreißt. Eine Lösung hab ich dafür bisher auch nicht und ich weiß auch nicht, warum das bei ihr so ist. Ich habe wirklich schon drüber nachgedacht, die amputieren zu lassen, aber in letzter Zeit hält sich die Häufigkeit in Grenzen. Das letzte Mal müsste so vor ca. 9 Monaten gewesen sein. Nun ist sie ja auch schon acht und ich hoffe einfach drauf, dass sie altersbedingt ruhiger wird und sich das Problem damit erledigt.  Die Amputation ist natürlich nicht schön, aber wer weiß, ob sie beim nächsten Mal auch so viel Glück hat, wie bisher, oder schlimmeres passiert. Sowas kann sich ja auch mal böse infizieren. Eine der Hündinnen meiner TÄ hatte sich eine Kralle an einem anderen Zeh abgerissen. Das heilte und heilte nicht und zum Schluss musste der Zeh ab. :( Meine Überlegung dazu ist bisher, dann vielleicht lieber unter kontrollierten Bedingungen (also OP) ab damit, dann macht's keine Probleme mehr.

 

Mein Importgemüse kam ohne Daumenkrallen. Um solche Probleme zu vermeiden, werden die dort direkt bei den Welpen kupiert. So, wie es gemacht wird, ist es natürlich nicht gut und ich habe das früher auch schlimm gefunden, dass die überhaupt abgeschnitten werden. Da hatte ich aber auch noch keinen Hund, der sich die Biester regelmäßig abreißt. Ich verstehe inzwischen den Sinn dahinter, nachdem ich jetzt oft genug mit bluttriefendem Fusselchen in der Pampa stand und Angst um meinen Hund hatte wegen Infektionen etc.

Ich habe es eine zeitlang mit Tapen versucht, aber auf die Dauer ist das auch nix. Jedes Mal den Hund bandagieren, bevor man loszieht ist auch für alle Stress.

Vielleicht kannst Du ja nochmal mit der Tierärztin zusammen genau das Für und Wider einer Amputation abwägen. Ich dachte auch immer, denen fehlt was ohne Daumenkralle, aber mein daumenloses Chiccilein ist mit ihren Pfoten 10x geschickter als das Fusselchen. Ich glaube, es hat wenig Einfluss darauf, wie die ihre Pfoten benutzen können. Sie kann alles festhalten und buddeln wie blöde. Ihre direkten Verwandten laufen Mitteldistanzrennen ohne Daumen (200 bis 300 Meilen), aber auch die Langdistanz-Hunde aus anderen Kennels haben keine Daumenkrallen. Also alles gut, was die Sorgen betrifft, dass ihnen ohne Daumen was fehlt.

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vor 9 Minuten schrieb Hoellenhunde:

Khan hat Wolfskrallen? Ungewöhnlich für japanische Hunde. :huh:

Jup. Habe ich schon ein paar mal gesagt bekommen.  Sie sehen aber auch irgendwie anders aus ...... 

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