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Hundeforum Der Hund
Frieda123

Futterneid gegenüber der eigenen Rute

Empfohlene Beiträge

Hallo,

Ich habe seit ein paar Tagen eine 6 jährige Mopsdame. Habe ich von einer Familie die zuwachs erwartet und nicht mehr genug Zeit für die kleine hat.

 

Leider zeigt der Mops ein verhalten das ich nicht deuten kann bzw. nicht weiß wie man darauf reagieren und es abstellen soll. 

Sie jagt mehrmals am Tag recht aggressiv ihre Route, dreht sich wie wild im Kreis und steigert sich da sehr rein. Sie beißt nicht rein, versucht aber in ihr Hinterbein zu beißen. Also sie beißt nicht zu, sie schnappt danach. 

 

Besonders stark über mehrere Minuten (10-15min) ist es morgens und Abends wenn es Futter gibt. Da kann Sie sich garnicht entscheiden zwischen luft holen, rute jagen und fressen herunterschlingen.

Zwischendurch (auch oft nach leckerlies) lässt er sich noch relativ gut nach 1-2 minuten beruhigen. 

 

Sie kommt genügend an frische luft, wird zwischendurch auch viel beschäftigt.

Im Internet steht viel, dass es eine Zwangsstörung ist und man sie ablenken soll und beschäftigen damit es garnicht zu dem Anfall kommt. 

 

Sie bekommt viel zutun, wir beschäftigen uns viel mit ihr, spielen, lassen sie aber auch in ruhe wenn sie nicht mag.

Die Situation verhindern ist recht schwer, irgendwann muss sie ja essen und dann gehts wieder los.

 

Wir versuchen etweder mit ihr kurz raus zu gehen, aber sobald wir wieder in die Wohnung kommen macht Sie da weiter.

Oder wir schicken Sie ins Körbchen (so vom vorbesitzer empfohlen) und sagen sie soll dort bleiben. Dann geht es manchmal, ist ja aber auch keine Dauerlösung.

 

Hat einer hier im Forum schonmal ein ähnliches Problem und kann mir da vllt weiterhelfen

 

Mfg

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Sie dreht sich vor dem vollen Futternapf oder wie darf man das verstehen?

10-15 Minuten ist schon sehr lang. Bist du wirklich sicher, dass es so lange dauert, oder fühlt es sich "nur" so an?

 

Unterbrechen ist tatsächlich die einzige Möglichkeit.

Ein Mops kann sich ja immerhin nicht in die eigene Rute beißen, aber bloß weil sie sich nicht selbst verletzen kann, darf man das natürlich nicht laufen lassen.

 

Benny hat das anfangs gemacht, wenn es aufregende Situationen gab.

Und Benny fand am Anfang alles aufregend :B)

Unterbrechen war nicht ohne Weiteres möglich, weil er einen dann gebissen hat.

Ich bin immer einfach in Bewegung gekommen und dann ist er hinterher.

 

Mittlerweile, vier Jahre später, macht er das so alle drei Monate mal. Wenn etwas wirklich kolossal aufregendes passiert oder so.

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Denke das is ein Moment, wenn der Hund net weiß, was er grad machen soll bzw drauf reagieren soll...macht unsere grad immer wenn die Große knurrt, kratzt se sich:blink:

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zudem kann ein Hundi ja auch eine gewissen Störung haben, die man liebevoll unterstützen muss :D

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Könnte das eine Übersprungshandlung zur Kompensation von Stress sein? Vielleicht verbindet der Hund mit Futter/Napf eine stressige Situation aus der Vergangenheit? Dachte spontan an das „den Hund am Napf warten lassen“ bzw. dem Hund den Napf kurz wegnehmen. Oder einfach mal was blöd gelaufen, sich erschreckt und das wurde nicht wieder „ausgeglichen“. Was meinen andere? Würde mich darauf konzentrieren, die Situation Futter entspannt zu gestalten. 

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Dann fütter ihn doch ne Zeit aus der Hand

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vor 9 Stunden schrieb LucyMaya:

Dann fütter ihn doch ne Zeit aus der Hand

 

 

Handfütterung ist ganz schlecht, damit setzt man den Hund zusätzlich unter Druck. Ausgenommen natürlich Leckerlies.

Futter geben, Fressen lassen.

Nicht stören.

 

Ansonsten erstmal weniger mit dem Hund machen und erstmal ankommen lassen.

Je nachdem, wie er gehalten wurde, sind evtl. sehr viele Situationen, besonders draußen, stressig. das entlädt sich dann so.

Geduld haben.

