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Hundeforum Der Hund
HansMueller

Zwei Rüden

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Bei der ersten Begegnung hat ein älterer intakter Hovawart-Rüde (4 Jahre) einen sehr unterwürfigen jungen Labrador-Rüden (1,6 Jahre) immer wieder sehr deutlich dominiert und steigerte sich auch mehrmals lautstark und körperbetont hinein. Der Hovawart-Besitzer wirkte sorglos, griff immer wieder ein und meinte, daß sein Hovawart einfach sehr dominant sei. Richtig beissen würde er aber nicht – das hat er bisher nur einmal – in einer Situation wo er es hat kommen sehen und den anderen Besitzer auch gewarnt hatte. 

 

Ist das ein Sozialkontakt den ich in Zukunft zulassen oder gar suchen sollte, weil der junge Labbi etwas gutes von so einem dominanten Hovawart lernen kann oder weil sie sich vielleicht noch anfreunden könnten? Jemand meinte mal, daß ich bei so Rüden-Geschichten nicht eingreifen bräuchte, auch wenn es übel aussieht/klingt – würde halt dazugehören. 

 

Morgen findet vermutlich die zweite Begegnung statt, die ich filmen würde. Es sei denn ihr würdet mir jetzt von weiteren Begegnungen abraten.

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Also halte ich mich eigentlich ehe von Leuten fern, die von der Dominanz ihrer Hunde erzählen.

Kann sein, daß der Hund gar nicht so schlimm ist und der Jungrüde als zu "einschleimend" empfunden wurde. Mein Hund kann mit ständigen Unterwerfungsgesten auch nichts anfangen und sucht sich dann anderen Kontakt, spontan hört es sich nicht so an, als würde da wechelseitig voneinander gelernt.

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Halter erzählen oft eine Menge, da würde ich nicht so viel drauf geben, sondern lieber die Hunde beobachten. :) Den Begriff "Dominanz" finde ich auch nicht schlimm, ich bilde mir ein, ich weiß was der meint, und darum geht's doch.

 

Schau doch mal, wie dein Hund reagiert, wenn ihr den anderen trefft. Macht er schon beim Hinlaufen Anstalten auszuweichen und will lieber woanders hin? Dann würde ich den anderen eher meiden, also deinen nicht absichtlich noch immer hinschleppen, um sich was auf die Mütze geben zu lassen. Wenn deiner aber sagt, ok, das nehme ich auf mit dem, dann kann er schon lernen, wie man Kräfte misst und wann es ernst wird und er sich besser klein macht. Gibt im Hundeleben eben auch "solche" und ich finde es besser, wenn ein Hund auch mit schwierigen Artgenossen umzugehen weiß. Ansonsten habe ich die Regel, dass kein Hund den Watschenaugust geben muss und entscheide nach Gefühl, ob ich es trenne.

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Was meint er denn damit? :huh:

 

Einen Hund, der sich körperlich stets bei allem durchsetzen will? Der wäre das genaue Gegenteil von "dominant".

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Suchen würde ich den Kontakt keinesfalls, ob ich aber grossräumig ausweichen würde, kann ich bei der kurzen Beschreibung nicht sagen, ist er einfach etwas grob oder wirft er deinen richtig um?

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Gib der Sache eine zweite Chance, sei aber auf der Hut, beobachte deinen Hund genau.

Die "Leader of the pack", die ich kennengelernt habe, hatten es nicht nötig, solchen Krawall zu machen, die dirigierten anders. Insofern muss ich @Hoellenhunde recht geben.

Video wäre wirklich interessant.

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Wir kennen auch so einen und gehen dann immer rasch weiter. Bei der Rasse würde ich auch immer an territoriale Schutzmotivation denken. 

Bei uns kann ein Kontakt stattfinden, aber ich würde nicht mehr da verweilen, wo er ist. Mit meinem “Großmaul“ nicht, aber vor allem nicht mit einem jungen, vielleicht eher unsicheren Hund.

 

Film mal. :)

 

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Nein, ich würde den Kontakt nicht zulassen.

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Ok, ich film dann mal. Danke!

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@NeoGuinness 

 

Ich glaube du fühlst dich nicht so wohl in der Situation, kannn das sein? Hmm, für mich schwierig. Die Aussagen von dem HH empfinde ich als wenig hilfreich.

 

Wenn es wirklich so ist was der HH sagt, er nennt es halt "diminant" sei es drum, würde der nicht so ein getöse mit bellen machen, da kämen vorher die Signale die man erkennen sollte, vor allem der andere HH und frühzeitig die Situation entspannen und nicht so weit kommen lassen.

 

Kannst du das sehen und einschätzen, also erst mal normales Verhalten, oder eher, drumrumschleichen, Körper größer machen, Nackenmuskulatur, etc. Achte auf die Augen, Lefzen etc.

 

Wenn sich dein Hund eher unterwerfen würde, oder beschwichtigend ist, wird es wohl kein Stress geben, aber sicher kann man das nie sagen.

 

Ich bin eher jemand, der solche Begegnungen gut heißt, ich würde es wieder versuchen, aber auch mit dem anderen Hundehalter reden, es muss hier nicht ein Problem werden wenn man es selber frühzeitig sehen kann.

 

Ich habe auch schon oft dieses "sogenante Problem" hier gehabt und oft auch die Erfahrung gemacht, das ein HH eher Angst oder Unwohlsein hatte, dadurch eine , ich würde es mal merkwürdige,  Situation aufkam, also eher beschützendes Verhalten. Sobald der HH etwas weg stand, ging es oft ganz unproblematisch und einfach hündisch.

 

Ist aber aus der Ferne ohne die Hunde zu sehen nicht möglich das genau zu beurteilen.

 

Wenn du dir nicht sicher bist und eher Unwohlsein empfindest, würde ich es im Moment wahrscheinlich eher nicht machen,

 

PS.: Und das der andere HH immer wieder eingriff und seine Worte eher beschwichtigend, oder evtl. auch stolz für ihn, klangen, stimmen mich nicht so sonderlich positiv auf ihn bezogen.

 

 

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