 

Ich habe schon gehört, das man den Hund dann festhalten soll, das ändert meiner Meinung nach aber nichts an den Problemen, die es auslösen. Die erstmal beseitigen, bzw. Hund erstmal eingewöhnen lassen, dann ein mögliches Alternativverhalten suchen.

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Danke für die ersten antworten.

Leider ist das nicht übertrieben. Je nachdem wie sehr er sich in das Verhalteb reinsteigert kann es sogar länger dauern.

Agression gegen mich hat er dabei aber nicht. Ich kann mich auch dem futter nähern.

Meiner meinung nach ist es auch eine Stress handlung, weil Sie in dieser phase sehr stinkt, also Angstschweiß meiner Meinung nach hat.

Mich kann es mal versuchen ihr das fressen zu geben wenn sie tiefenentspannt ist, seh da aber wenig hoffnung. Beim Gehorsam-Training bzw sobald wir irgendwie ein Leckerlie holen ist sie komplett fixiert auf das Leckerlie und wird "wild". 

In ihrem alten Zuhause war das auch, wurde aber nicht so ernst genommen. 

 

Wir versuchen derzeit den Reiz einzudämmen indem wir ihr ein Handtuch auf den Rücken tun, damit sie die Rute nicht sieht. Das klappt einigermaßen. Dazu spielen wir immer das gleiche Lied vom Handy ab, beruhigendes Piano, und lassen es laufen bis sie sich komplett beruhigt hat, damit Sie das Geräusch mit entspannung und ruhe assoziiert. 

Hilft beides...wenn es nicht gerade ums Füttern geht. Da ist vorbei mit jeglichen methoden.

 

Deswegen ja auch die ratlosigkeit. Die Methoden sind meiner Meinung nach gut und effektiv, nur wenn es Futter gibt helfen die nicht mehr. 

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bin zwar Laie aber beschreib doch mal, was du/ihr genau macht beim Füttern also wie das abläuft. Gebt ihr das Futter direkt in den Napf? Nehmt ihr den Napf und gebt das Futter in der Küche in den Napf? Wo steht der Napf? Wann genau beginnt das Verhalten? Wenn das Futter im Napf ist oder schon vorher? Vielleicht hilft ja schon, an dem Ablauf etwas zu ändern und von den Profis hier kann jemand Ratschläge geben :) 

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Ich würde Dir empfehlen, einen guten Verhaltensberater für Tiere aufzusuchen.
Das klingt nach Stereotypie (bzw. Abnormal repetitives Verhalten, AVR) und es ist alles andere als einfach, dass auf die Reihe zu bekommen.
Am besten, Du schaust nach einem Tierarzt mit Zusatzqualifikation Tierverhaltenstherapie.
Der Therapeut versucht, die Ursachen zu ermitteln und kann Dir helfen, Alternativen für den Hund zu finden.

 

Zitat

Wenn man bei seinem Hund ein solches Verhalten feststellt, sollte sicher mit einem Tierarzt darüber gesprochen werden und bereits das Umfeld des Hundes nach möglichen Ursachen abgesucht werden. Wichtig ist dabei auch, seit wann, in welchen Momenten und wie oft der Hund das Verhalten zeigt. Meistens sind eine neurologische Befundaufnahme, ein Blutbild und eine Urinanalyse unumgänglich, um bestimmte Krankheiten aus zu schliessen und eventuell auf eine medizinische Ursache zu stossen. In vielen Fällen kann aber medizinisch keine genaue Diagnose gestellt werden. Mit einer Therapie, die für jeden Hund ganz individuell ist, können aber in ca. zwei Drittel der Fälle sehr starke Verbesserungen erreicht werden. Bei einigen Hunden wird auch ein vollständiges Verschwinden des Verhaltens erreicht, dies ist aber nicht immer der Fall. Die meisten Fälle bleiben in Langzeittherapie und benötigen viel Zeit und Geduld um das Verhalten wieder zu normalisieren. Für schwächere Verhaltensstörungen gilt aber allgemein, dass bei Verhalten das aus Langeweile entstand mit mehr Auslastung geholfen werden kann, bei Stressverhalten mit einem geregelteren Tagesablauf und mehr Ruhe. Auch das Unterbrechen des Problemverhaltens durch ein Alternativverhalten, das dann belohnt wird hat schon einigen Hunden geholfen. Bei schwereren Fällen müssen oft zusätzlich Medikamente verschrieben werden, die dem Hund helfen aus seinem eingefahrenen Verhaltensmuster auszubrechen.
https://www.myluckydog.ch/blog/das-abnormal-repetitive-verhalten-beim-hund

 

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